Archive for the ‘ Tribal ’ Category

Kano’s Untergrund: Promotion oder der letzte Nagel zum Sarg!

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Irgendwie befällt mich der Zwang meine geistigen Ausdünstungen für dieses Jahr noch einmal mit Stil und Form in Worte zu fassen, zumal es langsam nicht mehr feierlich ist wie die Künstler (aka DJs und Producer) sich immer häufiger gegenseitig behandeln, gerade was den Promo-Bereich anbelangt.

Zur Information: Unter “Promo(tion)”  versteht man den Vorgang bei dem man für mehr oder weniger viel Geld jemand anderen beauftragt Werbung für die eigene Musik zu machen, in der Hoffnung das, für genau diese Werbung ausgegebene Geld, mittels dadurch generierter Mehrverkäufe  wieder reinzuholen. Man bezahlt quasi Geld für die Verteilung der eigenen Musik an andere, mehr oder minder, bekannte Persönlichkeiten, die dann die Musik für eine Gegenleistung in Wort und Schrift (Feedback) kostenlos herunterladen und Nutzen können. Grundsätzlich ein interessantes Konzept, ich bezahle meinen Nachbarn auch jeden Tag, damit er mit meinem Fahrrad auf Arbeit fährt.

Sicherlich ein Thema über das sich nun schon fast jeder ausgekotzt hat und da will ich mich auch gerne einreihen, und wenn ich schon zusehen muss wie kleine, idealistisch geprägte und passionierte Labels von diversen Promo-Anbietern förmlich illusioniert ausgenommen werden, im Glauben man könne die Verkaufszahlen signifikant erhöhen, dann wird mir tatsächlich schlecht, dann muss es einfach raus. Sicherlich gab es Zeiten in denen der Promokram funktioniert hat, dürften dann wohl die Vinyl-Only-Zeiten gewesen sein, denn am Anfang des Erfolgs steht solide Werbung, oder so ähnlich, hab ich mal irgendwo gelesen. Aber die Wurzel allen Übels ist doch der Umgang mit dem Promomaterial selbst auf der Empfängerseite. Natürlich wissen wir alle dass die DJs, gerade mit steigendem Bekanntheitsgrad von digitalen Promos förmlich überflutet werden, sich sogar eigene Lakaien anwerben um dieser Flut notdürftig Einhalt zu gebieten. Auch das Schindluder mit diversen, geheimen eMail-Listen bekannter DJs ist mir durchaus bekannt, doch rechtfertigt das diese ganze „THX, Downloading“-Lethargie? Das die Feedbacks auf versendete Promos mehr oder minder nur noch das eigene Ego streicheln ist sicherlich ein offenes Geheimnis, aber dann darf es doch wohl auch ein wenig mehr sein. Die Jenigen die am lautesten „respektiert die Künstler“ schreien, sind genau die, die es nicht einmal schaffen mehr als ein kleines „THX“ für den kostenlosen Download aus den Fingerkuppen zu pressen. Ist das nicht eigentlich der Deal?

 > Lade meinen Track kostenlos herunter wenn er dir gefällt, dafür sagst du mir kurz was du davon hältst! <

Ist es nicht fast schon ungerechtfertigte Bereicherung dieses stillschweigende Abkommen zu unterwandern, und so kostenlos an neue Tracks zu kommen, die man sonst teuer hätte auf diversen Portalen kaufen müssen. Ich denke mal ein Mr. Richie “Rich” Hawtin spielt aus dieser Sicht seine Sets grundsätzlich ziemlich kostengünstig, obwohl er sicherlich genug Flüssiges hat um sich täglich gigabyteweise Tracks zu kaufen. Aber hier steht es natürlich im Verhältnis, wenn er einen Track dann zumindest mal medienwirksam in einem seiner Sets verbaut und die essentielle, teilweise wochenlange, künstlerische Arbeit ungefragt mit seinen Sample.- und Effekteskapaden durch den Wolf dreht, drauf geschissen! Da ist einem doch ein konstruktives Feedback, das teilweise fast schon Reviewcharakter hat, von DJ Noname wesentlich lieber, zumindest hat dieser sich, wenn auch nur rudimentär, mit dem Sound auseinander gesetzt. Doch selbst DJ NoName beschränkt sich mittlerweile auf “Downloaded for DJ NoName”.

