Posts Tagged ‘ downtempo

Subset – Overlapping Gaps (DimbiDeep Music)

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Ob nun Dub Techno oder Chillout, dem Beatport-Genre-Wahnsinn haben wir uns längst entzogen und auch den Fans von DimbiDeep Music dürfte das sicherlich egal sein. Die neuste Veröffentlichung kommt vom Australier Subset, der auch schon auf Dubmission und Deeptakt zu hören war. Mit “Overlapping Gaps” liefert er 5 Titel die den Hörer auf eine ausgedehnte Reise gediegener elektronischer Klänge entführen. Die Symbiose diverser Stilelemente steht hier im Vordergrund, so paaren sich Ambient und Techno mit Downbeat und Dub, garniert mit einer großen Portion Hall und diversen Effekthascherreiren. Das sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen.

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Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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Mit “Disruption of the Mind” bringt der Münchner Matthias Springer sein erstes Konzept-Album auf seinem Label Diametral auf den Markt. Wie den meisten sicherlich bekannt sein dürfte, ist er in seiner Musik stilistisch sehr umtriebig, so spiegelt auch das Album diverse elektronische Genre von Dub Techno, über Tech- und Deephouse bis zu Downtempo in sehr facettenreich wider. Er selbst hat mit dem Album das für ihn private schwierige Jahr 2013 musikalisch verarbeitet wie auch aufgearbeitet, was man auch an den einzelnen Tracktiteln erkennen kann und beim Lauschen sicherlich auch nachempfinden wird, doch hört einfach selbst…

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Tonreportcast #003 gemischt von Peter Miese

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Wir gehen in die dritte Runde und nachdem die beiden ersten Episoden treibend technoid waren, wird es diesmal etwas beschaulich und verspielter. Diesmal begrüßen wir electrosound.tv Veteran Peter Miese.

Hier noch einige Fakten zu Peter Miese:
Es ist 1993, für Matze (heute Peter Miese) der erste musikalische Öffentlichkeitskontakt.  Dazu übergroße Regler des RFT Mischers und Tonbänder. Das war der Grundstein für musikalisches Bauwerk welches sämtliche Genres beinhaltet. In den Anfangsjahren war von HipHop über Grunge bis EBM alles dabei. Schlussendlich waren und sind es die Kicks, Hi Hats und Synthysounds die ihn bis heute fesseln. In den darauffolgenden Jahren wurde er zum Resident im Technoclub „Fantasy Island“ und später  ein Teil von „Rohrmusik“. Im Jahr 2003 wechselte er zu „Sturm und Klang/ Seilfabrik“.  Dies war die Gelegenheit um mit Mirko Raabe, eine langjährigen Freund und DJ Kollegen einen Live Act ins Leben zurufen. So entstand „-M-FX Live“. Dieses Projekt war ein Spiegel ihrer Auffassung von elektronischer Musik. Die Jahre vergingen mit regionalen und überregionalen Auftritten in Clubs wie Seilfabrik Zwickau, Club Achtermai Chemnitz, Distillery Leipzig, Küche Zeitz, Triebwerk Dresden, Flucs Weira, BPM Club Zwickau, Wuitz3 und vielen mehr…

Heute gehört er als Entscheidungsträger und Organisator zum Team von „Draußen Mit Freunden“ und der „Kommune Wild“.
Seit neuestem ist er Resident bei Electrosounds.tv. Dort gibt er alle 2 Wochen bei einer Live-Sendung in 2 Stunden alles zum Besten womit er sich musikalisch identifiziert.

