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Matthias Springer – Tales of the magic Wood (Zero413)

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Matthias Springer springt in letzter Zeit mit seinem Sound durch die verschiedensten Genre, was vermutlich auch daran liegen könnte, dass er seine eigentlichen Alias-Namen nicht weiter nutzen will und nun jegliche Produktionen unter seinem eigentlichen Namen veröffentlichen wird. Bestätigt wird das durch sein erstes Release im neuen Jahr auf seinem, für die spezielleren Sachen initiiertem, Label Zero413. Mit “Tales of the Magic Wood” geht es in eine Art von Downtempo-Electronica, zum Einen durchzogen von verzerrten Orgelklängen in “Fog on the Glade” zum Anderen mit verschraubten 303-Acidfröschen und wuchtiger Bassline in “Hunt trough the Thicket“. Zwei Tracks der besonderen Art, sicher nicht clubtauglich, teilweise fürs Gehör auch etwas anstrengend, aber definitiv mal was Anderes.

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Contra Beatport Feature #004 – Arty & Matisse & Sadko – Riot

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Ein letztes Mal dieses Jahr muss ich mich schon noch über die legendären Beatport-Features auskotzen, und wie bekannt ist steh ich ja voll auf MP3-Oneside Pressungen, das war damals als Vinyl schon immer was Besonderes. Die Glücklichen diesmal sind Arty und Matisse & Sadko, wobei das Sad bei Sadko schon irgendwie Bände spricht, es ist einfach traurig zu sehen was hier so abgeht. Naja wie auch immer, das Release der drei Mus(i)ketiere auf Spinnin Records nennt sich „Riot“ , was übersetzt Aufstand heißt , und das trifft es auch irgendwie, denn meine Synapsen haben direkt nach dem Drücken des Playbutton einen solchen angezettelt. Das schöne an solchen „Progressive House“ Tracks ist, dass man es problemlos schafft sich auch mittels des kleinen 2-Minuten-Prelisten eine schlechte Meinung zu bilden. Zum Sound muss ich eigentlich nicht wirklich was sagen, ihr wisst ja was kommt, aggressive übersteuerte Synthies mit minimal melodischer Abwechslung, untermalt mit diversen Up und Downliftern aus dem letzten Beatport-Samplepaket. Das Arrangement kann man glaub ich auf Youtube als Tutorial anschauen, es scheint zu funktionieren! Wenn man schon zu Dritt ein solches Megabrett schraubt, dann muss es ja ein Hit werden. Ich möchte hiermit deutlich sagen, ich will niemanden in meinem Bekanntenkreis, der so was kauft, spielt, hört oder anderweitig unterstützt. Normalerweise müsste ich mir jetzt neue Lautsprecher kaufen, aber zum Glück gibt es da etwas von Ratiopharm. Ich glaub es gibt irgend so ein Mashup aus besagter Art von Tracks irgendwo im Netz, die sich alle gleich anhören, da dürfte das gut rein passen. Um meiner Konsequenz Ausdruck zu verleihen, werde ich hier weder ein Prelisten noch einen weiterführenden Link veröffentlichen. Das könnt ihr euch mal schön selber raussuchen, falls euch das hier noch nicht reicht.

In diesem Sinne, Frohes Fest!

Contra-Beatport-Feature #002: Patrice Baumel

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Es geht in Runde zwei, diesmal habe ich wieder im Techno-Bereich gewildert, irgendwie zieht mich die Genre-Deplatzierung bei Beatport magisch an und man wird in diesem Sinne auch am wenigsten enttäuscht. Patrice Baumel bringt sein neuestes Release auf “EX” und so kurz wie der Labelname wurde auch das Release gehalten, denn es gibt nur einen Track. Aus meiner Sicht rechtfertigt das dann eigentlich nur, wenn dieser eine Track ein absolutes Brett wäre, ansonsten würde ich dann, entgegen meinem Credo, doch eher ein überdimensioniertes Remix-Paket bevorzugen, da man ja sonst nichts mehr hat um das Release zu retten. Die Einführung habe ich daher mal etwas ausgedehnt, sonst kann man nicht all zu viel schreiben. Also Play gedrückt und, oha, kein Techno vom feinsten sondern igrendwie eine Mischung aus Electro-House und 90s-Trance mit einer fast schon billig wirkended Synth-Arp-Hook die grell durch die Gegend fliegt und man sich irgendwie schwer tut zu entscheiden ob man nur genervt ist oder sich fast genötigt vorkommt sowas als angepriesenen Techno-Sound hören zu müssen, denn der Name “Lost in the Garden of Eden” trifft es definitiv nicht. Für meinen Teil frag ich mich eher was so ein Feature denn kostet, oder ob man Beatport nicht endlich mal wegen Geschmacksverirrung verkaufen sollte ;-)

