Mod.Civil – Opto Watts EP (Ornaments)

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Ornaments bringt das nächste Release in gewohnt farbiger Vinyl-Sammel-Edition diesmal mit Mod.Civil der insgesamt vier tief trocken und verspielte Tracks abliefert. “Opto Watts” wirkt dabei schön funky und rollend, versprüht eine gewisse Leichtigkeit im Sound, aber auch eine kleine Hand voll verquerten Klängen. “Loop” macht seinem Namen ganze Ehre, grooved und shuffelt sich gediegen über die Tanzfläche, ein Track den man tatsächlich problemlos über Stunden hören könnte, ohne genervt zu sein. Ein Synth der etwas gewöhnugsbedürftig ist, kombiniert mit den klassischen 808-Elementen erwartet einen in der “808 Session Part 1“, zusammen mit der bauchigen Bassline auf jeden Fall sehr interessant. “Sunbeam” zum guten Schluss dann wieder sehr verspielt mit einer Fülle an Raum, Klang und sonnigem Gemüt, die leicht an eine Mischung aus chinesischer Folklore und 8-Bit Super Mario Sound erinnert, damit ist der Wiedererkennungswert auf jeden Fall gesichert.

BUY/PREORDER ON DECKS.DE (10.02.2014)

2 Stimmen, 5.50 durchschnittliche Bewertung (90% Ergebnis)

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Repertorem – Ursuj Rima (blaq)

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Repertorem ist ein neues Project diverser Künstler aus Mexico City, wobei sich natürlich die erste Veröffentlichung auf dem heimischen Blaq Records förmlich anbietet. “Ursuj Rima” nimmt mit 10 Tracks dabei fast schon Album-Charakter an und kombiniert dabei treibend elektronische Klänge mit diversen World-Sounds und einigem an Tribaleinflüssen die gefpflegt durch die Gengend grooven. Trotz der Unterschiedlichkeit der einzelnen Titel, ist ein gewisser roter Faden sehr präsent, der hauptsächlich durch massiven Einsatz von Conga, Bongo und Toms geprägt wird. Die Remixe kommen von renomierten Inhouse-Künstlern, neben den Labelheads Signal Deluxe gesellen sich noch Val’n Sky und Itzone hinzu, der für meinen persönlichen Geschmack den stärksten Track im treibenden Technogewandt abliefert. Keep on dancing!

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1 Stimme, 5.00 durchschnittliche Bewertung (86% Ergebnis)

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Nvelope – Chords & Scapes Remixed – Vinyl-Only – (Eintakt)

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Nach Nvelope‘s erfolgreichem Album-Debüt “Chords & Scapes” auf dem Berliner Kultlabel Eintakt, wurde selbiges nochmals von diversen Künstlern durch den Remixwolf gedreht (u.a mit Frank Hellmond, Kai Randy Michel und Lars Leonhard). VPassend dazu gibt es jetzt auch noch eine Vinyl-Only-Veröffentlichung mit zwei exklusiven Remixen und dem Original von “Tribute“, der geschmeidig in die Gehörgänge fließt und auch gern dort verweilen darf. Im “Basement Remix” von Gu_S Stomping Ground (Gunnar Hemmerling) geht es dann direkt auf die Tanzfläche. Eine feuriges Gemisch aus Dubchords und oldschooliger Acid-Bassline treibt einem den Schweiß auf die Stirn. Im “Pitch OSC Remix” von Say What (Rob Strobe & Kai Randy Michel) gibt es dann die volle Ladung des aktuell angesagten Berliner Technosounds, ordentlich düster und aggressiv. Sehr rundes und abwechslungsreiches Release auf blauem Vinyl, definitiv mit Sammlerpotential!