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Martin Nonstatic – Back on Earth (subspiele)

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Wer sich im Bereich Ambient und Dub Techno bewegt wird zwangsläufig über das kleine kölner Label subspiele stolpern und vermutlich dort auch des Öfteren wieder einkehren, was nicht zu letzt an der eigenen Basis ausgesuchter Künstler liegt. Das nun erste CD-Release ist exklusiv auf Bandcamp erhältlich und kommt von Martin Nonstatic, der mit “Back on Earth” quasi sein Albumdebüt liefert. Insgesamt 7 Tracks breiten sich über eine Spiellänge von 70 Minuten aus und laden auf ein außergewöhnliches Hörerlebnis ein. Die einzelnen Tracktitel referrieren dabei schon über die Weiten des Weltalls und bleiben diesem Ziel auch klanglich treu. Martin schafft es fast spielerisch die Gehörgänge mit weit flächigen Klangteppichen zu bespannen, gepaart mit glasklaren Hall und Delay-Effekten, minimalistisch eingesetzten Rhythmen und teilweise einem gewissen psychedlischen Touch, wie z.B.  in “Winds of Mars“. Die Klänge ziehen den Hörer dabei hypnotisch in ihren Bann und vermitteln eine extravagante Symbiose aus Dub, Ambient und Downtempo.  Es lohnt sich definitiv alle Viere von sich zu strecken und dieses Album in gesamter Länge zu genießen, man ist am Ende fast schon enttäuscht, dass die Reise schon vorbei ist, von daher Prädikat:  HABEN MUSS !!!

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Various – Beauty EP (Parquet)

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Solee‘s label Parquet verspricht immer hochqualitative elektronische Klänge und greift dabei auf alte Hasen wie auch interessante Newcomer zurück. Das aktuelle Release “Beauty EP” kommt daher direkt mit 4 Tracks von vier verschiedenen Künstlern. Karada & Pedro Mercado (Kling Klong) bewegen sich mit “Spontext” in fluffig weichen Techhouse-Gefilden und versprühen unbeschwert gute Laune. Der Brasilianer Edas spricht mit “Senses” tatsächlich alle akustischen Sinne mittels weitläufiger Padlandschaften und fließender Bassline an, während Leevey seinen Track “for Anne” widmet und eine interessante Mischung aus diversen melodischen Synthies schafft. Den Abschluss macht Matthias Springer mit “Cinema of Thoughts“, einem trance-artigen Downtempo-Stück mit hypno-Faktor. Das Ganze würde auch perfekt zur Open-Air-Zeit passen.

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Matthias Springer – Tales of the magic Wood (Zero413)

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Matthias Springer springt in letzter Zeit mit seinem Sound durch die verschiedensten Genre, was vermutlich auch daran liegen könnte, dass er seine eigentlichen Alias-Namen nicht weiter nutzen will und nun jegliche Produktionen unter seinem eigentlichen Namen veröffentlichen wird. Bestätigt wird das durch sein erstes Release im neuen Jahr auf seinem, für die spezielleren Sachen initiiertem, Label Zero413. Mit “Tales of the Magic Wood” geht es in eine Art von Downtempo-Electronica, zum Einen durchzogen von verzerrten Orgelklängen in “Fog on the Glade” zum Anderen mit verschraubten 303-Acidfröschen und wuchtiger Bassline in “Hunt trough the Thicket“. Zwei Tracks der besonderen Art, sicher nicht clubtauglich, teilweise fürs Gehör auch etwas anstrengend, aber definitiv mal was Anderes.

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Lars Leonhard – Stella Nova (Ultimae)

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Über Lars Leonhard haben wir im letzten Jahr schon einige Worte verloren, und so schafft er es auch diesmal mit seinem Sound auf sich aufmerksam zu machen. “Stella Nova” nennt sich der neueste Streich des Düsseldorfers, vermutlich durch seine Aufträge für die NASA inspiriert und zudem auf dem Genre-Schwergewicht Ultimae Records veröffentlicht. Abtauchen ist angesagt und zwar in tiefste Ambient-Welten die vor Detailreichtum und Klangästhetik nur so strotzen. Weite Räume, glasklare, synthetische Akkorde gepaart mit ausschweifenden Soundlandschaften die den einzelnen Tönen eine warm wohlige Umgebung schaffen. Definitv ein Hinhörer und absolutes Muss für jeden Liebhaber chilliger und spaciger Wohzimmermusik, viel Spass beim Träumen.

