V.A. – Translucent Tracks (Etui)

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Der Name “Translucent Tracks” verspricht schon mal viel, und ich nehm es vorweg, er hält es auch. Deep und dubbig, zwischen House und Techno bewegen sich alle der vier Tracks, produziert von jeweils unterschiedlichen Künstlern. Echo Inspectors fahren mit “Parable” einen glasklaren Dub-Ambient-Raum auf der sich wunderbar mit dem Ping-Pong der übrigen Elemente ergänzt und die Hüfte automatisch kreisen lässt. Genre-Meister Quantec geht mit “Analog Effusion” da schon etwas rauher ins Gericht und garniert die harte Schale des Klangs mit weichen Effektspielereien. Labelhead Insect O. bedient mit “The Clouds above us” dann den eher epischen Part, mit weit gezogenen Flächen und treibender Bassline. Zum guten Schluss lässt es Frank Hellmond mit “True Lines” gediegen hypnotisch ausklingen, ein Track dessen Tiefe man erst bei mehrmaligem Hören wirklich begreift, und die Zeit sollte man sich definitiv nehmen.

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Contra Beatport Feature #004 – Arty & Matisse & Sadko – Riot

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Ein letztes Mal dieses Jahr muss ich mich schon noch über die legendären Beatport-Features auskotzen, und wie bekannt ist steh ich ja voll auf MP3-Oneside Pressungen, das war damals als Vinyl schon immer was Besonderes. Die Glücklichen diesmal sind Arty und Matisse & Sadko, wobei das Sad bei Sadko schon irgendwie Bände spricht, es ist einfach traurig zu sehen was hier so abgeht. Naja wie auch immer, das Release der drei Mus(i)ketiere auf Spinnin Records nennt sich „Riot“ , was übersetzt Aufstand heißt , und das trifft es auch irgendwie, denn meine Synapsen haben direkt nach dem Drücken des Playbutton einen solchen angezettelt. Das schöne an solchen „Progressive House“ Tracks ist, dass man es problemlos schafft sich auch mittels des kleinen 2-Minuten-Prelisten eine schlechte Meinung zu bilden. Zum Sound muss ich eigentlich nicht wirklich was sagen, ihr wisst ja was kommt, aggressive übersteuerte Synthies mit minimal melodischer Abwechslung, untermalt mit diversen Up und Downliftern aus dem letzten Beatport-Samplepaket. Das Arrangement kann man glaub ich auf Youtube als Tutorial anschauen, es scheint zu funktionieren! Wenn man schon zu Dritt ein solches Megabrett schraubt, dann muss es ja ein Hit werden. Ich möchte hiermit deutlich sagen, ich will niemanden in meinem Bekanntenkreis, der so was kauft, spielt, hört oder anderweitig unterstützt. Normalerweise müsste ich mir jetzt neue Lautsprecher kaufen, aber zum Glück gibt es da etwas von Ratiopharm. Ich glaub es gibt irgend so ein Mashup aus besagter Art von Tracks irgendwo im Netz, die sich alle gleich anhören, da dürfte das gut rein passen. Um meiner Konsequenz Ausdruck zu verleihen, werde ich hier weder ein Prelisten noch einen weiterführenden Link veröffentlichen. Das könnt ihr euch mal schön selber raussuchen, falls euch das hier noch nicht reicht.

In diesem Sinne, Frohes Fest!

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Graynoise – Io (Deeptakt)

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Deeptakt legt in nun schon kurzer Zeit das bereits vierte Release nach, diesmal mit Graynoise aus Ungarn, der mit „Io“ weitflächig durch die Gegend schwebt und eine etwas unaufregende, aber dennoch stilvolle Dubtechno-Atmosphäre schafft. Labelhead Narcotic 303 geht in seinem Remix dann noch einen Tick mehr in die Ambient-Richtung und wirkt mittels breiter Palette an Effekthascherei wesentlich komplexer und verspielter, mein persönlicher Fav auf der EP. Das zweite Original „Oxymoron“ bedient sich eines dezenten Housegrooves und vermittelt wesentlich mehr Abwechslungsreichtum zwischen den diversen Dubchords, sehr elegante Nummer die jede Afterhour bereichern wird.

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Kano’s Untergrund: Promotion oder der letzte Nagel zum Sarg!

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Irgendwie befällt mich der Zwang meine geistigen Ausdünstungen für dieses Jahr noch einmal mit Stil und Form in Worte zu fassen, zumal es langsam nicht mehr feierlich ist wie die Künstler (aka DJs und Producer) sich immer häufiger gegenseitig behandeln, gerade was den Promo-Bereich anbelangt.

