Archive for the ‘ Deephouse ’ Category

Sound Preservation Agency – A Sense of Freedom (Pantamuzik)

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A Sense of Freedom” nennt sich die zweite Veröffentlichung von Alex Mota aka Sound Preservation Agency auf Pantamuzik und der erste Titel “First Rule” bringt schon die wohl wichtigste Regel um gute durchs Leben zu kommen. “Erst muss man sich selbst lieben, bevor man jemand anderen lieben kann” , so haucht einem die soulig tiefe Frauenstimme ins Gewissen, untermalt mit groovigen Rhythmen und pregnanten Dub-Chords. “Attachement” wirkt da schon fast harmlos, dafür aber wunderbar chillig und weit gefächert, wird auch hier eine sanfte Frauenstimme über die weiten Flächen getragen. “Breakthrough” mischt dann minimalen Technosound mit leicht verzerrtem Charakter und gediegenen Pianoklängen. Sehr schöne Sounds mit ausgeprägter Afterhour-Qualität.

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Tonreportcast #003 gemischt von Peter Miese

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Wir gehen in die dritte Runde und nachdem die beiden ersten Episoden treibend technoid waren, wird es diesmal etwas beschaulich und verspielter. Diesmal begrüßen wir electrosound.tv Veteran Peter Miese.

Hier noch einige Fakten zu Peter Miese:
Es ist 1993, für Matze (heute Peter Miese) der erste musikalische Öffentlichkeitskontakt.  Dazu übergroße Regler des RFT Mischers und Tonbänder. Das war der Grundstein für musikalisches Bauwerk welches sämtliche Genres beinhaltet. In den Anfangsjahren war von HipHop über Grunge bis EBM alles dabei. Schlussendlich waren und sind es die Kicks, Hi Hats und Synthysounds die ihn bis heute fesseln. In den darauffolgenden Jahren wurde er zum Resident im Technoclub „Fantasy Island“ und später  ein Teil von „Rohrmusik“. Im Jahr 2003 wechselte er zu „Sturm und Klang/ Seilfabrik“.  Dies war die Gelegenheit um mit Mirko Raabe, eine langjährigen Freund und DJ Kollegen einen Live Act ins Leben zurufen. So entstand „-M-FX Live“. Dieses Projekt war ein Spiegel ihrer Auffassung von elektronischer Musik. Die Jahre vergingen mit regionalen und überregionalen Auftritten in Clubs wie Seilfabrik Zwickau, Club Achtermai Chemnitz, Distillery Leipzig, Küche Zeitz, Triebwerk Dresden, Flucs Weira, BPM Club Zwickau, Wuitz3 und vielen mehr…

Heute gehört er als Entscheidungsträger und Organisator zum Team von „Draußen Mit Freunden“ und der „Kommune Wild“.
Seit neuestem ist er Resident bei Electrosounds.tv. Dort gibt er alle 2 Wochen bei einer Live-Sendung in 2 Stunden alles zum Besten womit er sich musikalisch identifiziert.

PETER MIESE ON FACEBOOK

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The Analog Roland Orchestra – Pattern 3/4 (Rotary Cocktail)

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Lange erwartet, nach den ersten zwei Live-Takes gibt es nun endlich auch Pattern Three und Four. Hinter dem Analog Roland Orchestra (TARO) verbigt sich der Berliner Michal Matlak, quasi eine One-Man-Band die den eigenen Sound ausschließlich aus diversen Klassikern der Synth- und Drummachine-Geschichte generiert. Wenn es hier “Live” heist, dann ist auch wirklich live angesagt und nicht nur der Name des evtl. auf einem Rechner installierten Programms gemeint. So nun auch die beiden neuen Stücke die an gute alte Chicago-House-Zeiten erinnern und gepflegt in die Beine grooven. Beide Tracks wurden direkt als Live-Jam aufgenommen und bringen somit ein essentielles Live-Gefühl mit sich, basierend auf 707, 101, Juno 6 und schöne Flächen direkt aus dem Alpha Juno 1. Im Grunde braucht man dazu nicht all zuviel sagen, man sollte es sowohl selbst hören wie auch sehen! Das Vinyl gibt es bereits im Presale, die offizielle Veröffentlichung auf Rotary Cocktail wird Ende März 2014 sein.