Wobei wir direkt beim inhaltlichen Teil des Feedbacks wären. Warum immer nur dieses primitive Tunnel-Denken – kann ich spielen, kann ich nicht spielen – und sich dann aber absolut open-minded auf Facebook oder sonstigen asozialen Plattformen auslassen. Haben die Leute sonst keine Meinung oder ist es zu schwer sich selbst eine zu bilden; sogar das adaptieren einer anderen Meinung wäre da fast schon verzeihlich. Sicherlich ist Chillout schlechter Hardstyle und auch Beethovens Fünfte kann man schwer im Club spielen, trotzdem kann man doch eine Meinung dazu haben! Erfordert nicht genau das einen gewissen Anstand und Respekt gegenüber den Künstlern und folglich gegenüber euch selbst? Die Leute sitzen tage,- ja wochenlang an einem Track und dafür sollte man schon ein paar mehr Tasten auf der Tastatur drücken können. Man bekommt mehr und besseres Feedback wenn man einen Titel direkt zum kostenlosen Download auf Soundcloud anbietet. Ein Hoch auf unsere tolle Szene!

… und btw – Zitat: “Hört auf mit euren scheiß Handys zu filmen und TANZT!

In diesem Sinne, Guten Rutsch, egal wohin!

Aksutique – Ignition Red Planet (Complex Textures)

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Complex Textures” ist ein neues kleines Label, das sich auf die Veröffentlichungen von Compilations in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Vertrieb DigDis spezialisiert hat. Wie der Name schon vermuten lässt wird hier auf das gesamte Spektrum der elektronischen Musik zurückgegriffen, von Techno und Industrial, über Deep und Dubhouse bis zum Downtempo, Ambient und diversen anderen abstrakten Speilereien. Die einzelnen Genre, sofern man das überhaupt noch kann, werden immer einer spezifischen Compilationen-Serie zugeordnet. Den Start macht “Ignition Red Planet” mit spacigen Downtempo und Loungeklängen zwischen Acid und Space Night, zusammengestellt vom Münchner “Aksutique” , der auch den passenden Mix dazu beisteuert. Den Mix gibt es exklusiv auf Play.FM zum onDemand-Hören, und im Package mit deinen einzelnen Tracks auf Beatport auch käuflich zu erwerben. Schauen wir mal was da noch so kommt.

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AKSUTIQUE ON FACEBOOK

TRACKLIST:
WelcomeOriginal Mix
Damir Ludvig

SpacebyteOriginal Mix
Flashbeat Project

UniverseOriginal Mix
Klartraum

Lost in SoundOriginal Mix
Spinne

HopeOptimal Remix
Deep Shepherd, Emze Hack

A New Home, Another PlanetOriginal Mix
Miro Pajic

TauchfahrtOriginal Mix
Matthias Springer

Waking AloneOriginal Mix
Volunteer

HaltOriginal Mix
Moonwalker

AcidizedOriginal Mix
Tim Engelhardt

Word of the LordRemastered 2K9 Version
Michael Burkat

MireOriginal Mix
VidasM

Some MilesOriginal Mix
Audiokonstrukte

Voice StudiesOriginal Mix
Estroe

Welcome to the BlackoutAcappella
Paris The Black FU, Sierra Sam

GEMA VR-Ö – Grundsätzliches, Podcasts & Webradios

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Die GEMA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. (BVMV) sowie der Berufsverband Discjockey e.V. (BVD) haben die Verhandlungen über den Tarif VR-Ö abgeschlossen. Der Tarif regelt die Vervielfältigungen bzw. Kopien von Musikwerken aus dem GEMA-Repertoire, die zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe hergestellt werden. Die ab 01.April 2013 kommenden Tarife für DJs stehen damit fest, wobei wir uns vom eigentlichen Thema, des für eine Zahlungspflicht ursächlichen Kopiervorgangs eines einzelnen Titels, abwenden und eher zwei grundlegenderen Fragen widmen möchten.