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Aksutique – Ignition Red Planet (Complex Textures)

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Complex Textures” ist ein neues kleines Label, das sich auf die Veröffentlichungen von Compilations in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Vertrieb DigDis spezialisiert hat. Wie der Name schon vermuten lässt wird hier auf das gesamte Spektrum der elektronischen Musik zurückgegriffen, von Techno und Industrial, über Deep und Dubhouse bis zum Downtempo, Ambient und diversen anderen abstrakten Speilereien. Die einzelnen Genre, sofern man das überhaupt noch kann, werden immer einer spezifischen Compilationen-Serie zugeordnet. Den Start macht “Ignition Red Planet” mit spacigen Downtempo und Loungeklängen zwischen Acid und Space Night, zusammengestellt vom Münchner “Aksutique” , der auch den passenden Mix dazu beisteuert. Den Mix gibt es exklusiv auf Play.FM zum onDemand-Hören, und im Package mit deinen einzelnen Tracks auf Beatport auch käuflich zu erwerben. Schauen wir mal was da noch so kommt.

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TRACKLIST:
WelcomeOriginal Mix
Damir Ludvig

SpacebyteOriginal Mix
Flashbeat Project

UniverseOriginal Mix
Klartraum

Lost in SoundOriginal Mix
Spinne

HopeOptimal Remix
Deep Shepherd, Emze Hack

A New Home, Another PlanetOriginal Mix
Miro Pajic

TauchfahrtOriginal Mix
Matthias Springer

Waking AloneOriginal Mix
Volunteer

HaltOriginal Mix
Moonwalker

AcidizedOriginal Mix
Tim Engelhardt

Word of the LordRemastered 2K9 Version
Michael Burkat

MireOriginal Mix
VidasM

Some MilesOriginal Mix
Audiokonstrukte

Voice StudiesOriginal Mix
Estroe

Welcome to the BlackoutAcappella
Paris The Black FU, Sierra Sam

Soundcloud – Je oller, Je doller!

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Soundcloud schießt den nächsten Vogel ab, so eben wurde veröffentlicht, dass das “Private-Sharing” von Tracks demnächst auf max. 20 Leute begrenzt werden soll, natürlich wieder mit der Begründung das Spamaufkommen reduzieren zu wollen, was schon irgendwie impliziert, dass Musik selbst als Spam betrachtet wird, ziemlich paradox für eine Seite die davon lebt. Um weiterhin alle Followers zu erreichen, sind die üblichen Streams/Dashboards laut Soundcloud völlig ausreichend, so Soundcloud selbst … ok kann man jetzt sicher drüber streiten, man geht halt auch nicht davon aus, dass man mehr als 20 engere musikalische Freunde hat, zudem hat sich damit auch das sich etwaig für DJs offene Schlupfloch erübrigt, dass an eine geschlossene Gruppe geteilte Musik keine öffentliche Aufführung i.S.d der neuen GEMA VR-Ö ist. Der Punkt am Ende bleibt, die zahlenden Kunden werden gepflegt in den Arsch getreten… erst Abkassieren und dann mal schön die ursprünglichen Bedingungen ändern wie es einem gerade gefällt … schauen wir mal wann sich so ein Verhalten rächt!

Am Rande jedoch eine vielleicht positive Nachricht, so soll es demnächst nur zwei Zahl-Accounts geben, einen kleinen für 79€ / Jahr und einen unlimited für 99 € / Jahr … das riecht irgendwie nach super Geschenk an die Nutzer, würde mich im Kapitalismus allerdings doch sehr verblüffen, denn der Sprung von 500 auf 99€ für den unlimited Account is doch schon enorm, von daher erstmal abwarten wie unlimited das dann wirklich ist.

Polizeistaat Soundcloud und der Patriot-Act für Musik

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Um es kurz vorweg zu nehmen, da diese Diskussion bereits nach der Veröffentlichung auf Neon.de aufkam: Dieser Text zielt in erster Linie auf die Sicht der jenigen ab, die Musik auf Soundcloud bereitstellen und verbreiten möchten, sprich Produzenten, Labels, Promo-Anbieter etc … nur indirekt betrifft es die eigentlichen Hörer, i.e. Endverbraucher, nur falls sich jemand an der Phrase “es gäbe keine adäquate Alternative” stören sollte. Gerade im reinen Listening-Bereich gibt es diese natürlich en masse.

