Posts Tagged ‘ electronic dance music

Mathias Woot – Frostmourne EP (Ear to Ground)

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Der Argentinier Mathias Woot gibt sein Debüt auf Ear to Ground und das mit einer ordentlichen Ladung Druck, der ungeschönt und trocken auf die Tanzfläche schiebt. “MWD” loopt sich effizient und minimalistisch den Weg in die Hüfte und lebt dabei von nur kleinen Veränderungen und Spielerein. Im Remix von Rebekah kommt dann etwas mehr Bewegung durch diverse Shuffles in den Track, kann an die Energie des Originals jedoch nicht ganz anknüpfen. “SWD” bedient sich dann an aktuell modernen Dub-Tech-Elementen und zieht somit diverse Lo-Fi-Pads durch die Effektschleifen, nichts wirklich besonderes, aber qualitativ auf hohem Niveau. Psyk transformiert das ganz dann noch in eine trockene “Dubbed Out Version“, schönes funktionales Tool.

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V.A. – Landscapes Vol.1 (Eintakt)

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Das Berliner Label Eintakt stellt mit “Landscapes” sein neues Konzept in Sachen Compilation bzw. Sampler vor, die sich hauptsächlich auf organisch weichen Sound beziehen, was natürlich schlüssig in einer sehr deepen Akustik münden soll. Die erste Ausgabe steht nun in den digitalen Startlöchern und einige der Künstler wie z.B Bendejo und Telly Quin kennt man bereits von vorherigen Eintakt-Veröffentlichungen, aber es gibt auch einige ineressante Neuzugänge wie z.B. Michal Wolski und Shebuzzz, der bereits von DimbiDeep Music bekannt sein dürfte. Klanglich spielt sich alles im sehr zeitlosen, dubbigen Bereich ab, weit verzweigte Soundlandschaften und Effektspielerein prägen dieses Gesamtkunstwerk in einer Art Verschmelzung von House und Techno. Hört man alle Tracks am Stück hat man quasi die perfekte Afterhour parat und man bekommt Hunger auf die nächsten Episoden.

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Mister Flic – Release your Sun – The Reworks (KMS)

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Kevin Saunderson sucht für sein Label KMS immer wieder neue, interessante Künstler, so wurde diese Ehre nun auch dem Kieler Urgestein Mister Flic zu teil, der seinen, bereits 2012 auf Shiva Audio veröffentlichten Titel “Release Your Sun” komplett neu arrangiert und abgemischt hat. Die Aktion hat sich auf jeden Fall gelohnt, so versprüht das Original nun noch einen Tick mehr sonnigen Esprit und gute Laune. Selbiges gilt für die Remixe, die im ersten Moment alle sehr ähnlich klingen und stark am Original arbeiten, sich jedoch beim genaueren Hinhören in Detail und Stimmung dann doch stark unterscheiden. Im Grunde wird für jeden Geschmack etwas geliefert, von unbeschwertem Techhouse (Matthias Springer Remix) über Minimal House (Gregor Weiss Remix) bis zum deepen Techno (Paul Schal Remix), doch hört selbst!

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Dave Marian – Un Dub EP (DimbiDeep Music)

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Dave Marian legt nach “Similar Ways” direkt die zweite EP auf DimbiDeep Music nach. “Un Dub” unterteilt sich dabei in 3 unterschiedliche Teile bzw. Tracks, die sich kollektiv akustisch in ähnlichen Sphären abspielen und daher sehr feinfühlig miteinander korrespondieren. Die Tracks arbeiten sich stetig aus weit verzweigten Ambient-Landschaften hervor, die durch verspielten und weitreichenden Einsatz diverser Effektketten einen ausgeprägte, warme Dub-Stimmung bekommen und den zeitlosen Charakter direkt mit liefern. Sicherlich nicht der einfachste Sound zum entspannten Mixen, aber definitiv zum entspannten Hören, hier sollte man als dubtechaffiner Zeitgenosse auf jeden Fall zugreifen.