PREORDER ON DEEJAY.DE

TARO ON THE WEB

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Mod.Civil – Opto Watts EP (Ornaments)

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Ornaments bringt das nächste Release in gewohnt farbiger Vinyl-Sammel-Edition diesmal mit Mod.Civil der insgesamt vier tief trocken und verspielte Tracks abliefert. “Opto Watts” wirkt dabei schön funky und rollend, versprüht eine gewisse Leichtigkeit im Sound, aber auch eine kleine Hand voll verquerten Klängen. “Loop” macht seinem Namen ganze Ehre, grooved und shuffelt sich gediegen über die Tanzfläche, ein Track den man tatsächlich problemlos über Stunden hören könnte, ohne genervt zu sein. Ein Synth der etwas gewöhnugsbedürftig ist, kombiniert mit den klassischen 808-Elementen erwartet einen in der “808 Session Part 1“, zusammen mit der bauchigen Bassline auf jeden Fall sehr interessant. “Sunbeam” zum guten Schluss dann wieder sehr verspielt mit einer Fülle an Raum, Klang und sonnigem Gemüt, die leicht an eine Mischung aus chinesischer Folklore und 8-Bit Super Mario Sound erinnert, damit ist der Wiedererkennungswert auf jeden Fall gesichert.

BUY/PREORDER ON DECKS.DE (10.02.2014)

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Repertorem – Ursuj Rima (blaq)

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Repertorem ist ein neues Project diverser Künstler aus Mexico City, wobei sich natürlich die erste Veröffentlichung auf dem heimischen Blaq Records förmlich anbietet. “Ursuj Rima” nimmt mit 10 Tracks dabei fast schon Album-Charakter an und kombiniert dabei treibend elektronische Klänge mit diversen World-Sounds und einigem an Tribaleinflüssen die gefpflegt durch die Gengend grooven. Trotz der Unterschiedlichkeit der einzelnen Titel, ist ein gewisser roter Faden sehr präsent, der hauptsächlich durch massiven Einsatz von Conga, Bongo und Toms geprägt wird. Die Remixe kommen von renomierten Inhouse-Künstlern, neben den Labelheads Signal Deluxe gesellen sich noch Val’n Sky und Itzone hinzu, der für meinen persönlichen Geschmack den stärksten Track im treibenden Technogewandt abliefert. Keep on dancing!

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Various – Beauty EP (Parquet)

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Solee‘s label Parquet verspricht immer hochqualitative elektronische Klänge und greift dabei auf alte Hasen wie auch interessante Newcomer zurück. Das aktuelle Release “Beauty EP” kommt daher direkt mit 4 Tracks von vier verschiedenen Künstlern. Karada & Pedro Mercado (Kling Klong) bewegen sich mit “Spontext” in fluffig weichen Techhouse-Gefilden und versprühen unbeschwert gute Laune. Der Brasilianer Edas spricht mit “Senses” tatsächlich alle akustischen Sinne mittels weitläufiger Padlandschaften und fließender Bassline an, während Leevey seinen Track “for Anne” widmet und eine interessante Mischung aus diversen melodischen Synthies schafft. Den Abschluss macht Matthias Springer mit “Cinema of Thoughts“, einem trance-artigen Downtempo-Stück mit hypno-Faktor. Das Ganze würde auch perfekt zur Open-Air-Zeit passen.

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Hanne & Lore – Going Deeper Underground (Heulsuse)

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Wer einmal auf den Gigs von Hanne & Lore war, weiss, dass die beiden Herren durchaus auch eine gewisse Affinität zu deepen Grooves haben. Mit ihrem neuen Release ‘blah‘ auf ihrem Label heulsuse verbinden sie verschiedene Strömungen der elektronischen Stile und bewegen sich leichtfüßig zwischen Techhouse, Deep und sanft technoiden Arrangements umher. Mit einem durchgeknallten Andhim Remix als auch einem an die 80ies erinnernden B-Seiten Track überzteugen Hanne & Lore auf ganzer Linie. Der leicht zurückgelehnte Drumverlauf des Originals von ‘blah‘ als auch die entspannten Leadsounds machen den Track zu einem smoothen Track, der langsam anzieht und mit auf eine Reise nimmt.

 

Hanne & Lore – “blah” bei BEATPORT kaufen

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Frank Hellmond – Five Days (Diametral)

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Diametral startet im neuen Jahr mit feinstem Deephouse. Frank Hellmond bringt mit “Five Days” einen fluffig weichen Groove an, der zum gepflegten Hüftschwung einlädt. Das Ganze kommt direkt in zwei Teilen, wobei der Erste eher perkussiv und verspielt anmutet, der Zweite dann eher gediegen und dezent zum träumerischen Verweilen einlädt. Die Remixe kommen von Helly Larson, der leicht treibend und minimalistisch zur Tat schreitet, während der Baumfreund Remix einen Abstecher ins Dubtechno-Genre macht und feine Ambientlandschaften aufweist. Sehr gelungenes Gesamtpaket.

