Posts Tagged ‘ deephouse

Yoshihiro Arikawa – 6ft under the Pole (Swap)

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Yoshihiro’s “6th Feet under the Pole” überzeugt vom ersten Ton, wenn man spacige Soundlandschaften mag, ich für meinen Teil tue das. Nicht wirklich straight, sondern im Ambient-Bereich anzusiedeln, fliegen einem hier die verhallenden Töne und Echos nur so um die Ohren und bilden eine ausgedehnt komplexe Soundlandschaft. Seph indes transportiert das Original diesmal, fast schon ungewohnt, in eine Art Future-Electro-Umgebung, lohnt sich definitiv um in dubbigen House-Sets mal etwas Abwechslung zu generieren. Nomenklatur liefert dann den passenden Dancefloor-Schieber, düster druckvoll bewegen sich Kick und Bassline auf Hörer zu und zeugen durch die knarzenden Sounds von diabolischer Aggression.

Zecapx ist da schon minimalistischer unterwegs, aber doch auch irgendwie düster und geheimnisvoll. Zum Schluss machen Redj & Ghini-B noch einen Ausflug in reduzierte Gefilde mit Hang zur Ästhetik, genau das richtige für 6 Uhr Morgens. Sehr feines und abwechslungsreiches Release.

Stefan Tretau – High Ways (ST Records)

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Nach der ersten Vinyl Veröffentlichung “Whatever Happened” im Jahr 2010 und einer langen Pause reaktiviert Stefan Tretau nun sein Label ST_Records. “High Ways” heisst die neue MP3 Veröffentlichung und kann ohne Zweifel im Ordner “Deep House” abgelegt werden: Wie eine einsame Autobahnfahrt entfaltet High Ways seine hypnotische Wirkung. Schnell kommt man in Versuchung den treibenden Beat mit den vorbeiziehenden Fahrbahnmarkierungen in Takt bringen zu wollen. Eine liebliche Melodie und effektierte Klänge im ersten Teil und scheinbar schwebende Synthsounds im zweiten Teil ziehen vorbei wie Landmarken am Straßenrand. Ein unverkennbar melancholischer Track, der aber durchaus zur Bewegung animiert. Daniel Doppler hat für seinen High Ways Remix den Sportwagen gewählt. Unaufhaltsam dreht der kräftige Beatmotor seinem Ziel entgegen. Dabei setzt er die Sounds des Originals dezent, aber dennoch wiedererkennbar ein. Beim Break hat man das Gefühl nach einer Kurve plötzlich langsam in den Sonnenaufgang zu fahren. Nur um kurz danach wieder kräftig aufs Gas zu treten. Der sportlichste Track der EP.

The Best is yet to Come, so lautete das Versprechen. Der Track scheint den Titel durch seinen verspielten Housecharakter und dem untergründigen Funk selbst in Frage stellen zu wollen. Chord Sounds mischen sich mit leichtem Oldskool zu einer fröhlichen Nummer, die definitiv nichts Besseres versprechen muss. Was haben Robben und elektronische Musik gemeinsam? Einen verblüffend ähnlichen Klang! Denn die Unterwasseraufnahmen der Meeresbewohner klingen wie die Effektsounds eines Modularsynthesizers. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es Not the End of the World bestens versteht Robbenlaute, berstende Schollen und plätscherndes Eis unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis ist eine schön dubbige Deep House Nummer, die alles mitbringt: Chords, Delayeffekte, eingehende Melodien und jede Menge arktische Stimmung.

