Archive for the ‘ Minimal Techno ’ Category

Eric Kanzler & Daniel Boon – Rampa Zampa EP

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Die Berliner Daniel Boon und Eric Kanzler haben sich zusammen getan und eine amtliche technoid anmutende EP gezaubert. Durchweg druckvolle und bis in den letzten Takt vor Intensität brodelnde Tracks beheimatet die „Rampa Zampa“ EP nun, die durchaus für den Clubeinsatz gedacht ist. Aufbauten sind hier wie Steilpisten geformt und gewaltige Basszüge düsen durch die Electrolandschaft – herrlich. Eine Hommage an die Techno und Ravekultur in reinster Form – Impulsiv, authentisch und mitreißend wie ein Orkan. Ein Ausnahmezustand in Reinform. Danke dafür.

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youAND: THEMACHINES – Behind LP Reshaped (Ornaments)

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Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des Albums “Behind” von youAND:THEMACHINES steht das umfangreiche Remix-Paket in den Startlöchern, welches allein schon durch Präsentation und Layout die Herzen der Sammler höher schlagen lassen wird. Musikalisch braucht sich das Release natürlich auch nicht verstecken, denn das Label Ornaments steht seit Anbeginn für qualitativ hochwertigen Sound und gekonnte Auswahl der Künstler. So tummelt sich auf der Remix LP auch eine Auswahl an Künstlern die unterschiedlichste Interpretationen der Originale beisteuern, die man wohl kaum direkt in ein bestimmtes Genre packen kann. Steve Bug verwandelt “Drift” dabei in einen schön verspielten, deepen Housetrack der sich an den Original-Vocals entlang hangelt, Legowelt packt “Domain Specific” hingegen in einen treibenden Technoumhang mit leicht psychotischen Elementen und The Analog Roland Orchestra landet mit dem Remix von “Desire” punktgenau im chilligen Downtempo-Bereich. Daneben reihen sich u.a. noch Brothers Vibe, Basic Soul Unit, Boo Williams, Sascha Dive, Marko Fürstenberg & Luke Hess und viele mehr an der Remixfront ein, was man in Worten kaum beschreiben kann und daher lieber gleich hören sollte. Für Abwechslungs ist also definitiv gesorgt und auch diesmal wird es ein ausschließlich physisches Release bleiben, erhältlich als 3×12″ LP, limitiert auf 300 Stück und der Nostalgie zu Liebe auch als gutes altes Tape mit 150 Exemplaren. Jedes natürlich als Einzelstück mit speziellem Design des Artworks und natürlich dem fortlaufenden Stempel. Ein solches Gesamtpaket verdient daher natürlich das Tonreport-Prädikat “Äußersts Hörenswert” , also beeilen und schnell ein Exemplar sichern!

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Mister Flic – Release your Sun – The Reworks (KMS)

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Kevin Saunderson sucht für sein Label KMS immer wieder neue, interessante Künstler, so wurde diese Ehre nun auch dem Kieler Urgestein Mister Flic zu teil, der seinen, bereits 2012 auf Shiva Audio veröffentlichten Titel “Release Your Sun” komplett neu arrangiert und abgemischt hat. Die Aktion hat sich auf jeden Fall gelohnt, so versprüht das Original nun noch einen Tick mehr sonnigen Esprit und gute Laune. Selbiges gilt für die Remixe, die im ersten Moment alle sehr ähnlich klingen und stark am Original arbeiten, sich jedoch beim genaueren Hinhören in Detail und Stimmung dann doch stark unterscheiden. Im Grunde wird für jeden Geschmack etwas geliefert, von unbeschwertem Techhouse (Matthias Springer Remix) über Minimal House (Gregor Weiss Remix) bis zum deepen Techno (Paul Schal Remix), doch hört selbst!

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Sound Preservation Agency – A Sense of Freedom (Pantamuzik)

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A Sense of Freedom” nennt sich die zweite Veröffentlichung von Alex Mota aka Sound Preservation Agency auf Pantamuzik und der erste Titel “First Rule” bringt schon die wohl wichtigste Regel um gute durchs Leben zu kommen. “Erst muss man sich selbst lieben, bevor man jemand anderen lieben kann” , so haucht einem die soulig tiefe Frauenstimme ins Gewissen, untermalt mit groovigen Rhythmen und pregnanten Dub-Chords. “Attachement” wirkt da schon fast harmlos, dafür aber wunderbar chillig und weit gefächert, wird auch hier eine sanfte Frauenstimme über die weiten Flächen getragen. “Breakthrough” mischt dann minimalen Technosound mit leicht verzerrtem Charakter und gediegenen Pianoklängen. Sehr schöne Sounds mit ausgeprägter Afterhour-Qualität.

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Tonreportcast #003 gemischt von Peter Miese

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Wir gehen in die dritte Runde und nachdem die beiden ersten Episoden treibend technoid waren, wird es diesmal etwas beschaulich und verspielter. Diesmal begrüßen wir electrosound.tv Veteran Peter Miese.