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1 Stimme, 5.00 durchschnittliche Bewertung (86% Ergebnis)

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Tonreportcast #001 gemischt von Markus Funke

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Jeder der etwas auf sich hält startet eine Podcast-Serie, das ist einfach State of the Art und von daher müssten wir grundsätzlich dagegen sein, diesmal jedoch springen wir einfach mal mit auf den Zug auf, zumal “Tonreportcast” einfach ein schönes Wortspiel ist. Vom Sound her kann im Grunde alles kommen was die elektronischen Spielwiesen so zu bieten haben, von daher werden wir unseren Gast-Künstlern auch keinerlei akustische Vorgaben machen. Die erste Episode beschert uns der Kölner Markus Funke, der sich durch seine Sector-Events und seine wöchentliche Sendung “Boombox” auf electrosound.tv einen Namen gemacht hat. Er wird euch in die abwechslungsreiche Welte des Techno entführen, was bei Ihm grundsätzlich nur mittels schwarzem Gold geschieht. Markus könnt ihr zudem am 07.02. im Kölner Artheater zum Sector#7 zusammen mit Kavaro B2B erleben. Also dann, viel Spass beim Hören!

MARKUS @ PLAY.FM

1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Various – Beauty EP (Parquet)

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Solee‘s label Parquet verspricht immer hochqualitative elektronische Klänge und greift dabei auf alte Hasen wie auch interessante Newcomer zurück. Das aktuelle Release “Beauty EP” kommt daher direkt mit 4 Tracks von vier verschiedenen Künstlern. Karada & Pedro Mercado (Kling Klong) bewegen sich mit “Spontext” in fluffig weichen Techhouse-Gefilden und versprühen unbeschwert gute Laune. Der Brasilianer Edas spricht mit “Senses” tatsächlich alle akustischen Sinne mittels weitläufiger Padlandschaften und fließender Bassline an, während Leevey seinen Track “for Anne” widmet und eine interessante Mischung aus diversen melodischen Synthies schafft. Den Abschluss macht Matthias Springer mit “Cinema of Thoughts“, einem trance-artigen Downtempo-Stück mit hypno-Faktor. Das Ganze würde auch perfekt zur Open-Air-Zeit passen.

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1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Hanne & Lore – Going Deeper Underground (Heulsuse)

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Wer einmal auf den Gigs von Hanne & Lore war, weiss, dass die beiden Herren durchaus auch eine gewisse Affinität zu deepen Grooves haben. Mit ihrem neuen Release ‘blah‘ auf ihrem Label heulsuse verbinden sie verschiedene Strömungen der elektronischen Stile und bewegen sich leichtfüßig zwischen Techhouse, Deep und sanft technoiden Arrangements umher. Mit einem durchgeknallten Andhim Remix als auch einem an die 80ies erinnernden B-Seiten Track überzteugen Hanne & Lore auf ganzer Linie. Der leicht zurückgelehnte Drumverlauf des Originals von ‘blah‘ als auch die entspannten Leadsounds machen den Track zu einem smoothen Track, der langsam anzieht und mit auf eine Reise nimmt.

 

Hanne & Lore – “blah” bei BEATPORT kaufen

2 Stimmen, 5.50 durchschnittliche Bewertung (90% Ergebnis)

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Frank Hellmond – Five Days (Diametral)

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Diametral startet im neuen Jahr mit feinstem Deephouse. Frank Hellmond bringt mit “Five Days” einen fluffig weichen Groove an, der zum gepflegten Hüftschwung einlädt. Das Ganze kommt direkt in zwei Teilen, wobei der Erste eher perkussiv und verspielt anmutet, der Zweite dann eher gediegen und dezent zum träumerischen Verweilen einlädt. Die Remixe kommen von Helly Larson, der leicht treibend und minimalistisch zur Tat schreitet, während der Baumfreund Remix einen Abstecher ins Dubtechno-Genre macht und feine Ambientlandschaften aufweist. Sehr gelungenes Gesamtpaket.

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3 Stimmen, 6.00 durchschnittliche Bewertung (96% Ergebnis)

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Matthias Springer – Tales of the magic Wood (Zero413)

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Matthias Springer springt in letzter Zeit mit seinem Sound durch die verschiedensten Genre, was vermutlich auch daran liegen könnte, dass er seine eigentlichen Alias-Namen nicht weiter nutzen will und nun jegliche Produktionen unter seinem eigentlichen Namen veröffentlichen wird. Bestätigt wird das durch sein erstes Release im neuen Jahr auf seinem, für die spezielleren Sachen initiiertem, Label Zero413. Mit “Tales of the Magic Wood” geht es in eine Art von Downtempo-Electronica, zum Einen durchzogen von verzerrten Orgelklängen in “Fog on the Glade” zum Anderen mit verschraubten 303-Acidfröschen und wuchtiger Bassline in “Hunt trough the Thicket“. Zwei Tracks der besonderen Art, sicher nicht clubtauglich, teilweise fürs Gehör auch etwas anstrengend, aber definitiv mal was Anderes.