Am Anfang steht grundsätzlich erst einmal die Frage, ist ein Titel überhaupt von der GEMA geschützt, denn nur dann kann überhaupt eine Zahlungspflicht für diesen Titel entstehen. Dazu muss man im Grunde “nur” herausfinden ob der jeweilig urhebende Künstler, im Folgenden Produzent genannt, des gesuchten Titels selbst, oder sein Verlag (hier kann man eigentlich davon ausgehen), Mitglied der GEMA oder einer ihrer Schwestergesellschaften im Ausland ist. Bei insgesamt 73 Gegenseitigkeitsverträgen, die die GEMA mit anderen Verwertungsgesellschaften getroffen hat, dürfte jedoch so ziemlich die ganze Welt abgedeckt sein. Im Umkehrschluss ist ein Titel daher als ungeschützt zu betrachten, wenn der Produzent des Titels kein Mitglied der GEMA oder einer anderen etwaigen Verwertungsgesellschaft ist. In der Folge muss somit für diese Titel auch Nichts gezahlt werden. Komplizierter wird es dann schon wenn bei der Produktion eines Titels mehrere Personen mitgewirkt haben, üblicher Weise wird das bei Kooperationen, Features und natürlich Remixen der Fall sein. Um die Zahlungspflicht auszulösen reicht es bereits, dass einer der Mitwirkenden GEMA-Mitglied ist. Das erschwert die Suche nach dem heiligen Gral, gerade bei den im Bereich der elektronischen Musik üblichen Remix-Fluten, natürlich ungemein.

Für die  DJs ergibt sich daher die nahezu unlösbare Aufgabe herauszubekommen welche der Produzenten, deren Titel sich in der eigenen Musiksammlung befinden, Mitglied der GEMA oder einer anderen der unzähligen Verwertungsgesellschaften sind. Wie genau das in Zukunft auch praktisch aussehen soll ist bisher noch nicht wirklich geklärt, wobei laut GEMA sich der DJ selbst nicht darum kümmern muss ?!? Aus unserer Sicht stehen hier in erster Linie die Produzenten, Labels und Verlage in der Bringpflicht den Konsumenten ihrer Tracks diese Informationen zukommen zu lassen. Wir können uns ebenso gut vorstellen, dass die jeweiligen Download-Portale und Promo-Anbieter (sofern diese nicht bereits selbst die Lizenz gezahlt haben) diese Informationen direkt mit jedem Titel ausliefern, bzw. diese sichtlich markieren, ob das jedoch thematisiert wird werden wir wohl erst in den nächsten Monaten erfahren. An dieser Stelle noch eine nicht unerhebliche Anmerkung, Produzenten die GEMA-Mitglied sind und parallel dazu ihre eigenen, durch die GEMA-Mitgliedschaft automatisch geschützten Titel öffentlich spielen, müssen hierfür ebenfalls zahlen, auch wenn sie faktisch Urheber des Titels sind.