Hier noch einige Fakten zu Peter Miese:
Es ist 1993, für Matze (heute Peter Miese) der erste musikalische Öffentlichkeitskontakt.  Dazu übergroße Regler des RFT Mischers und Tonbänder. Das war der Grundstein für musikalisches Bauwerk welches sämtliche Genres beinhaltet. In den Anfangsjahren war von HipHop über Grunge bis EBM alles dabei. Schlussendlich waren und sind es die Kicks, Hi Hats und Synthysounds die ihn bis heute fesseln. In den darauffolgenden Jahren wurde er zum Resident im Technoclub „Fantasy Island“ und später  ein Teil von „Rohrmusik“. Im Jahr 2003 wechselte er zu „Sturm und Klang/ Seilfabrik“.  Dies war die Gelegenheit um mit Mirko Raabe, eine langjährigen Freund und DJ Kollegen einen Live Act ins Leben zurufen. So entstand „-M-FX Live“. Dieses Projekt war ein Spiegel ihrer Auffassung von elektronischer Musik. Die Jahre vergingen mit regionalen und überregionalen Auftritten in Clubs wie Seilfabrik Zwickau, Club Achtermai Chemnitz, Distillery Leipzig, Küche Zeitz, Triebwerk Dresden, Flucs Weira, BPM Club Zwickau, Wuitz3 und vielen mehr…

Heute gehört er als Entscheidungsträger und Organisator zum Team von „Draußen Mit Freunden“ und der „Kommune Wild“.
Seit neuestem ist er Resident bei Electrosounds.tv. Dort gibt er alle 2 Wochen bei einer Live-Sendung in 2 Stunden alles zum Besten womit er sich musikalisch identifiziert.

PETER MIESE ON FACEBOOK

Repertorem – Ursuj Rima (blaq)

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Repertorem ist ein neues Project diverser Künstler aus Mexico City, wobei sich natürlich die erste Veröffentlichung auf dem heimischen Blaq Records förmlich anbietet. “Ursuj Rima” nimmt mit 10 Tracks dabei fast schon Album-Charakter an und kombiniert dabei treibend elektronische Klänge mit diversen World-Sounds und einigem an Tribaleinflüssen die gefpflegt durch die Gengend grooven. Trotz der Unterschiedlichkeit der einzelnen Titel, ist ein gewisser roter Faden sehr präsent, der hauptsächlich durch massiven Einsatz von Conga, Bongo und Toms geprägt wird. Die Remixe kommen von renomierten Inhouse-Künstlern, neben den Labelheads Signal Deluxe gesellen sich noch Val’n Sky und Itzone hinzu, der für meinen persönlichen Geschmack den stärksten Track im treibenden Technogewandt abliefert. Keep on dancing!

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Tonreportcast #001 gemischt von Markus Funke

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Jeder der etwas auf sich hält startet eine Podcast-Serie, das ist einfach State of the Art und von daher müssten wir grundsätzlich dagegen sein, diesmal jedoch springen wir einfach mal mit auf den Zug auf, zumal “Tonreportcast” einfach ein schönes Wortspiel ist. Vom Sound her kann im Grunde alles kommen was die elektronischen Spielwiesen so zu bieten haben, von daher werden wir unseren Gast-Künstlern auch keinerlei akustische Vorgaben machen. Die erste Episode beschert uns der Kölner Markus Funke, der sich durch seine Sector-Events und seine wöchentliche Sendung “Boombox” auf electrosound.tv einen Namen gemacht hat. Er wird euch in die abwechslungsreiche Welte des Techno entführen, was bei Ihm grundsätzlich nur mittels schwarzem Gold geschieht. Markus könnt ihr zudem am 07.02. im Kölner Artheater zum Sector#7 zusammen mit Kavaro B2B erleben. Also dann, viel Spass beim Hören!

MARKUS @ PLAY.FM

Kano’s Untergrund: Promotion oder der letzte Nagel zum Sarg!

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Irgendwie befällt mich der Zwang meine geistigen Ausdünstungen für dieses Jahr noch einmal mit Stil und Form in Worte zu fassen, zumal es langsam nicht mehr feierlich ist wie die Künstler (aka DJs und Producer) sich immer häufiger gegenseitig behandeln, gerade was den Promo-Bereich anbelangt.

Zur Information: Unter “Promo(tion)”  versteht man den Vorgang bei dem man für mehr oder weniger viel Geld jemand anderen beauftragt Werbung für die eigene Musik zu machen, in der Hoffnung das, für genau diese Werbung ausgegebene Geld, mittels dadurch generierter Mehrverkäufe  wieder reinzuholen. Man bezahlt quasi Geld für die Verteilung der eigenen Musik an andere, mehr oder minder, bekannte Persönlichkeiten, die dann die Musik für eine Gegenleistung in Wort und Schrift (Feedback) kostenlos herunterladen und Nutzen können. Grundsätzlich ein interessantes Konzept, ich bezahle meinen Nachbarn auch jeden Tag, damit er mit meinem Fahrrad auf Arbeit fährt.

