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ad.lib & Silvision – Redout (Gynoid Audio Ltd.)

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Mit einem leuchten grünen Vinyl ist die neue Gynoid Audio nicht nur einen Hinhörer wert, sondern sicher auch ein ordentlicher Blickfang auf dem Plattenteller. ad.lib & Silvision haben zu letzt schon auf Joachim Spieths Label Affin ordentlich gerockt und setzen nun auf dem australischen Label Gynoid Audio noch einen drauf. „Redout“ kracht dabei brachial in die industrielle Technoschiene und lässt mit dem subtil böse wirkenden Bass sicher keinen Stein auf dem anderen. Im Ascion Remix geht es nicht weniger industriell zu Sache, man fühlt sich irgendwie in eine den 20er Jahren entsprungene Maschinenfabrik versetzt in der man Löcher in Metallplatten stampft, kompromisslos funktional und knochentrocken wird hier auf die Tanzfläche eingehämmert.

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Monoloc – Drift (Album)

Meine letzte Begegnung mit Monoloc liegt schon ein paar Jahre zurück und damals kam er mir leicht zurückhaltend vor, wodurch natürlich nahe liegt, dass er sich lieber durch seine Musik ausdrückt, denn die ist sicherlich alles andere als zurückhaltend, was sein aktuelles Album „Drift“ eindeutig beweist. In eine musikalische Ecke oder zu einem bestimmten Genre zuordnen kann man Monolocs Sound definitiv nicht, was natürlich für ihn spricht und was auch der Track „It´s Mine“ zeigt, den hier hört man klare Parallelen zum Synth-Pop. Der direkte Bezug zum Dancefloor ist allerdings durchs ganze Album hörbar, wäre ja sonst auch irgendwie paradox auf CLR zu releasen. Auch seine Affinität zu Offbeats dürfte nur den wenigsten verborgen geblieben sein, so höre man in die leicht diabolischen Tracks „Try“ oder „About“, und ein gewisser düsterer Sound-Faden zieht sich dabei durch fast alle Produktionen von Monoloc. Im Gegensatz zu den meisten Single-Releases merkt man beim Album schon eine gewisse Experimentierfreudigkeit, gerade was die Verbindung von Techno mit Vocals anbelangt. In Zusammenarbeit mit Daniel Wilde entstanden so einige Tracks mit signifikanter Stimme, die aber sicherlich nicht jedermanns Fall sein dürften, doch darum geht es bei einer Albumproduktion auch eher weniger. In der Summe ein sehr interessantes und sehr gut produziertes Gesamtkunstwerk für das man sich einfach mal die Zeit nehmen sollte und mit dem man zur richtigen Zeit, am richtigen Ort definitiv auch auf der Tanzfläche punkten kann.

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Spektre & Christian Cambas – Drums of Navarone (Kombination Research)

Kombination Research steht seit Zeiten für State of the Art Techno, so auch mit dem neuesten Release von Spektre & Christian Cambas. “Drums of Navarone” fährt erst mal ein ruhigen, perkussiven Intro-Part für 30 Sekunden und schlägt dann mit der rollenden Kickdrum direkt kräftig zu, da ist fast kein “hinsetzen” mehr möglich. Die Breaks teilweise fast schon melodiös, mit ein paar gefilterten Vocals, fallen direkt nach dem Chord-Intermezzo in den ursprünglich brachialen Techno zurück. Wenn dann als Krönung noch Labelchef Cisco Ferreira aka the Advent zusammen mit Industrialyzer als Remixer einspringen kann man eigentlich getrost zugreifen und den Plattenkoffer mit einem neuen Vinyl für die Peaktime ergänzen.

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Developer – Truncate – Stanislav Tolkachev – EIGHT (Modularz)

Auf Modularz werden diesmal alle Register gezogen was industriellen, dunklen State of the Art Techno anbelangt. Developer, Truncate (Audio Injection) und Stanislav Tolkachev liefern die bösen Originale und Jonas Kopp, Shifted sowie Markus Suckut die passend bösen Remixe dazu. Spätestens nach dieser Aufzählung sollte man eigentlich wissen was abgeht, knochentrockener Techno der kompromisslos in die Beine fährt und jedem ein fieses Grinsen abringen wird. Absoluter Burner hier ist Truncates “Diffraction” der durch minimalen Einsatz der einzelnen Chord-Element die maximale Gänsehaut erzeugt und den man direkt mit den Remixen zu einem ausgiebigen Erlebnis kombinieren sollte. Ebenfalls immer wieder geil Stanislav Tolkachev mit “Building Peaks” , der typisch kranke Sound halt, den man, wenn man ihn den mag, lieben wird. Auch die Developer Tracks halten hier was Sie versprechen und gerade den Shifted Remix wird man wohl bei jeder Peaktime vorbehaltlos einsetzen können. Absolut puristisches Release das man haben sollte, erscheint in zwei Teilen als Vinyl und digital.