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Patty Kay & Tim Engelhardt – Color the Void (Kunsthandwerk)

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Es groovt im und ums Siebengerbirge herum und zwar mit dem StartUp-Release des neuen kleinen Labels Kunsthandwerk. Mit “Color the Void” haben sich der Erfurter Patty Kay und Newcomer Tim Engelhardt (Playmusic Production) für eine Art Cross-Release zusammen getan, und diese Symbiose hat es durchaus in sich. Los gehts mit “Love the Void” , schön deep grummelnde Bassline die von einer markanten Stimme begleitet wird, zur Garnierung gibt es noch ein paar fluffige Pads und Trumpets, da kann man in Ruhe träumen. Der Remix kommt dann von Tim Engelhardt, einen Tick epischer und und einladend zeitlos, inklusive der typischen Pianospielereien. “Colors above Me” , im Original dann von Tim, verspielt funky und trotzdem enorm chillig, optimaler Sound für den Sonnenaufgang. Um das Quartett voll zu machen dann der Remix von Patty Kay mit ein wenig mehr Groove unter den Kickdrums und einer knuffigem Moog-Bassline legt sich der Klang relaxt in die Gehörgänge. Feinster Afterhour-Sound, gelungenes StarUp, und definitiv ein Geheimtip in Sachen Deephouse.

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Ziel100 – Edith EP (Sophisticated Retreats)

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Matthias Gustke aka Ziel100 ist schon seit Anfang an fest in der „Frankfurter Szene“ verankert. Nicht zuletzt durch seine Remixe für u.a. The Horrorist oder Gloria Gaynor, aber auch für seine euphorischen DJ-Sets bekannt, ist Ziel 100 noch immer ein Künstler, dem eigentlich mehr Anerkennung gebührt, als er aktuell erfährt. Das kann sich mit seiner neuen EP „Edith“ nun aber ändern.

Deepe Flächen, die sich mit diversen Tribal-Sounds aufbauen, um einen Tech-House-Track zu schaffen, der sich eben genau durch diese Percussions in einen Sommer-Open-Air-Track verwandelt – das it „Edith“. An sich wirklich ein cooler Sound, wenn auch wenig innovativ. Ist aber auch egal, denn er ist funktionell! Bait & Switch drosseln in ihrem Remix das Tempo auf gerade mal 121 BPM. Statt dem eben noch Peaktime-tauglichen Original haben wir durch den wenig verspielten, aber dennoch groovigen Remix eher einen Opener-Track für die Wir-Feiern-Draußen-Saison vorliegen. Auch Marcel Braun legt in seinem Remix viel Wert auf funktionierende und bereits erprobte Sounds. Dabei entstand die melodischste Form des Originals, die stets tanzbar, aber auch relaxt bleibt. Zu guter Letzt gibt Ziel 100 mit „Edat“ noch einen Bonus-Track dazu, der gut in Westbam’s Spät-90er-Electro-Clash-Sets gepasst hätte. Mal was anderes für die heutige Zeit und definitiv hörenswert.

Neu? Nicht unbedingt. – Aber auf jeden Fall am Puls der Zeit! Gute Sounds, die perfekt arrangiert sind und Spaß machen; das ist Ziel 100’s neue Scheibe!

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Nicole Moudaber – Believe (Album Release – Drumcode)

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Nicole Moudaber präsentiert mit “Believe” ihr Album-Debüt auf Drumcode, was ja bekanntlich für Qualität bürgt und definitiv auch nicht enttäuscht. Von der ersten Minute an entfaltet sich eine enorme Technoenergie die die Tanzfläche anzieht wie ein schwarzes Loch das Licht. Egal ob subtil hypnotisch wie in “Lumiere Tamisee“, minimalistisch verspielt bei “Do Your Thing“, trocken aggressiv in “Take Hold” zusammen mit Labelhead Adam Beyer, oder auch fast schon gediegen fluffig wie in “Can I get Some” , zur Ruhe kommt man sicher nicht. De facto spiegelt “Believe” eine komplette Feier-Nacht vom WarmUp über Peaktime bis zur Afterhour wieder, hier kann man also bedenkenlos zuschlagen und sicher sein, dass man diese Tracks mehr als nur einmal aus den Starlöchern lässt. Aus künstlerischer Sicht beweist Nicole mit ihrem Album, dass sie technisch wie auch inhaltlich verdient in der erten Liga spielt, und auch ganz genau weiss was sich das Feiervolk wünscht!

