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Hydergine – Static Frames (Etui)

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Mit “Static Frames” lässt der Italiener “Hydergine” ein ordentliche Ladung Dub Techno vom Stapel. Etui Records bewies schon mit den letzten Veröffentlichungen, dass es ein feines Händchen für interessante neue Künstler hat und dies unterstreicht auch die aktuelle Platte. Während es in “Grid” fleißig treibend und verrauscht zur Sache geht, besticht “Static Frame” mit wesentlich mehr Klarheit und Tiefe, wobei hier der Detroit-Einfluss eindeutig erkennbar ist. “Sweep” besticht zum guten Schluss mit weiträumigen Flächen, viel Hall und Delay erzeugen dabei einen angenehm weichen und zeitlosen Sound.

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Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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Mit “Disruption of the Mind” bringt der Münchner Matthias Springer sein erstes Konzept-Album auf seinem Label Diametral auf den Markt. Wie den meisten sicherlich bekannt sein dürfte, ist er in seiner Musik stilistisch sehr umtriebig, so spiegelt auch das Album diverse elektronische Genre von Dub Techno, über Tech- und Deephouse bis zu Downtempo in sehr facettenreich wider. Er selbst hat mit dem Album das für ihn private schwierige Jahr 2013 musikalisch verarbeitet wie auch aufgearbeitet, was man auch an den einzelnen Tracktiteln erkennen kann und beim Lauschen sicherlich auch nachempfinden wird, doch hört einfach selbst…

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Mathias Woot – Frostmourne EP (Ear to Ground)

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Der Argentinier Mathias Woot gibt sein Debüt auf Ear to Ground und das mit einer ordentlichen Ladung Druck, der ungeschönt und trocken auf die Tanzfläche schiebt. “MWD” loopt sich effizient und minimalistisch den Weg in die Hüfte und lebt dabei von nur kleinen Veränderungen und Spielerein. Im Remix von Rebekah kommt dann etwas mehr Bewegung durch diverse Shuffles in den Track, kann an die Energie des Originals jedoch nicht ganz anknüpfen. “SWD” bedient sich dann an aktuell modernen Dub-Tech-Elementen und zieht somit diverse Lo-Fi-Pads durch die Effektschleifen, nichts wirklich besonderes, aber qualitativ auf hohem Niveau. Psyk transformiert das ganz dann noch in eine trockene “Dubbed Out Version“, schönes funktionales Tool.

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V.A. – Landscapes Vol.1 (Eintakt)

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Das Berliner Label Eintakt stellt mit “Landscapes” sein neues Konzept in Sachen Compilation bzw. Sampler vor, die sich hauptsächlich auf organisch weichen Sound beziehen, was natürlich schlüssig in einer sehr deepen Akustik münden soll. Die erste Ausgabe steht nun in den digitalen Startlöchern und einige der Künstler wie z.B Bendejo und Telly Quin kennt man bereits von vorherigen Eintakt-Veröffentlichungen, aber es gibt auch einige ineressante Neuzugänge wie z.B. Michal Wolski und Shebuzzz, der bereits von DimbiDeep Music bekannt sein dürfte. Klanglich spielt sich alles im sehr zeitlosen, dubbigen Bereich ab, weit verzweigte Soundlandschaften und Effektspielerein prägen dieses Gesamtkunstwerk in einer Art Verschmelzung von House und Techno. Hört man alle Tracks am Stück hat man quasi die perfekte Afterhour parat und man bekommt Hunger auf die nächsten Episoden.

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Heiko Laux – K-Remixes Single Two (Kanzleramt)