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Heiko Laux – K-Remixes Single Two (Kanzleramt)

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Kanzleramt feiert den 20.Geburtstag und dem ein oder anderen wird das Label sicherlich auch noch etwas sagen, zumal es eine Zeit gab in der Kanzleramt in aller Ohren war und für innovative elektronische Musik stand. In den letzten Jahren musste ich das zumindest für meinen Teil etwas vermissen und zum Geburtstag dann noch einmal die guten alten Kamellen zu veröffentlichen macht dabei durchaus Sinn. Nachdem im ersten Paket u.a. “Subway” von Richard Bartz und “Palm Cove” von Offshore Funk durch den Remixwolf gedreht wurden, dürfen es im zweiten Teil nun die Klassiker vom Labelchef Heiko Laux höchst selbst dran glauben. “Hangin‘” wird gekonnt von STERAC (Steve Rachmad) verdreht, verzwirbelt und in eine treibendes Peaktime- Monster verwandelt. Dazu gibt es direkt noch eine zweite, schön elektronisch düstere Version. Rod widmet sich dann dem guten alten “Silent Bass” , einmal im detroitigen Fluffy-Gewandt, minimalistisch und mit seichten Flächen, und zum Zweiten dann quasi nochmal fast genauso, allerdings mit einem schön verspielten Syth-Bass im Vordergrund. Wem diese Tracks nichts sagen, sollte sich dringends mal nach den Originalen umhören, an den Remixen wird man so oder so seine Freude haben. (Na doch nicht so negativ wie es die ersten paar Sätzen haben vermuten lassen ;-)

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Contra Beatport Feature #005 – Carl Cox – Intec50

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Gerade eben schrie mich das große, stilisierte Auge von Carl Cox auf dem aktuellen Beatport-Flash-Unbedingt-Kaufen-Werbebanner an. Nun gut, vom Kollegen auch lange nichts mehr gehört, die paar alten Intec-Scheiben in meinem verstaubten Plattenkoffer waren meist auch nicht die Schlechtesten. Vom Artwork fällt einem direkt der so vielversprechende Satz “All Roads lead to the Dancefloor” (Alle Wege führen auf die Tanzfläche) entgegen, Interesse geweckt, klick und play. Beatport hat natürlich wieder die wichtigste Stelle im Track “Kommen Zusammen” (Zusammen Kommen wäre dann doch  zuviel gewesen) gefunden, schön akustisch verpixelt schiebt sich ein, wohl sehr aufwendig programmierter Synth in meine Gehörgänge, gepaart mit nervig schrägen Upliftern und einem high-end “Kommen Zusammen”-Vocal. Man sehnt sich förmlich nach dem Ende des Breaks, der kommt auch, jedoch nicht mit Ach und Krach. Die Kickdrum setzt ein, ich vermute zumindest mal das es eine sein soll, anscheind irgendwie den Sub vergessen, dafür sind die nervigen Töne weiterhin da. Ganz ehrlich, das geht mal gar nicht, besonders von unserem Schwergewicht hätte man doch wenigsten etwas mehr Druck, Verspieltheit oder Peaktime-Potential erwarten können, es muss ja nicht immer gleich Innovation sein. So ähnlich wird sich das Herr Cox vermutlich auch gedacht haben, denn im Gegensatz zu anderen beeindruckenden 1-Track-Veröffentlichungen hat er sich zur Sicherheit noch einen Remixer ins Boot geholt. Joseph Capriati powert das Original in eine angenehm treibende Stimmung, mit leicht düsterem Charakter. Sicherlich auch nicht der Oberhit der kommenden Saison, aber zumindest der notwendige Wermutstropfen. Das schöne ist natürlich, dass sich das Ganze schon allein wegen des Namens “Carl Cox” verkaufen wird, wozu sich also noch Mühe geben? Viel Spass beim Tanzen!

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Tonreportcast #004 gemischt von Liquid Sky

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Wir schreiten voran in unserer Kooperation mit electrosound.tv und begrüßen diesmal den Berliner Liquid Sky, der nach dem letzten gediegeneren Mix, das Tempo wieder ordentlich anzieht und den Subwoofer zum beben bringt. Neben seiner regulären Show auf electrosound.tv (alle zwei Wochen Dienstag Abend) ist Liquid Sky zudem auch Labelchef von “Filtered Visions” , was sicherlich einigen von euch bekannt sein dürfte, denn auch hier gibt es ordentlich Dampf auf die Ohren. Viel Spass !

Sound Preservation Agency – A Sense of Freedom (Pantamuzik)

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A Sense of Freedom” nennt sich die zweite Veröffentlichung von Alex Mota aka Sound Preservation Agency auf Pantamuzik und der erste Titel “First Rule” bringt schon die wohl wichtigste Regel um gute durchs Leben zu kommen. “Erst muss man sich selbst lieben, bevor man jemand anderen lieben kann” , so haucht einem die soulig tiefe Frauenstimme ins Gewissen, untermalt mit groovigen Rhythmen und pregnanten Dub-Chords. “Attachement” wirkt da schon fast harmlos, dafür aber wunderbar chillig und weit gefächert, wird auch hier eine sanfte Frauenstimme über die weiten Flächen getragen. “Breakthrough” mischt dann minimalen Technosound mit leicht verzerrtem Charakter und gediegenen Pianoklängen. Sehr schöne Sounds mit ausgeprägter Afterhour-Qualität.