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Kris Menace feat. Black Hills – Waiting For You (Compuphonic)

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Gerade noch bei ARTE Tracks zu sehen, droppt Kris Menace seine nächste, wohl spannendste Singleauskopplung des international gefeierten Albums ‚FEATURES‘. Mit ‚WAITING FOR YOU‘ präsentiert der Produzent aus der Pfalz eine gefühlvolle Kollaboration mit Black Hills, einem talentierten Sänger aus Washington DC.  Die Soundstruktur des Tracks beschreibt eine wundervolle Melange aus druckvollen, temporeduzierten Drums und leichtfüßigen sowie eingängigen Synthies. Die Vocals tänzeln beinahe greifbar über die treibenden Beatgerüste und verleihen dem Track einen unnachahmlichen Charme. Auch das Remixpaket strotzt vor Intensität und Klangfülle: OLIVER (Kitsuné, LA), ‘Fingerpaint‘ (die Hälfte von Classixx, LA)’, Dosem (Soma), Volta Cab (Isaev) and Vincent Fries (Work It Baby) greifen den Geist des Originals auf und interpretieren mit zukunftsweisenden Produktionen, energiegeladen und filigran zugleich.

Black Hills:
“I had so many vocal ideas for “Waiting for You,” and Kris built the song in just the most beautiful way. When I first heard the demos, I was immediately transported to the clubs’ bright lights and dark corners–I knew the lyrics had to capture that sense of excitement and possibility, when the night can take you anywhere. Listening to it now, even, I can’t wait for what’s ahead! “

Kris Menace:
“I want that people feel good and special about listening to this track. Its just got something magical about it”

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Kano’s Untergrund: Eintakt Records / Berlin

Hallo Leute, zuerst möchte ich mich natürlich bei der Redaktion bedanken, die mir hier einen kleinen Platz für meine geistigen Ausdünstungen zugewiesen hat. In meiner kleinen Ecke hier möchte ich euch zukünftig gerade kleine, feine und den meisten wohl unbekannte Labels nahe bringen, von deren Künstlern und Musik sicherlich viele positiv überrascht sein werden und vermutlich auch hier und da der Aha-Effekt auftauchen wird, “ach von dem ist der Track”. Natürlich werde ich mich hier und da aber auch anderen Themen rund um die Musik widmen.

Ich selbst bewege mich nun auch schon seit fast 20 Jahren ausgiebig in der Szene und wenn ich mich über eines freuen kann, dann über die Digitalisierung des Musik-Biz. Auch wenn so oft die negativen Aspekte beweint werden, so wurde dadurch doch eine blühende Landschaft an neuen kleinen Labels geschaffen, deren Individualität und Detailverliebtheit von den Großen nur noch ansatzweise erreicht wird. Unumstritten gibt es natürlich auch sehr viel Müll im elektronischen Multiversum von missbrauchten Sample-Paketen bis zum Vertrieb-2-Go, und dennoch erscheinen immer wieder außergewöhnliche Labels, die ihr ganzes Herzblut in diese Arbeit stecken und trotzdem nur, mit viel Glück, irgendwo als Randnotiz enden. Diese independent Labels sind meist so independent , dass sie am Ende gar keiner bemerkt, weil die Künstler vielleicht zu unbekannt sind, das Budget für aufwendige Promo-Kampagnen oder namenhafte Remixer fehlt, wobei die meisten Releases das gar nicht nötig hätten. Dennoch kommt man heute anscheinend nicht wirklich weit, wenn nicht irgend ein bekannter Name in einer Veröffentlichung auftaucht, dessen Remix dann Schatten werfend über dem Release schwebt, obwohl die Originale vielleicht wesentlich besser sind, irgendwie ist das doch traurig.