Sicherlich ein Thema über das sich nun schon fast jeder ausgekotzt hat und da will ich mich auch gerne einreihen, und wenn ich schon zusehen muss wie kleine, idealistisch geprägte und passionierte Labels von diversen Promo-Anbietern förmlich illusioniert ausgenommen werden, im Glauben man könne die Verkaufszahlen signifikant erhöhen, dann wird mir tatsächlich schlecht, dann muss es einfach raus. Sicherlich gab es Zeiten in denen der Promokram funktioniert hat, dürften dann wohl die Vinyl-Only-Zeiten gewesen sein, denn am Anfang des Erfolgs steht solide Werbung, oder so ähnlich, hab ich mal irgendwo gelesen. Aber die Wurzel allen Übels ist doch der Umgang mit dem Promomaterial selbst auf der Empfängerseite. Natürlich wissen wir alle dass die DJs, gerade mit steigendem Bekanntheitsgrad von digitalen Promos förmlich überflutet werden, sich sogar eigene Lakaien anwerben um dieser Flut notdürftig Einhalt zu gebieten. Auch das Schindluder mit diversen, geheimen eMail-Listen bekannter DJs ist mir durchaus bekannt, doch rechtfertigt das diese ganze „THX, Downloading“-Lethargie? Das die Feedbacks auf versendete Promos mehr oder minder nur noch das eigene Ego streicheln ist sicherlich ein offenes Geheimnis, aber dann darf es doch wohl auch ein wenig mehr sein. Die Jenigen die am lautesten „respektiert die Künstler“ schreien, sind genau die, die es nicht einmal schaffen mehr als ein kleines „THX“ für den kostenlosen Download aus den Fingerkuppen zu pressen. Ist das nicht eigentlich der Deal?

 > Lade meinen Track kostenlos herunter wenn er dir gefällt, dafür sagst du mir kurz was du davon hältst! <

Ist es nicht fast schon ungerechtfertigte Bereicherung dieses stillschweigende Abkommen zu unterwandern, und so kostenlos an neue Tracks zu kommen, die man sonst teuer hätte auf diversen Portalen kaufen müssen. Ich denke mal ein Mr. Richie “Rich” Hawtin spielt aus dieser Sicht seine Sets grundsätzlich ziemlich kostengünstig, obwohl er sicherlich genug Flüssiges hat um sich täglich gigabyteweise Tracks zu kaufen. Aber hier steht es natürlich im Verhältnis, wenn er einen Track dann zumindest mal medienwirksam in einem seiner Sets verbaut und die essentielle, teilweise wochenlange, künstlerische Arbeit ungefragt mit seinen Sample.- und Effekteskapaden durch den Wolf dreht, drauf geschissen! Da ist einem doch ein konstruktives Feedback, das teilweise fast schon Reviewcharakter hat, von DJ Noname wesentlich lieber, zumindest hat dieser sich, wenn auch nur rudimentär, mit dem Sound auseinander gesetzt. Doch selbst DJ NoName beschränkt sich mittlerweile auf “Downloaded for DJ NoName”.

Wobei wir direkt beim inhaltlichen Teil des Feedbacks wären. Warum immer nur dieses primitive Tunnel-Denken – kann ich spielen, kann ich nicht spielen – und sich dann aber absolut open-minded auf Facebook oder sonstigen asozialen Plattformen auslassen. Haben die Leute sonst keine Meinung oder ist es zu schwer sich selbst eine zu bilden; sogar das adaptieren einer anderen Meinung wäre da fast schon verzeihlich. Sicherlich ist Chillout schlechter Hardstyle und auch Beethovens Fünfte kann man schwer im Club spielen, trotzdem kann man doch eine Meinung dazu haben! Erfordert nicht genau das einen gewissen Anstand und Respekt gegenüber den Künstlern und folglich gegenüber euch selbst? Die Leute sitzen tage,- ja wochenlang an einem Track und dafür sollte man schon ein paar mehr Tasten auf der Tastatur drücken können. Man bekommt mehr und besseres Feedback wenn man einen Titel direkt zum kostenlosen Download auf Soundcloud anbietet. Ein Hoch auf unsere tolle Szene!

… und btw – Zitat: “Hört auf mit euren scheiß Handys zu filmen und TANZT!

In diesem Sinne, Guten Rutsch, egal wohin!

Klartraum – Secret Moon Remixed (Lucidflow)

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Seit Langem schon läuft das Klartraum Album “Secret Moon” in meinem Player rauf und runter, seit nun 4 Wochen auch das dazu passende Remix-Paket, bei dem sich alles was Rang und Namen hat die Fader in die Hand geben. Insgesamt 19 Remixe werden uns hier beschert und dabei dürfte für jeden etwas dabei sein, vom chilligen Ambienthouse, über Dubtechno bis zum treibenden Techhouse-Groover für den Dancefloor. Ian Pooley startet hier z.B. mit episch zeitlosen Flächen, die zum Träumen einladen. Weisses Licht dann eher im Downtempo-Bereich mit fast schon psychedelischen Anleihen. D.Diggler und auch David Alvarado schieben gepflegt minimalistisch und düster treibend über die Tanzfläche … und und und … absolutes MUST HAVE und im Gesamtpaket gibt es den passenden DJ Mix direkt mit dazu!

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Aksutique – Ignition Red Planet (Complex Textures)

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Complex Textures” ist ein neues kleines Label, das sich auf die Veröffentlichungen von Compilations in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Vertrieb DigDis spezialisiert hat. Wie der Name schon vermuten lässt wird hier auf das gesamte Spektrum der elektronischen Musik zurückgegriffen, von Techno und Industrial, über Deep und Dubhouse bis zum Downtempo, Ambient und diversen anderen abstrakten Speilereien. Die einzelnen Genre, sofern man das überhaupt noch kann, werden immer einer spezifischen Compilationen-Serie zugeordnet. Den Start macht “Ignition Red Planet” mit spacigen Downtempo und Loungeklängen zwischen Acid und Space Night, zusammengestellt vom Münchner “Aksutique” , der auch den passenden Mix dazu beisteuert. Den Mix gibt es exklusiv auf Play.FM zum onDemand-Hören, und im Package mit deinen einzelnen Tracks auf Beatport auch käuflich zu erwerben. Schauen wir mal was da noch so kommt.