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The Analog Roland Orchestra – Pattern 3/4 (Rotary Cocktail)

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Lange erwartet, nach den ersten zwei Live-Takes gibt es nun endlich auch Pattern Three und Four. Hinter dem Analog Roland Orchestra (TARO) verbigt sich der Berliner Michal Matlak, quasi eine One-Man-Band die den eigenen Sound ausschließlich aus diversen Klassikern der Synth- und Drummachine-Geschichte generiert. Wenn es hier “Live” heist, dann ist auch wirklich live angesagt und nicht nur der Name des evtl. auf einem Rechner installierten Programms gemeint. So nun auch die beiden neuen Stücke die an gute alte Chicago-House-Zeiten erinnern und gepflegt in die Beine grooven. Beide Tracks wurden direkt als Live-Jam aufgenommen und bringen somit ein essentielles Live-Gefühl mit sich, basierend auf 707, 101, Juno 6 und schöne Flächen direkt aus dem Alpha Juno 1. Im Grunde braucht man dazu nicht all zuviel sagen, man sollte es sowohl selbst hören wie auch sehen! Das Vinyl gibt es bereits im Presale, die offizielle Veröffentlichung auf Rotary Cocktail wird Ende März 2014 sein.

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Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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Naked Lunch präsentiert mit “Structures Vol.31” die nächste Inhouse-Compilation, die sich definitiv gewaschen hat. Es gibt facettenreichen Techno vom aller Feinsten. Von düster treibend, über dubbig minimalistisch bis zum electrolastigen Dancefloor-Killer ist alles dabei. Unter anderem findet ihr hier exklusive Tracks von Audiomotor, Dennis Slim, Strobetech, Heilo Bitnik und vielen mehr. Für jeden Peaktime-DJ ist hier was am Start, eine Compilation die man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte.

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Tonreportcast #002 gemischt von Acoustic Resource

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In Zusammenarbeit mit dem online TV-Sender für technoide Klänge “electrosound.tv” haben wir für unseren zweiten Podcast einen der treibenden Köpfe hinter dem Projekt gewonnen, Acoustic Resource bietet in seiner wöchentlichen Show “Underground Basement” , seinem Namen entsprechend, eine Vielfalt aus dem breiten Spektrum des Techno, von dunkel düster, über tribalig treibend bis zu guten alten Klassikern und Retrosounds. Daneben treibt er als DJ sein Unwesen auch in diversen Clubs seiner Münchner Wahlheimat, wem das zu weit zum Fahren ist, einfach immer Dienstags ab 18 Uhr auf electrosound.tv einschalten, in Bild und Ton natürlich. Der Worte sind genug gewechselt, lassen wir die Musik sprechen.

Repertorem – Ursuj Rima (blaq)

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Repertorem ist ein neues Project diverser Künstler aus Mexico City, wobei sich natürlich die erste Veröffentlichung auf dem heimischen Blaq Records förmlich anbietet. “Ursuj Rima” nimmt mit 10 Tracks dabei fast schon Album-Charakter an und kombiniert dabei treibend elektronische Klänge mit diversen World-Sounds und einigem an Tribaleinflüssen die gefpflegt durch die Gengend grooven. Trotz der Unterschiedlichkeit der einzelnen Titel, ist ein gewisser roter Faden sehr präsent, der hauptsächlich durch massiven Einsatz von Conga, Bongo und Toms geprägt wird. Die Remixe kommen von renomierten Inhouse-Künstlern, neben den Labelheads Signal Deluxe gesellen sich noch Val’n Sky und Itzone hinzu, der für meinen persönlichen Geschmack den stärksten Track im treibenden Technogewandt abliefert. Keep on dancing!