Plastique_WEBGenau um diese kleinen Labels soll es hier gehen, im Untergrund aus Überzeugung und aus Liebe zur Musik. Das ist nicht einmal ein relativ junges Phänomen, selbst Labels die schon über Dekaden hinweg hochqualitative Musik in Umlauf bringen, sind in vielen Kreisen nur flüchtig bekannt, so wie z.B. das kleine Berliner Label “Eintakt” . 2001 von Markus Lang alias “Plastique” gegründet blickt man auf einen stattlichen Katalog von über 30 Vinyl-Veröffentlichungen und unzähligen digitalen Releases zurück. Persönlich begleitet mich der Eintakt Sound von Anfang an, dieser hat sich zwar stetig gewandelt, hat dabei aber immer seine Eigenständigkeit bewahrt, ohne sich auf etwaige Trends einzulassen. Housig deep, mit Tendenzen zum Techno, aber auch zum abstrakt Experimentellen  bietet Eintakt stets eine kleine Spielwiese für seine Künstler, die sich hauptsächlich lokaler bzw. regionaler Bekanntheit erfreuen. Das familiäre Bild des Labels wird dabei durch regelmäßige Veranstaltung in diversen Berliner Clubs abgerundet, hier lohnt sich ein Besuch definitiv immer, allein um das Eintakt-Gefühl einmal selbst zu erfahren. Auch wenn zuletzt die Auflösung des Labels zu Debatte stand, hat man die Kurve noch gekriegt und kann sich auf eine Menge neues musikalisches Material, gerade auf dem digitalen Sublabel “Rauhphaser” freuen.

Wichtigste Künstler:
Dub Taylor, Einklang Freier Frequenzen, Chris Air, Frank Hellmond, Nvelope, Neal White, Telly Quin, Bekeschus, Robert Templa

Im Web:
www.eintakt.de
www.facebook.com/eintakt
www.soundcloud.com/eintakt-records

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Nadja Lind & Paul Loraine – Making a Difference Remixes (Lucidflow)

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Die Kombination von Nadja Lind und Paul Loraine auf dem Berliner Label Lucidflow ist seit Beginn an Garant für feinen dubbigen Techhouse, sowohl chillig wie auch treiben zu gleich. So kommte „Making a Difference“ nun im Remix-Paket und verzückt verspielte Element wie auch Abwechslungsreichtum. Das Original selbst schon bekannt, dürfte die meisten Tanzflächen schon in die Tiefen des Grooves entführt haben, so legt nun auch Altmeister Funk D’Void Hand an und transformiert das Original in seinen typisch sonnigen Techhouse-Sound mit einer ordentlichen Portion funky Chords, perfect as usual. Ebenso drückt Labelchef Helmut Ebritsch dem Original seinen deepen Stempel auf und erschafft eine weit verzweigte flächeige Dublandschaft. Zum guten Schluss folgt der “Silicone Soul Hypnohouse Dub“ der durch seine subtile Monotonie gepaart mit ein paar Vocals, einem fluffig schwebend Bass und brillierenden Pianoklängen eben genau diesen Hypno-Effekt erzeugt. Absolutes Top-Paket.

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Langenberg – The Finisher (Dessous)

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Auch wenn “Sun & Sorrow“ mit einer leicht oldschooligen Note beginnt, so ist wandelt sich der Track doch schon nach wenigen Sekunden in eine sehr chillige Deephouse-Nummer. Einen Dub Mix gibt es auch noch davon, der aber keine all zu großen Unterschiede zum Original aufweist. Der Titeltrack dieser EP ist „The Finisher“, ein leicht melodisch minimalistischer Tech House Track mit langem Aufbau und schnellem Abfall. Bei „Wait State“ stehen die stampfenden Beats im Vordergrund. Doch trotz des treibenden Grundgedankens ist er sehr deep und wird durch die gesprochenen Vocals zu einer Nummer, die man auch mit geschlossenen Augen hören und genießen kann.

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Baumfreund – Mythen, Sagen und andere Märchen (Dreiton – Free Download)

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Die neueste Veröffentlichung auf Dreiton gibt es wie im Netaudio-Bereich üblich natürlich wieder zum kostenlosen Download und kommt diesmal von Hannoveraner Baumfreund, der bereits mit seinen Releases auf 60hz und Tiefenrausch auf sich aufmerksam machte. Seinem Namen zur Ehre beginnt “Garten Eden” auch direkt mit einer verrauschten Wald und Wiesen Akustik, seichten Pianoklängen und subtilen Effektspielereien die zum gediegenen Lauschen einladen. “Dyonisus” tauch dagegen in dunkel düstere Dub-Landschaften und versprüht dabei eine gewisse Nachdenklichkeit und Melancholie. “Omphalus” bringt mit seine Chord-Echos dann wieder wesentlich mehr Licht und Wärme ins Dunkel, während “Ulan Bator” fast schon episch experimentell wirkt, aber trotzdem eine enorme Tiefe in Raum und Zeit erzeugt. Absoluter Geheimtipp für jeden der auf exzellent arrangierten, dubbig chilligen Sound mit leichtem Hang zum Ambient steht.

