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FAZIT: Sven Väth @ Kesselhaus / Augsburg

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Bevor Ihr diesen kleinen Text lest haltet euch bitte vor Augen dass ich grundsätzlich ein Partypessimist bin, musikalisch absolut intolerant und sowieso Probleme mit den Bandscheiben habe. Wem das schon zu viel ist, der höre an dieser Stelle bitte auf. Zudem geht es mir diesmal nicht nicht zwingend um de Musik sondern eher um die allgemeinen Rahmenbedingungen.

Als Intro muss ich direkt klarstellen, dass ich definitiv meinen Spaß hatte, nicht zu letzt auch durch das Set von Herrn Väth (danke an dieser Stelle für den schön acidlastigen Auftakt zur Sound of the 15th Season Tour), auch die Location versprüht ein angenehm industrielles Ambiente, was natürlich sehr gut zum Sound passt. Es geht hier also nicht darum irgendwas schlecht zu machen, sondern eher um die Verifizierung diverser Thesen bezüglich der „Technoszene“, die mich nun seit längerem schon begleiten.

Hier wäre zum einen die Frage, ist der Eintritt von 23 € gerechtfertigt? In München würde ich mich drüber sicherlich nicht mehr echauffieren, in Augsburg dafür schon, auch wenn ein Sven Väth nicht wirklich günstig in der Anschaffung zu sein scheint. Das jedoch ist wohl ein generelles Problem, denn auch in der DJ-Szene klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Gerechtfertigt ist das aus meiner Sicht eher nicht, auch wenn diverse Wegweiser des Klangs natürlich ein paar mehr Euronen einstreichen dürfen. Für mich bleibt es dabei dann doch eher unerheblich welcher Titel nun von welchem Held (na, erkannt? demnächst auch in Augsburg wieder zu hören … versteckte Produktplatzierung vom Feinsten) aufgelegt wird, sofern es sich nicht um einen Live-Act (damit meine ich nicht Ableton-Live-Act) handelt. Was ich Herrn Väth dabei definitiv zu Gute halte, dass er, im Gegensatz zu diversen anderen Tanzflächenmatadoren wie z.B. Herrn H. oder Herrn L., den Produzenten der einzelnen Titel Tribut zollt indem er diese auch als eigenständig präsentiert, sprich diese nicht durch endlose Effektketten zieht oder gleich direkt alles, mittels diverser toller Geräte, akustisch zerhakt. Danke dafür, und ich nehme mir heraus auch im Namen vieler anderer Künstler zu sprechen, das die Tracks auch mal in gesamter Länge und im Original unverfälscht auf das Publikum wirken dürfen, denn das ist wohl eigentlich auch die Absicht gewesen. Der Rest möge sich dann doch bitte diverser Samplepakete bedienen.

Zum anderen war es einmal mehr eine interessante Erfahrung zu erleben wie schnell sich die „Partylaune“ zum ausgiebigen Huldigen des Hauptprotagonisten wandelt, sobald dieser die „Bühne“ betritt. Irgendwie unterliegt auch plötzlich jeder dem Zwang bei jedem Übergang oder Break zu Pfeifen, Schreien oder Furzen, unabhängig davon wie gut oder schlecht ein Track tatsächlich ist. Sicherlich liegt das im Ohre des Behörers, von daher verweise ich auf die Subjektivität meines Textes. An der Stelle möchte ich direkt dem Warm-Up DJ danken. Sehr schönes Set das bewiesen hat, dass man auch zu dieser Zeit die Menge bereits zum Feiern bringen kann/darf, entgegen der wohl ungeschriebenen Regel es dem Hauptact nicht zu schwer machen zu dürfen das bereits erreichte Level auch weiterhin halten und eventuell noch steigern zu können.

Das nächste Phänomen: die Erleuchtung der Tanzfläche via Smartphones mit gestochen scharfem Retinadisplay durch diverse Hobbyphotographen und Amateurfilmer, die dann vermutlich eher zu den gemachten Aufnahmen auf der heimischen Couch feiern, statt einfach mal im Moment zu leben. Aber auch so ein Moment will ja irgendwie fixiert werden. Ein bekannter DJ hat mal gesagt: „Legt die scheiß Handys weg und Tanzt einfach!” … treffender geht es wohl kaum. Allerdings ist es natürlich auch sehr wichtig allen Pseudo-Facebook-Freunden zu beweisen wie geil doch der Abend war. Ich glaube es gibt sogar eine Spezies die jede Party nur 5 Minuten besucht um genau eben diese Beweisfotos zu machen, allerdings sind diese sehr schnell und in der Offline-Welt eher scheu, von daher auch nur sehr selten zu beobachten.

