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Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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Mit “Disruption of the Mind” bringt der Münchner Matthias Springer sein erstes Konzept-Album auf seinem Label Diametral auf den Markt. Wie den meisten sicherlich bekannt sein dürfte, ist er in seiner Musik stilistisch sehr umtriebig, so spiegelt auch das Album diverse elektronische Genre von Dub Techno, über Tech- und Deephouse bis zu Downtempo in sehr facettenreich wider. Er selbst hat mit dem Album das für ihn private schwierige Jahr 2013 musikalisch verarbeitet wie auch aufgearbeitet, was man auch an den einzelnen Tracktiteln erkennen kann und beim Lauschen sicherlich auch nachempfinden wird, doch hört einfach selbst…

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Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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DubTechno ist das neue Minimal! Das klingt vielleicht etwas zynisch und sorgt für leichte bis mittelschwere Magenverstimmungen, so orientieren sich immer mehr Künstler an diesem Trend, wodurch es auch hier immer schwieriger wird die wirklich guten und überzeugenden Sachen zu finden. Widmet man sich bei der Suche jedoch dem noch relativ jungen Label Deeptakt zu, so wird man hier direkt mit feinem dubbigen Material bedient, welches man schon fast ungehört in den Einkaufswagen legen kann. Der erste Longplayer kommt in Form einer V.A. Compilation mit dem eindriglichen Namen “Hall of Dub” und das trifft es definitv. Die Liste der Künstler spricht hier im Grunde schon für hohe Qualität und interessante Kompositionen, die sich, neben Techhouse und Deephouseeinflüssen, den gemeinsamen Nenner von Dubtechno und Dubtronica teilen. Es wäre hier auch deplatziert gewesen explizit einige Titel herauszugreifen und als Headliner zu proklamieren, dafür ist es einfach zu schwer ein paar Favoriten zu küren. Hier spielt alles auf hohem Niveau und jeder Track bringt seinen ganz eigenen Charme mit sich und genau deswegen gibt es das Ganze auch als DJ-Mix verpackt, förmlich ein Gesamtkunstwerk für ausgereiften Hörgenuss. Die einzelnen Titel gibt es zudem nur auf Bandcamp käuflich zu erwerben, was ich selbst sehr befürworte, hier werden die Künstler direkt unterstützt, ohne diverse Abgaben an Vertrieb oder Shops leisten zu müssen … von daher, kaufen, hören, lieben, teilen !!

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 Playlist:
01. Emtex – Psychadelicatessen (Hardware Live Record)
02. Upwellings – Deepah
03. Bjorn Rohde – Milestone
04. Esko Barba – Rootikalism
05. Zzzzra – Un pas avant l’autre
06. Lars Leonhard – DüsselDub
07. Alessandro Crimi – Photosynthese
08. Basicnoise – Structures
09. Fabian Schinzel – Aequorea
10. Narcotic 303 – Sound of Cologne
11. Matthias Springer – Squelched Perspective
12. Stefan Gubatz – Carmen Sandiego
13. Martin Nonstatic – The Arch of Dub

Volunteer – The Ocean is broken (Deeptakt)

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Das noch junge DubTechno Label Deeptakt importiert mit Volunteer das neueste Release aus UK und legt mit den vier Titeln unter “The Ocean is broken” einen ordentlichen Zahn an Temperament zu. “My Guilt” vergreift sich dabei an einer ausgedehnten Ladung von Verzerrungen und Filterspielerein die sich durch den Gehörgang fräsen. “My Powerlessness” dann im eher klassischen Dubtechno-Gewandt, zeitloser und subtil verschachtelter Sound. “My Sorrow” wirkt sehr angenehm und detailverliebt, mit walähnlichen Gesängen im Background und einer weichen Soundlandschaft auf gebrochenen Beats im Vordergrund. “My Emptieness” zum Abschluss sehr chillig, quasi der perfekte Track zum Ausklang einer durchfeierten Nacht. Die ganze EP birgt förmlich eine kleine Geschichte insich die man unbedingt mal zu den eigenen Ohren führen sollte.