Zur Information: Unter “Promo(tion)”  versteht man den Vorgang bei dem man für mehr oder weniger viel Geld jemand anderen beauftragt Werbung für die eigene Musik zu machen, in der Hoffnung das, für genau diese Werbung ausgegebene Geld, mittels dadurch generierter Mehrverkäufe  wieder reinzuholen. Man bezahlt quasi Geld für die Verteilung der eigenen Musik an andere, mehr oder minder, bekannte Persönlichkeiten, die dann die Musik für eine Gegenleistung in Wort und Schrift (Feedback) kostenlos herunterladen und Nutzen können. Grundsätzlich ein interessantes Konzept, ich bezahle meinen Nachbarn auch jeden Tag, damit er mit meinem Fahrrad auf Arbeit fährt.

Sicherlich ein Thema über das sich nun schon fast jeder ausgekotzt hat und da will ich mich auch gerne einreihen, und wenn ich schon zusehen muss wie kleine, idealistisch geprägte und passionierte Labels von diversen Promo-Anbietern förmlich illusioniert ausgenommen werden, im Glauben man könne die Verkaufszahlen signifikant erhöhen, dann wird mir tatsächlich schlecht, dann muss es einfach raus. Sicherlich gab es Zeiten in denen der Promokram funktioniert hat, dürften dann wohl die Vinyl-Only-Zeiten gewesen sein, denn am Anfang des Erfolgs steht solide Werbung, oder so ähnlich, hab ich mal irgendwo gelesen. Aber die Wurzel allen Übels ist doch der Umgang mit dem Promomaterial selbst auf der Empfängerseite. Natürlich wissen wir alle dass die DJs, gerade mit steigendem Bekanntheitsgrad von digitalen Promos förmlich überflutet werden, sich sogar eigene Lakaien anwerben um dieser Flut notdürftig Einhalt zu gebieten. Auch das Schindluder mit diversen, geheimen eMail-Listen bekannter DJs ist mir durchaus bekannt, doch rechtfertigt das diese ganze „THX, Downloading“-Lethargie? Das die Feedbacks auf versendete Promos mehr oder minder nur noch das eigene Ego streicheln ist sicherlich ein offenes Geheimnis, aber dann darf es doch wohl auch ein wenig mehr sein. Die Jenigen die am lautesten „respektiert die Künstler“ schreien, sind genau die, die es nicht einmal schaffen mehr als ein kleines „THX“ für den kostenlosen Download aus den Fingerkuppen zu pressen. Ist das nicht eigentlich der Deal?

 > Lade meinen Track kostenlos herunter wenn er dir gefällt, dafür sagst du mir kurz was du davon hältst! <

Ist es nicht fast schon ungerechtfertigte Bereicherung dieses stillschweigende Abkommen zu unterwandern, und so kostenlos an neue Tracks zu kommen, die man sonst teuer hätte auf diversen Portalen kaufen müssen. Ich denke mal ein Mr. Richie “Rich” Hawtin spielt aus dieser Sicht seine Sets grundsätzlich ziemlich kostengünstig, obwohl er sicherlich genug Flüssiges hat um sich täglich gigabyteweise Tracks zu kaufen. Aber hier steht es natürlich im Verhältnis, wenn er einen Track dann zumindest mal medienwirksam in einem seiner Sets verbaut und die essentielle, teilweise wochenlange, künstlerische Arbeit ungefragt mit seinen Sample.- und Effekteskapaden durch den Wolf dreht, drauf geschissen! Da ist einem doch ein konstruktives Feedback, das teilweise fast schon Reviewcharakter hat, von DJ Noname wesentlich lieber, zumindest hat dieser sich, wenn auch nur rudimentär, mit dem Sound auseinander gesetzt. Doch selbst DJ NoName beschränkt sich mittlerweile auf “Downloaded for DJ NoName”.