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1 Stimme, 5.00 durchschnittliche Bewertung (86% Ergebnis)

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Wankelmut – Wood & Wine (GetPhysical)

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Get Physical steht für innovativen elektronischen Sound von Beginn an, was man auf dem aktuellen Release allerdings doch irgendwie vermisst. Die neuste Veröffentlichung kommt vom, nicht gerade unbekannten, Wankelmut der mit seiner „Wood & Wine“ EP ein eher durchschnittliches Release abliefert, welches sich irgendwie leicht nach Fertigbauweise anhört. Im Besonderen „Rascal“ trägt mit seiner nahezu nervigen Melo zu einer fragwürdigen Funktionalität bei. Im Grunde kann man nur auf die Remixe setzen, die zum Einen von Ian Pooley stammen, der einen ordentlichen Techhousegroover abliefert, und zum Anderen von Fabio Gianelli der eine schöne verspielte Deephouse-Nummer mit fluffigem Aufbau bietet, definitiv das Highlight der EP. In der Summe hätte man tatsächlich mehr erwarten können, aber die Plays und Likes zeigen einmal mehr, dass man heute wohl einfach nicht mehr benötigt ;)

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1 Stimme, 3.00 durchschnittliche Bewertung (73% Ergebnis)

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Lars Leonhard – Stella Nova (Ultimae)

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Über Lars Leonhard haben wir im letzten Jahr schon einige Worte verloren, und so schafft er es auch diesmal mit seinem Sound auf sich aufmerksam zu machen. “Stella Nova” nennt sich der neueste Streich des Düsseldorfers, vermutlich durch seine Aufträge für die NASA inspiriert und zudem auf dem Genre-Schwergewicht Ultimae Records veröffentlicht. Abtauchen ist angesagt und zwar in tiefste Ambient-Welten die vor Detailreichtum und Klangästhetik nur so strotzen. Weite Räume, glasklare, synthetische Akkorde gepaart mit ausschweifenden Soundlandschaften die den einzelnen Tönen eine warm wohlige Umgebung schaffen. Definitv ein Hinhörer und absolutes Muss für jeden Liebhaber chilliger und spaciger Wohzimmermusik, viel Spass beim Träumen.

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2 Stimmen, 6.00 durchschnittliche Bewertung (95% Ergebnis)

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V.A. – Translucent Tracks (Etui)

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Der Name “Translucent Tracks” verspricht schon mal viel, und ich nehm es vorweg, er hält es auch. Deep und dubbig, zwischen House und Techno bewegen sich alle der vier Tracks, produziert von jeweils unterschiedlichen Künstlern. Echo Inspectors fahren mit “Parable” einen glasklaren Dub-Ambient-Raum auf der sich wunderbar mit dem Ping-Pong der übrigen Elemente ergänzt und die Hüfte automatisch kreisen lässt. Genre-Meister Quantec geht mit “Analog Effusion” da schon etwas rauher ins Gericht und garniert die harte Schale des Klangs mit weichen Effektspielereien. Labelhead Insect O. bedient mit “The Clouds above us” dann den eher epischen Part, mit weit gezogenen Flächen und treibender Bassline. Zum guten Schluss lässt es Frank Hellmond mit “True Lines” gediegen hypnotisch ausklingen, ein Track dessen Tiefe man erst bei mehrmaligem Hören wirklich begreift, und die Zeit sollte man sich definitiv nehmen.