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Contra-Beatport-Feature #001 : Legowelt

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Nachdem ich mich ja auch ab und zu durch die Beatport-Features (die gaaanz großen mit dem Porno-Banner) klicke und mir des öfteren denke, wie kann das sein … an der Musik kann es offenhörig nicht liegen, von daher macht es doch Sinn mal meine jeweilige Gegendarstellung zu schreiben. Los gehts mit der neuen “Star Gazing EP” von Legowelt, die zum einen als Deephouse deklariert wird, als Feature dann aber unter Techno zu finden ist, naja gut zum Genre-Wahnsinn auf BP brauch man glaub ich eh nichts mehr sagen. Persönlich bin ich schon irgendwie ein Legowelt-Fan, besonders der älteren Sachen, erinnere man sich an den feinen Remix für Johannes Heil, lang nichts mehr von gehört, daher mal drauf gedrückt und reinhgehört. “Star Gazing” ist schonmal sehr verwirrendes Material was vermutlich mit künstlerischer Freiheit und kreativem Experimentalismus gerechtfertigt wird. Broken-Beats, Unmengen an Synthies die irgendwie alle machen was sie wollen, Solo vielleicht sogar eine Harmonie erkennen lassen, dazu noch strange Pausen mit Sirenen und ein paar Vocals, naja die ruhigeren Stellen sind teilweise sogar annehmbar, ansonsten aber einfach nur stressiger Sound ohne Ästhetik. “Visions in my Mind” eigentlich der einzig verwertbare Track mit leichtem Indie-Disco-Einfluss, sicher auch Geschmacksache, aber zumindest problemlos hörbar. Zum guten Schluss “Wayfaring Stranger” , hier lässt zumindest der Name keine Wünsche offen, ansonsten oldschooliger Acid-Rave-Sound mit moderner Wärme, hat irgendwie was, aber irgendwie auch wieder nicht.  Legowelt auf dem großen Banner sieht halt besser aus als DJ Hugendubel … in diesem Sinne, bis zum nächsten mal. (MFS)

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Frau Anke – Fighter Queen (Dark Net)

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Das neueste Release auf dem australischen Label DarkNet kommt diesmal aus Deutschland und zwar von Frau Anke, und die Kampf-Braut lässt mit “Fighter Queen” ordentlichen Hausfrauen-Techno vom Stapel. Solide stampfender leicht industriell wirkender BigRoom-Sound der sich problemlos in jegliches Peaktime-Set einfügen wird. “Won” hingegen bringt einen gewissen Rave-Touch mit sich, aber es könnte wohl auch ein Bohrer beim Zahnarzt sein,  zum Glück muss man das Gefühl hier ab nur in die von sich weg fliegenden Beine transportieren. An der Remixfront tummelt sich dann was Rang und Namen hate, Kai Randy Michel schraubt sich ordentlich trocken in die Gehirnwindungen, während Brian Burger fast schon minimalistisch in den Acid-Bereich mittels subtiler Sägezahnbassline abtaucht, es dann aber nochmal ordentlich krachen lässt. Den Abschluss macht Bitterstrom, mit dem für meinen Teil feinsten Track, schön düster schiebender Psycho-Techno, genau das Richtige um das Feiervolk platt zu machen. Top Notch!

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Alan Fitzpatrick – 9 Hours Later – M.Suckut Redefinitions (8 Sided Dice)

6349605Alan Fitzpatricks Label 8 Sided Dice etabliert sich kontinuierlich zu einem der wichtigsten Techno-Labels der aktuellen Zeit, so wird das erste Release “9 Hours Later” von 2008 nun durch die Remix-Maschinerie gejagt. Den Anfang macht kein geringer als Markus Suckut mit seinen „Redefinitions“ zum Original. Es geht gewohnt trocken mit typisch stumpf scheppernder Kickdrum voran, dazu ein reduziertes Perkussions-Gerüst mit Detroit-Anleihen und einem subtilen Bass der gemächlich durch die Gegend wobbelt. Hier und da noch ein paar ausgewählt platzierte Reverb-Effekte und fertig ist ein feiner Dancefloor-Schieber. Die zweite Redefinition wirkt da im Grunde schon wesentlich wärmer und verspielter, allein schon durch die volumige Kickdrum. Auch hier werden Hihat und Snare wieder sehr reduziert eingesetzt und im Ping-Pong mit diversen anderen Percussions und Effekten durch den gesamten Track geschleift, Suckut Sound halt, very useful tools!