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Nvelope – Chords & Scapes Remixed – Vinyl-Only – (Eintakt)

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Nach Nvelope‘s erfolgreichem Album-Debüt “Chords & Scapes” auf dem Berliner Kultlabel Eintakt, wurde selbiges nochmals von diversen Künstlern durch den Remixwolf gedreht (u.a mit Frank Hellmond, Kai Randy Michel und Lars Leonhard). VPassend dazu gibt es jetzt auch noch eine Vinyl-Only-Veröffentlichung mit zwei exklusiven Remixen und dem Original von “Tribute“, der geschmeidig in die Gehörgänge fließt und auch gern dort verweilen darf. Im “Basement Remix” von Gu_S Stomping Ground (Gunnar Hemmerling) geht es dann direkt auf die Tanzfläche. Eine feuriges Gemisch aus Dubchords und oldschooliger Acid-Bassline treibt einem den Schweiß auf die Stirn. Im “Pitch OSC Remix” von Say What (Rob Strobe & Kai Randy Michel) gibt es dann die volle Ladung des aktuell angesagten Berliner Technosounds, ordentlich düster und aggressiv. Sehr rundes und abwechslungsreiches Release auf blauem Vinyl, definitiv mit Sammlerpotential!

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Tonreportcast #001 gemischt von Markus Funke

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Jeder der etwas auf sich hält startet eine Podcast-Serie, das ist einfach State of the Art und von daher müssten wir grundsätzlich dagegen sein, diesmal jedoch springen wir einfach mal mit auf den Zug auf, zumal “Tonreportcast” einfach ein schönes Wortspiel ist. Vom Sound her kann im Grunde alles kommen was die elektronischen Spielwiesen so zu bieten haben, von daher werden wir unseren Gast-Künstlern auch keinerlei akustische Vorgaben machen. Die erste Episode beschert uns der Kölner Markus Funke, der sich durch seine Sector-Events und seine wöchentliche Sendung “Boombox” auf electrosound.tv einen Namen gemacht hat. Er wird euch in die abwechslungsreiche Welte des Techno entführen, was bei Ihm grundsätzlich nur mittels schwarzem Gold geschieht. Markus könnt ihr zudem am 07.02. im Kölner Artheater zum Sector#7 zusammen mit Kavaro B2B erleben. Also dann, viel Spass beim Hören!

MARKUS @ PLAY.FM

Shifted – Razors EP (Mote Evolver)

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Es knarzt und kracht direkt wenn man “Razors“ in den Player schiebt, gedrungen und subtil aggressiv schiebt sich die trockene Kick und die Lofi-Bassline ins Gehirn, wobei der wirkliche Aha-Effekt doch irgendwie fehlt. „Over“ wirkt da schon etwas grooviger und mittels diverser Hall und Delay-Effekte auf den metallischen Synths wesentlich abwechslungsreicher. „Bloodless“ indess fördert den guten alten Sound zu Tage und schraubt sich mit dem schranzigen Basisloop gepflegt in die Gehörgänge, wenn man es nicht besser wüsste könnte man hier auch auf eine der ersten Fine Audio Recordings tippen, mein persönlicher Fav auf der EP. „Trouble“ geht dann nochmal etwas in die deepere Techno-Richtung mit wobbelnder Bassline und einem Mono-Synth der sich stetig im Track auf und ab bewegt, klingt aber leider irgendwie etwas unsauber. Bodenständiger Technosound, dem es am Ende aber an Charakter und Überzeugungskraft fehlt.

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Monya – Somatics (Berlin Consumer Records)

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Protect your Brain, BCR goes Vinyl, und mit Monya konnte man den Start wohl kaum besser wählen, denn es scheppert gewaltig, definitiv nichts für schwache Nerven. Hardcore-Sounds gepaart mit psychotischen Ambient-Drones öffnen die Tür in eine wirklich kranke Seele. Wer jetzt noch leben sollte wird direkt von Steve Stoll in die Mangel genommen, der nicht gerade zimperlich mit seinen Hörern umgeht, brachialer Loop-Sound at its best! Mit Bas Mooy nimmt de Akustik-Tortour auch kein Ende, gestörter industrieller Techno-Sound den man bei NDW-Freunden gezielt als Folterwerkzeug einsetzen könnte. Mit Joseph McGeechan wird es zum Schluss dann noch gebrochen abstrakt aber nicht minder krank, wer seinen Feierfreunden also keine Gnade gewähren möchte ist hier genau richtig, der Sound nagelt einen förmlich auf dem Dancefloor fest!