Blurb: “Inspired by Newcastle yachtsman Ivan Macfadyen and his first-hand account how Pacific Ocean has changed. It touched my soul and made me feel guilty, because I have been taking a part in the greatest act of destruction. Powerlessness and sorrow have filled my soul as it was out of my hands to somehow change the path we have chosen as humanity. We must understand that to survive in long run we must share our home with those who have been here for way longer than us and we are unimaginably dependent on them. Knowing that our world will not be the same world we inherited, when most what we take for granted would be long gone and only emptiness would persevere.

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youAND: THEMACHINES – Behind LP Reshaped (Ornaments)

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Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des Albums “Behind” von youAND:THEMACHINES steht das umfangreiche Remix-Paket in den Startlöchern, welches allein schon durch Präsentation und Layout die Herzen der Sammler höher schlagen lassen wird. Musikalisch braucht sich das Release natürlich auch nicht verstecken, denn das Label Ornaments steht seit Anbeginn für qualitativ hochwertigen Sound und gekonnte Auswahl der Künstler. So tummelt sich auf der Remix LP auch eine Auswahl an Künstlern die unterschiedlichste Interpretationen der Originale beisteuern, die man wohl kaum direkt in ein bestimmtes Genre packen kann. Steve Bug verwandelt “Drift” dabei in einen schön verspielten, deepen Housetrack der sich an den Original-Vocals entlang hangelt, Legowelt packt “Domain Specific” hingegen in einen treibenden Technoumhang mit leicht psychotischen Elementen und The Analog Roland Orchestra landet mit dem Remix von “Desire” punktgenau im chilligen Downtempo-Bereich. Daneben reihen sich u.a. noch Brothers Vibe, Basic Soul Unit, Boo Williams, Sascha Dive, Marko Fürstenberg & Luke Hess und viele mehr an der Remixfront ein, was man in Worten kaum beschreiben kann und daher lieber gleich hören sollte. Für Abwechslungs ist also definitiv gesorgt und auch diesmal wird es ein ausschließlich physisches Release bleiben, erhältlich als 3×12″ LP, limitiert auf 300 Stück und der Nostalgie zu Liebe auch als gutes altes Tape mit 150 Exemplaren. Jedes natürlich als Einzelstück mit speziellem Design des Artworks und natürlich dem fortlaufenden Stempel. Ein solches Gesamtpaket verdient daher natürlich das Tonreport-Prädikat “Äußersts Hörenswert” , also beeilen und schnell ein Exemplar sichern!

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V.A. – Landscapes Vol.1 (Eintakt)

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Das Berliner Label Eintakt stellt mit “Landscapes” sein neues Konzept in Sachen Compilation bzw. Sampler vor, die sich hauptsächlich auf organisch weichen Sound beziehen, was natürlich schlüssig in einer sehr deepen Akustik münden soll. Die erste Ausgabe steht nun in den digitalen Startlöchern und einige der Künstler wie z.B Bendejo und Telly Quin kennt man bereits von vorherigen Eintakt-Veröffentlichungen, aber es gibt auch einige ineressante Neuzugänge wie z.B. Michal Wolski und Shebuzzz, der bereits von DimbiDeep Music bekannt sein dürfte. Klanglich spielt sich alles im sehr zeitlosen, dubbigen Bereich ab, weit verzweigte Soundlandschaften und Effektspielerein prägen dieses Gesamtkunstwerk in einer Art Verschmelzung von House und Techno. Hört man alle Tracks am Stück hat man quasi die perfekte Afterhour parat und man bekommt Hunger auf die nächsten Episoden.

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Mister Flic – Release your Sun – The Reworks (KMS)

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Kevin Saunderson sucht für sein Label KMS immer wieder neue, interessante Künstler, so wurde diese Ehre nun auch dem Kieler Urgestein Mister Flic zu teil, der seinen, bereits 2012 auf Shiva Audio veröffentlichten Titel “Release Your Sun” komplett neu arrangiert und abgemischt hat. Die Aktion hat sich auf jeden Fall gelohnt, so versprüht das Original nun noch einen Tick mehr sonnigen Esprit und gute Laune. Selbiges gilt für die Remixe, die im ersten Moment alle sehr ähnlich klingen und stark am Original arbeiten, sich jedoch beim genaueren Hinhören in Detail und Stimmung dann doch stark unterscheiden. Im Grunde wird für jeden Geschmack etwas geliefert, von unbeschwertem Techhouse (Matthias Springer Remix) über Minimal House (Gregor Weiss Remix) bis zum deepen Techno (Paul Schal Remix), doch hört selbst!