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Wankelmut – Wood & Wine (GetPhysical)

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Get Physical steht für innovativen elektronischen Sound von Beginn an, was man auf dem aktuellen Release allerdings doch irgendwie vermisst. Die neuste Veröffentlichung kommt vom, nicht gerade unbekannten, Wankelmut der mit seiner „Wood & Wine“ EP ein eher durchschnittliches Release abliefert, welches sich irgendwie leicht nach Fertigbauweise anhört. Im Besonderen „Rascal“ trägt mit seiner nahezu nervigen Melo zu einer fragwürdigen Funktionalität bei. Im Grunde kann man nur auf die Remixe setzen, die zum Einen von Ian Pooley stammen, der einen ordentlichen Techhousegroover abliefert, und zum Anderen von Fabio Gianelli der eine schöne verspielte Deephouse-Nummer mit fluffigem Aufbau bietet, definitiv das Highlight der EP. In der Summe hätte man tatsächlich mehr erwarten können, aber die Plays und Likes zeigen einmal mehr, dass man heute wohl einfach nicht mehr benötigt ;)

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V.A. – Translucent Tracks (Etui)

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Der Name “Translucent Tracks” verspricht schon mal viel, und ich nehm es vorweg, er hält es auch. Deep und dubbig, zwischen House und Techno bewegen sich alle der vier Tracks, produziert von jeweils unterschiedlichen Künstlern. Echo Inspectors fahren mit “Parable” einen glasklaren Dub-Ambient-Raum auf der sich wunderbar mit dem Ping-Pong der übrigen Elemente ergänzt und die Hüfte automatisch kreisen lässt. Genre-Meister Quantec geht mit “Analog Effusion” da schon etwas rauher ins Gericht und garniert die harte Schale des Klangs mit weichen Effektspielereien. Labelhead Insect O. bedient mit “The Clouds above us” dann den eher epischen Part, mit weit gezogenen Flächen und treibender Bassline. Zum guten Schluss lässt es Frank Hellmond mit “True Lines” gediegen hypnotisch ausklingen, ein Track dessen Tiefe man erst bei mehrmaligem Hören wirklich begreift, und die Zeit sollte man sich definitiv nehmen.

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Graynoise – Io (Deeptakt)

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Deeptakt legt in nun schon kurzer Zeit das bereits vierte Release nach, diesmal mit Graynoise aus Ungarn, der mit „Io“ weitflächig durch die Gegend schwebt und eine etwas unaufregende, aber dennoch stilvolle Dubtechno-Atmosphäre schafft. Labelhead Narcotic 303 geht in seinem Remix dann noch einen Tick mehr in die Ambient-Richtung und wirkt mittels breiter Palette an Effekthascherei wesentlich komplexer und verspielter, mein persönlicher Fav auf der EP. Das zweite Original „Oxymoron“ bedient sich eines dezenten Housegrooves und vermittelt wesentlich mehr Abwechslungsreichtum zwischen den diversen Dubchords, sehr elegante Nummer die jede Afterhour bereichern wird.

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Kano’s Untergrund: Promotion oder der letzte Nagel zum Sarg!

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Irgendwie befällt mich der Zwang meine geistigen Ausdünstungen für dieses Jahr noch einmal mit Stil und Form in Worte zu fassen, zumal es langsam nicht mehr feierlich ist wie die Künstler (aka DJs und Producer) sich immer häufiger gegenseitig behandeln, gerade was den Promo-Bereich anbelangt.

Zur Information: Unter “Promo(tion)”  versteht man den Vorgang bei dem man für mehr oder weniger viel Geld jemand anderen beauftragt Werbung für die eigene Musik zu machen, in der Hoffnung das, für genau diese Werbung ausgegebene Geld, mittels dadurch generierter Mehrverkäufe  wieder reinzuholen. Man bezahlt quasi Geld für die Verteilung der eigenen Musik an andere, mehr oder minder, bekannte Persönlichkeiten, die dann die Musik für eine Gegenleistung in Wort und Schrift (Feedback) kostenlos herunterladen und Nutzen können. Grundsätzlich ein interessantes Konzept, ich bezahle meinen Nachbarn auch jeden Tag, damit er mit meinem Fahrrad auf Arbeit fährt.