Die Frage “wer nutzt alles Soundcloud?” zu beantworten dauert sicherlich länger als sich der Frage “wer nutzt es nicht?” anzunehmen , was allein daraus resultiert, dass es keine wirklich adäquate Alternative gibt und SC damit quasi ein Monopol inne hat. Zu was sich jedoch Monopole in der Regel entwickeln zeigt die Vergangenheit zweifellos und da macht auch SC keine Ausnahme.

In letzter Zeit hört man im direkten Kontakt mit Bekannten, dass diese das Verhalten von SC gegenüber den zahlenden Kunden nur noch als frustrierend empfinden, denn hier findet anscheinden eine förmliche Unterjochung statt die jeden unter Generalverdacht stellt. Mit der gezielten Bekämpfung von Spam, so die offizielle Begründung, hat das jedoch nichts mehr zu tun, eher kommt es einer zufallsgenerierten Bekämpfung gleich. Teilweise werden Nutzern diverse Funktionen für Monate gesperrt und mit seltsamen Floskeln abgehandelt, die jeder Grundlage entbehren. “Sie haben in den letzten 24h ihre Sounds in mehr als 75 Gruppen gepostet” … ja wozu nutzt man Soundcloud denn, doch genau dafür, das verbreiten der “eigenen” Sounds! Allein als Webspace zum Uploaden und hosten von Daten sind bis zu 500€ im Jahr dann doch etwas zu viel. Man schießt hier definitiv um Lichtjahre über das Ziel hinaus und restriktiert genau die Funktionen, die den Grundstein dafür legen sich bei SC anzumelden und diese Plattform zu nutzen.

“Sie folgen zu vielen neuen Accounts in einer zu kurzen Zeit” , ja gut bei der Menge an Musik die einem vielleicht gefällt ist man doch gern Up-to-date was neue Künstler anbelangt, was bitte soll also der Scheiss? “Dein Like/Repost-Verhalten kommt uns etwas seltsam vor” , aha wie soll es denn unseltsam aussehen, da kommt einem doch eher das Verhalten von SC mehr als nur “etwas” seltsam vor! Die Funktion hätte man sich dann auch getrost sparen können, den genau hier geht auch der Angriff auf die “normalen” reinen Listening-Nutzer los, die quasi nur am hören neuer Sounds interessiert sind und auch zeigen wollen was ihnen gefällt.

Was hier abläuft ist reine Schikane und ein ordentlicher Tritt in den Allerwertesten der eigenen zahlenden Basis, was an sich schon dämlich ist, man sollte nie die Hand beißen die einen füttert, denn wo wäre SC jetzt ohne genau diese Leute? Die Unfähigkeit ordentliche Algorithmen zu entwickeln um Urheberrechtsverletzungen (so werden z.B. neu produzierte Tracks auf Grund von Urheberrechtsverletzungen einfach nicht frei geschaltet, wie auch immer das gehen soll, selbst wenn der Track gerade frisch aus CuBase rausgeflutscht ist) oder Spam zu unterbinden mündet in einer pauschalisierten Verurteilung und Blockierung von Allem was nur irgendwie, möglicherweise, eventuell den Anschein hat irgendetwas zu sein … woher kennen wir das denn?

 In diesem Sinne, lasst euch das nicht gefallen … Programmierer und Investoren dieser Welt, es wird Zeit eine Alternative zu schaffen, und Eines verspreche ich, an Zulauf von neuen Nutzern wird es definitiv nicht mangeln !!!

Håkan Ludvigson – Style EP (PurePureMusic)

HakanLudvigson_StyleEPMir ist vor ein paar Tagen eine Platte in die Hände gefallen, die mittlerweile schon eine Zeit lang auf dem Markt ist; aber sowas von genial produziert, dass ich es für wichtig halte, diese hier kurz vorzustellen.