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TRACKLIST:
WelcomeOriginal Mix
Damir Ludvig

SpacebyteOriginal Mix
Flashbeat Project

UniverseOriginal Mix
Klartraum

Lost in SoundOriginal Mix
Spinne

HopeOptimal Remix
Deep Shepherd, Emze Hack

A New Home, Another PlanetOriginal Mix
Miro Pajic

TauchfahrtOriginal Mix
Matthias Springer

Waking AloneOriginal Mix
Volunteer

HaltOriginal Mix
Moonwalker

AcidizedOriginal Mix
Tim Engelhardt

Word of the LordRemastered 2K9 Version
Michael Burkat

MireOriginal Mix
VidasM

Some MilesOriginal Mix
Audiokonstrukte

Voice StudiesOriginal Mix
Estroe

Welcome to the BlackoutAcappella
Paris The Black FU, Sierra Sam

Spune – Gorgeous (Kunsthandwerk)

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Hinter “Spune” verstecken sich die zwei noch relative jungen Berliner Produzenten Louis Strzebkowski und Viktor Thies, die mit “Gorgeous” ihr Release-Debüt auf Kunsthandwerk geben, und auch hier zeigt das noch junge Label, dass es jetzt schon für Qualität bürgt. Es gibt insgesamt 4 Tracks die sich alle im eher deepen Bereich zwischen House und Techno aufhalten, aber eine gewisse Eigenständigkeit unter Beweis stellen. “Compulsion” macht hierbei einen schön fröhlichen und unbeschwerten Eindruck, der perfekt zur Open-Air-Saison passt, “Gorgeous” wirkt da schon etwas technoider und lässt fleißig die Dub-Synthies wirbeln. “Lasek” bedient dann ebenfalls nochmal den dubbigen Bereich, wenn auch etwas gediegener. Den Abschluss macht “Manga” mit einem sehr feinen und verspielten Deephouse-Sound der vor Komplexität nur so strotzt, WarmUp oder Afterhour, den sollten man auf jeden Fall dabei haben.

Ziel100 – Edith EP (Sophisticated Retreats)

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Matthias Gustke aka Ziel100 ist schon seit Anfang an fest in der „Frankfurter Szene“ verankert. Nicht zuletzt durch seine Remixe für u.a. The Horrorist oder Gloria Gaynor, aber auch für seine euphorischen DJ-Sets bekannt, ist Ziel 100 noch immer ein Künstler, dem eigentlich mehr Anerkennung gebührt, als er aktuell erfährt. Das kann sich mit seiner neuen EP „Edith“ nun aber ändern.

Deepe Flächen, die sich mit diversen Tribal-Sounds aufbauen, um einen Tech-House-Track zu schaffen, der sich eben genau durch diese Percussions in einen Sommer-Open-Air-Track verwandelt – das it „Edith“. An sich wirklich ein cooler Sound, wenn auch wenig innovativ. Ist aber auch egal, denn er ist funktionell! Bait & Switch drosseln in ihrem Remix das Tempo auf gerade mal 121 BPM. Statt dem eben noch Peaktime-tauglichen Original haben wir durch den wenig verspielten, aber dennoch groovigen Remix eher einen Opener-Track für die Wir-Feiern-Draußen-Saison vorliegen. Auch Marcel Braun legt in seinem Remix viel Wert auf funktionierende und bereits erprobte Sounds. Dabei entstand die melodischste Form des Originals, die stets tanzbar, aber auch relaxt bleibt. Zu guter Letzt gibt Ziel 100 mit „Edat“ noch einen Bonus-Track dazu, der gut in Westbam’s Spät-90er-Electro-Clash-Sets gepasst hätte. Mal was anderes für die heutige Zeit und definitiv hörenswert.

Neu? Nicht unbedingt. – Aber auf jeden Fall am Puls der Zeit! Gute Sounds, die perfekt arrangiert sind und Spaß machen; das ist Ziel 100’s neue Scheibe!

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SOPHISTICATED RETREATS ON FACEBOOK

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Nicole Moudaber – Believe (Album Release – Drumcode)

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Nicole Moudaber präsentiert mit “Believe” ihr Album-Debüt auf Drumcode, was ja bekanntlich für Qualität bürgt und definitiv auch nicht enttäuscht. Von der ersten Minute an entfaltet sich eine enorme Technoenergie die die Tanzfläche anzieht wie ein schwarzes Loch das Licht. Egal ob subtil hypnotisch wie in “Lumiere Tamisee“, minimalistisch verspielt bei “Do Your Thing“, trocken aggressiv in “Take Hold” zusammen mit Labelhead Adam Beyer, oder auch fast schon gediegen fluffig wie in “Can I get Some” , zur Ruhe kommt man sicher nicht. De facto spiegelt “Believe” eine komplette Feier-Nacht vom WarmUp über Peaktime bis zur Afterhour wieder, hier kann man also bedenkenlos zuschlagen und sicher sein, dass man diese Tracks mehr als nur einmal aus den Starlöchern lässt. Aus künstlerischer Sicht beweist Nicole mit ihrem Album, dass sie technisch wie auch inhaltlich verdient in der erten Liga spielt, und auch ganz genau weiss was sich das Feiervolk wünscht!