Die Crux für mich allerdings ist die essentielle Frage, wird ein Track „besser“ nur weil ihn ein bekannterer DJ auflegt. Verstärkt oder verändert das die Wirkung? Meine subjektive Empfindung, definitiv Nein! Als kleiner Mensch hätte ich eh immer wieder in die Luft springen müssen um mich zu vergewissern, dass da tatsächlich schon oder noch Papa Sven auflegt, von daher hatte ich das also nur im Hinterkopf gespeichert, wie schon erwähnt, unter Rücksichtnahme auf meine Bandscheiben. Es hätte da auch gern jemand anderes stehen können, wäre genauso geil gewesen oder halt eben nicht. Ein Track ist einfach genial, oder halt nicht, er passt gerade zur eigenen Stimmung oder halt nicht, ungeachtet jeglicher Massendynamik.

Warum geht man also nicht einfach mal wieder wegen der Musik weg, und nur wegen der Musik? Nicht weil große Namen auf den Flyern und Plakaten stehen und sich der Raum für die zwei Stunden zum Platzen füllt, nur um danach wieder mit gähnender Leere zu glänzen. Diese Empfindung ergab sich allerdings hauptsächlich durch andere Events, das Kesselhaus gestern war durchaus stetig, moderat gefüllt, hätte aber trotzdem ein wenig mehr sein dürfen, zumal die allgemeine Abwanderung schon gegen ca. 3 Uhr mitten in Peaktime begann. Irgendwie auch ein Indikator des Verfalls. Im Grunde sind die horrenden DJ Gagen nur Reproduktion genau dieses Verhaltens bzw. dieser Ansprüche des Feiervolks, die der Illusion unterliegen, je bekannter der DJ umso besser die Party, schade eigentlich.

Aber keine Sorge, früher war auch nicht alles besser ;-)

 

In diesem Sinne,

nüchtern betrachtet war es besoffen irgendwie schöner

um den Kreis zu schließen, hier findet ihr Sven aktuelle Mix-Compi: BEATPORT

Jeff Mills – Man from Tomorrow (Axis)

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Zu Jeff Mills selbst bedarf es sicherlich keiner langen Einführungen und seine Affinität zu ganz speziellen Projekten ist weltbekannt, denkt man z.B. an “Blue Potential“. Die neueste künstlerische Kooperation bewegt sich auf sehr experimentellen, audiovisuellen Pfaden zusammen mit der französischen Filmemacherin Jaqueline Caux und nennt sich “Man from Tomorrow“.

Ich hatte nun das Glück den knapp 40 Minuten langen Film vorab sehen zu dürfen. Ich habe mir zuvor auch keinerlei Info-Material durchgelesen um meine Unvoreingenommenheit zu wahren. Daher erlaube ich mir das Urteil es als groteskes, vielleicht sogar subversives Kunstwerk zu bennenen, welches förmlich für sich selbst steht. Wie schon erwähnt geht es sehr experimentell zur Sache, gerade was den akustischen Teil von Jeff Mills anbelangt, sehr seltsam, teils melancholisch, aber auch verrückt und verzerrt. Es gibt natürlich auch immer wieder klassische Detroit-Elemente die teils sogar tanzbar wären. Den tatsächlich Sinn hinter dem Werk machen dabei Jeff Mills gesprochene Botschaften über das Hier und Jetzt, die Zukunft, die Musik, das Leben (Ausschnitte aus dem zum Film geführten Interviews) … “Musik ist nicht das Problem, das Problem ist wie wir denken, dass Musik sein müsste” … und das trifft es irgendwie genau auf den Punkt, die Frage nach dem Zwang sich irgendwelchen musikalische Dogmen zu unterwerfen, und wozu? Transportieren kann man diese Frage analog in quasi jeden Bereich des Lebens, des eigenen Lebens.

Der visuelle Part komplettiert die Darstellung mit einem verschobenem Blick auf die Gesellschaft und deren etwaiger Zukunft, oft in tristem Grau gehalten, teils verstörend, abstrakt und surreal. Der wirkliche Sinn darin bleibt provokativ verborgen, und doch erahnt man immer wieder die Gedanken im Hintergrund. Das schöne daran ist die fehlende, aktuell oft so übertriebene, Plakativität. Dem Zuschauer wird dabei eine enorme geistige Eigenleistung abverlangt, die Interpretation des Gesehenem und Gehörtem auf der eigenen subjektiven Ebene durchzuführen und der Verbindung von Bild und Ton eine ganz persönliche Bedeutung zu geben.