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1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Contra Beatport Feature #004 – Arty & Matisse & Sadko – Riot

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Ein letztes Mal dieses Jahr muss ich mich schon noch über die legendären Beatport-Features auskotzen, und wie bekannt ist steh ich ja voll auf MP3-Oneside Pressungen, das war damals als Vinyl schon immer was Besonderes. Die Glücklichen diesmal sind Arty und Matisse & Sadko, wobei das Sad bei Sadko schon irgendwie Bände spricht, es ist einfach traurig zu sehen was hier so abgeht. Naja wie auch immer, das Release der drei Mus(i)ketiere auf Spinnin Records nennt sich „Riot“ , was übersetzt Aufstand heißt , und das trifft es auch irgendwie, denn meine Synapsen haben direkt nach dem Drücken des Playbutton einen solchen angezettelt. Das schöne an solchen „Progressive House“ Tracks ist, dass man es problemlos schafft sich auch mittels des kleinen 2-Minuten-Prelisten eine schlechte Meinung zu bilden. Zum Sound muss ich eigentlich nicht wirklich was sagen, ihr wisst ja was kommt, aggressive übersteuerte Synthies mit minimal melodischer Abwechslung, untermalt mit diversen Up und Downliftern aus dem letzten Beatport-Samplepaket. Das Arrangement kann man glaub ich auf Youtube als Tutorial anschauen, es scheint zu funktionieren! Wenn man schon zu Dritt ein solches Megabrett schraubt, dann muss es ja ein Hit werden. Ich möchte hiermit deutlich sagen, ich will niemanden in meinem Bekanntenkreis, der so was kauft, spielt, hört oder anderweitig unterstützt. Normalerweise müsste ich mir jetzt neue Lautsprecher kaufen, aber zum Glück gibt es da etwas von Ratiopharm. Ich glaub es gibt irgend so ein Mashup aus besagter Art von Tracks irgendwo im Netz, die sich alle gleich anhören, da dürfte das gut rein passen. Um meiner Konsequenz Ausdruck zu verleihen, werde ich hier weder ein Prelisten noch einen weiterführenden Link veröffentlichen. Das könnt ihr euch mal schön selber raussuchen, falls euch das hier noch nicht reicht.

In diesem Sinne, Frohes Fest!

1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Graynoise – Io (Deeptakt)

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Deeptakt legt in nun schon kurzer Zeit das bereits vierte Release nach, diesmal mit Graynoise aus Ungarn, der mit „Io“ weitflächig durch die Gegend schwebt und eine etwas unaufregende, aber dennoch stilvolle Dubtechno-Atmosphäre schafft. Labelhead Narcotic 303 geht in seinem Remix dann noch einen Tick mehr in die Ambient-Richtung und wirkt mittels breiter Palette an Effekthascherei wesentlich komplexer und verspielter, mein persönlicher Fav auf der EP. Das zweite Original „Oxymoron“ bedient sich eines dezenten Housegrooves und vermittelt wesentlich mehr Abwechslungsreichtum zwischen den diversen Dubchords, sehr elegante Nummer die jede Afterhour bereichern wird.

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1 Stimme, 5.00 durchschnittliche Bewertung (86% Ergebnis)

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Kano’s Untergrund: Promotion oder der letzte Nagel zum Sarg!

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Irgendwie befällt mich der Zwang meine geistigen Ausdünstungen für dieses Jahr noch einmal mit Stil und Form in Worte zu fassen, zumal es langsam nicht mehr feierlich ist wie die Künstler (aka DJs und Producer) sich immer häufiger gegenseitig behandeln, gerade was den Promo-Bereich anbelangt.

Zur Information: Unter “Promo(tion)”  versteht man den Vorgang bei dem man für mehr oder weniger viel Geld jemand anderen beauftragt Werbung für die eigene Musik zu machen, in der Hoffnung das, für genau diese Werbung ausgegebene Geld, mittels dadurch generierter Mehrverkäufe  wieder reinzuholen. Man bezahlt quasi Geld für die Verteilung der eigenen Musik an andere, mehr oder minder, bekannte Persönlichkeiten, die dann die Musik für eine Gegenleistung in Wort und Schrift (Feedback) kostenlos herunterladen und Nutzen können. Grundsätzlich ein interessantes Konzept, ich bezahle meinen Nachbarn auch jeden Tag, damit er mit meinem Fahrrad auf Arbeit fährt.