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Dave Marian – Un Dub EP (DimbiDeep Music)

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Dave Marian legt nach “Similar Ways” direkt die zweite EP auf DimbiDeep Music nach. “Un Dub” unterteilt sich dabei in 3 unterschiedliche Teile bzw. Tracks, die sich kollektiv akustisch in ähnlichen Sphären abspielen und daher sehr feinfühlig miteinander korrespondieren. Die Tracks arbeiten sich stetig aus weit verzweigten Ambient-Landschaften hervor, die durch verspielten und weitreichenden Einsatz diverser Effektketten einen ausgeprägte, warme Dub-Stimmung bekommen und den zeitlosen Charakter direkt mit liefern. Sicherlich nicht der einfachste Sound zum entspannten Mixen, aber definitiv zum entspannten Hören, hier sollte man als dubtechaffiner Zeitgenosse auf jeden Fall zugreifen.

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Bitwig Studio DAW jetzt erhältlich!

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Endlich hat das Warten ein Ende, denn schon auf den letzten Musikmessen wurde die neue DAW “Bitwig” der gleichnamigen Berliner Tüftlerstube vorgestellt und mit hohen Erwartungen angekündigt, wobei sich der tatsächliche Termin der Veröffentlichung immer wieder verschob. Im Vordergrund stehen der Workflow und ein intuitives Handling, sowie die Möglichkeit der eigenen Kreativität nahezu grenzenlos freien Lauf zu lassen. Bitwig ist für Mac, PC und Linux (als Cross-Plattform) erhältlich und bietet dabei natürlich die üblichen Standards wie Multiprozessorsupport, Multi-Display mit bis zu 3 Monitoren, Nutzbarkeit aller möglichen Audiodateien, Timestretching, Automationen aller Parameter usw. usw. Ein schönes und wirklich nützliches Feature ist das Bridging von 32bit VST Plugnis auf 64bit Systemen, was bei bisherigen, anderen DAWs oft problematisch war. Ebenfalls gibt es keine Spurbegrenzungen mehr für die einzelnen Track.- u. Effektspuren, bis auf die natürlichen Grenzen die der jeweilige Prozessor mitbringt. Im Paket direkt mit an Bord, eine Menge an nativen Plugins vom Synth über Drummachines bis hin zu den üblichen Verdächtigen wie Delay, Filter,  Reverb, Compressoren und EQs, aber auch ein paar nette andere FX-Spielereien. Der ganze Spass wird den Endverbraucher 299 € kosten, was in Anbetracht der enorm hohen Funktionalität, und im Vergleich mit anderen namenhaften Herstellern durchaus sehr moderat ist. Am besten also kurz das Intro-Video hier anschauen, Demo runterladen, Testen und überlegen, ob der Umstieg auf eine neue Software für einen selbst Sinn macht ;) , denn ganau das Einarbeiten in ein neues System kann anfänglich doch immer etwas auf die Kreativität schlagen.

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Heiko Laux – K-Remixes Single Two (Kanzleramt)

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Kanzleramt feiert den 20.Geburtstag und dem ein oder anderen wird das Label sicherlich auch noch etwas sagen, zumal es eine Zeit gab in der Kanzleramt in aller Ohren war und für innovative elektronische Musik stand. In den letzten Jahren musste ich das zumindest für meinen Teil etwas vermissen und zum Geburtstag dann noch einmal die guten alten Kamellen zu veröffentlichen macht dabei durchaus Sinn. Nachdem im ersten Paket u.a. “Subway” von Richard Bartz und “Palm Cove” von Offshore Funk durch den Remixwolf gedreht wurden, dürfen es im zweiten Teil nun die Klassiker vom Labelchef Heiko Laux höchst selbst dran glauben. “Hangin‘” wird gekonnt von STERAC (Steve Rachmad) verdreht, verzwirbelt und in eine treibendes Peaktime- Monster verwandelt. Dazu gibt es direkt noch eine zweite, schön elektronisch düstere Version. Rod widmet sich dann dem guten alten “Silent Bass” , einmal im detroitigen Fluffy-Gewandt, minimalistisch und mit seichten Flächen, und zum Zweiten dann quasi nochmal fast genauso, allerdings mit einem schön verspielten Syth-Bass im Vordergrund. Wem diese Tracks nichts sagen, sollte sich dringends mal nach den Originalen umhören, an den Remixen wird man so oder so seine Freude haben. (Na doch nicht so negativ wie es die ersten paar Sätzen haben vermuten lassen ;-)