Kommen wir also zum zweiten, noch unerfreulicheren Punkt, und die meisten werden es sicherlich auch schon befürchtet haben, zumal es gerade für die unliebsam genannten “Bedroom-DJs” nicht gut ausgehen wird. In der digitalen Welt sind Podcasts und Live-Streams, Audio wie auch Video, an der Tagesordnung, aber leider nicht von der Zahlungspflicht der GEMA ausgenommen. Grundsätzlich muss jeder, der seine Mixe öffentlich zur Verfügung stellt und dabei GEMA geschütztes Material spielt auch dafür zahlen. Es ist dabei unerheblich wie viel, bzw. ob überhaupt Zuhörer erreicht werden, allein das öffentliche Anbieten und die Möglichkeit, dass es andere anhören können reicht aus um die Zahlungspflicht auszulösen. Glück im Unglück für die DJs, die sich ausschließlich aufs Radio begrenzen, hier wird bereits durch den jeweiligen Sender die Lizenzgebühr abgeführt, das gilt ebenso für die Mix-Archive des Senders (Live-Mitschnitte). Ebenso werden die  so genannten Private-Modes nicht von der GEMA abgedeckt, wie es z.B. auf Soundcloud angeboten wird, bei denen man nur bestimmten Personen das Recht zum hören einräumt, der Mix selbst für die Öffentlichkeit allerdings nicht sichtbar/hörbar ist. Inwieweit das das Ruder noch herumreist bleibt natürlich fraglich. Für DJs die selbst keinen Verdienst durch ihr Auflegen haben, wird sich am Ende allein die Frage stellen, ob es überhaupt noch Sinn macht dieses Hobby weiter zu verfolgen.

Zum Thema wann genau tatsächlich für einen GEMA geschützten Titel zu zahlen ist, gibt es einen weiterführenden Artikel auf der De:Bug Webseite (http://de-bug.de/medien/archives/welche-djs-mussen-gema-zahlen.html), den man sich dringend mal zu Gemüte führen sollte. Eines wollen wir noch vorweg nehmen, es lebe das Vinyl, denn wer ausschließlich mit dem schwarzen Gold arbeitet, der ist mal ganz fein raus ;-) und wer seine, bereits vor dem 01.04.2013, umfangreiche Musiksammlung lizenzieren möchte kann diese, kulanter Weise bis, 31.12.2013 für einen Pauschbetrag von 125€ bei der GEMA anmelden. Alle neuen Titel werden direkt und pauschal nach Anzahl (keine ID Tracklisten) mit 0,13€ abgerechnet, entgegen etwaiger Gerüchte allerdings zum Glück nur einmalig und nicht jedes Jahr aufs Neue, sofern die Titel rein physisch auf der Platte bleiben wo sie sind.

Ein offizielles FAQ zum VR-Ö mit einer Menge an interessanten Infos könnt ihr hier HERUNTERLADEN

Alle Klarheiten beseitigt?

Hier noch die wichtigsten Fakten zum VR-Ö direkt von der GEMA (Pressemitteilung vom 14.03.2013):

Der Tarif VR-Ö regelt die Vervielfältigung zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe von kopierten Musikwerken z. B. im Bereich Einzelhandel, Gastronomie, Clubs, Diskotheken. Die Lizenzierung erfolgt bei demjenigen, der für die Vervielfältigung verantwortlich ist, also bei demjenigen, der diese auch selbst vornimmt oder diese beauftragt.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Vergütung: Die Vergütung beträgt 0,13 EUR je Musikwerk, das zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe vervielfältigt wird. Vervielfältigungen (Kopien), die einmal ordnungsgemäß lizenziert wurden, können zeitlich unbegrenzt für die öffentliche Wiedergabe genutzt werden.
  • Bestehende Musikdatenbank: Vervielfältigungen, die vor dem 1.4.2013 vorgenommen wurden, können nachträglich über einen einmaligen Pauschalbetrag in Höhe von 125,00 EUR netto für alle Musikdateien lizenziert werden, sofern dieses bis zum 31.12.2013 erfolgt.
  • Sicherungskopien: Die Herstellung von Back-ups ist nicht vergütungspflichtig. Erst wenn die Sicherungskopie zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe aktiviert wird, ist diese einmalig in Höhe von pauschal EUR 125,- (oder als Einzellizenz 0,13 EUR je Musikwerk) zu vergüten. Gleiches gilt für das Überspielen einer Musikdatenbank von einem Datenträger auf einen anderen.
  • Gesamtvertragsnachlass: Die Mitglieder von Organisationen, mit denen die GEMA einen Gesamtvertrag für diesen Tarif geschlossen hat, erhalten einen Gesamtvertragsnachlass in Höhe von 20%.