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Liss C. – LR6 (LC Series)

LC01Nach nun einigen einschlägigen Veröffentlichung des Wahl-Berliners Liss Casaro aka Liss C. auf Labels wie Elektrax, Refluxed oder Cromosom, bringt er sein eigenes kleines Label “LC-Series” an den Start und tummelt sich dort mit diversen Künstlern aus der näheren akustischen Umgebung. So gibt es nun auch das erste Vinyl namens “LR6” , erstmal etwas unspektakulär aber das bügelt der Sound gnadenlos glatt, denn es geht im gewohnt trockenem Techno-Stil mit ordentlich Hall direkt auf die Tanzfläche, und da wird erstmal ordentlich gestampft. Nicht minder kompromisslos wirkt dabei der Remix von Attemporal, der zudem noch leichte Acid-Tendenzen aufweist. Die B-Seite wirkt mit “AA+” wesentlich wärmer, hier fliegen direkt mal ein paar spacige Synthies durch die Gehörgänge, inklusive verzerrt, kranker Bassline die sich schräg in den Vordergrund drängt, das drückt einem direkt ein fieses Grinsen ins Gesicht. Ms. Sunshine durchzieht ihren Remix dann noch mit einem feinem Detroit-Charakter, etwas mehr Groove und schön gefilterten Chords, Gute-Laune-Techno der alten Schule.

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Basic Implant – Favor.02 (favor.)

6439914Ach freu ich mich, dass Basic Implant wieder belebt wurde, nun in Koop von Sven Dedek und Electric Envoy. Es geht mit „Bam Bam“ auch direkt kompromisslos industriell zur Sache. Schiebender Loop-Sound mit ordentlich verzerrter Kick und Bassline dreht es einem ordentlich die Grütze ausm Kopf. „Loopazoid“ geht dann etwas trockener ans Werk, mit leichten Acid-Anleihen, hart aber trotzdem irgendwie groovig, so wie man ältere BI-Produktionen auch noch im Kopf hat, das gefällt mir sehr! Bei „Gravitation“ kracht es dann noch mal ordentlich, schöner knarzig böser Sound, distortion, frequenz-shiften und monumentales Vocal gieren förmlich nach Nebel und Stroboskop. Im Mathias Bradler Remix wird es dann noch mal etwas flüssiger im Sound und eher dem aktuellen „Dark-Techno“-Stil angepasst, auch eine sehr feine Nummer, doch das Original rockt für meinen Teil einfach mehr, Basic Implant is back!

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Dubit – Surfing This EP (Hidden Recordings)

026HRMit der “Surfing This EP” begeht der Berliner Dubit sein Debüt auf Hidden Recordings und stellt direkt seine Wandelbarkeit im elektronischen Sounddesign unter Beweis, nur um das schonmal vorweg zu nehmen. Insgesamt erwarten einen hier 4 Tracks und 2 Remixe die sich diverser technoider Stilmittel bedienen, dabei aber im den Dancefloor im akustischen Fadenkreuz behalten. “Ritestati” geht dabei eher den industriellen Weg und wird im Jason Fernandes Remix nochmal eine Etage düsterer gelegt. “Wiping Surf Trick” und “Hot Dog No Hot Dog” grooven dann schön dunkel verschuffelt durch die Gegend, wobei Letzterer definitiv durch die leiernd diabolischen Vocals im Gedächtnis bleibt. “An Eye to the Past, Hands to the Future” legt dann sogar nochmal einen leicht abstrakten Techhouse-Groove hin und wird zum guten Schluss von Jubilee durch einen feinen Dub-Remix nochmal angenehm aufgehellt, mein persönlicher Fav auf der EP.  Sehr abwechslungsreiches Release bei dem sicher jeder seine Freude haben wird.

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Lena Deen – Sleep Don´t Come Easily (Prologue)

PRGDIG009Auf Prologue geht es diesmal sehr ambient-like zu, zumindest was das Original von “Sleep don´t come easily“ anbelangt. Lena Deen baut hier auf schöne, leicht dröhnende Flächen die sich ganz seicht durch den Raum bewegen, dazu noch ein paar nette perkussive Spielereien und ein paar broken Beats lieferen eine kleine interessante Reise durch die weiten Weiten der elektronischen Musik. Für den Dancefloor dann eher geschaffen und im üblich dunkel hypnotischen Prologue-Stil fährt der Claudio PRC Remix, der sich von Beginn an permanent steigert und nur während der paar kleinen Breaks Zeit zum Luftholen lässt. „Hoover 904“ schließt dann nochmals mit ein paar Off-Beats und diversen Ambient-Drones das Release ab. In der Summe schönes Listening-Paket mit Tanz-Option.

