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Heiko Laux – K-Remixes Single Two (Kanzleramt)

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Kanzleramt feiert den 20.Geburtstag und dem ein oder anderen wird das Label sicherlich auch noch etwas sagen, zumal es eine Zeit gab in der Kanzleramt in aller Ohren war und für innovative elektronische Musik stand. In den letzten Jahren musste ich das zumindest für meinen Teil etwas vermissen und zum Geburtstag dann noch einmal die guten alten Kamellen zu veröffentlichen macht dabei durchaus Sinn. Nachdem im ersten Paket u.a. “Subway” von Richard Bartz und “Palm Cove” von Offshore Funk durch den Remixwolf gedreht wurden, dürfen es im zweiten Teil nun die Klassiker vom Labelchef Heiko Laux höchst selbst dran glauben. “Hangin‘” wird gekonnt von STERAC (Steve Rachmad) verdreht, verzwirbelt und in eine treibendes Peaktime- Monster verwandelt. Dazu gibt es direkt noch eine zweite, schön elektronisch düstere Version. Rod widmet sich dann dem guten alten “Silent Bass” , einmal im detroitigen Fluffy-Gewandt, minimalistisch und mit seichten Flächen, und zum Zweiten dann quasi nochmal fast genauso, allerdings mit einem schön verspielten Syth-Bass im Vordergrund. Wem diese Tracks nichts sagen, sollte sich dringends mal nach den Originalen umhören, an den Remixen wird man so oder so seine Freude haben. (Na doch nicht so negativ wie es die ersten paar Sätzen haben vermuten lassen ;-)

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Contra Beatport Feature #003 – Laidback Luke & Hardwell

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Es ist zwar schon etwas her, was daran liegt dass der Tag zu wenig Stunden hat, aber nachdem ich das hier hören musste hat die Stimme in meinem Kopf mal wieder die Oberhand gewonnen, Los, Los schreib was !!! Natürlich wieder riesig auf Beatport angekündigt zeugt die Auswahl einmal mehr von absoluter Geschmacksverirrung, diesmal zu Gunsten von Laidback Luke und Hardwell. Auch hier wieder ein typisches One-Track Release und nichts drum herum was es doch irgendwie noch retten könnte. Kategorie: Electro House, aber gut da rege ich mich nicht mehr drüber auf, zumal es in diesem Fall die passende Kategorie “Rotz” leider nicht gibt. Label: Mixmash, passt irgendwie, übersetzt dann wohl als “Mixmatsch”, so hört es sich nämlich an, keine Ahnung wieviele Tracks da in einem verwurstet wurden. Schöner Eurodance-Klischee-Sound mit Rave-Allüren, die kurz sogar etwas Hoffnung keimen lassen, dann irgendwie aber in einer Art Oldschool-Hardcore-Trance-Eskapade enden, daher wohl das Feature, es ist schon eine Kunst soviel Scheisse in 4:39 Minuten zu pressen, jeder No-Name-Producer wäre dafür hingerichtet worden und das gleiche sollte für DJs gelten die sowas dann auch noch supporten…. aaah das hat wirklich gut getan!

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Contra-Beatport-Feature #002: Patrice Baumel

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Es geht in Runde zwei, diesmal habe ich wieder im Techno-Bereich gewildert, irgendwie zieht mich die Genre-Deplatzierung bei Beatport magisch an und man wird in diesem Sinne auch am wenigsten enttäuscht. Patrice Baumel bringt sein neuestes Release auf “EX” und so kurz wie der Labelname wurde auch das Release gehalten, denn es gibt nur einen Track. Aus meiner Sicht rechtfertigt das dann eigentlich nur, wenn dieser eine Track ein absolutes Brett wäre, ansonsten würde ich dann, entgegen meinem Credo, doch eher ein überdimensioniertes Remix-Paket bevorzugen, da man ja sonst nichts mehr hat um das Release zu retten. Die Einführung habe ich daher mal etwas ausgedehnt, sonst kann man nicht all zu viel schreiben. Also Play gedrückt und, oha, kein Techno vom feinsten sondern igrendwie eine Mischung aus Electro-House und 90s-Trance mit einer fast schon billig wirkended Synth-Arp-Hook die grell durch die Gegend fliegt und man sich irgendwie schwer tut zu entscheiden ob man nur genervt ist oder sich fast genötigt vorkommt sowas als angepriesenen Techno-Sound hören zu müssen, denn der Name “Lost in the Garden of Eden” trifft es definitiv nicht. Für meinen Teil frag ich mich eher was so ein Feature denn kostet, oder ob man Beatport nicht endlich mal wegen Geschmacksverirrung verkaufen sollte ;-)

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Proxy – Music from the Eastblock Jungles (Turbo)

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Proxy ist einer der umtriebigsten Künstler aus Russland, der den Rave-Spirit mehr in sich trägt, als so manche Generation vor Ihm. Die Inspiration, die er durch The Prodigy erfuhr, ist eindeutig hörbar, so z.B. in „Raja Ganja“ oder „Raw“. Breakbeats gibt es in „Junk“ noch und nöcher, während sich „Audio 15“ im Acid verliert. Aber auch ruhiger kann er. Dies beweist er z.B. im Ambient-Werk „Nonamed“ oder im Track „9000“, der an starke Hip Hop Headbanger erinnert. „Music From The Eastblock Jungles“ umfasst insgesamt 20 Tracks, die sich quer durch alle musikalischen Strömungen schlagen. Weil das zu viel auf einmal ist, wurde Part I bereits Ende 2012 released und Part II ist vor kurzem erschienen.