Mit 27 war Håkan Ludvigson nicht nur Producer, Songwriter und DJ, sondern auch Label-Owner von “Substream”. Und vor einiger Zeit veröffentlicht er auf PurePureMusic die “Style EP“. Und die ist sehr stylisch. Auf der A-Seite findet man das instrumentale Stück “Style“. Dabei handelt es sich um ruhigen melodischen Deephouse-Track, der durch die analoge Produktionsweise eine sehr angenehme Wärme mit sich bringt. Auf der B-Seite findet man die Tech-House-Nummer “Darkness“, welche schon auf Håkan’s Album “Soulroom” veröffentlich wurde. Jetzt aber nochmal frisch überarbeitet und erneut mit feinen Vocals von Coni versehen wurde. Der dritte Track im Bunde nennt sich “Hold Yourself” und rundet das ganze Paket ab. Auch hier wurden Vocals verarbeitet, die einen gewissen Funk durchschimmern lassen. Die Platte ist einwandfrei produziert und lässt funktional keine Wünsche offen. Wenn auch die A-Seite noch mit solch tollen Vocals gefüttert worden wäre, dann wäre auch diese eine echte Vokal-Deephouse-Perle!

Das Ganze ist auf Vinyl und digital erschienen und wäre ich nicht mit der Nase drauf gestoßen worden, hätte ich eine richtig gute EP an mir vorbeigehen lassen…

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Deepchild – Riyadh

 

Mit „Riyadh“ präsentiert Deepchild einen kleinen, feinen Vorgeschmack auf sein kommendes Album „Neuköln Burning“ welches demnächst auf Thoughtless Music erscheinen wird. Der Sound ist typisch schwingend und treibend, deep verspielt und verbreitet wie übliche durch seine melodischen Elemente einfach nur gute Laune. Neben dem Original gibt es direkt noch 4 weitere Versionen, zum einen noch den speziell düsteren Dub Edit und noch drei 3 weitere Remixe. Derek Marin grooved sich dabei mit gediegenen Basslines und jungelhaften Bongos durch die Gegend, Rennie Foster packt dann die gute alte 303 aus und paart sie mit epischen Flächen, den Abschluss macht dann Deadbeat in seinem typischen Dub-Techno-Stil und einem hypnotisch schwebenden Chord-Aufbau, sehr feines Material.

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Spinne – Lost in Sound

Diametral drängt mit seinen Chill Out Releases definitiv in eine interessante Nische was Easy Listening anbelangt. Vom Berliner Künstler “Spinne” kommt nun die neueste Veröffentlichung, mit der man sich innerhalb der 4 Tracks durchaus im Sound verlieren kann. Der typische klare Spinne-Sound erinnert an frühere Space-Night-Zeiten, denn direkt aus Raum und Zeit scheinen dies Klänge auch zu kommen. Reduzierte perkussive Gerüste werden durch frei im Raum schwebende Synth-Spielereien umhüllt, die gänzlich entfernt von jeglichem Stress eine allumfassende Atmosphäre aufbauen, zu der sich ab und zu auch ein paar klassische Elemente gesellen. Um den normalen Alltag zu vergessen sollte man sich diese 20 Minuten Freiheit einfach gönnen.

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Buttha – Hereos EP (Black is Black)

Hinter “Buttha” versteckt sich Amor Fati, der zugleich auch Labelhead von “Black is Black” ist, einem Vinyl-Only Label welches sich den eher deepen Gefilden der elektronischen Zunft widmet und mit der “Hereos EP” das nun zweite Release fährt. “Hereos” selbst bewegt sich in minimalen Bereichen mit fast schon melancholischem Charakter der jedoch ein wenig unspektakulär wirkt. “Transmission” dann schon wesentlich groovender und auch fordernder was das Tanzbein anbelangt, wobei der Background-Synth eine schöne düstere Atmo impliziert. Hypno-Highlight der EP für meinen Teil definitiv “Never Going Back Again” der sich durch die geloopten Synthpads quasi extatisch ins Gehirn schraubt. Den Abschluss macht “Fantastic Moments“, wobei der Titel passender kaum sein könnte und im Vergleich vor Lebensfreude nur so sprüht, coole Latin-Sounds mit einem massiven Piano gepaart haben doch nur selten ihre Wirkung verfehlt. Definitiv sehr feines Release das in jedem Afterhour-Plattenkoffer ein Plätzchen finden sollte …