In der Summe definitiv keine leichte Kost und so einige werden damit vielleicht nichts anfangen können, trotzdem sollte man sich die Zeit nehmen und erst danach eine eigene Meinung bilden. Auch wenn “Man from Tomorrow”, neben der DVD, als Audio-CD erhältlich sein wird, so sollte man doch eher das Video als solches zum Konsumieren bevorzugen, es ist einfach essentiell beide Teilkunstwerke im Verbund als Ganzes zu sehen und damit auch beiden Künstlern Rechnung zu tragen.

bisher bestätigte Termine der Aufführung:
02. Februar: Paris – Louvre
12. Februar: New York – Studio Museum
19. Februar: Berlin – Hackesche Höfe

Man From Tomorrow Trailer from AxisRecords on Vimeo.

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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DubTechno ist das neue Minimal! Das klingt vielleicht etwas zynisch und sorgt für leichte bis mittelschwere Magenverstimmungen, so orientieren sich immer mehr Künstler an diesem Trend, wodurch es auch hier immer schwieriger wird die wirklich guten und überzeugenden Sachen zu finden. Widmet man sich bei der Suche jedoch dem noch relativ jungen Label Deeptakt zu, so wird man hier direkt mit feinem dubbigen Material bedient, welches man schon fast ungehört in den Einkaufswagen legen kann. Der erste Longplayer kommt in Form einer V.A. Compilation mit dem eindriglichen Namen “Hall of Dub” und das trifft es definitv. Die Liste der Künstler spricht hier im Grunde schon für hohe Qualität und interessante Kompositionen, die sich, neben Techhouse und Deephouseeinflüssen, den gemeinsamen Nenner von Dubtechno und Dubtronica teilen. Es wäre hier auch deplatziert gewesen explizit einige Titel herauszugreifen und als Headliner zu proklamieren, dafür ist es einfach zu schwer ein paar Favoriten zu küren. Hier spielt alles auf hohem Niveau und jeder Track bringt seinen ganz eigenen Charme mit sich und genau deswegen gibt es das Ganze auch als DJ-Mix verpackt, förmlich ein Gesamtkunstwerk für ausgereiften Hörgenuss. Die einzelnen Titel gibt es zudem nur auf Bandcamp käuflich zu erwerben, was ich selbst sehr befürworte, hier werden die Künstler direkt unterstützt, ohne diverse Abgaben an Vertrieb oder Shops leisten zu müssen … von daher, kaufen, hören, lieben, teilen !!

BUY ON BANDCAMP

 Playlist:
01. Emtex – Psychadelicatessen (Hardware Live Record)
02. Upwellings – Deepah
03. Bjorn Rohde – Milestone
04. Esko Barba – Rootikalism
05. Zzzzra – Un pas avant l’autre
06. Lars Leonhard – DüsselDub
07. Alessandro Crimi – Photosynthese
08. Basicnoise – Structures
09. Fabian Schinzel – Aequorea
10. Narcotic 303 – Sound of Cologne
11. Matthias Springer – Squelched Perspective
12. Stefan Gubatz – Carmen Sandiego
13. Martin Nonstatic – The Arch of Dub

Lars Leonhard goes NASA

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Wenn man von sphärischem, dubbigem Ambient-Techno spricht kommt man am Düsseldorfer Lars Leonhard nicht vorbei, gerade was seine letzten Veröffentlichungen auf BineMusic anbelangt. Mit seinem Album “1549” hat er sich schon ein mal mit dem Thema der Luftfahrt auseinander gesetzt, die nächste Etage musste daher förmlich die Raumfahrt sein.

Am 20. Februar veröffentlichte nun die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, fast schon traditionell, spektakuläre Videoaufnahmen aus dem Weltall, diesmal sogar aus der einzigartigen Perspektive des Solar Dynamics Observatory (SDO)-Satelliten, der aufgezeichnete Bilder der Sonnencorona zeigt. Und was passt besser zu einem Tanz über 50.000 °C Gaswolken als der spacige Sound von Lars Leonhard, aber überzeugt euch selbst!

An dieser Stelle natürlich unseren Glückwunsch an Lars für eine solch außergewöhnliche Kooperation, wenn das mal nicht der Griff nach den Sternen ist. Zur Ruhe kommen wird Lars dennoch nicht, die nächsten Veröffentlichungen stehen bereits auf DimbiDeep Music und Diametral an, und auch das neue Album auf BineMusic ” Seasons – Les Quatre Saisons” zusammen mit Alvina Red steht in den Startlöchern, dazu aber mehr beim nächsten Mal, wenn wir Lars im Interview haben.