Wobei wir direkt beim inhaltlichen Teil des Feedbacks wären. Warum immer nur dieses primitive Tunnel-Denken – kann ich spielen, kann ich nicht spielen – und sich dann aber absolut open-minded auf Facebook oder sonstigen asozialen Plattformen auslassen. Haben die Leute sonst keine Meinung oder ist es zu schwer sich selbst eine zu bilden; sogar das adaptieren einer anderen Meinung wäre da fast schon verzeihlich. Sicherlich ist Chillout schlechter Hardstyle und auch Beethovens Fünfte kann man schwer im Club spielen, trotzdem kann man doch eine Meinung dazu haben! Erfordert nicht genau das einen gewissen Anstand und Respekt gegenüber den Künstlern und folglich gegenüber euch selbst? Die Leute sitzen tage,- ja wochenlang an einem Track und dafür sollte man schon ein paar mehr Tasten auf der Tastatur drücken können. Man bekommt mehr und besseres Feedback wenn man einen Titel direkt zum kostenlosen Download auf Soundcloud anbietet. Ein Hoch auf unsere tolle Szene!

… und btw – Zitat: “Hört auf mit euren scheiß Handys zu filmen und TANZT!

In diesem Sinne, Guten Rutsch, egal wohin!

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Klartraum – Secret Moon Remixed (Lucidflow)

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Seit Langem schon läuft das Klartraum Album “Secret Moon” in meinem Player rauf und runter, seit nun 4 Wochen auch das dazu passende Remix-Paket, bei dem sich alles was Rang und Namen hat die Fader in die Hand geben. Insgesamt 19 Remixe werden uns hier beschert und dabei dürfte für jeden etwas dabei sein, vom chilligen Ambienthouse, über Dubtechno bis zum treibenden Techhouse-Groover für den Dancefloor. Ian Pooley startet hier z.B. mit episch zeitlosen Flächen, die zum Träumen einladen. Weisses Licht dann eher im Downtempo-Bereich mit fast schon psychedelischen Anleihen. D.Diggler und auch David Alvarado schieben gepflegt minimalistisch und düster treibend über die Tanzfläche … und und und … absolutes MUST HAVE und im Gesamtpaket gibt es den passenden DJ Mix direkt mit dazu!

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Dave Marian – Similar Ways (DimbiDeep Music)

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DimbiDeep Music mausert sich Release für Release sicherlich zu einer der wohl interessantesten Adressen für Dubtechno. Die neue Veröffentlichung kommt von Dave Marian, der mit “Similar Ways” den passend warmen Sound für die kalte Winterzeit liefert. Mit enormer tiefe greifen hier die weiten Flächen um sich, garniert mit ordentlich Delay und Hall. “Last Change” wirkt da schon einen kleinen Tick dynamischer und unruhiger, lässt aber trotzdem genug Raum für ein entspanntes Hörerlebnis. An der Remix-Front befindet sich diesmal Rinno, der mit Dave zusammen das Label Quorum betreibt (sollte man sich definitiv auch mal anhören) und eine schön verspielte Nummer abliefert; und Matthias Springer der im gewohnt reduzierten Dimbidub-Stil auffährt. Prädikat: sollte man haben.

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Basic Implant – Back in Black (Free Download)

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Ein schöner Tag, gerade für die alte Garde, denn die 2×12″ “Back in Black” von Basic Implant (Sven Dedek) dürfte sicherlich noch jedem ein Begriff sein, definitiv eine der wohl prägendsten Veröffentlichungen im Techno-Sektor sein Zeit, wofür natürlich schon das Label “Fine Audio Recordings” unter damaliger Leitung von Chris Liebing garantierte. Gerade für Liebhaber war es ziemlich schwer an den Sound heranzukommen, wenn man nicht selbst eine der wenigen Vinyls und CD seinen eigenen nennt, daher dürfte die Freude über den kostenlosen Download im neuen digitalen Remaster umso größer sein … also nix wie los, es gibt was auf die Ohren, denn es ist FREITAG AAAAABEEEEEND !!!

Den Download findet ihr auf Svens Homepage, und dort gibt es auch noch eine Menge mehr and kostenlosen Sounds und es werden auch noch einige gute alte Scheiben folgen … stellt das mal unter Beobachtung!

http://www.svendedek.com/

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Oli Drago – Essential Drum EP (Toneman)

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Toneman is back, so könnte man sagen, denn das Kultlabel dürfte sicher so einigen noch bekannt sein. Der Frankfurter Oli Drago steuert dafür das nun schon dritte “neue” Release bei und das in einem wunderbar treibenden Technostil, der doch leicht an die guten alten Zeiten erinnert, aber durchaus State of the Art ist. Während “Grounder” fast schon in den Tribal-Bereich abdriftet und eher kompromisslos agiert, kommter “Essential Drums” in einem fast schon episch, sphärischen Gewand daher, genau das Richtige um auf der Tanzfläche abzuheben. Labelhead Sven Dedek pariert dann mit seinem Remix im Vergleich schön verspult, fast schon psychotisch und “Redirection” gibt zum guten Schluß noch einen spacig deep Touch auf die EP, somit ist für jeden etwas dabei … so soll’s auch sein.