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Patrick Krieger – Binary EP (Gynoid Audio)

Es geht knochentrocken zur Sache auf Gynoid Audio. der Frankfurter Patrick Krieger liefert mit “Beyond” ein dunklen und funktionalen Techno-Track der durch das wiederkehrende Reverse-Pad im Hintergrund eine enorm hypnotische Wirkung aufbaut. Mattias Fridell im Remix präsentiert mit dezenten Off-Beats und weichen Dub-Pads dann einen schönen Lückenfüller, damit die Leute beim Feiern auch mal kurz Luft holen können. “Binary” selbst dann extrem verspult mit einem verdrehten Synth der sich fast wie herumwirbelnde Metallstäbe anhört und sich stetig ins Gehirn frisst. Im Unbalance Remix dann wieder etwas freundlicher mit ein paar Break-Beats und Detroit-Anleihen. Very useful.

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Reeko – Ella Episodio (Mental Disorder)

Reekos neue Scheibe geht direkt treibend los, eine sich überschlagende Bassline, energetische Shakers und ein paar metallische Bongos wagen zu hypnotiseren. Dazu immer mal ein paar Knackige Snare-Breaks und sich in die Tonlage nach oben schraubende Synth-Pads, was will man mehr. „Segmento 2“ geht etwas trockener und statischer ans Werk, aber nicht minder verpeilt. Schön verschoben perkussive Loops, schräge Töne hier und dort, oben drauf noch ein episches Pad das für Gänsehaut sorgt, irgendwie kranker, aber sehr feiner Techno.

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Plasmic Shape – Cromosom002 (Cromosom)

Nach dem viel versprechenden ersten Release des neuen Cromosom Labels mit Fallhead und Andreas Kremer wird mit Nummer Zwei deftig nachgelegt. Hinter Plasmic Shape versteckt sich Diametral und Cromosom Gründer Matthias Springer und er eröffnet mit “Cromosom002.1” direkt einen massiven Mix aus trockenen Kickdrums, abgrundtiefen Sublines und rauen, verzerrten Detroit-Chords mit epischem Charakter. Anbei als Remixer gibt es Echologist der eine exzellente, experimentelle Dub-Tech-Interpretation abliefert und Stefano Infusino der sich auf den hypnotisch monotonen Weg begibt. “Cromosom002.2” ist dann wirklich brachialer und ungeschönter Techno basierend auf einem fast schon dämonisch wirkenden Vocal-Loop. Als digitalen Bonus gibt es noch “Cromosom002.3” , ebenfalls abgrundtiefer industrieller Techno gepaart mit diversen Dub-Elementen. Definitiv ein Sound den es kein zweites Mal gibt, abseits vom Mainstream, einprägsam und mit Sicherheit mehr als nur wirkungsvoll.

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Advanced Human – Planetary Grid System (Gynoid Audio)

DJ Hi-Shock ist Macher des australischen Label-Netzwerks “Elektrax”, und nicht zuletzt bekannt durch seine Veröffentlichungen auf Nachtstrom und Synewave. Mittels seines neuen Alter-Egos „Advanced Human“ ebnet er den Weg für geradlinigen, industriellen Techno mit dem gewissen Etwas an Groove, wobei sich gerade auch beim aktuellen Release an diversen Dub & Chord Synthies bedient wird. Ausgereifter Dancefloor-Techno am Puls der Zeit der auf jeden Fall ein Reinhören wert ist. Besonders hervorheben möchte ich dabei noch den Track „Into the Light“ der eine wunderschön beklemmende Atmosphäre generiert und damit ein sehr hohes Potential hat das Feiervolk in Trance zu versetzen. (5/6)

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FEATURED ALBUM

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

Martin Nonstatic – Back on Earth (subspiele)

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