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Contra Beatport Feature #005 – Carl Cox – Intec50

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Gerade eben schrie mich das große, stilisierte Auge von Carl Cox auf dem aktuellen Beatport-Flash-Unbedingt-Kaufen-Werbebanner an. Nun gut, vom Kollegen auch lange nichts mehr gehört, die paar alten Intec-Scheiben in meinem verstaubten Plattenkoffer waren meist auch nicht die Schlechtesten. Vom Artwork fällt einem direkt der so vielversprechende Satz “All Roads lead to the Dancefloor” (Alle Wege führen auf die Tanzfläche) entgegen, Interesse geweckt, klick und play. Beatport hat natürlich wieder die wichtigste Stelle im Track “Kommen Zusammen” (Zusammen Kommen wäre dann doch  zuviel gewesen) gefunden, schön akustisch verpixelt schiebt sich ein, wohl sehr aufwendig programmierter Synth in meine Gehörgänge, gepaart mit nervig schrägen Upliftern und einem high-end “Kommen Zusammen”-Vocal. Man sehnt sich förmlich nach dem Ende des Breaks, der kommt auch, jedoch nicht mit Ach und Krach. Die Kickdrum setzt ein, ich vermute zumindest mal das es eine sein soll, anscheind irgendwie den Sub vergessen, dafür sind die nervigen Töne weiterhin da. Ganz ehrlich, das geht mal gar nicht, besonders von unserem Schwergewicht hätte man doch wenigsten etwas mehr Druck, Verspieltheit oder Peaktime-Potential erwarten können, es muss ja nicht immer gleich Innovation sein. So ähnlich wird sich das Herr Cox vermutlich auch gedacht haben, denn im Gegensatz zu anderen beeindruckenden 1-Track-Veröffentlichungen hat er sich zur Sicherheit noch einen Remixer ins Boot geholt. Joseph Capriati powert das Original in eine angenehm treibende Stimmung, mit leicht düsterem Charakter. Sicherlich auch nicht der Oberhit der kommenden Saison, aber zumindest der notwendige Wermutstropfen. Das schöne ist natürlich, dass sich das Ganze schon allein wegen des Namens “Carl Cox” verkaufen wird, wozu sich also noch Mühe geben? Viel Spass beim Tanzen!

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The Analog Roland Orchestra – Pattern 3/4 (Rotary Cocktail)

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Lange erwartet, nach den ersten zwei Live-Takes gibt es nun endlich auch Pattern Three und Four. Hinter dem Analog Roland Orchestra (TARO) verbigt sich der Berliner Michal Matlak, quasi eine One-Man-Band die den eigenen Sound ausschließlich aus diversen Klassikern der Synth- und Drummachine-Geschichte generiert. Wenn es hier “Live” heist, dann ist auch wirklich live angesagt und nicht nur der Name des evtl. auf einem Rechner installierten Programms gemeint. So nun auch die beiden neuen Stücke die an gute alte Chicago-House-Zeiten erinnern und gepflegt in die Beine grooven. Beide Tracks wurden direkt als Live-Jam aufgenommen und bringen somit ein essentielles Live-Gefühl mit sich, basierend auf 707, 101, Juno 6 und schöne Flächen direkt aus dem Alpha Juno 1. Im Grunde braucht man dazu nicht all zuviel sagen, man sollte es sowohl selbst hören wie auch sehen! Das Vinyl gibt es bereits im Presale, die offizielle Veröffentlichung auf Rotary Cocktail wird Ende März 2014 sein.

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TARO ON THE WEB

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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Naked Lunch präsentiert mit “Structures Vol.31” die nächste Inhouse-Compilation, die sich definitiv gewaschen hat. Es gibt facettenreichen Techno vom aller Feinsten. Von düster treibend, über dubbig minimalistisch bis zum electrolastigen Dancefloor-Killer ist alles dabei. Unter anderem findet ihr hier exklusive Tracks von Audiomotor, Dennis Slim, Strobetech, Heilo Bitnik und vielen mehr. Für jeden Peaktime-DJ ist hier was am Start, eine Compilation die man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte.