Sicherlich ein Thema über das sich nun schon fast jeder ausgekotzt hat und da will ich mich auch gerne einreihen, und wenn ich schon zusehen muss wie kleine, idealistisch geprägte und passionierte Labels von diversen Promo-Anbietern förmlich illusioniert ausgenommen werden, im Glauben man könne die Verkaufszahlen signifikant erhöhen, dann wird mir tatsächlich schlecht, dann muss es einfach raus. Sicherlich gab es Zeiten in denen der Promokram funktioniert hat, dürften dann wohl die Vinyl-Only-Zeiten gewesen sein, denn am Anfang des Erfolgs steht solide Werbung, oder so ähnlich, hab ich mal irgendwo gelesen. Aber die Wurzel allen Übels ist doch der Umgang mit dem Promomaterial selbst auf der Empfängerseite. Natürlich wissen wir alle dass die DJs, gerade mit steigendem Bekanntheitsgrad von digitalen Promos förmlich überflutet werden, sich sogar eigene Lakaien anwerben um dieser Flut notdürftig Einhalt zu gebieten. Auch das Schindluder mit diversen, geheimen eMail-Listen bekannter DJs ist mir durchaus bekannt, doch rechtfertigt das diese ganze „THX, Downloading“-Lethargie? Das die Feedbacks auf versendete Promos mehr oder minder nur noch das eigene Ego streicheln ist sicherlich ein offenes Geheimnis, aber dann darf es doch wohl auch ein wenig mehr sein. Die Jenigen die am lautesten „respektiert die Künstler“ schreien, sind genau die, die es nicht einmal schaffen mehr als ein kleines „THX“ für den kostenlosen Download aus den Fingerkuppen zu pressen. Ist das nicht eigentlich der Deal?

 > Lade meinen Track kostenlos herunter wenn er dir gefällt, dafür sagst du mir kurz was du davon hältst! <

Ist es nicht fast schon ungerechtfertigte Bereicherung dieses stillschweigende Abkommen zu unterwandern, und so kostenlos an neue Tracks zu kommen, die man sonst teuer hätte auf diversen Portalen kaufen müssen. Ich denke mal ein Mr. Richie “Rich” Hawtin spielt aus dieser Sicht seine Sets grundsätzlich ziemlich kostengünstig, obwohl er sicherlich genug Flüssiges hat um sich täglich gigabyteweise Tracks zu kaufen. Aber hier steht es natürlich im Verhältnis, wenn er einen Track dann zumindest mal medienwirksam in einem seiner Sets verbaut und die essentielle, teilweise wochenlange, künstlerische Arbeit ungefragt mit seinen Sample.- und Effekteskapaden durch den Wolf dreht, drauf geschissen! Da ist einem doch ein konstruktives Feedback, das teilweise fast schon Reviewcharakter hat, von DJ Noname wesentlich lieber, zumindest hat dieser sich, wenn auch nur rudimentär, mit dem Sound auseinander gesetzt. Doch selbst DJ NoName beschränkt sich mittlerweile auf “Downloaded for DJ NoName”.

Wobei wir direkt beim inhaltlichen Teil des Feedbacks wären. Warum immer nur dieses primitive Tunnel-Denken – kann ich spielen, kann ich nicht spielen – und sich dann aber absolut open-minded auf Facebook oder sonstigen asozialen Plattformen auslassen. Haben die Leute sonst keine Meinung oder ist es zu schwer sich selbst eine zu bilden; sogar das adaptieren einer anderen Meinung wäre da fast schon verzeihlich. Sicherlich ist Chillout schlechter Hardstyle und auch Beethovens Fünfte kann man schwer im Club spielen, trotzdem kann man doch eine Meinung dazu haben! Erfordert nicht genau das einen gewissen Anstand und Respekt gegenüber den Künstlern und folglich gegenüber euch selbst? Die Leute sitzen tage,- ja wochenlang an einem Track und dafür sollte man schon ein paar mehr Tasten auf der Tastatur drücken können. Man bekommt mehr und besseres Feedback wenn man einen Titel direkt zum kostenlosen Download auf Soundcloud anbietet. Ein Hoch auf unsere tolle Szene!

… und btw – Zitat: “Hört auf mit euren scheiß Handys zu filmen und TANZT!

In diesem Sinne, Guten Rutsch, egal wohin!