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Kanzleramt feiert den 20.Geburtstag und dem ein oder anderen wird das Label sicherlich auch noch etwas sagen, zumal es eine Zeit gab in der Kanzleramt in aller Ohren war und für innovative elektronische Musik stand. In den letzten Jahren musste ich das zumindest für meinen Teil etwas vermissen und zum Geburtstag dann noch einmal die guten alten Kamellen zu veröffentlichen macht dabei durchaus Sinn. Nachdem im ersten Paket u.a. “Subway” von Richard Bartz und “Palm Cove” von Offshore Funk durch den Remixwolf gedreht wurden, dürfen es im zweiten Teil nun die Klassiker vom Labelchef Heiko Laux höchst selbst dran glauben. “Hangin‘” wird gekonnt von STERAC (Steve Rachmad) verdreht, verzwirbelt und in eine treibendes Peaktime- Monster verwandelt. Dazu gibt es direkt noch eine zweite, schön elektronisch düstere Version. Rod widmet sich dann dem guten alten “Silent Bass” , einmal im detroitigen Fluffy-Gewandt, minimalistisch und mit seichten Flächen, und zum Zweiten dann quasi nochmal fast genauso, allerdings mit einem schön verspielten Syth-Bass im Vordergrund. Wem diese Tracks nichts sagen, sollte sich dringends mal nach den Originalen umhören, an den Remixen wird man so oder so seine Freude haben. (Na doch nicht so negativ wie es die ersten paar Sätzen haben vermuten lassen ;-)

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Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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Naked Lunch präsentiert mit “Structures Vol.31” die nächste Inhouse-Compilation, die sich definitiv gewaschen hat. Es gibt facettenreichen Techno vom aller Feinsten. Von düster treibend, über dubbig minimalistisch bis zum electrolastigen Dancefloor-Killer ist alles dabei. Unter anderem findet ihr hier exklusive Tracks von Audiomotor, Dennis Slim, Strobetech, Heilo Bitnik und vielen mehr. Für jeden Peaktime-DJ ist hier was am Start, eine Compilation die man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte.

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Tonreportcast #002 gemischt von Acoustic Resource

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In Zusammenarbeit mit dem online TV-Sender für technoide Klänge “electrosound.tv” haben wir für unseren zweiten Podcast einen der treibenden Köpfe hinter dem Projekt gewonnen, Acoustic Resource bietet in seiner wöchentlichen Show “Underground Basement” , seinem Namen entsprechend, eine Vielfalt aus dem breiten Spektrum des Techno, von dunkel düster, über tribalig treibend bis zu guten alten Klassikern und Retrosounds. Daneben treibt er als DJ sein Unwesen auch in diversen Clubs seiner Münchner Wahlheimat, wem das zu weit zum Fahren ist, einfach immer Dienstags ab 18 Uhr auf electrosound.tv einschalten, in Bild und Ton natürlich. Der Worte sind genug gewechselt, lassen wir die Musik sprechen.

Mod.Civil – Opto Watts EP (Ornaments)

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Ornaments bringt das nächste Release in gewohnt farbiger Vinyl-Sammel-Edition diesmal mit Mod.Civil der insgesamt vier tief trocken und verspielte Tracks abliefert. “Opto Watts” wirkt dabei schön funky und rollend, versprüht eine gewisse Leichtigkeit im Sound, aber auch eine kleine Hand voll verquerten Klängen. “Loop” macht seinem Namen ganze Ehre, grooved und shuffelt sich gediegen über die Tanzfläche, ein Track den man tatsächlich problemlos über Stunden hören könnte, ohne genervt zu sein. Ein Synth der etwas gewöhnugsbedürftig ist, kombiniert mit den klassischen 808-Elementen erwartet einen in der “808 Session Part 1“, zusammen mit der bauchigen Bassline auf jeden Fall sehr interessant. “Sunbeam” zum guten Schluss dann wieder sehr verspielt mit einer Fülle an Raum, Klang und sonnigem Gemüt, die leicht an eine Mischung aus chinesischer Folklore und 8-Bit Super Mario Sound erinnert, damit ist der Wiedererkennungswert auf jeden Fall gesichert.

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Tonreportcast #001 gemischt von Markus Funke

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Jeder der etwas auf sich hält startet eine Podcast-Serie, das ist einfach State of the Art und von daher müssten wir grundsätzlich dagegen sein, diesmal jedoch springen wir einfach mal mit auf den Zug auf, zumal “Tonreportcast” einfach ein schönes Wortspiel ist. Vom Sound her kann im Grunde alles kommen was die elektronischen Spielwiesen so zu bieten haben, von daher werden wir unseren Gast-Künstlern auch keinerlei akustische Vorgaben machen. Die erste Episode beschert uns der Kölner Markus Funke, der sich durch seine Sector-Events und seine wöchentliche Sendung “Boombox” auf electrosound.tv einen Namen gemacht hat. Er wird euch in die abwechslungsreiche Welte des Techno entführen, was bei Ihm grundsätzlich nur mittels schwarzem Gold geschieht. Markus könnt ihr zudem am 07.02. im Kölner Artheater zum Sector#7 zusammen mit Kavaro B2B erleben. Also dann, viel Spass beim Hören!