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Drauf & Dran – Colors (Style Rockets)

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Drauf & Dran veröffentlicht mit „Colors“” sein erstes Album. Dieses wirkt auf den ersten Blick nicht unbedingt wie ein reines Konzept-Album, zeigt beim Durchhören aber dennoch einen roten Faden. Es ist ein Tech-House-Album, das sich speziell durch melodische und basslastige Sequenzen auszeichnet. Alle Tracks weißen aber auch einen Hang zu anderen Musikgenres auf. Der Track „Guitarman“ z.B. beginnt als deepe Electronica-Nummer, die sich aber schnell zu einem pulsierenden Tech-House-Track entwickelt. Durch ein seichtes Gitarrensample kommen so auch Freunde akustischer Musik auf ihre Kosten. Ähnlich schwungvoll ist auch der Track „Serve The Last Swing“. Dieser ist Drauf & Dran’s ganz persönliche Hommage an die großen Swing-Musiker und deren Werke der 20er und 30er Jahre. Dass der international erfolgreiche DJ und Produzent gern mit anderen Musikrichtungen wie Jazz und Soul spielt, zeigt sich nicht nur an seinen früheren HipHop-Exkursen, sondern auch im Track „Gospeltrain“. In beiden Fällen könnte man annehmen, dass Drauf & Dran hier auf den Zug á la Aka Aka oder Klangkarussell aufspringt, aber das ist gar nicht der Fall, denn die Sounds des Albums klingen frischer und wesentlich kreativer mit einer ganz individuellen Note.

Die zweite Hälfte des Albums startet mit dem druckvollem und dennoch melodiösen „Testosteron“, welches auf über 7 Minuten Techno und Tech-House gekonnt verschmelzen lässt. Bei „I Love Beer“ holte sich Drauf & Dran Mr. Shami ins Studio, der ein paar interessante Reggae-beeinflusste Vocals beisteuerte. Dabei hatten die Jungs im Studio sicher viel Spaß und da ist bestimmt auch die ein oder andere Flasche des Gebräus geöffnet worden. Mit dem Track „Wonderful“ kommt eine weitere Kollaboration daher – diesmal mit Umami, die dem melodösen Tech-House-Track ihre ganz eigene und unverkennbare Note aufdrückten, ohne dabei Drauf & Dran’s Style zu beschränken. Zum großen Finale verabschiedet sich der Berliner mit einem Ritt der Sonne entgegen und liefert passend dazu den Track „Spaghettiwestern“, der noch einmal tief in die Trick-Kiste greift und ein paar sehr witzige Western-Samples für den Abschluss von „Colors“ verwendet.

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GEMA VR-Ö – Grundsätzliches, Podcasts & Webradios

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Die GEMA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. (BVMV) sowie der Berufsverband Discjockey e.V. (BVD) haben die Verhandlungen über den Tarif VR-Ö abgeschlossen. Der Tarif regelt die Vervielfältigungen bzw. Kopien von Musikwerken aus dem GEMA-Repertoire, die zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe hergestellt werden. Die ab 01.April 2013 kommenden Tarife für DJs stehen damit fest, wobei wir uns vom eigentlichen Thema, des für eine Zahlungspflicht ursächlichen Kopiervorgangs eines einzelnen Titels, abwenden und eher zwei grundlegenderen Fragen widmen möchten.

Am Anfang steht grundsätzlich erst einmal die Frage, ist ein Titel überhaupt von der GEMA geschützt, denn nur dann kann überhaupt eine Zahlungspflicht für diesen Titel entstehen. Dazu muss man im Grunde “nur” herausfinden ob der jeweilig urhebende Künstler, im Folgenden Produzent genannt, des gesuchten Titels selbst, oder sein Verlag (hier kann man eigentlich davon ausgehen), Mitglied der GEMA oder einer ihrer Schwestergesellschaften im Ausland ist. Bei insgesamt 73 Gegenseitigkeitsverträgen, die die GEMA mit anderen Verwertungsgesellschaften getroffen hat, dürfte jedoch so ziemlich die ganze Welt abgedeckt sein. Im Umkehrschluss ist ein Titel daher als ungeschützt zu betrachten, wenn der Produzent des Titels kein Mitglied der GEMA oder einer anderen etwaigen Verwertungsgesellschaft ist. In der Folge muss somit für diese Titel auch Nichts gezahlt werden. Komplizierter wird es dann schon wenn bei der Produktion eines Titels mehrere Personen mitgewirkt haben, üblicher Weise wird das bei Kooperationen, Features und natürlich Remixen der Fall sein. Um die Zahlungspflicht auszulösen reicht es bereits, dass einer der Mitwirkenden GEMA-Mitglied ist. Das erschwert die Suche nach dem heiligen Gral, gerade bei den im Bereich der elektronischen Musik üblichen Remix-Fluten, natürlich ungemein.