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Idealist – Expander EP (Tiefenrausch)

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Zwar ist die Scheibe schon etwas älter, aber hat es definitiv Verdient noch ein paar Worte darüber zu verlieren, gerade bei Vinyl only sollte man sich sputen noch ein Exemplar zu ergattern. Der kleine knuffig gezeichnete Kugelfisch auf dem Plattencover ist schon irgendwie ein Blickfang, aber das wirklich feine Material steckt natürlich in der Hülle. Der Schweizer Produzent „Idealist“ bringt auf seiner Expander EP die Atmosphäre zum schwingen und enthüllt fein arrangierte und zeitlose Padlandschaften die zum ungezwungenen Hüftenschwingen, aber auch zum ausgiebigen Chillen einladen. So bilden zum Beispiel in „Defective Unit“ die fluffigen Dub-Chords eine perfekte Symbiose mit dem dezenten 303-Geplätscher und entfalten dabei einen Sound den man durchaus problemlos stundenlang hören könnte, ohne irgendwann genervt zu sein. Einfach ein tolles Release mit dem man jede Afterhour bereichern wird, und das mit Sicherheit ein Future-Classic ist!

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Lars Leonhard goes NASA

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Wenn man von sphärischem, dubbigem Ambient-Techno spricht kommt man am Düsseldorfer Lars Leonhard nicht vorbei, gerade was seine letzten Veröffentlichungen auf BineMusic anbelangt. Mit seinem Album “1549” hat er sich schon ein mal mit dem Thema der Luftfahrt auseinander gesetzt, die nächste Etage musste daher förmlich die Raumfahrt sein.

Am 20. Februar veröffentlichte nun die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, fast schon traditionell, spektakuläre Videoaufnahmen aus dem Weltall, diesmal sogar aus der einzigartigen Perspektive des Solar Dynamics Observatory (SDO)-Satelliten, der aufgezeichnete Bilder der Sonnencorona zeigt. Und was passt besser zu einem Tanz über 50.000 °C Gaswolken als der spacige Sound von Lars Leonhard, aber überzeugt euch selbst!

An dieser Stelle natürlich unseren Glückwunsch an Lars für eine solch außergewöhnliche Kooperation, wenn das mal nicht der Griff nach den Sternen ist. Zur Ruhe kommen wird Lars dennoch nicht, die nächsten Veröffentlichungen stehen bereits auf DimbiDeep Music und Diametral an, und auch das neue Album auf BineMusic ” Seasons – Les Quatre Saisons” zusammen mit Alvina Red steht in den Startlöchern, dazu aber mehr beim nächsten Mal, wenn wir Lars im Interview haben.

Den Track zum Video gibt es übrigens für günstige 1,00€ auf BANDCAMP

 

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Contra-Beatport-Feature #001 : Legowelt