1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Klartraum – Secret Moon Remixed (Lucidflow)

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Seit Langem schon läuft das Klartraum Album “Secret Moon” in meinem Player rauf und runter, seit nun 4 Wochen auch das dazu passende Remix-Paket, bei dem sich alles was Rang und Namen hat die Fader in die Hand geben. Insgesamt 19 Remixe werden uns hier beschert und dabei dürfte für jeden etwas dabei sein, vom chilligen Ambienthouse, über Dubtechno bis zum treibenden Techhouse-Groover für den Dancefloor. Ian Pooley startet hier z.B. mit episch zeitlosen Flächen, die zum Träumen einladen. Weisses Licht dann eher im Downtempo-Bereich mit fast schon psychedelischen Anleihen. D.Diggler und auch David Alvarado schieben gepflegt minimalistisch und düster treibend über die Tanzfläche … und und und … absolutes MUST HAVE und im Gesamtpaket gibt es den passenden DJ Mix direkt mit dazu!

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1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Dave Marian – Similar Ways (DimbiDeep Music)

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DimbiDeep Music mausert sich Release für Release sicherlich zu einer der wohl interessantesten Adressen für Dubtechno. Die neue Veröffentlichung kommt von Dave Marian, der mit “Similar Ways” den passend warmen Sound für die kalte Winterzeit liefert. Mit enormer tiefe greifen hier die weiten Flächen um sich, garniert mit ordentlich Delay und Hall. “Last Change” wirkt da schon einen kleinen Tick dynamischer und unruhiger, lässt aber trotzdem genug Raum für ein entspanntes Hörerlebnis. An der Remix-Front befindet sich diesmal Rinno, der mit Dave zusammen das Label Quorum betreibt (sollte man sich definitiv auch mal anhören) und eine schön verspielte Nummer abliefert; und Matthias Springer der im gewohnt reduzierten Dimbidub-Stil auffährt. Prädikat: sollte man haben.

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1 Stimme, 5.00 durchschnittliche Bewertung (86% Ergebnis)

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Basic Implant – Back in Black (Free Download)

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Ein schöner Tag, gerade für die alte Garde, denn die 2×12″ “Back in Black” von Basic Implant (Sven Dedek) dürfte sicherlich noch jedem ein Begriff sein, definitiv eine der wohl prägendsten Veröffentlichungen im Techno-Sektor sein Zeit, wofür natürlich schon das Label “Fine Audio Recordings” unter damaliger Leitung von Chris Liebing garantierte. Gerade für Liebhaber war es ziemlich schwer an den Sound heranzukommen, wenn man nicht selbst eine der wenigen Vinyls und CD seinen eigenen nennt, daher dürfte die Freude über den kostenlosen Download im neuen digitalen Remaster umso größer sein … also nix wie los, es gibt was auf die Ohren, denn es ist FREITAG AAAAABEEEEEND !!!

Den Download findet ihr auf Svens Homepage, und dort gibt es auch noch eine Menge mehr and kostenlosen Sounds und es werden auch noch einige gute alte Scheiben folgen … stellt das mal unter Beobachtung!

http://www.svendedek.com/

1 Stimme, 6.00 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

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Oli Drago – Essential Drum EP (Toneman)

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Toneman is back, so könnte man sagen, denn das Kultlabel dürfte sicher so einigen noch bekannt sein. Der Frankfurter Oli Drago steuert dafür das nun schon dritte “neue” Release bei und das in einem wunderbar treibenden Technostil, der doch leicht an die guten alten Zeiten erinnert, aber durchaus State of the Art ist. Während “Grounder” fast schon in den Tribal-Bereich abdriftet und eher kompromisslos agiert, kommter “Essential Drums” in einem fast schon episch, sphärischen Gewand daher, genau das Richtige um auf der Tanzfläche abzuheben. Labelhead Sven Dedek pariert dann mit seinem Remix im Vergleich schön verspult, fast schon psychotisch und “Redirection” gibt zum guten Schluß noch einen spacig deep Touch auf die EP, somit ist für jeden etwas dabei … so soll’s auch sein.