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Grunbox & Nadja Lind – High Heels Trap (Lucidflow)

LF038Nadja Lind kollaboriert mit Grunbox für das neueste Release auf dem eigenen Label Lucidflow, welches sich schon längst zu einer wichtigen Adresse in Sachen feinem, deepen Sound gemausert hat. Mit “High Heels Trap” geht es auch direkt verschuffelt groovig zur Sache, beflügelt mit schönen, leicht kühl wirkenden Dub-Chords die den notwendigen Swing in den Track bringen und damit einen energetischen Flow erzeugen. Helmut Ebritsch geht es in seinem Remix etwas reduzierter und leicht schräg an, mittels subtiler Bassline, diverser Sample-Schnipsel und seltsamer Töne die immer wieder auftauchen legt er die Basis für ein breites Spektrum and kreativen Tanzbewegungen. “Shy Downtown” schließt das Release dann mit einer kleinen Portion Funk die bisweilen sogar leicht jazzig wirkt ab, hierbei tragen diverse Vocal-Spielereien durch den Sound und ebenfalls wieder eine Menge an akustischer Abstraktion, die aber keines Wegs die Tanzfähigkeit schmälern, feiner Lucid-Sound eben.

 

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Deepchild – Riyadh

 

Mit „Riyadh“ präsentiert Deepchild einen kleinen, feinen Vorgeschmack auf sein kommendes Album „Neuköln Burning“ welches demnächst auf Thoughtless Music erscheinen wird. Der Sound ist typisch schwingend und treibend, deep verspielt und verbreitet wie übliche durch seine melodischen Elemente einfach nur gute Laune. Neben dem Original gibt es direkt noch 4 weitere Versionen, zum einen noch den speziell düsteren Dub Edit und noch drei 3 weitere Remixe. Derek Marin grooved sich dabei mit gediegenen Basslines und jungelhaften Bongos durch die Gegend, Rennie Foster packt dann die gute alte 303 aus und paart sie mit epischen Flächen, den Abschluss macht dann Deadbeat in seinem typischen Dub-Techno-Stil und einem hypnotisch schwebenden Chord-Aufbau, sehr feines Material.

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Heidi presents Jackathon Jams feat. Maya Jane Coles, Miss Kittin & Tini

Geballte Frauenpower auf HPJJ, weil der Labelname mal einfach zu lang ist und das Release an sich wohl keinen eigenen Namen bekommen hat, ursprünglich aber wohl aus dem Hause Get Physical stammt. Maya Jane Coles startet hier mit „Getting Freaky“, was einem während des Tracks auch permanent durch eine düstere Stimme eingetrichtert wird, den Tracknamen wird man also eher nicht so schnell vergessen. Soundtechnisch ist der Track schön groovig und treibt die Gebeine ordentlich an, alles in feinster Techhhouse-Manier. Miss Kittin mit „Girlz“ dann gewohnt electro-lastig mit permanent technoidem Hang und prägnanten Bass-Synthies, dazu noch ein etwas plakativ eingesprochenes Vocal, was aus feministischen Gründen aber sicherlich sein musste und sicher auch zum Konzept passt, ändert aber natürlich nichts daran, dass es hier sicherlich heiße Tanzflächen geben wird. Sahnehaube auf dem leckeren Eisbecher dann zum Schluss der Tini Remix, reduziert minimal, verschraubt, verschufflet und mit einem super deepen Sub-Bass.

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Luke Solomon – Lonely Dancer (The Classic Music Company)

Ein Six-Pack hat noch nie geschadet, dachte sich Herr Solomon sicherlich auch und lässt neben dem Original direkt noch 5 Versionen von “Lonely Dancer” antraben. Das Original selbst kommt gepflegt deep daher, verschoben schöne Pads und ein Stimme die entfernt an Underworld erinnert, das Gesamte jedoch fast schon in die Pop-Ecke drängt. Die Remixe dann doch eher technoid housiger im unteren BPM-Bereich. Sowohl Ewan Pearson wie auch Emperor Machine greifen in ihren Remixen auf wirkungsvolle Synthies zurück, 303 und Moog lassen grüßen, mal mit Acid und mal ohne, mal mit Vocals und mal ohne, so gehört sich das. Zum Abschluss gibt es noch den „Bonus Dub“ der etwas experimenteller und schräg mit Minimal-House-Charakter daher kommt. Ein rundum feines Paket das man durchaus gehört haben sollte.