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Repertorem – Ursuj Rima (blaq)

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Repertorem ist ein neues Project diverser Künstler aus Mexico City, wobei sich natürlich die erste Veröffentlichung auf dem heimischen Blaq Records förmlich anbietet. “Ursuj Rima” nimmt mit 10 Tracks dabei fast schon Album-Charakter an und kombiniert dabei treibend elektronische Klänge mit diversen World-Sounds und einigem an Tribaleinflüssen die gefpflegt durch die Gengend grooven. Trotz der Unterschiedlichkeit der einzelnen Titel, ist ein gewisser roter Faden sehr präsent, der hauptsächlich durch massiven Einsatz von Conga, Bongo und Toms geprägt wird. Die Remixe kommen von renomierten Inhouse-Künstlern, neben den Labelheads Signal Deluxe gesellen sich noch Val’n Sky und Itzone hinzu, der für meinen persönlichen Geschmack den stärksten Track im treibenden Technogewandt abliefert. Keep on dancing!

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Nvelope – Chords & Scapes Remixed – Vinyl-Only – (Eintakt)

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Nach Nvelope‘s erfolgreichem Album-Debüt “Chords & Scapes” auf dem Berliner Kultlabel Eintakt, wurde selbiges nochmals von diversen Künstlern durch den Remixwolf gedreht (u.a mit Frank Hellmond, Kai Randy Michel und Lars Leonhard). VPassend dazu gibt es jetzt auch noch eine Vinyl-Only-Veröffentlichung mit zwei exklusiven Remixen und dem Original von “Tribute“, der geschmeidig in die Gehörgänge fließt und auch gern dort verweilen darf. Im “Basement Remix” von Gu_S Stomping Ground (Gunnar Hemmerling) geht es dann direkt auf die Tanzfläche. Eine feuriges Gemisch aus Dubchords und oldschooliger Acid-Bassline treibt einem den Schweiß auf die Stirn. Im “Pitch OSC Remix” von Say What (Rob Strobe & Kai Randy Michel) gibt es dann die volle Ladung des aktuell angesagten Berliner Technosounds, ordentlich düster und aggressiv. Sehr rundes und abwechslungsreiches Release auf blauem Vinyl, definitiv mit Sammlerpotential!

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Various – Beauty EP (Parquet)

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Solee‘s label Parquet verspricht immer hochqualitative elektronische Klänge und greift dabei auf alte Hasen wie auch interessante Newcomer zurück. Das aktuelle Release “Beauty EP” kommt daher direkt mit 4 Tracks von vier verschiedenen Künstlern. Karada & Pedro Mercado (Kling Klong) bewegen sich mit “Spontext” in fluffig weichen Techhouse-Gefilden und versprühen unbeschwert gute Laune. Der Brasilianer Edas spricht mit “Senses” tatsächlich alle akustischen Sinne mittels weitläufiger Padlandschaften und fließender Bassline an, während Leevey seinen Track “for Anne” widmet und eine interessante Mischung aus diversen melodischen Synthies schafft. Den Abschluss macht Matthias Springer mit “Cinema of Thoughts“, einem trance-artigen Downtempo-Stück mit hypno-Faktor. Das Ganze würde auch perfekt zur Open-Air-Zeit passen.

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Matthias Springer – Tales of the magic Wood (Zero413)

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Matthias Springer springt in letzter Zeit mit seinem Sound durch die verschiedensten Genre, was vermutlich auch daran liegen könnte, dass er seine eigentlichen Alias-Namen nicht weiter nutzen will und nun jegliche Produktionen unter seinem eigentlichen Namen veröffentlichen wird. Bestätigt wird das durch sein erstes Release im neuen Jahr auf seinem, für die spezielleren Sachen initiiertem, Label Zero413. Mit “Tales of the Magic Wood” geht es in eine Art von Downtempo-Electronica, zum Einen durchzogen von verzerrten Orgelklängen in “Fog on the Glade” zum Anderen mit verschraubten 303-Acidfröschen und wuchtiger Bassline in “Hunt trough the Thicket“. Zwei Tracks der besonderen Art, sicher nicht clubtauglich, teilweise fürs Gehör auch etwas anstrengend, aber definitiv mal was Anderes.