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10 Stimmen, 2.40 durchschnittliche Bewertung (46% Ergebnis)

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Martin Nonstatic – Tarot (DeepTakt)

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Der Name GleichTakt dürfte den meisten sicherlich aus dem Netaudio-Bereich bekannt sein, analog dazu entstand jetzt das kommerzielle Schwesterlabel DeepTakt und der Name steht für sich. Die erste Veröffentlichung kommt vom Kölner Martin Nonstatic, der u.a. auch auf Dewtone und Sub.Spiele zu finden ist. Mit “Tarot” lässt er nun einen ausgereiften 3-Tracker vom Stapel der das Herz jedes DubTech-Liebhabers höher schlagen lassen wird. Den Titel-Track selbst gibt es dabei in zwei Ausführungen, zum Einen eher episch und lichtdurchflutet, zum Anderen eher dunkel und düster, durchsetzt mit leicht lethargischen Vocals, umgeben von tief verhallenden Echos und subversivem Groove, sehr feine Nummer. Zum guten Schluss repliziert “Meridian” noch den aktuellen Stand der Dinge, gerade was tanzbaren DubTechno anbelangt, durchzogen von endlosen Delays, Chords und reduziert perkussiven Elementen. In der Summe ein gelungenes StartUp, wir harren der Dinge die da noch kommen.

3 Stimmen, 6.00 durchschnittliche Bewertung (96% Ergebnis)

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Akustische Sternstunden: BoysNoize – Go Hard-(ly)

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Die Initialzündung für diese subjektive Meinungsäußerung hier gab mir das Video zum neuen BoysNoize Track “Starwin” über den ich zu letzt irgendwie gestolpert bin. Alte Menschen auf Rollschuhen spastikulieren dabei zu diversen Allerweltstönen aus dem letzten Samplepaket von Beatport, die man so ja noch nie irgendwo gehört hat. Die typisch aktuellen Synth-Eskapaden im Neo-Pop-Techno-Bereich werden hier im Loop abgefeuert, zwischendurch geht’s mal eine Oktave runter und die 303 wird, schrecklich gequält klingend, in den Track gewuchtet, naja ist halt grad wieder mal State of the Art. Das Ganze zieht sich 2 Minuten bis zum Break, dann Filter rein, Uplifter pro Forma mal an und weil’s so schön ist das Delay bis auf 64 hochgeschraubt, und ZACK, zurück in den Loop, alle Tanzen! Naja dann noch mal 2 Minuten, ich glaub irgendein Ton ist jetzt auch neu dazu gekommen, Intelligent Dance Music quasi, egal! In der Summe 4:30 Minuten meines Lebens verschwendet, bei mehr wäre ich jetzt auch echt ärgerlich.

Es geht noch weiter, der Knaller kommt noch. Im Grunde macht man ja ein Video immer zum stärksten Track der EP, folglich wurde ich neugierig ob es denn noch schlechter ginge, zumal “Starwin” ansich noch grenzwertig “hörbar” ist. Und ja, BoysNoize steht für Konsequenz, wenn schon Scheiße dann mit Schwung, wobei ich ehrlich hoffe, dass das hier nicht die aktuelle Entwicklung der elektronischen Musik ist, denn die sollte vorwärts laufen und nicht rückwärts. “Go Hard” nennt sich die EP, und ja es ist wirklich hart das durchzustehen. Auf die einzelnen Tracks geh ich gar nicht erst ein, ich weiss nur das es “Happy Hardcore”, oder wie sich das schimpft, schon mal gab. Zwischen 150 und 85 bpm wird so jeglich alles Schlechte was die elektronische Musik während ihrer Evolution hervorgebracht hat verwurstet und auf ca. 4 Minuten zusammen gepresst, ein wenig HipHop ist auch mit dabei und da setzt es bei mir ja bekanntlich sowieso aus. In der Summe die akustische Überdosis für wenig Geld und Paradebeispiel für all diejenigen die irgendwie begründen müssen warum sie kein Techno hören. Die Plays/Likes auf Soundcloud sprechen dabei eigentlich nur für eine kollegiale Geschmacksverirrung.