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WAFF – Rainbows EP (Hot Creations)

Immer wieder schön das bei manchen Labels der Name Programm ist und der Track „Jo Johnson“ heizt mit seinem nostalgischen Jack-House-Charme ordentlich ein, ein sich im Takt wiederholendes Vocal-Snippet und eine divenhafte Soul-Stimme bringt den Kopf dabei unentwegt zum wippen. „Jayda“ dann schon wesentlich deeper mit ein paar netten Piano-Klängen im Zentrum. „Rainbows“ selbst ebenfalls schön deep mit einem sich dezent wiederholenden Pad im Hintergrund und jazzigen Piano-Abfolgen im Vordergrund, die natürlich an das Glitzern des Lichts in Regentropfen erinnern, ein Regenbogen eben.

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Kate Simko – Kabuki Drop EP (Leftroom)

Mal wieder feinsten Sound aus Chicago liefert diesmal Kate Simko, die mit “Kabuki Drop” einen sehr coolen House-Track abliefert. Minimalistisch aufgebaut mit Fokus auf diversen Chord & CutOff Spielereien schraubt sich der Sound in die Ohren, dazu noch ein paar schräge 8bit-Sounds und fertig ist eine kleine Allzweckwaffe. Anbei ein Remix von Altmeister John Tejada, ebenfalls schön housig, etwas fülliger in Sachen Abwechslung und auch ein wenig melodiöser als das Original. Mit „Go On feat. Jem Cooke“ gibt es noch einen sehr vocallastigen Techhouse-Track aufs Ohr, was irgendwie logisch ist wenn man sich eine Sängerin hinzu holt, ob das jetzt hätte unbedingt sein müssen ist fraglich. Zum Glück gibt es den „Sparse Vocal Dub“ als Extension, der dann die musikalischen Aspekte des Tracks in den Vordergrund stellt und das hat er auch verdient.

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Downtown Party Network – The Machine Man (Best Kept Secret)

Jazzy, Funky, Farbenfroh geht es auf Best Kept Secret zu Sache und das Downtown Party Network sorgt dabei für eine gewisse Magie der man sich nur schwer entziehen kann. „The Machine Man“ siedelt sich im im SloMo-House Bereich an, fluffige, beschwingte Basslines und Jazz-Chord die sich in den Weiten der Delays verlieren und so zum Träumen einladen, also wer hier nicht mit dem Hintern wackelt sollte dringend mal zum Orthopäden. „The Other Side“ erinnert dann anfänglich an 80er Jahre Disco-Sound mutiert durch die großartigen Flächen jedoch schnell in zeitlosen Chill-House-Sound, der in keinem Sommer-OpenAir-Set fehlen sollte.

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Alexey Volkov – Dust EP (Planete Rouge)

Wen man geladen wird auf Terence Fixmers Label zu veröffentlichen, kommt man nicht umhin vom ersten Kick an Druck aufzubauen und nichts anderes macht Alexey Volkov mit seiner Dust EP. „Dust“ selbst forciert kraftvolle Kicks mit kurzem Release, spulige Hihats und eine metallische Hookline die eine monoton technoide Umgebung mit Hypnosefaktor erzeugen. „Overschadow“ hingegen etwas minimaler, aber nicht minder hypnotisch, bedient sich der kompletten 808-Palette an Sounds basierend auf  einer knarzigen Bassline. Im Endless Remix dann wieder wesentlich treibender, fast schon monumental. Zum guten Schluss noch „Corner“ korrespondierend zu Overschadow verbleibt im perfekten Minimalismus und schraubt sich unentwegt immer mehr in die Gehörgänge. Definitiv ein Must Have! (6/6)

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Tim Xavier & Camea – Brooklyn Sunset 1989 (Up on You)

Tim und Camea liefern mit “Brooklin Sunset 1989″ einen genialen Retro-Track ab, der deeper und beruhigender kaum sein könnte. Ein super schön moduliertes Synth-Pad und absolut unstressige Kicks & Basslines lassen einen davonschweben – zeitlos! Die B-Seite lässt einen dann doch wieder aufwachen, mit “Man vs. Universe” und “Diamonds” geht es dann schon eher Richtung Tanzfläche. Ordentlich beschwingter und solider Techhouse-Sound den man sicher des Öfteren aus der Plattentasche ziehen kann. (5/6)

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UP ON YOU ON THE WEB

 

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FEATURED ALBUM

Heiko Laux – Fernweh (Kanzleramt)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

Johannes Heil – Pure Consciousness (Aras)

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