Den Track zum Video gibt es übrigens für günstige 1,00€ auf BANDCAMP

 

Fingers in the Noise – CTRL+N (Kosmo Netlabel Free Download)

artworks-000039320367-q0zwpk-originalWer von Dub Techno und Ambient spricht, aber Fingers in the Noise nicht kennt, sollte definitiv das Genre wechseln, denn der Kollege ist im kommerziellen wie auch im Creative Commons Bereich mehr als nur umtriebig, und das immer auf einem hohen qualitativen Niveau. Zu unserer Freude gibt es daher die neueste Veröffentlichung zum kostenlosen Download auf Kosmo. “CTRL+N” nennt sich das Ganze, geteilt in drei Teile sprich drei einzelne Tracks, wobei “Part I” noch am ehesten Tanzpotential aufzeigt, während “Part II” und “Part III” zielstrebig in den Ambient und Listening-Bereich abtauchen. Generell ist das Release wie üblich mit fein modellierten Dub-Sounds und epischen Soundlandschaften durchzogen, viel Noise, Hall, Delay und sonstige feine Effekte mach dabei den typischen warmen FITN Klang aus und werden sicherlich jedem Genre-Liebhaber eine sehr angenehme Reise in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus bereiten.

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Tone of Arc – Goodbye Horses

Mit Tone of Arc liegt diesmal Sound in meinem Player mit dem ich grundsätzlich eigentlich gar nichts anfangen kann, aber ich versuche mal objektiv zu bleiben. Als Unwissender würde ich “Goodbye Horses“, ein Cover auf das 1988 von Lazarus veröffentlichten Original, wohl als Mischung aus Depeche Mode, Blind Passengers und Wolfsheim am besten definieren können, Darkwave-Synth-Pop oder sowas in der Richtung, definitiv aber klanglich sehr hochwertig produziert und für Fans des Sounds sicherlich sehr überzeugend. Mein persönlicher Favorit im Trio hier definitiv “Sound Snail” denn allein schon das massiv volumige Piano erzeugt sogar bei mir Gänsehaut und das will schon was heißen. Deniz Kurtel steuert zum guten Schluss noch einen Remix bei der wohl am nächsten am Deephouse landet, schön verspielt und verträumt zeitloser Sound, easy listening.

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Developer – Truncate – Stanislav Tolkachev – EIGHT (Modularz)

Auf Modularz werden diesmal alle Register gezogen was industriellen, dunklen State of the Art Techno anbelangt. Developer, Truncate (Audio Injection) und Stanislav Tolkachev liefern die bösen Originale und Jonas Kopp, Shifted sowie Markus Suckut die passend bösen Remixe dazu. Spätestens nach dieser Aufzählung sollte man eigentlich wissen was abgeht, knochentrockener Techno der kompromisslos in die Beine fährt und jedem ein fieses Grinsen abringen wird. Absoluter Burner hier ist Truncates “Diffraction” der durch minimalen Einsatz der einzelnen Chord-Element die maximale Gänsehaut erzeugt und den man direkt mit den Remixen zu einem ausgiebigen Erlebnis kombinieren sollte. Ebenfalls immer wieder geil Stanislav Tolkachev mit “Building Peaks” , der typisch kranke Sound halt, den man, wenn man ihn den mag, lieben wird. Auch die Developer Tracks halten hier was Sie versprechen und gerade den Shifted Remix wird man wohl bei jeder Peaktime vorbehaltlos einsetzen können. Absolut puristisches Release das man haben sollte, erscheint in zwei Teilen als Vinyl und digital.

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Buttha – Hereos EP (Black is Black)

Hinter “Buttha” versteckt sich Amor Fati, der zugleich auch Labelhead von “Black is Black” ist, einem Vinyl-Only Label welches sich den eher deepen Gefilden der elektronischen Zunft widmet und mit der “Hereos EP” das nun zweite Release fährt. “Hereos” selbst bewegt sich in minimalen Bereichen mit fast schon melancholischem Charakter der jedoch ein wenig unspektakulär wirkt. “Transmission” dann schon wesentlich groovender und auch fordernder was das Tanzbein anbelangt, wobei der Background-Synth eine schöne düstere Atmo impliziert. Hypno-Highlight der EP für meinen Teil definitiv “Never Going Back Again” der sich durch die geloopten Synthpads quasi extatisch ins Gehirn schraubt. Den Abschluss macht “Fantastic Moments“, wobei der Titel passender kaum sein könnte und im Vergleich vor Lebensfreude nur so sprüht, coole Latin-Sounds mit einem massiven Piano gepaart haben doch nur selten ihre Wirkung verfehlt. Definitiv sehr feines Release das in jedem Afterhour-Plattenkoffer ein Plätzchen finden sollte …

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FEATURED ALBUM

Heiko Laux – Fernweh (Kanzleramt)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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Drauf & Dran – Colors (Style Rockets)

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