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Luke Solomon – Lonely Dancer (The Classic Music Company)

Ein Six-Pack hat noch nie geschadet, dachte sich Herr Solomon sicherlich auch und lässt neben dem Original direkt noch 5 Versionen von “Lonely Dancer” antraben. Das Original selbst kommt gepflegt deep daher, verschoben schöne Pads und ein Stimme die entfernt an Underworld erinnert, das Gesamte jedoch fast schon in die Pop-Ecke drängt. Die Remixe dann doch eher technoid housiger im unteren BPM-Bereich. Sowohl Ewan Pearson wie auch Emperor Machine greifen in ihren Remixen auf wirkungsvolle Synthies zurück, 303 und Moog lassen grüßen, mal mit Acid und mal ohne, mal mit Vocals und mal ohne, so gehört sich das. Zum Abschluss gibt es noch den „Bonus Dub“ der etwas experimenteller und schräg mit Minimal-House-Charakter daher kommt. Ein rundum feines Paket das man durchaus gehört haben sollte.

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WAFF – Rainbows EP (Hot Creations)

Immer wieder schön das bei manchen Labels der Name Programm ist und der Track „Jo Johnson“ heizt mit seinem nostalgischen Jack-House-Charme ordentlich ein, ein sich im Takt wiederholendes Vocal-Snippet und eine divenhafte Soul-Stimme bringt den Kopf dabei unentwegt zum wippen. „Jayda“ dann schon wesentlich deeper mit ein paar netten Piano-Klängen im Zentrum. „Rainbows“ selbst ebenfalls schön deep mit einem sich dezent wiederholenden Pad im Hintergrund und jazzigen Piano-Abfolgen im Vordergrund, die natürlich an das Glitzern des Lichts in Regentropfen erinnern, ein Regenbogen eben.

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Tone of Arc – Shaking the Sky (No.19)

 Tone of Arc schickt auf No.19 zwei sehr feine House-Tracks ins Rennen die sicherlich schnell den Weg auf die Tanzflächen finden werden. „Shaking the Sky“ geht eher in eine progressive Richtung mit Tendenzen zum Discohouse getragen von einer eingängig fordernden Bassline gespickt mit divers gehauchten Vocals, sehr funktional und wirkungsvoll. „No Pushers“ hingegen bedient den eher deepen Part und das wirklich sehr gut. Gediegene Soft-Pads, ein seicht wobbelnder Bass gepaart mit diversen Stimmchen die hier und da durch den Raum schweben. Die Organ-Melo zwischendurch bleibt zudem im Gedächtnis, nur die Synth-Eskapade im letzten Drittel mag nicht so ganz überzeugen.

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Downtown Party Network – The Machine Man (Best Kept Secret)

Jazzy, Funky, Farbenfroh geht es auf Best Kept Secret zu Sache und das Downtown Party Network sorgt dabei für eine gewisse Magie der man sich nur schwer entziehen kann. „The Machine Man“ siedelt sich im im SloMo-House Bereich an, fluffige, beschwingte Basslines und Jazz-Chord die sich in den Weiten der Delays verlieren und so zum Träumen einladen, also wer hier nicht mit dem Hintern wackelt sollte dringend mal zum Orthopäden. „The Other Side“ erinnert dann anfänglich an 80er Jahre Disco-Sound mutiert durch die großartigen Flächen jedoch schnell in zeitlosen Chill-House-Sound, der in keinem Sommer-OpenAir-Set fehlen sollte.

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FEATURED ALBUM

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

Akustische Sternstunden: BoysNoize – Go Hard-(ly)

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