Wer jetzt immer noch nicht genug hat sollte sich mal das neue Album “OP-1” vom Housmeister reinziehen, ebenfalls auf BNR erschienen, aber mein Therapeut meint ich soll aus gesundheitlichen Gründen lieber Nichts drüber schreiben. Jeden Tag beginnt der Verfall ein bißchen früher.

PS: den Link zum Kaufen poste ich bewusst nicht.

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Anaxander – The John Red Hawk Project (Dame Music)

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Der Franzose Anaxander überrascht mit seinem neuen Release auf Dame Music und bringt frische Techhouse-Klänge schwingend auf diversen Oldschool-Synthies. “Leaving Illinois” beginnt dabei leicht verträumt und baut sich stetig mit dem Zugewinn neuer Percussions auf, um sich dann mit dem blubbernden Acid-Bass zu verbinden, sehr schöne verspielte und fast schon minimalistisch wirkende Nummer. Bei “Ways” wird sich im Grunde der gleichen Soundpalette bedient, wirkt aber durch Ausprägung und Arrangement der Bassline einen Tick aggressiver. Im Remix von Bloody Mary und Attan wird der Original Bass dann in den Vordergrung geschoben, die Kick dafür mit weniger Druck und garniert mit ein paar lethargischen Pads, irgendwie eine interessante Mischung aus Electro und Detroit, nicht zwingend massentauglich, aber hat definitiv was! Das Release gibt es ab 21.07.2013 im gut sortierten MP3-Handel.

 

1 Stimme, 4.00 durchschnittliche Bewertung (79% Ergebnis)

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Stefan Tretau – Come on Over (ST Records)

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Mit der dritten Veröffentlichung auf ST_Records festigt Stefan Tretau die Reaktivierung seines Labels. „Come on Over“ heißt der neueste Fünf-Tracker und kommt mit melodischem Deep-House um die Tech-House-Ecke. Von der ersten Minute verbreitet Come on Over eine erwartende Grundhaltung, eine unverbindliche Vorfreude auf etwas Kommendes. Trotz deeper Chords nimmt der Track mithilfe leichter Pianosounds und einer kleinen Melodie eine fröhliche Gestalt an, der man sich kaum entziehen kann. Come on Over im Miles Deluxe Remix geht noch ein Schritt weiter als das Original und untermauert die Spannung mit einem fordernden Groove. Miles verbindet tiefe Chords mit einem hüpfenden Pendant, nur um die Spannung im letzten Drittel durch eine stimmungsgetriebene Überraschung zu lösen. Through Changes weiß mit mit der Einfachheit eines treibenden Grooves zu überzeugen und bleibt bis zum Ende im Retro-Look. Eine effektvolle Rim im ersten Teil und deepe Synthsounds im zweiten Teil lassen diese Stück zu einem echten Läufer werden. Nahezu losgelöst und mit rollender Bassline festigt Choose to See das fröhliche Gewand der EP. Ein in Delay getauchter Vocal, wie Regentropfen fallende Stabstil-Percussion und eine eingehende Melodie lassen dieses Stück äußerst angenehm im Ohr liegen. Inside of an Atom erkundet die Ausläufer von Dubtechno und Chillout. Einfache Chords, weite Gitarren Licks und sich bewegende Percussions machen den wohligen und poetischen Charakter des Stücks aus. Möglicherweise lassen die fröhlichen Melodien so manchen Hörer einige Millionen Kilometer weit entfernt zurück.

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4 Stimmen, 6.00 durchschnittliche Bewertung (97% Ergebnis)

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Kris Menace – Electric Horizon (Live in Barcelona)

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KRIS MENACE präsentiert uns sein erstes Live Album! Aufgenommen während der ausverkauften Release Show zum Studio Album ELECTRIC HORIZON mit Visuals von Hexstatic (Ninja Tune) im legendären RAZZMATAZZ CLUB in Barcelona! Künstler wie Depeche Mode, LCD Soundsystem, Air, Royksopp, Underworld, Booka Shade, Moby und Lana del Rey gehören zu den Musikern, für die Kris schon fabelhafte Remixe abgeliefert hat! Mit dem Live-Album präsentiert Kris Menace ein weiteres zukunftsweisendes Kunstwerk, voller impulsiver Momentaufnahmen aus futuristischem House und groovelastigen Beatgeflechten. Als einer der bedeutsamen Begründer des Nu-Disco Sounds liefert der deutsche DJ und Produzent ein emotionsgeladenes Live-Album zwischen greifbarer Clubatmosphäre, pulsierender Liebe und wabernder Grooves ab, ohne auch nur einen Hauch der gewohnten Kris Menace Charakteristik zu verlieren. Sein beinahe besessen klarer und druckvoller Produktionsstil zieht sich auch auf Electric Horizon – Live in Barcelona wie ein roter Faden durch die Aufnahmen und synchronisiert jeden Pulsschlag automatisch auf BPM Taktung. Tiefgreifende Emotionen manifestiert Kris Menace durch magisch anmutende Synthy-Flächen und tanzbare Melodienpassagen. Irgendwo zwischen einem entschleunigten Sinneszustand und State of the Art Produktionsniveau glänzt das neue Release als strahlende Ausnahmeerscheinung am musikalischen Firmament Randvoll mit deepen Soundlandschaften und sphärischen Spannungsbögen trifft ‚Electric Horizon – Live in Barcelona‘ zur richtigen Zeit den Kortex der internationalen Szene und katapultiert den Hörer in einen entfernten Kosmos, fern ab von Raum und Zeit.