MARKUS @ PLAY.FM

Matthias Springer – Tales of the magic Wood (Zero413)

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Matthias Springer springt in letzter Zeit mit seinem Sound durch die verschiedensten Genre, was vermutlich auch daran liegen könnte, dass er seine eigentlichen Alias-Namen nicht weiter nutzen will und nun jegliche Produktionen unter seinem eigentlichen Namen veröffentlichen wird. Bestätigt wird das durch sein erstes Release im neuen Jahr auf seinem, für die spezielleren Sachen initiiertem, Label Zero413. Mit “Tales of the Magic Wood” geht es in eine Art von Downtempo-Electronica, zum Einen durchzogen von verzerrten Orgelklängen in “Fog on the Glade” zum Anderen mit verschraubten 303-Acidfröschen und wuchtiger Bassline in “Hunt trough the Thicket“. Zwei Tracks der besonderen Art, sicher nicht clubtauglich, teilweise fürs Gehör auch etwas anstrengend, aber definitiv mal was Anderes.

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Graynoise – Io (Deeptakt)

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Deeptakt legt in nun schon kurzer Zeit das bereits vierte Release nach, diesmal mit Graynoise aus Ungarn, der mit „Io“ weitflächig durch die Gegend schwebt und eine etwas unaufregende, aber dennoch stilvolle Dubtechno-Atmosphäre schafft. Labelhead Narcotic 303 geht in seinem Remix dann noch einen Tick mehr in die Ambient-Richtung und wirkt mittels breiter Palette an Effekthascherei wesentlich komplexer und verspielter, mein persönlicher Fav auf der EP. Das zweite Original „Oxymoron“ bedient sich eines dezenten Housegrooves und vermittelt wesentlich mehr Abwechslungsreichtum zwischen den diversen Dubchords, sehr elegante Nummer die jede Afterhour bereichern wird.

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Anaxander – The John Red Hawk Project (Dame Music)

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Der Franzose Anaxander überrascht mit seinem neuen Release auf Dame Music und bringt frische Techhouse-Klänge schwingend auf diversen Oldschool-Synthies. “Leaving Illinois” beginnt dabei leicht verträumt und baut sich stetig mit dem Zugewinn neuer Percussions auf, um sich dann mit dem blubbernden Acid-Bass zu verbinden, sehr schöne verspielte und fast schon minimalistisch wirkende Nummer. Bei “Ways” wird sich im Grunde der gleichen Soundpalette bedient, wirkt aber durch Ausprägung und Arrangement der Bassline einen Tick aggressiver. Im Remix von Bloody Mary und Attan wird der Original Bass dann in den Vordergrung geschoben, die Kick dafür mit weniger Druck und garniert mit ein paar lethargischen Pads, irgendwie eine interessante Mischung aus Electro und Detroit, nicht zwingend massentauglich, aber hat definitiv was! Das Release gibt es ab 21.07.2013 im gut sortierten MP3-Handel.

 

Spune – Gorgeous (Kunsthandwerk)

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Hinter “Spune” verstecken sich die zwei noch relative jungen Berliner Produzenten Louis Strzebkowski und Viktor Thies, die mit “Gorgeous” ihr Release-Debüt auf Kunsthandwerk geben, und auch hier zeigt das noch junge Label, dass es jetzt schon für Qualität bürgt. Es gibt insgesamt 4 Tracks die sich alle im eher deepen Bereich zwischen House und Techno aufhalten, aber eine gewisse Eigenständigkeit unter Beweis stellen. “Compulsion” macht hierbei einen schön fröhlichen und unbeschwerten Eindruck, der perfekt zur Open-Air-Saison passt, “Gorgeous” wirkt da schon etwas technoider und lässt fleißig die Dub-Synthies wirbeln. “Lasek” bedient dann ebenfalls nochmal den dubbigen Bereich, wenn auch etwas gediegener. Den Abschluss macht “Manga” mit einem sehr feinen und verspielten Deephouse-Sound der vor Komplexität nur so strotzt, WarmUp oder Afterhour, den sollten man auf jeden Fall dabei haben.