Contra-Beatport-Feature #002: Patrice Baumel

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Es geht in Runde zwei, diesmal habe ich wieder im Techno-Bereich gewildert, irgendwie zieht mich die Genre-Deplatzierung bei Beatport magisch an und man wird in diesem Sinne auch am wenigsten enttäuscht. Patrice Baumel bringt sein neuestes Release auf “EX” und so kurz wie der Labelname wurde auch das Release gehalten, denn es gibt nur einen Track. Aus meiner Sicht rechtfertigt das dann eigentlich nur, wenn dieser eine Track ein absolutes Brett wäre, ansonsten würde ich dann, entgegen meinem Credo, doch eher ein überdimensioniertes Remix-Paket bevorzugen, da man ja sonst nichts mehr hat um das Release zu retten. Die Einführung habe ich daher mal etwas ausgedehnt, sonst kann man nicht all zu viel schreiben. Also Play gedrückt und, oha, kein Techno vom feinsten sondern igrendwie eine Mischung aus Electro-House und 90s-Trance mit einer fast schon billig wirkended Synth-Arp-Hook die grell durch die Gegend fliegt und man sich irgendwie schwer tut zu entscheiden ob man nur genervt ist oder sich fast genötigt vorkommt sowas als angepriesenen Techno-Sound hören zu müssen, denn der Name “Lost in the Garden of Eden” trifft es definitiv nicht. Für meinen Teil frag ich mich eher was so ein Feature denn kostet, oder ob man Beatport nicht endlich mal wegen Geschmacksverirrung verkaufen sollte ;-)

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Proxy – Music from the Eastblock Jungles (Turbo)

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Proxy ist einer der umtriebigsten Künstler aus Russland, der den Rave-Spirit mehr in sich trägt, als so manche Generation vor Ihm. Die Inspiration, die er durch The Prodigy erfuhr, ist eindeutig hörbar, so z.B. in „Raja Ganja“ oder „Raw“. Breakbeats gibt es in „Junk“ noch und nöcher, während sich „Audio 15“ im Acid verliert. Aber auch ruhiger kann er. Dies beweist er z.B. im Ambient-Werk „Nonamed“ oder im Track „9000“, der an starke Hip Hop Headbanger erinnert. „Music From The Eastblock Jungles“ umfasst insgesamt 20 Tracks, die sich quer durch alle musikalischen Strömungen schlagen. Weil das zu viel auf einmal ist, wurde Part I bereits Ende 2012 released und Part II ist vor kurzem erschienen.

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ad.lib & Silvision – Redout (Gynoid Audio Ltd.)

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Mit einem leuchten grünen Vinyl ist die neue Gynoid Audio nicht nur einen Hinhörer wert, sondern sicher auch ein ordentlicher Blickfang auf dem Plattenteller. ad.lib & Silvision haben zu letzt schon auf Joachim Spieths Label Affin ordentlich gerockt und setzen nun auf dem australischen Label Gynoid Audio noch einen drauf. „Redout“ kracht dabei brachial in die industrielle Technoschiene und lässt mit dem subtil böse wirkenden Bass sicher keinen Stein auf dem anderen. Im Ascion Remix geht es nicht weniger industriell zu Sache, man fühlt sich irgendwie in eine den 20er Jahren entsprungene Maschinenfabrik versetzt in der man Löcher in Metallplatten stampft, kompromisslos funktional und knochentrocken wird hier auf die Tanzfläche eingehämmert.

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Frau Anke – Fighter Queen (Dark Net)

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Das neueste Release auf dem australischen Label DarkNet kommt diesmal aus Deutschland und zwar von Frau Anke, und die Kampf-Braut lässt mit “Fighter Queen” ordentlichen Hausfrauen-Techno vom Stapel. Solide stampfender leicht industriell wirkender BigRoom-Sound der sich problemlos in jegliches Peaktime-Set einfügen wird. “Won” hingegen bringt einen gewissen Rave-Touch mit sich, aber es könnte wohl auch ein Bohrer beim Zahnarzt sein,  zum Glück muss man das Gefühl hier ab nur in die von sich weg fliegenden Beine transportieren. An der Remixfront tummelt sich dann was Rang und Namen hate, Kai Randy Michel schraubt sich ordentlich trocken in die Gehirnwindungen, während Brian Burger fast schon minimalistisch in den Acid-Bereich mittels subtiler Sägezahnbassline abtaucht, es dann aber nochmal ordentlich krachen lässt. Den Abschluss macht Bitterstrom, mit dem für meinen Teil feinsten Track, schön düster schiebender Psycho-Techno, genau das Richtige um das Feiervolk platt zu machen. Top Notch!

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FEATURED ALBUM

youAND: THEMACHINES – Behind LP Reshaped (Ornaments)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

Dennis Rossknecht – Color of the Inner Soul (Clear Recordings)

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