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Nachdem ich mich ja auch ab und zu durch die Beatport-Features (die gaaanz großen mit dem Porno-Banner) klicke und mir des öfteren denke, wie kann das sein … an der Musik kann es offenhörig nicht liegen, von daher macht es doch Sinn mal meine jeweilige Gegendarstellung zu schreiben. Los gehts mit der neuen “Star Gazing EP” von Legowelt, die zum einen als Deephouse deklariert wird, als Feature dann aber unter Techno zu finden ist, naja gut zum Genre-Wahnsinn auf BP brauch man glaub ich eh nichts mehr sagen. Persönlich bin ich schon irgendwie ein Legowelt-Fan, besonders der älteren Sachen, erinnere man sich an den feinen Remix für Johannes Heil, lang nichts mehr von gehört, daher mal drauf gedrückt und reinhgehört. “Star Gazing” ist schonmal sehr verwirrendes Material was vermutlich mit künstlerischer Freiheit und kreativem Experimentalismus gerechtfertigt wird. Broken-Beats, Unmengen an Synthies die irgendwie alle machen was sie wollen, Solo vielleicht sogar eine Harmonie erkennen lassen, dazu noch strange Pausen mit Sirenen und ein paar Vocals, naja die ruhigeren Stellen sind teilweise sogar annehmbar, ansonsten aber einfach nur stressiger Sound ohne Ästhetik. “Visions in my Mind” eigentlich der einzig verwertbare Track mit leichtem Indie-Disco-Einfluss, sicher auch Geschmacksache, aber zumindest problemlos hörbar. Zum guten Schluss “Wayfaring Stranger” , hier lässt zumindest der Name keine Wünsche offen, ansonsten oldschooliger Acid-Rave-Sound mit moderner Wärme, hat irgendwie was, aber irgendwie auch wieder nicht.  Legowelt auf dem großen Banner sieht halt besser aus als DJ Hugendubel … in diesem Sinne, bis zum nächsten mal. (MFS)

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Mr.Statik & Cosmic Cowboys – Carnal Haze (Rotary Cocktail)

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Auf der neuen Rotary Cocktail geht es gewohnt groovig zur Sache, Mr. Statik & Cosmic Cowboys präsentieren hier zwei neue Tracks zuzüglich der passenden Remixe. „Carnal Haze“ wirkt vom Anfang leicht jazzig und lädt zum gediegenen Arschwaggeln ein, wobei der leicht verzerrte Bass-Synthie und die verhallenden Chords auch eine leicht schräge Atmosphäre schaffen. Im Molly Remix geht es dann noch einen Schritt weiter ins Deephouse, schöne Pad und Chordlandschaften kombiniert mit einem weichen Basslauf lassen quasi keine Wünsche offen. Auf der B-Seite präsentiert Marc Schneider dann seinen Remix zu „Lazy Dayz“, der hier mein persönlicher Fav ist, gerade durch das feine, deepe und geloopte Pad als Hookline, sehr cooler und fluffig schwebender Sound. Das Original zum Remix hat es leider nicht mehr mit auf die Platte geschafft, wobei es nicht minder deep und sogar einen Tick düsterer wirkt, aber irgendwann ist das Vinyl halt auch alle.

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Fingers in the Noise – CTRL+N (Kosmo Netlabel Free Download)

artworks-000039320367-q0zwpk-originalWer von Dub Techno und Ambient spricht, aber Fingers in the Noise nicht kennt, sollte definitiv das Genre wechseln, denn der Kollege ist im kommerziellen wie auch im Creative Commons Bereich mehr als nur umtriebig, und das immer auf einem hohen qualitativen Niveau. Zu unserer Freude gibt es daher die neueste Veröffentlichung zum kostenlosen Download auf Kosmo. “CTRL+N” nennt sich das Ganze, geteilt in drei Teile sprich drei einzelne Tracks, wobei “Part I” noch am ehesten Tanzpotential aufzeigt, während “Part II” und “Part III” zielstrebig in den Ambient und Listening-Bereich abtauchen. Generell ist das Release wie üblich mit fein modellierten Dub-Sounds und epischen Soundlandschaften durchzogen, viel Noise, Hall, Delay und sonstige feine Effekte mach dabei den typischen warmen FITN Klang aus und werden sicherlich jedem Genre-Liebhaber eine sehr angenehme Reise in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus bereiten.

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Håkan Ludvigson – Style EP (PurePureMusic)

HakanLudvigson_StyleEPMir ist vor ein paar Tagen eine Platte in die Hände gefallen, die mittlerweile schon eine Zeit lang auf dem Markt ist; aber sowas von genial produziert, dass ich es für wichtig halte, diese hier kurz vorzustellen.