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Marcel Fengler – Fokus (Album Release / Ostgut Ton)

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Um ein Album zu hören und gar zu reviewen bedarf es meist immer eines gewissen Abstands zum Künstler, zumal sich ein Album eher als Spielwiese und experimentelle Plattform für den Künstler anbietet, im Gegensatz zu Singles oder EPs, die man eher als Momentaufnahme deuten sollte. So zeigt auch Marcel Fengler eine enorme musikalische Spannweite mit seinem neuen Album “Fokus“, das mit “Break Through” nahe zu monumental im Ambient-Bereich startet. Im Verlauf wird es mit “The Stampede” und “Mayria” schon teilweise arg industriell, was natürlich immer eine gewisse Geschmacksache bleiben wird. Den typisch hypnotischen Fengler Sound gibt es dann in “Trespass“, “Jaz” und “Sky Pushing“, diese Tracks werden definitiv ohne Umwege den Weg auf viele Tanzflächen finden. Für den Listening-Bereich gibt es dann noch einladende Electronica-Klänge wie z.B. in “Liquid Torso” und “High Falls” , von daher ist die Abwechslung uneingeschränkt gegeben. Die meisten Tracks sollte man sich unbedingt des Öfteren anhören und sich dabei auch nicht anderweitig stören lassen um die komplexe Tiefe der einzelnen Titel erfassen zu können. Anspruchsvoller und erwachsener elektronischer Sound mit Tanzpotential.

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Aksutique – Ignition Red Planet (Complex Textures)

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Complex Textures” ist ein neues kleines Label, das sich auf die Veröffentlichungen von Compilations in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Vertrieb DigDis spezialisiert hat. Wie der Name schon vermuten lässt wird hier auf das gesamte Spektrum der elektronischen Musik zurückgegriffen, von Techno und Industrial, über Deep und Dubhouse bis zum Downtempo, Ambient und diversen anderen abstrakten Speilereien. Die einzelnen Genre, sofern man das überhaupt noch kann, werden immer einer spezifischen Compilationen-Serie zugeordnet. Den Start macht “Ignition Red Planet” mit spacigen Downtempo und Loungeklängen zwischen Acid und Space Night, zusammengestellt vom Münchner “Aksutique” , der auch den passenden Mix dazu beisteuert. Den Mix gibt es exklusiv auf Play.FM zum onDemand-Hören, und im Package mit deinen einzelnen Tracks auf Beatport auch käuflich zu erwerben. Schauen wir mal was da noch so kommt.

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TRACKLIST:
WelcomeOriginal Mix
Damir Ludvig

SpacebyteOriginal Mix
Flashbeat Project

UniverseOriginal Mix
Klartraum

Lost in SoundOriginal Mix
Spinne

HopeOptimal Remix
Deep Shepherd, Emze Hack

A New Home, Another PlanetOriginal Mix
Miro Pajic

TauchfahrtOriginal Mix
Matthias Springer

Waking AloneOriginal Mix
Volunteer

HaltOriginal Mix
Moonwalker

AcidizedOriginal Mix
Tim Engelhardt

Word of the LordRemastered 2K9 Version
Michael Burkat

MireOriginal Mix
VidasM

Some MilesOriginal Mix
Audiokonstrukte

Voice StudiesOriginal Mix
Estroe

Welcome to the BlackoutAcappella
Paris The Black FU, Sierra Sam

1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Spune – Gorgeous (Kunsthandwerk)