Für die  DJs ergibt sich daher die nahezu unlösbare Aufgabe herauszubekommen welche der Produzenten, deren Titel sich in der eigenen Musiksammlung befinden, Mitglied der GEMA oder einer anderen der unzähligen Verwertungsgesellschaften sind. Wie genau das in Zukunft auch praktisch aussehen soll ist bisher noch nicht wirklich geklärt, wobei laut GEMA sich der DJ selbst nicht darum kümmern muss ?!? Aus unserer Sicht stehen hier in erster Linie die Produzenten, Labels und Verlage in der Bringpflicht den Konsumenten ihrer Tracks diese Informationen zukommen zu lassen. Wir können uns ebenso gut vorstellen, dass die jeweiligen Download-Portale und Promo-Anbieter (sofern diese nicht bereits selbst die Lizenz gezahlt haben) diese Informationen direkt mit jedem Titel ausliefern, bzw. diese sichtlich markieren, ob das jedoch thematisiert wird werden wir wohl erst in den nächsten Monaten erfahren. An dieser Stelle noch eine nicht unerhebliche Anmerkung, Produzenten die GEMA-Mitglied sind und parallel dazu ihre eigenen, durch die GEMA-Mitgliedschaft automatisch geschützten Titel öffentlich spielen, müssen hierfür ebenfalls zahlen, auch wenn sie faktisch Urheber des Titels sind.

Kommen wir also zum zweiten, noch unerfreulicheren Punkt, und die meisten werden es sicherlich auch schon befürchtet haben, zumal es gerade für die unliebsam genannten “Bedroom-DJs” nicht gut ausgehen wird. In der digitalen Welt sind Podcasts und Live-Streams, Audio wie auch Video, an der Tagesordnung, aber leider nicht von der Zahlungspflicht der GEMA ausgenommen. Grundsätzlich muss jeder, der seine Mixe öffentlich zur Verfügung stellt und dabei GEMA geschütztes Material spielt auch dafür zahlen. Es ist dabei unerheblich wie viel, bzw. ob überhaupt Zuhörer erreicht werden, allein das öffentliche Anbieten und die Möglichkeit, dass es andere anhören können reicht aus um die Zahlungspflicht auszulösen. Glück im Unglück für die DJs, die sich ausschließlich aufs Radio begrenzen, hier wird bereits durch den jeweiligen Sender die Lizenzgebühr abgeführt, das gilt ebenso für die Mix-Archive des Senders (Live-Mitschnitte). Ebenso werden die  so genannten Private-Modes nicht von der GEMA abgedeckt, wie es z.B. auf Soundcloud angeboten wird, bei denen man nur bestimmten Personen das Recht zum hören einräumt, der Mix selbst für die Öffentlichkeit allerdings nicht sichtbar/hörbar ist. Inwieweit das das Ruder noch herumreist bleibt natürlich fraglich. Für DJs die selbst keinen Verdienst durch ihr Auflegen haben, wird sich am Ende allein die Frage stellen, ob es überhaupt noch Sinn macht dieses Hobby weiter zu verfolgen.

Zum Thema wann genau tatsächlich für einen GEMA geschützten Titel zu zahlen ist, gibt es einen weiterführenden Artikel auf der De:Bug Webseite (http://de-bug.de/medien/archives/welche-djs-mussen-gema-zahlen.html), den man sich dringend mal zu Gemüte führen sollte. Eines wollen wir noch vorweg nehmen, es lebe das Vinyl, denn wer ausschließlich mit dem schwarzen Gold arbeitet, der ist mal ganz fein raus ;-) und wer seine, bereits vor dem 01.04.2013, umfangreiche Musiksammlung lizenzieren möchte kann diese, kulanter Weise bis, 31.12.2013 für einen Pauschbetrag von 125€ bei der GEMA anmelden. Alle neuen Titel werden direkt und pauschal nach Anzahl (keine ID Tracklisten) mit 0,13€ abgerechnet, entgegen etwaiger Gerüchte allerdings zum Glück nur einmalig und nicht jedes Jahr aufs Neue, sofern die Titel rein physisch auf der Platte bleiben wo sie sind.

Ein offizielles FAQ zum VR-Ö mit einer Menge an interessanten Infos könnt ihr hier HERUNTERLADEN

Alle Klarheiten beseitigt?

Hier noch die wichtigsten Fakten zum VR-Ö direkt von der GEMA (Pressemitteilung vom 14.03.2013):

Der Tarif VR-Ö regelt die Vervielfältigung zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe von kopierten Musikwerken z. B. im Bereich Einzelhandel, Gastronomie, Clubs, Diskotheken. Die Lizenzierung erfolgt bei demjenigen, der für die Vervielfältigung verantwortlich ist, also bei demjenigen, der diese auch selbst vornimmt oder diese beauftragt.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Vergütung: Die Vergütung beträgt 0,13 EUR je Musikwerk, das zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe vervielfältigt wird. Vervielfältigungen (Kopien), die einmal ordnungsgemäß lizenziert wurden, können zeitlich unbegrenzt für die öffentliche Wiedergabe genutzt werden.
  • Bestehende Musikdatenbank: Vervielfältigungen, die vor dem 1.4.2013 vorgenommen wurden, können nachträglich über einen einmaligen Pauschalbetrag in Höhe von 125,00 EUR netto für alle Musikdateien lizenziert werden, sofern dieses bis zum 31.12.2013 erfolgt.
  • Sicherungskopien: Die Herstellung von Back-ups ist nicht vergütungspflichtig. Erst wenn die Sicherungskopie zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe aktiviert wird, ist diese einmalig in Höhe von pauschal EUR 125,- (oder als Einzellizenz 0,13 EUR je Musikwerk) zu vergüten. Gleiches gilt für das Überspielen einer Musikdatenbank von einem Datenträger auf einen anderen.
  • Gesamtvertragsnachlass: Die Mitglieder von Organisationen, mit denen die GEMA einen Gesamtvertrag für diesen Tarif geschlossen hat, erhalten einen Gesamtvertragsnachlass in Höhe von 20%.