Mit 27 war Håkan Ludvigson nicht nur Producer, Songwriter und DJ, sondern auch Label-Owner von “Substream”. Und vor einiger Zeit veröffentlicht er auf PurePureMusic die “Style EP“. Und die ist sehr stylisch. Auf der A-Seite findet man das instrumentale Stück “Style“. Dabei handelt es sich um ruhigen melodischen Deephouse-Track, der durch die analoge Produktionsweise eine sehr angenehme Wärme mit sich bringt. Auf der B-Seite findet man die Tech-House-Nummer “Darkness“, welche schon auf Håkan’s Album “Soulroom” veröffentlich wurde. Jetzt aber nochmal frisch überarbeitet und erneut mit feinen Vocals von Coni versehen wurde. Der dritte Track im Bunde nennt sich “Hold Yourself” und rundet das ganze Paket ab. Auch hier wurden Vocals verarbeitet, die einen gewissen Funk durchschimmern lassen. Die Platte ist einwandfrei produziert und lässt funktional keine Wünsche offen. Wenn auch die A-Seite noch mit solch tollen Vocals gefüttert worden wäre, dann wäre auch diese eine echte Vokal-Deephouse-Perle!

Das Ganze ist auf Vinyl und digital erschienen und wäre ich nicht mit der Nase drauf gestoßen worden, hätte ich eine richtig gute EP an mir vorbeigehen lassen…

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Hanfry Martinez – Distraction Way EP (La vie en Rose)

6113384Disco 90“ ist mal ne feine Geschichte, wenn man leicht krank verspulten Acid-House-Sound mag, und das tu ich wohl sehr. Der Track grooved locker flockig vor sich hin, gespickt mit einer Menge an seltsamen Tönen zu denen man ganz ordentlich ein paar lustige Faxen auf der Tanzfläche abliefern kann. „Sunday Gathering“ ist dann in Koop mit Terence Terry entstanden und bringt dabei einen schön minimalen House-Sound auf den Plattenteller, reduzierte Beats und ein eingängiger Groove versprühen eine subtile Deepness die von der lasziven Frauenstimme im Hintergrund nahezu perfektioniert wird. Der Dyed Soundorom Remix im Gegenzug ist dann leider etwas zu monoton geworden, hier fehlt entweder der richtige Groove oder eben die notwendige Abwechslung, doch dafür gibt es ja noch den Digi-Bonus, denn „Hanfry Scan“ schiebt dann noch mal gepflegt über die Acid-House-Tanzflächen und bringt den Hypno-Faktor mit den man in besagtem Remix leider vergeblich suchte, definitiv ein feines Gesamtpaket!

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Mittel zum Zweck – Producing Contest 2013

mittelzumzweckDas hessische Label Mittel Zum Zweck lädt alle kreativen Musikmacher zu einem gemeinsamen Wettbewerb ein. Die drei Label-Betreiber Aconite, CERT-8 und Dominik Schwarz sind auf der Suche nach neuen Sounds, frischen Tracks und talentierten Produzenten um sie auf ihrem Label zu veröffentlichen. Und dafür vergeben sie nun öffentlich einen Slot im Release-Plan. Auf Mittel Zum Zweck erschienen schon zahlreiche Tracks und Remixe von Szene-Protagonisten wie Lars Wickinger, Pierre Deutschmann, Ron Flatter, Sebastian Lutz, Felix Bernhardt, Hardfloor u.v.m. – hier folgt nun der nächste Coup! Werde Teil dieses Projekts, veröffentliche deine Musik auf Mittel Zum Zweck und erreiche damit ein großes Publikum.

Wie genau funktioniert das?
Angesprochen ist grundsätzlich jeder Musikproduzent. Hier geht es NICHT um einen Remix Contest, in dem vorgegebenes Material umgearbeitet werden soll. Wir suchen komplett neue Tracks. Sei kreativ, lass deine Ideen sprudeln und erstelle einfach einen Hammer-Track. Oder hast du schon den perfekten Track in petto, den du nur noch nirgends veröffentlicht hast? Nun hast du die Chance, ihn doch noch groß rauszubringen. Auch mehrere Einsendungen sind möglich.