Bitte beachten Sie den umfassenden Fragenkatalog zum Tarif VR-Ö unter www.gema.de/vroe – Für Fragen rund um VR-Ö bietet die GEMA interessierten Nutzern eine Service-Hotline an. Ab 18.03.2013 bis 22.03.2013 steht montags bis freitags von 15:00 – 17:00 Uhr ein Tarifexperte zur Verfügung unter Telefon: 0800 440 8000

 

 

Nicole Moudaber – Roar EP (Intec)

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Nicht ohne Grund war Nicole Moudaber schon so oft bei Carl Cox’ Nacht im Space auf Ibiza zu Gast. Die Queen of Techno beweist auch mit der Roar EP, dass sie Drive, Flow und Groove in nur einen Track bündeln kann eine perkussiv groovige Techno-Platte produzieren kann. So ist „Brooklyn Hangover“ eine wahre Techno-Bombe gespickt mit netten Synths, hetzenden Hihats und jeder Menge Energie. Der Titeltrack „Roar“ ist mit über 10 Minuten und epischen Breaks Techno der ganz feinen Sorte. Mal zischt es hier und mal knarzt es dort – unterlegt durch schwere Beats, die keine Atempause zulassen. Grandios!

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Polizeistaat Soundcloud und der Patriot-Act für Musik

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Um es kurz vorweg zu nehmen, da diese Diskussion bereits nach der Veröffentlichung auf Neon.de aufkam: Dieser Text zielt in erster Linie auf die Sicht der jenigen ab, die Musik auf Soundcloud bereitstellen und verbreiten möchten, sprich Produzenten, Labels, Promo-Anbieter etc … nur indirekt betrifft es die eigentlichen Hörer, i.e. Endverbraucher, nur falls sich jemand an der Phrase “es gäbe keine adäquate Alternative” stören sollte. Gerade im reinen Listening-Bereich gibt es diese natürlich en masse.

Die Frage “wer nutzt alles Soundcloud?” zu beantworten dauert sicherlich länger als sich der Frage “wer nutzt es nicht?” anzunehmen , was allein daraus resultiert, dass es keine wirklich adäquate Alternative gibt und SC damit quasi ein Monopol inne hat. Zu was sich jedoch Monopole in der Regel entwickeln zeigt die Vergangenheit zweifellos und da macht auch SC keine Ausnahme.

In letzter Zeit hört man im direkten Kontakt mit Bekannten, dass diese das Verhalten von SC gegenüber den zahlenden Kunden nur noch als frustrierend empfinden, denn hier findet anscheinden eine förmliche Unterjochung statt die jeden unter Generalverdacht stellt. Mit der gezielten Bekämpfung von Spam, so die offizielle Begründung, hat das jedoch nichts mehr zu tun, eher kommt es einer zufallsgenerierten Bekämpfung gleich. Teilweise werden Nutzern diverse Funktionen für Monate gesperrt und mit seltsamen Floskeln abgehandelt, die jeder Grundlage entbehren. “Sie haben in den letzten 24h ihre Sounds in mehr als 75 Gruppen gepostet” … ja wozu nutzt man Soundcloud denn, doch genau dafür, das verbreiten der “eigenen” Sounds! Allein als Webspace zum Uploaden und hosten von Daten sind bis zu 500€ im Jahr dann doch etwas zu viel. Man schießt hier definitiv um Lichtjahre über das Ziel hinaus und restriktiert genau die Funktionen, die den Grundstein dafür legen sich bei SC anzumelden und diese Plattform zu nutzen.