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Hinter “Spune” verstecken sich die zwei noch relative jungen Berliner Produzenten Louis Strzebkowski und Viktor Thies, die mit “Gorgeous” ihr Release-Debüt auf Kunsthandwerk geben, und auch hier zeigt das noch junge Label, dass es jetzt schon für Qualität bürgt. Es gibt insgesamt 4 Tracks die sich alle im eher deepen Bereich zwischen House und Techno aufhalten, aber eine gewisse Eigenständigkeit unter Beweis stellen. “Compulsion” macht hierbei einen schön fröhlichen und unbeschwerten Eindruck, der perfekt zur Open-Air-Saison passt, “Gorgeous” wirkt da schon etwas technoider und lässt fleißig die Dub-Synthies wirbeln. “Lasek” bedient dann ebenfalls nochmal den dubbigen Bereich, wenn auch etwas gediegener. Den Abschluss macht “Manga” mit einem sehr feinen und verspielten Deephouse-Sound der vor Komplexität nur so strotzt, WarmUp oder Afterhour, den sollten man auf jeden Fall dabei haben.

2 Stimmen, 5.50 durchschnittliche Bewertung (90% Ergebnis)

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youAND:THEMACHINES – Behind (Album Release)

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youAND von youAND:Me wandelt auf Solopfaden, dahinter steckt der Berliner DJ und Produzent Martin Müller, im Grunde ein Urgestein auf dem Label “Ornaments” , welches ja bekanntlich für qualitativ hochwertig elektronischen Sound steht. Sein Soloalbum-Debüt “Behind” unter dem Alias youAND:THEMACHINES darf man im Grunde auch als Gesamtkunstwerk betrachten, da hier natürlich neben dem hohen akustischen Anspruch auch sehr viel Wert auf die Präsentation gelegt wurde, im Grunde also jetzt schon ein Sammlerstück. Der Sound selbst steht in erster Linie natürlich unter den eher deepen House-Einflüssen in Kooperation mit u.a. Robert Owens, Brothers Vibe oder Bajka die für verschiedene Titel ihre eindringlichen Stimmen beigetragen haben. Die Künstler haben zudem die einzelnen Cover der limitierten 3×12 Auflage selbst bemalt, was natürlich die unumgängliche Einmaligkeit der Veröffentlichung unterstreicht.

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Los geht es erstmal mit einen ambitionierten und kurzen Intro bevor der erste Kick in “Perception” einsetzt und genau aufzeigt wo es hingehen soll. Unter der Prämisse alle Sounds analog selbst zu generieren, auf Sampling zu verzichten und höchstens ein paar Fieldrecordings einzubeziehen, bauen sich enorm tiefe und nahezu epische Soundlandschaften auf, die mit diversen klassischen Elementen wie Piano oder Geige garniert werden. Die Grundtanzbarkeit bleibt das ganze Album hindurch bestehen, wobei der Sound natürlich für ausgedehnte Afterhour-Sessions mehr als nur geeignet ist. Zwischendurch gibt es auch immer wieder kleine Abstecher ins Downtempo und Ambient, wie in “Sansula” oder “Desire” die den Abwechslungsreichtum des Album bestätigen und somit ein umfassendes Hörerlebnis generieren. Meine persönlichen Favs hier sind definitiv “Domain Specific” mit hypnotischen Acid-Anleihen und “Diamond” mit ausgeprägtem Detroit-Charakter. In der Summe für alle Ornaments-Fetischisten ein absolutes Muss und für alle Liebhaber gediegener elektronischer Tanzmusik eigentlich auch!

2 Stimmen, 6.00 durchschnittliche Bewertung (95% Ergebnis)

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Clemens Neufeld – Stroblight Acid / Acid Werk

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Im Grunde ist es nicht wirklich sinnvoll eine Veröffentlichung zur rezensieren oder zu bewerben, deren Releasedatum noch soweit in der Zukunft liegt, zumindest was digitale VÖs anbelangt. Bei Vinyl verhält sich das etwas anders, besonders wenn es das Potential hat wie eine Bombe einzuschlagen und es nur eine begrenzte Menge davon gibt, wer zuerst kommt spielt zuerst. Mit “Neufeld Records” macht der gleichnamige Österreicher Clemens Neufeld ein, vielleicht schon tot geglaubtes Genre wieder salonfähig, denn bisher war Acid nur noch als eine Art von Randnotiz in den Clubs zu spüren, nicht aber als Hauptakteur. Mit “Strobelight Acid” kommt nun die vierte Veröffentlichung auf Neufeld, die diesmal auch ganz ohne Remix-Support auskommt, und das zu Recht. Die einzigartige TB-303 wird hier in knarziger Art und Weise bis zum Exzess in die Mangel genommen und das auf jeglichen Ebenen von Bass bis Hookline, so gefällt das und schiebt ordentlich über die Tanzfläche. Einen Tick subtiler wirkt dann “Acid Werk“, drückt dabei aber nicht minder im Gesicht und bietet genug Freiraum für Gehirngulasch. In der Summe für mich persönlich die bisher stärkste Scheibe auf  “Neufeld” und dazu noch auf schwarzem Vinyl, was ja mitlerweile auch schon irgendwie Seltenheitswert hat.