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Wankelmut – Wood & Wine (GetPhysical)

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Get Physical steht für innovativen elektronischen Sound von Beginn an, was man auf dem aktuellen Release allerdings doch irgendwie vermisst. Die neuste Veröffentlichung kommt vom, nicht gerade unbekannten, Wankelmut der mit seiner „Wood & Wine“ EP ein eher durchschnittliches Release abliefert, welches sich irgendwie leicht nach Fertigbauweise anhört. Im Besonderen „Rascal“ trägt mit seiner nahezu nervigen Melo zu einer fragwürdigen Funktionalität bei. Im Grunde kann man nur auf die Remixe setzen, die zum Einen von Ian Pooley stammen, der einen ordentlichen Techhousegroover abliefert, und zum Anderen von Fabio Gianelli der eine schöne verspielte Deephouse-Nummer mit fluffigem Aufbau bietet, definitiv das Highlight der EP. In der Summe hätte man tatsächlich mehr erwarten können, aber die Plays und Likes zeigen einmal mehr, dass man heute wohl einfach nicht mehr benötigt ;)

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Lars Leonhard – Stella Nova (Ultimae)

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Über Lars Leonhard haben wir im letzten Jahr schon einige Worte verloren, und so schafft er es auch diesmal mit seinem Sound auf sich aufmerksam zu machen. “Stella Nova” nennt sich der neueste Streich des Düsseldorfers, vermutlich durch seine Aufträge für die NASA inspiriert und zudem auf dem Genre-Schwergewicht Ultimae Records veröffentlicht. Abtauchen ist angesagt und zwar in tiefste Ambient-Welten die vor Detailreichtum und Klangästhetik nur so strotzen. Weite Räume, glasklare, synthetische Akkorde gepaart mit ausschweifenden Soundlandschaften die den einzelnen Tönen eine warm wohlige Umgebung schaffen. Definitv ein Hinhörer und absolutes Muss für jeden Liebhaber chilliger und spaciger Wohzimmermusik, viel Spass beim Träumen.

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V.A. – Translucent Tracks (Etui)

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Der Name “Translucent Tracks” verspricht schon mal viel, und ich nehm es vorweg, er hält es auch. Deep und dubbig, zwischen House und Techno bewegen sich alle der vier Tracks, produziert von jeweils unterschiedlichen Künstlern. Echo Inspectors fahren mit “Parable” einen glasklaren Dub-Ambient-Raum auf der sich wunderbar mit dem Ping-Pong der übrigen Elemente ergänzt und die Hüfte automatisch kreisen lässt. Genre-Meister Quantec geht mit “Analog Effusion” da schon etwas rauher ins Gericht und garniert die harte Schale des Klangs mit weichen Effektspielereien. Labelhead Insect O. bedient mit “The Clouds above us” dann den eher epischen Part, mit weit gezogenen Flächen und treibender Bassline. Zum guten Schluss lässt es Frank Hellmond mit “True Lines” gediegen hypnotisch ausklingen, ein Track dessen Tiefe man erst bei mehrmaligem Hören wirklich begreift, und die Zeit sollte man sich definitiv nehmen.

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Dave Marian – Similar Ways (DimbiDeep Music)

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DimbiDeep Music mausert sich Release für Release sicherlich zu einer der wohl interessantesten Adressen für Dubtechno. Die neue Veröffentlichung kommt von Dave Marian, der mit “Similar Ways” den passend warmen Sound für die kalte Winterzeit liefert. Mit enormer tiefe greifen hier die weiten Flächen um sich, garniert mit ordentlich Delay und Hall. “Last Change” wirkt da schon einen kleinen Tick dynamischer und unruhiger, lässt aber trotzdem genug Raum für ein entspanntes Hörerlebnis. An der Remix-Front befindet sich diesmal Rinno, der mit Dave zusammen das Label Quorum betreibt (sollte man sich definitiv auch mal anhören) und eine schön verspielte Nummer abliefert; und Matthias Springer der im gewohnt reduzierten Dimbidub-Stil auffährt. Prädikat: sollte man haben.

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FEATURED ALBUM

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

RANDOM FEATURE

Clemens Neufeld – Stroblight Acid / Acid Werk

Clemens Neufeld – Stroblight Acid / Acid Werk

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