Marko Fürstenberg – Amethyst (Ornaments)

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Marko Fürstenberg braucht man wohl kaum noch vorstellen, auch ein Review dürfte fast überflüssig sein, denn Marko ist sicherlich einer der wenigen Künstler der konsequent hochqualitativen Sound im Bereich Deep/Dub-Techno abliefert, nicht zu letzt hat er die Szene in vergangenen Jahren maßgeblich mit gestaltet. Trotzdem ein paar Worte zur aktuellen Platte auf Ornaments, wie üblich nur auf Vinyl und ganz chic im Clear-Marble-Stil. 2 Tracks gibt es diesmal, “Dwights Warning” dabei gepflegt subtil im Aufbau mit weicher Kick und dezenter Bassline, schwingend auf den Dubchords, nach dem Break mit kurzer Piano-Einlage darf man dann der historischen Rede von Dwight D Eisenhower lauschen. “Saturday 14th” legt sich dann etwas treibender ins Zeug, vom Sound her auch wesentlich homogener im typisch verspielt zeitlosen Stil, definitiv wieder ein Sammlerstück, das man nicht verpassen sollte.

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Roberto – Contemplation Zone (Affin)

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Affin bewegt sich weiter auf dem neu eingeschlagenen Weg der eher dubbig, düsteren Techno-Klänge, so auch mit dem neuen Release von Roberto. Mit “Judah” stellt dieser auch direkt unter Beweis, dass er weiss wie der Hase läuft und schiebt dabei über trockene Kickdrums sehr perkussiv auf die Tanzfläche, was leicht an reduzierten Detroit-Sound erinnert. “Contemplation Zone” dann ähnlich strukturiert und metallisch klingend, unterlegt mit ein paar feinen Chord-Pads. “Kai Zen Dub” ist hier mein persönlicher Fav, aber gut ich mags auch lieber etwas ruhiger und tiefgängiger vom Sound, sehr schöner, und trotz der wenigen Elemente, fluffig wirkender Sound. “Morning Sun” gibt zum Schluss nochmal Gas und lässt sich auf den massiven Synthies ordentlich nach vorn treiben, gibt es allerdings leider schon zu Hauf, von daher kein Innovations-Preis, aber das Tanzbein zuck allemal.

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Expander & Thinkfreak – The End of the World (Soniculture)

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Grundsätzlich dachte ich das Thema Weltuntergang sei vom Tisch, nicht so für Expaner & Thinkfreak, die es auf ihrem Label Soniculture nochmals aufgreifen. Die Thematik ansich ist bei dem Sound egal, denn der hat es in sich. “Apocalypse” schiebt mit gefilterter Kick düster in die Beine und spult durch den subtil verdrehten Synth auch direkt ins Gehirn, das dürfte daher auf der Tanzfläche allein mit Strobo und Nebel am besten funktionieren. “Eschatology” geht da schon etwas fröhlicher zur Sache, drück aber nicht minder im Gesicht und greift dabei den aktuellen Dub-Tech-Vibe mittels liquider Synth-Chords auf. Zum guten Schluss mach “The World to come” noch einen Abstecher ins Offbeat-Metier, dunkel, bedrohlich und mit passend diabolischer Stimme die nebenbei erzählt was sie so von der Ganzen sache hält. Im Grunde alles nichts Neues, aber definitiv funktional, es darf getanzt werden.