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1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Yoshihiro Arikawa – 6ft under the Pole (Swap)

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Yoshihiro’s “6th Feet under the Pole” überzeugt vom ersten Ton, wenn man spacige Soundlandschaften mag, ich für meinen Teil tue das. Nicht wirklich straight, sondern im Ambient-Bereich anzusiedeln, fliegen einem hier die verhallenden Töne und Echos nur so um die Ohren und bilden eine ausgedehnt komplexe Soundlandschaft. Seph indes transportiert das Original diesmal, fast schon ungewohnt, in eine Art Future-Electro-Umgebung, lohnt sich definitiv um in dubbigen House-Sets mal etwas Abwechslung zu generieren. Nomenklatur liefert dann den passenden Dancefloor-Schieber, düster druckvoll bewegen sich Kick und Bassline auf Hörer zu und zeugen durch die knarzenden Sounds von diabolischer Aggression.

Zecapx ist da schon minimalistischer unterwegs, aber doch auch irgendwie düster und geheimnisvoll. Zum Schluss machen Redj & Ghini-B noch einen Ausflug in reduzierte Gefilde mit Hang zur Ästhetik, genau das richtige für 6 Uhr Morgens. Sehr feines und abwechslungsreiches Release.

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Stefan Tretau – High Ways (ST Records)

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Nach der ersten Vinyl Veröffentlichung “Whatever Happened” im Jahr 2010 und einer langen Pause reaktiviert Stefan Tretau nun sein Label ST_Records. “High Ways” heisst die neue MP3 Veröffentlichung und kann ohne Zweifel im Ordner “Deep House” abgelegt werden: Wie eine einsame Autobahnfahrt entfaltet High Ways seine hypnotische Wirkung. Schnell kommt man in Versuchung den treibenden Beat mit den vorbeiziehenden Fahrbahnmarkierungen in Takt bringen zu wollen. Eine liebliche Melodie und effektierte Klänge im ersten Teil und scheinbar schwebende Synthsounds im zweiten Teil ziehen vorbei wie Landmarken am Straßenrand. Ein unverkennbar melancholischer Track, der aber durchaus zur Bewegung animiert. Daniel Doppler hat für seinen High Ways Remix den Sportwagen gewählt. Unaufhaltsam dreht der kräftige Beatmotor seinem Ziel entgegen. Dabei setzt er die Sounds des Originals dezent, aber dennoch wiedererkennbar ein. Beim Break hat man das Gefühl nach einer Kurve plötzlich langsam in den Sonnenaufgang zu fahren. Nur um kurz danach wieder kräftig aufs Gas zu treten. Der sportlichste Track der EP.

The Best is yet to Come, so lautete das Versprechen. Der Track scheint den Titel durch seinen verspielten Housecharakter und dem untergründigen Funk selbst in Frage stellen zu wollen. Chord Sounds mischen sich mit leichtem Oldskool zu einer fröhlichen Nummer, die definitiv nichts Besseres versprechen muss. Was haben Robben und elektronische Musik gemeinsam? Einen verblüffend ähnlichen Klang! Denn die Unterwasseraufnahmen der Meeresbewohner klingen wie die Effektsounds eines Modularsynthesizers. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es Not the End of the World bestens versteht Robbenlaute, berstende Schollen und plätscherndes Eis unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis ist eine schön dubbige Deep House Nummer, die alles mitbringt: Chords, Delayeffekte, eingehende Melodien und jede Menge arktische Stimmung.

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FEATURED ALBUM

Martin Nonstatic - Back on Earth (subspiele)

Martin Nonstatic – Back on Earth (subspiele)

FEATURED DEEP

Frank Hellmond - Five Days (Diametral)

Frank Hellmond – Five Days (Diametral)

FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

RANDOM FEATURE

Emanuele Millozzi - Black Heart

Emanuele Millozzi – Black Heart

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