“Sie folgen zu vielen neuen Accounts in einer zu kurzen Zeit” , ja gut bei der Menge an Musik die einem vielleicht gefällt ist man doch gern Up-to-date was neue Künstler anbelangt, was bitte soll also der Scheiss? “Dein Like/Repost-Verhalten kommt uns etwas seltsam vor” , aha wie soll es denn unseltsam aussehen, da kommt einem doch eher das Verhalten von SC mehr als nur “etwas” seltsam vor! Die Funktion hätte man sich dann auch getrost sparen können, den genau hier geht auch der Angriff auf die “normalen” reinen Listening-Nutzer los, die quasi nur am hören neuer Sounds interessiert sind und auch zeigen wollen was ihnen gefällt.

Was hier abläuft ist reine Schikane und ein ordentlicher Tritt in den Allerwertesten der eigenen zahlenden Basis, was an sich schon dämlich ist, man sollte nie die Hand beißen die einen füttert, denn wo wäre SC jetzt ohne genau diese Leute? Die Unfähigkeit ordentliche Algorithmen zu entwickeln um Urheberrechtsverletzungen (so werden z.B. neu produzierte Tracks auf Grund von Urheberrechtsverletzungen einfach nicht frei geschaltet, wie auch immer das gehen soll, selbst wenn der Track gerade frisch aus CuBase rausgeflutscht ist) oder Spam zu unterbinden mündet in einer pauschalisierten Verurteilung und Blockierung von Allem was nur irgendwie, möglicherweise, eventuell den Anschein hat irgendetwas zu sein … woher kennen wir das denn?

 In diesem Sinne, lasst euch das nicht gefallen … Programmierer und Investoren dieser Welt, es wird Zeit eine Alternative zu schaffen, und Eines verspreche ich, an Zulauf von neuen Nutzern wird es definitiv nicht mangeln !!!

Bart Skils – Brave New World (Drumcode)

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Bart Skils bringt seine neueste EP auf dem renommierten schwedischen Drumcode-Label, was ja bekanntlich für technoide Qualität bürgt. Es geht mit „Brave New World“ auch direkt treibend los und das ohne jegliche Verzögerung, grummelnder Bass, Hihats und Rides auf Tribal-Basis und dazu noch ein leicht verschrobener Synth-Bass der hier und da mal hin und her gepitched wird um dann im Break mit ein paar dezenten Stabs zu verschmelzen, geht ordentlich in die Hüfte. „Hypnotizing“ bedient sich dann irgendwie direkt dem gleichen Sound, ich hab fast nicht gemerkt das hier ein neuer Track läuft, im Grunde wurde hier nur die Hookline ausgetauscht. Jetzt gibt es ein paar Toms mit ner Menge Hall drauf und ein etwas gewöhnungsbedürftiges Frauenvocal. „New Ground“ legt sich etwas tribaliger und deeper ins Zeug mit einem schön verspulten Arp-Synth und leicht diabolisch wirkenden Bass-Sequenzen. „Cabana“ bringt zum Schluss den Detroit-Touch durch das geloopte Reverse-Pad, schön fluffig, fast schon lieblich und trotzdem treibend, mein persönlicher Fav auf der EP.

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wAFF – Eclipse / Ibiza (Hot Creations)

6391983Zurück auf Hot Creations veröffentlicht wAFF eine neue schöne Tribal-House-Nummer namens „Eclipse“ irgendwo zwischen entspannten Grooves und nervenaufreibenden und quietschenden Sounds. Der zweite Track dieser EP heißt schlichter Weise einfach nur „Ibiza“ und soll wohl eine Hommage an die vergangene Saison darstellen. Zumindest den Sound dieser repräsentiert der Track ziemlich gut: Ein wenig technoid, dennoch balearisch und vor allem energiegeladen – und das auf fast 10 Minuten Spielzeit. Sehr geil! Als letztes im Bunde ist „Joolz“, ein Track der sein Hauptaugenmerk auf einer entspannt rollende im Vordergrund stehende Bassline legt. Geradlinig und konsequent wird wAFF’s Style erneut bewiesen. Klasse!

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FEATURED ALBUM

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

Monya – Somatics (Berlin Consumer Records)

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