Bitte beachten Sie den umfassenden Fragenkatalog zum Tarif VR-Ö unter www.gema.de/vroe – Für Fragen rund um VR-Ö bietet die GEMA interessierten Nutzern eine Service-Hotline an. Ab 18.03.2013 bis 22.03.2013 steht montags bis freitags von 15:00 – 17:00 Uhr ein Tarifexperte zur Verfügung unter Telefon: 0800 440 8000

 

 

Polizeistaat Soundcloud und der Patriot-Act für Musik

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Um es kurz vorweg zu nehmen, da diese Diskussion bereits nach der Veröffentlichung auf Neon.de aufkam: Dieser Text zielt in erster Linie auf die Sicht der jenigen ab, die Musik auf Soundcloud bereitstellen und verbreiten möchten, sprich Produzenten, Labels, Promo-Anbieter etc … nur indirekt betrifft es die eigentlichen Hörer, i.e. Endverbraucher, nur falls sich jemand an der Phrase “es gäbe keine adäquate Alternative” stören sollte. Gerade im reinen Listening-Bereich gibt es diese natürlich en masse.

Die Frage “wer nutzt alles Soundcloud?” zu beantworten dauert sicherlich länger als sich der Frage “wer nutzt es nicht?” anzunehmen , was allein daraus resultiert, dass es keine wirklich adäquate Alternative gibt und SC damit quasi ein Monopol inne hat. Zu was sich jedoch Monopole in der Regel entwickeln zeigt die Vergangenheit zweifellos und da macht auch SC keine Ausnahme.

In letzter Zeit hört man im direkten Kontakt mit Bekannten, dass diese das Verhalten von SC gegenüber den zahlenden Kunden nur noch als frustrierend empfinden, denn hier findet anscheinden eine förmliche Unterjochung statt die jeden unter Generalverdacht stellt. Mit der gezielten Bekämpfung von Spam, so die offizielle Begründung, hat das jedoch nichts mehr zu tun, eher kommt es einer zufallsgenerierten Bekämpfung gleich. Teilweise werden Nutzern diverse Funktionen für Monate gesperrt und mit seltsamen Floskeln abgehandelt, die jeder Grundlage entbehren. “Sie haben in den letzten 24h ihre Sounds in mehr als 75 Gruppen gepostet” … ja wozu nutzt man Soundcloud denn, doch genau dafür, das verbreiten der “eigenen” Sounds! Allein als Webspace zum Uploaden und hosten von Daten sind bis zu 500€ im Jahr dann doch etwas zu viel. Man schießt hier definitiv um Lichtjahre über das Ziel hinaus und restriktiert genau die Funktionen, die den Grundstein dafür legen sich bei SC anzumelden und diese Plattform zu nutzen.

“Sie folgen zu vielen neuen Accounts in einer zu kurzen Zeit” , ja gut bei der Menge an Musik die einem vielleicht gefällt ist man doch gern Up-to-date was neue Künstler anbelangt, was bitte soll also der Scheiss? “Dein Like/Repost-Verhalten kommt uns etwas seltsam vor” , aha wie soll es denn unseltsam aussehen, da kommt einem doch eher das Verhalten von SC mehr als nur “etwas” seltsam vor! Die Funktion hätte man sich dann auch getrost sparen können, den genau hier geht auch der Angriff auf die “normalen” reinen Listening-Nutzer los, die quasi nur am hören neuer Sounds interessiert sind und auch zeigen wollen was ihnen gefällt.

Was hier abläuft ist reine Schikane und ein ordentlicher Tritt in den Allerwertesten der eigenen zahlenden Basis, was an sich schon dämlich ist, man sollte nie die Hand beißen die einen füttert, denn wo wäre SC jetzt ohne genau diese Leute? Die Unfähigkeit ordentliche Algorithmen zu entwickeln um Urheberrechtsverletzungen (so werden z.B. neu produzierte Tracks auf Grund von Urheberrechtsverletzungen einfach nicht frei geschaltet, wie auch immer das gehen soll, selbst wenn der Track gerade frisch aus CuBase rausgeflutscht ist) oder Spam zu unterbinden mündet in einer pauschalisierten Verurteilung und Blockierung von Allem was nur irgendwie, möglicherweise, eventuell den Anschein hat irgendetwas zu sein … woher kennen wir das denn?

 In diesem Sinne, lasst euch das nicht gefallen … Programmierer und Investoren dieser Welt, es wird Zeit eine Alternative zu schaffen, und Eines verspreche ich, an Zulauf von neuen Nutzern wird es definitiv nicht mangeln !!!

Boris Dlugosch – Knalldrang (Poker Flat)

6323310Wer hätte gedacht, dass von Boris Dlugosch mal so ein Acid-Brett kommt? Für mein Empfinden ist der Track vom Gesamttempo her ein wenig zu langsam, auf der anderen Seite kommt, kommt das der Acid-Bassline aber zu gute, da diese bei angezogenderem Tempo vielleicht nervig sein kann. So ist sie dann doch recht smooth. Auch Nico Lahs mag diese Acid-Bassline so sehr, dass er sie nahezu unverändert in seinem Remix als Hauptthema verwendet, ähnlich wie The Sneekers, die dem gesamten Mix einen starken berliner Electroclash-Touch verleihen. Auch In Filgranti haben sich der eingängigen Acid-Sounds angenommen und auf ihre Art und Weise interpretiert, nur haben sie die Frequenzen eher im tiefen Bereich gelassen, statt in die hohen fiebenden Töne abzudriften. Und dann hat Boris noch den Track „Sweet Talk“ mit auf die EP gepackt, auch mit kleinem Acid-Bass, wenn auch die ganze Nummer eher housig daher kommt. Acid-Freunde wird’s freuen!