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Matthias Springer – Body Spam (TicTacToe)

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Matthias Springer tümmelt sich in letzter Zeit auf diversen Labels, das auch immer mit sehr variierendem Sound, obwohl man doch immer einen gewissen Hang zum dubbig deepen erkennen kann. Entgegen sonstiger Releases ist “Body Spam“, gerade auf dem dänischen Label TicTacToe erschienen, cluborientiert und wesentlich tanzbarer, was allein schon die wuchtige Kickdrum aus macht, dazu gibt es ein paar reduzierte Percussions und raue Synth-Stabs,  im Grunde nichts all zu Besonderes, aber durchaus funktional. Wesentlich komplexer wirkt da schon der “Echo Mix” von Labelhead Patrick Bateman, der sich hier fröhlich an jeglichen Arten von Delays und Hall-Effekten zu schaffen macht, trotz der fast 10 Minuten Länge dabei aber keine Langeweile aufkommen lässt. Der eigentlich Main-Track sollte meiner Meinung nach dann schon “Lost Impact” sein, hier ist Herr Springer wohl auch eher in seinem Metier, eine umfassende detroitlastige Pad-Landschaft mit experimentellem Charakter und kräftigen Offbeats laden zum Schweben ein. Ebenfalls macht sein Alter-Ego-Remix eine sehr schöne Figur und repliziert den typisch abstrakten Dimbidub-Stil. In der Summe auf jeden Fall abwechslungreich und definitiv einen Hörer wert.

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Patrick Bateman – OXO (Affin)

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Es ist doch eher selten, dass TicTacToe Labelhead Patrick Bateman auf einem anderen Label als seinem Eigenem veröffentlich, die Ausnahme macht er diesmal für Affin, und hier lohnt es sich definitiv reinzuhören. Basierend auf einem Sample-Paket von Mattias Fridell begibt sich Patrick mit drei Tracks in verauscht, deepe Technogefilde mit einer ordentlichen Portion Dub und Filterspielereien die ausgiebiges Tanzpotential liefern. Sehr interessant hierbei finde ich „Oxo2“ der in reduzierten Dub-Techno mündet und eine komplexe Soundlandschaft aufbaut die mit diversen Shuffle-Effekten durchzogen ist. Im Woo York Remix wird es dann noch einen Tick straighter mit leichten Detroit-Touch und monotonem Hypno-Charme. Erstklassiges Dub-Tech Release, bei dem gerade Liebhaber ihre Freude haben werden.

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M. Weber – Belsebub (Bigger Deer)

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Ja die Briten fischen wieder in deutschen Gewässern, was ja im Dub-Techno-Bereich durchaus Sinn macht, und hier wurde der Freiburger Newcomer Manu M. Weber an Land gezogen, es hat sich definitiv gelohnt. Es gibt insgesamt 3 Tracks feinsten State of the Art Technos auf die Ohren, natürlich wie angekündigt mit einer ordentlichen Portion knackiger Dub-Chords im LoFi-Stil, so wie es sich gehört. Genau das richtige Material für düstere Morgenstunden im Club, einzig das Vocal in „Belsebub“ ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür werden ja noch die beiden Remixe gereicht, die glücklicher Wiese gänzlich darauf verzichten, stilistisch aber vollkommen ins Programm passen. In der Summe sehr solides und aussagekräftiges Release an dem man nur schwer vorbei kommt wenn man sich in den dunklen Ecken des Dub-Technos wohl fühlt, von daher sicherlich ein neuer Künstler den es zu beobachten lohnt.

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Nina Kraviz – Steve Rachmad & Kink Remixes (Rekids)

Eines der diesjährigen Highlights war sicherlich Ninas „Ghetto Kraviz“ und wer würde sich da für ein Remixprojekt nicht besser anbieten als Altmeister Steve Rachmad der das Original direkt in zwei neuen Interpretationen abliefert. Im „Jack Mix“ geht es erstmal trocken stampfig zur Sache, dazu wird das Vocal im Fordergrund durch die Gegend geschickt bis im Break die Synth-Pads einsetzen und Gänsehaut erzeugen, subtiler Techno mit Detroit-Flavour. In der „Scorp Interpretation“ geht es wesentlich verspulter zu Sache und allein der verpeilte Synthie erinnert schon an gute alte Zeiten in denen man im Club lediglich Strobo und Nebel benötigte um glücklich zu sein. „Love or Go“ wird zum guten Schluss noch von Kink remixed und dabei wird es noch mal schön groovig deep, wobei der sich hochziehende Synth leicht psychotisch wirkt, perfekt für die Afterhour um dem Feiervolk den Rest zu geben.

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Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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Traumtaenzer – Sundaze EP

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