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OLI DRAGO ON FACEBOOK
TONEMAN ON FACEBOOK

10 Stimmen, 2.40 durchschnittliche Bewertung (46% Ergebnis)

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Martin Nonstatic – Tarot (DeepTakt)

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Der Name GleichTakt dürfte den meisten sicherlich aus dem Netaudio-Bereich bekannt sein, analog dazu entstand jetzt das kommerzielle Schwesterlabel DeepTakt und der Name steht für sich. Die erste Veröffentlichung kommt vom Kölner Martin Nonstatic, der u.a. auch auf Dewtone und Sub.Spiele zu finden ist. Mit “Tarot” lässt er nun einen ausgereiften 3-Tracker vom Stapel der das Herz jedes DubTech-Liebhabers höher schlagen lassen wird. Den Titel-Track selbst gibt es dabei in zwei Ausführungen, zum Einen eher episch und lichtdurchflutet, zum Anderen eher dunkel und düster, durchsetzt mit leicht lethargischen Vocals, umgeben von tief verhallenden Echos und subversivem Groove, sehr feine Nummer. Zum guten Schluss repliziert “Meridian” noch den aktuellen Stand der Dinge, gerade was tanzbaren DubTechno anbelangt, durchzogen von endlosen Delays, Chords und reduziert perkussiven Elementen. In der Summe ein gelungenes StartUp, wir harren der Dinge die da noch kommen.

3 Stimmen, 6.00 durchschnittliche Bewertung (96% Ergebnis)

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Akustische Sternstunden: BoysNoize – Go Hard-(ly)

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Die Initialzündung für diese subjektive Meinungsäußerung hier gab mir das Video zum neuen BoysNoize Track “Starwin” über den ich zu letzt irgendwie gestolpert bin. Alte Menschen auf Rollschuhen spastikulieren dabei zu diversen Allerweltstönen aus dem letzten Samplepaket von Beatport, die man so ja noch nie irgendwo gehört hat. Die typisch aktuellen Synth-Eskapaden im Neo-Pop-Techno-Bereich werden hier im Loop abgefeuert, zwischendurch geht’s mal eine Oktave runter und die 303 wird, schrecklich gequält klingend, in den Track gewuchtet, naja ist halt grad wieder mal State of the Art. Das Ganze zieht sich 2 Minuten bis zum Break, dann Filter rein, Uplifter pro Forma mal an und weil’s so schön ist das Delay bis auf 64 hochgeschraubt, und ZACK, zurück in den Loop, alle Tanzen! Naja dann noch mal 2 Minuten, ich glaub irgendein Ton ist jetzt auch neu dazu gekommen, Intelligent Dance Music quasi, egal! In der Summe 4:30 Minuten meines Lebens verschwendet, bei mehr wäre ich jetzt auch echt ärgerlich.

Es geht noch weiter, der Knaller kommt noch. Im Grunde macht man ja ein Video immer zum stärksten Track der EP, folglich wurde ich neugierig ob es denn noch schlechter ginge, zumal “Starwin” ansich noch grenzwertig “hörbar” ist. Und ja, BoysNoize steht für Konsequenz, wenn schon Scheiße dann mit Schwung, wobei ich ehrlich hoffe, dass das hier nicht die aktuelle Entwicklung der elektronischen Musik ist, denn die sollte vorwärts laufen und nicht rückwärts. “Go Hard” nennt sich die EP, und ja es ist wirklich hart das durchzustehen. Auf die einzelnen Tracks geh ich gar nicht erst ein, ich weiss nur das es “Happy Hardcore”, oder wie sich das schimpft, schon mal gab. Zwischen 150 und 85 bpm wird so jeglich alles Schlechte was die elektronische Musik während ihrer Evolution hervorgebracht hat verwurstet und auf ca. 4 Minuten zusammen gepresst, ein wenig HipHop ist auch mit dabei und da setzt es bei mir ja bekanntlich sowieso aus. In der Summe die akustische Überdosis für wenig Geld und Paradebeispiel für all diejenigen die irgendwie begründen müssen warum sie kein Techno hören. Die Plays/Likes auf Soundcloud sprechen dabei eigentlich nur für eine kollegiale Geschmacksverirrung.

Wer jetzt immer noch nicht genug hat sollte sich mal das neue Album “OP-1” vom Housmeister reinziehen, ebenfalls auf BNR erschienen, aber mein Therapeut meint ich soll aus gesundheitlichen Gründen lieber Nichts drüber schreiben. Jeden Tag beginnt der Verfall ein bißchen früher.

PS: den Link zum Kaufen poste ich bewusst nicht.

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youAND: THEMACHINES – Behind LP Reshaped (Ornaments)

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Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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