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Sonodab – Nowhere EP (Supplement Facts)

6207057Guy Gerber beweist einmal mehr, dass er ein gutes Händchen in der Auswahl seiner Künstler hat und mit Sonodab betritt sicherlich kein unbekannter die Bühne, denn der gebürtige Spanier versteht es in seinen Werken problemlos den Bogen zwischen eingängigen House-Rhythmen und deepen Dub-Sounds zu spannen. „Acid Rhythm“ grooved dabei gemächlich vor sich hin, wobei sich ein dezentes Synth-Pad immer wieder vom Hintergrund in den Vordergrund schiebt und einen coolen Ping-Pong-Effekt erzeugt. „Ars Geotia“ chilled sich dann gediegen dubbig und reduziert durch die Gehörgänge, wohingegen „Freak“ sich eher in einem verspielten Deephouse-Bereich aufhält und den Hörer auf eine Reise durch zeitlosen Sound einlädt. „Bon Voyage“ geht im Vergleich zu den bisherigen Tracks fast schon steril paranoid zur Sache und entwickelt erst zur Mitte hin einen leicht warmen Charakter, fällt aber immer wieder in den minimalistisch verzweigten und leicht kranken Sound ab, für Abwechslung ist hier definitiv gesorgt.

 

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Mittel zum Zweck – Producing Contest 2013

mittelzumzweckDas hessische Label Mittel Zum Zweck lädt alle kreativen Musikmacher zu einem gemeinsamen Wettbewerb ein. Die drei Label-Betreiber Aconite, CERT-8 und Dominik Schwarz sind auf der Suche nach neuen Sounds, frischen Tracks und talentierten Produzenten um sie auf ihrem Label zu veröffentlichen. Und dafür vergeben sie nun öffentlich einen Slot im Release-Plan. Auf Mittel Zum Zweck erschienen schon zahlreiche Tracks und Remixe von Szene-Protagonisten wie Lars Wickinger, Pierre Deutschmann, Ron Flatter, Sebastian Lutz, Felix Bernhardt, Hardfloor u.v.m. – hier folgt nun der nächste Coup! Werde Teil dieses Projekts, veröffentliche deine Musik auf Mittel Zum Zweck und erreiche damit ein großes Publikum.

Wie genau funktioniert das?
Angesprochen ist grundsätzlich jeder Musikproduzent. Hier geht es NICHT um einen Remix Contest, in dem vorgegebenes Material umgearbeitet werden soll. Wir suchen komplett neue Tracks. Sei kreativ, lass deine Ideen sprudeln und erstelle einfach einen Hammer-Track. Oder hast du schon den perfekten Track in petto, den du nur noch nirgends veröffentlicht hast? Nun hast du die Chance, ihn doch noch groß rauszubringen. Auch mehrere Einsendungen sind möglich.

Zu gewinnen gibt es ein Release auf dem Label Mittel Zum Zweck mit allem Drum und Dran. Der erstplatzierte Track erhält zusätzlich einen Remix, so dass ihm noch mehr Aufmerksamkeit garantiert ist. Das Release wird nicht nur in der Presse beworben, sondern auch an den hauseigenen großen Pool von bekannten Szene-DJs bemustert. Das könnte dein Start im Business sein!

Einsendeschluss ist der 17.03.2013

Die genauen Teilnahmebedingungen und weitere Infos zum zeitlichen Ablauf findet ihr hier:
http://contest.mittel-zum-zweck.net

Und damit ihr noch einen Eindruck vom Labelsound bekommt, hier ein paar aktuelle Tracks zum reinhören:

Dubit – Surfing This EP (Hidden Recordings)

026HRMit der “Surfing This EP” begeht der Berliner Dubit sein Debüt auf Hidden Recordings und stellt direkt seine Wandelbarkeit im elektronischen Sounddesign unter Beweis, nur um das schonmal vorweg zu nehmen. Insgesamt erwarten einen hier 4 Tracks und 2 Remixe die sich diverser technoider Stilmittel bedienen, dabei aber im den Dancefloor im akustischen Fadenkreuz behalten. “Ritestati” geht dabei eher den industriellen Weg und wird im Jason Fernandes Remix nochmal eine Etage düsterer gelegt. “Wiping Surf Trick” und “Hot Dog No Hot Dog” grooven dann schön dunkel verschuffelt durch die Gegend, wobei Letzterer definitiv durch die leiernd diabolischen Vocals im Gedächtnis bleibt. “An Eye to the Past, Hands to the Future” legt dann sogar nochmal einen leicht abstrakten Techhouse-Groove hin und wird zum guten Schluss von Jubilee durch einen feinen Dub-Remix nochmal angenehm aufgehellt, mein persönlicher Fav auf der EP.  Sehr abwechslungsreiches Release bei dem sicher jeder seine Freude haben wird.

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FEATURED ALBUM

youAND: THEMACHINES – Behind LP Reshaped (Ornaments)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

M. Weber – Belsebub (Bigger Deer)

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