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Heidi presents Jackathon Jams feat. Maya Jane Coles, Miss Kittin & Tini

Geballte Frauenpower auf HPJJ, weil der Labelname mal einfach zu lang ist und das Release an sich wohl keinen eigenen Namen bekommen hat, ursprünglich aber wohl aus dem Hause Get Physical stammt. Maya Jane Coles startet hier mit „Getting Freaky“, was einem während des Tracks auch permanent durch eine düstere Stimme eingetrichtert wird, den Tracknamen wird man also eher nicht so schnell vergessen. Soundtechnisch ist der Track schön groovig und treibt die Gebeine ordentlich an, alles in feinster Techhhouse-Manier. Miss Kittin mit „Girlz“ dann gewohnt electro-lastig mit permanent technoidem Hang und prägnanten Bass-Synthies, dazu noch ein etwas plakativ eingesprochenes Vocal, was aus feministischen Gründen aber sicherlich sein musste und sicher auch zum Konzept passt, ändert aber natürlich nichts daran, dass es hier sicherlich heiße Tanzflächen geben wird. Sahnehaube auf dem leckeren Eisbecher dann zum Schluss der Tini Remix, reduziert minimal, verschraubt, verschufflet und mit einem super deepen Sub-Bass.

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Strip Steve – Astral Projection (Boysnoize Records)

Sommerlich und beschwingt geht’s bei Strip Steves neuem Release auf BNR los, klassische 80s Synthies , eine groovige Bassline gepaart mit einer eingängigen Melodie und sonnigen Vocals, genau das Richtige um unbeschwert im Cabrio durch die Gegend zu cruisen. Zum Original gibt es dann noch eine Menge an Remixen, von Andy Petr, Kink und Boys Noize, die es sich natürlich nicht nehmen lassen auf dem eigenen Label auch etwas beizusteuern. In der Summe ein rundes Release mit schönem 80er Disco-House-Flair und trotzdem genug Abwechslung innerhalb der einzelnen Remixe um mehrere Zielgruppen zu bedienen.

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Paul Woolford – The Lab 04 (The Lab)

The Lab, sprich “das Labor” soll auch genau als solches, zumindest im akustischen Sinne, dienen und hat sich seit 2009 nicht zuletzt durch Gast-DJs wie Seth Troxler, Steve Bug oder Loce Dice als „Brand“ etabliert um auf neue interessante Künstler aufmerksam zu machen. Bei der aktuell vierten Ausgabe steht nun Paul Woolford an den Tellern, wobei man sich immer wieder freuen darf, dass es die DoppelCD sowohl als „in the Mix“, aber auch als DJ-freundliche Einzeltracksammlung gibt. Auf CD1 geht es wohl um den Sonnenaufgang an sich mit einer Menge an Electro, Breakbeats und schönen Pad-Landschaften gepaart mit epischen House-Tracks von u.a. Chez Damier oder Hunee. CD2 richtet sich dann eher an die aktuelle Clublandschaft. Sehr technoid minimalistisch mit dem Hang zum aktuellen Dubhype überzeugt diese aber mit einer großartigen Trackauswahl und einem enormen Abwechslungsreichtum, gerade wenn es gegen Ende hin mit Trevino und Achterbahn d’Amour leicht acidlastig wird. Definitiv ein Paket das man sich zu Gemühte führen sollte, und wenn nicht alle dann dürften zumindest einzelne Tracks jedes DJ-Set bereichern.

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Anthony Rother – Ape Machine / Grid Stripper (DataPunk)

Lange nichts mehr gehört von Anthony Rother, ob es jetzt daran lag das ich mich nicht erkundigt habe oder tatsächlich nicht mehr passiert ist sei mal dahin gestellt, umso mehr Freude die neue Scheibe in den Händen zu halten. “Ape Machine” fängt erstmal unspektakulär an bis der erste Silent-Break kommt und dann kracht es gewaltig. Ein richtig fieser Knarz-Bass kombiniert mit verkratzten Effekten schiebt sich kompromisslos durch den Raum , dazu noch ein leicht psychotischer Synth-Hook und fertig ist ein absolutes Brett, das durchaus an diverse Giant Wheel Sachen erinnert. “Grid Stripper” indes spiegelt sich in vergangenen Zeiten, wobei das bei diesem zeitlosen Sound keines Wegs negativ sein soll. Eine düstere Electro-Soundlandschaft, geisterhaften Synthies und Anthonys bekannter, eingängiger Sprechgesang, der bisweilen diabolisch wirkt, legen den Grundstein für einen Track mit Kult-Potential a la “Father“.

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FEATURED ALBUM

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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