Zu gewinnen gibt es ein Release auf dem Label Mittel Zum Zweck mit allem Drum und Dran. Der erstplatzierte Track erhält zusätzlich einen Remix, so dass ihm noch mehr Aufmerksamkeit garantiert ist. Das Release wird nicht nur in der Presse beworben, sondern auch an den hauseigenen großen Pool von bekannten Szene-DJs bemustert. Das könnte dein Start im Business sein!

Einsendeschluss ist der 17.03.2013

Die genauen Teilnahmebedingungen und weitere Infos zum zeitlichen Ablauf findet ihr hier:
http://contest.mittel-zum-zweck.net

Und damit ihr noch einen Eindruck vom Labelsound bekommt, hier ein paar aktuelle Tracks zum reinhören:

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Peter Muller – Williamsburg

“It’s Partytime in Williamsburg” so lässt das pathetisch wirkende Vocal im Original Mix verlauten, fraglich ist dabei ob man die Party wirklich mitnehmen muss. Techhouse mit leicht antiquierten Electro-Basslandschaften und Synth-Spielereien die an frühe Rother Produktionen erinnern und trotzdem qualitativ hinterher hinken, für meinen Teil eher Liebhabermusik. Ein Schelm wer böses denkt, aber der beste Weg ein durchschnittliches Original zu retten ist noch immer ein paar Remixe mit beizulegen. So auch hier mit Jori Hulkonnen der mit leicht klassischen Ambitionen schönen Deephouse abliefert, im Besonderen ist hier die verspielte Bassline wirklich hörenswert. Im Laurer Remix wirkt auch der Oldschool-Charme noch nach, verspielter Bass mit ein paar Piano-Chords tragen den hörer problemfrei über die knapp sieben Minuten Spielzeit. Matt Walsh macht mit seinem minimalen Technosound dann den Abschluss und fokusiert hierbei den Sägezahn-Bass mit diversen Cutoff und Release Spielereien, angenehmer WarmUp-Sound.

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Wenzel Mehnert – Deeplink (Dreiton – Netaudio Free Download)

Das Netaudio Label Dreiton sorgt seit Langem schon für feinste elektronische Klänge und das zum Nulltarif. Ursprünglich von Frank Hellmond (Eintakt), Dieter Krause, Antonio Bruno und Giovanni Proietto (Hidden Recordings) gegründet, tritt an Dieters und Giovannis Stelle nun der Hannoveraner Wenzel Mehnert (60Hz) der zudem auch das aktuelle Release bestreitet und mit dessen Wirken das Netlabel gegen Ende des Jahres auch einen neuen Anstrich erhalten soll. Unter dem Decknamen „Deeplink“ sendet uns her Mehnert 4 Tracks die , wie der Name verspricht, deeper kaum sein könnten, beginnend mit „Triptchon“ der einem Dubhouse-Epos gleich kommt. „Vagrant“ kommt dann in Zusammenarbeit mit Matei daher, wesentlich technoider, verspielt und mit einer Menge an dezenten LoFi Effekten. Dritter im Bunde ist Tobi Dietler der mit „Paranoika“ eine beklemmend schöne Atmosphäre erzeugt, die man als Mischung aus Ambient, Breaks und Dubstep bezeichnen könnte. Zum Abschluss gibt es besagten Track noch im „Biodub Remix“, hier wieder im 4/4 Takt nach vorne, housig treibend und groovig. Alle Liebhaber gepflegten dub und deep-betonten Sounds sollten hier definitiv zuschlagen, denn den kostenlosen Download gibt es direkt auf www.dreiton.net

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FEATURED TECHNO

Nicole Moudaber - Believe (Album Release - Drumcode)

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FEATURED DEEP

Yoshihiro Arikawa - 6ft under the Pole (Swap)

Yoshihiro Arikawa – 6ft under the Pole (Swap)

ARTIST INTERVIEW

Lars Leonhard - Seasons (Album - Interview - BineMusic)

Lars Leonhard – Seasons (Album – Interview – BineMusic)

RANDOM FEATURE

Mattias Fridell - the Impalements (Translucent)

Mattias Fridell – the Impalements (Translucent)

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