Sicherlich ein Thema über das sich nun schon fast jeder ausgekotzt hat und da will ich mich auch gerne einreihen, und wenn ich schon zusehen muss wie kleine, idealistisch geprägte und passionierte Labels von diversen Promo-Anbietern förmlich illusioniert ausgenommen werden, im Glauben man könne die Verkaufszahlen signifikant erhöhen, dann wird mir tatsächlich schlecht, dann muss es einfach raus. Sicherlich gab es Zeiten in denen der Promokram funktioniert hat, dürften dann wohl die Vinyl-Only-Zeiten gewesen sein, denn am Anfang des Erfolgs steht solide Werbung, oder so ähnlich, hab ich mal irgendwo gelesen. Aber die Wurzel allen Übels ist doch der Umgang mit dem Promomaterial selbst auf der Empfängerseite. Natürlich wissen wir alle dass die DJs, gerade mit steigendem Bekanntheitsgrad von digitalen Promos förmlich überflutet werden, sich sogar eigene Lakaien anwerben um dieser Flut notdürftig Einhalt zu gebieten. Auch das Schindluder mit diversen, geheimen eMail-Listen bekannter DJs ist mir durchaus bekannt, doch rechtfertigt das diese ganze „THX, Downloading“-Lethargie? Das die Feedbacks auf versendete Promos mehr oder minder nur noch das eigene Ego streicheln ist sicherlich ein offenes Geheimnis, aber dann darf es doch wohl auch ein wenig mehr sein. Die Jenigen die am lautesten „respektiert die Künstler“ schreien, sind genau die, die es nicht einmal schaffen mehr als ein kleines „THX“ für den kostenlosen Download aus den Fingerkuppen zu pressen. Ist das nicht eigentlich der Deal?

 > Lade meinen Track kostenlos herunter wenn er dir gefällt, dafür sagst du mir kurz was du davon hältst! <

Ist es nicht fast schon ungerechtfertigte Bereicherung dieses stillschweigende Abkommen zu unterwandern, und so kostenlos an neue Tracks zu kommen, die man sonst teuer hätte auf diversen Portalen kaufen müssen. Ich denke mal ein Mr. Richie “Rich” Hawtin spielt aus dieser Sicht seine Sets grundsätzlich ziemlich kostengünstig, obwohl er sicherlich genug Flüssiges hat um sich täglich gigabyteweise Tracks zu kaufen. Aber hier steht es natürlich im Verhältnis, wenn er einen Track dann zumindest mal medienwirksam in einem seiner Sets verbaut und die essentielle, teilweise wochenlange, künstlerische Arbeit ungefragt mit seinen Sample.- und Effekteskapaden durch den Wolf dreht, drauf geschissen! Da ist einem doch ein konstruktives Feedback, das teilweise fast schon Reviewcharakter hat, von DJ Noname wesentlich lieber, zumindest hat dieser sich, wenn auch nur rudimentär, mit dem Sound auseinander gesetzt. Doch selbst DJ NoName beschränkt sich mittlerweile auf “Downloaded for DJ NoName”.

Wobei wir direkt beim inhaltlichen Teil des Feedbacks wären. Warum immer nur dieses primitive Tunnel-Denken – kann ich spielen, kann ich nicht spielen – und sich dann aber absolut open-minded auf Facebook oder sonstigen asozialen Plattformen auslassen. Haben die Leute sonst keine Meinung oder ist es zu schwer sich selbst eine zu bilden; sogar das adaptieren einer anderen Meinung wäre da fast schon verzeihlich. Sicherlich ist Chillout schlechter Hardstyle und auch Beethovens Fünfte kann man schwer im Club spielen, trotzdem kann man doch eine Meinung dazu haben! Erfordert nicht genau das einen gewissen Anstand und Respekt gegenüber den Künstlern und folglich gegenüber euch selbst? Die Leute sitzen tage,- ja wochenlang an einem Track und dafür sollte man schon ein paar mehr Tasten auf der Tastatur drücken können. Man bekommt mehr und besseres Feedback wenn man einen Titel direkt zum kostenlosen Download auf Soundcloud anbietet. Ein Hoch auf unsere tolle Szene!

… und btw – Zitat: “Hört auf mit euren scheiß Handys zu filmen und TANZT!

In diesem Sinne, Guten Rutsch, egal wohin!

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Klartraum – Secret Moon Remixed (Lucidflow)

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Seit Langem schon läuft das Klartraum Album “Secret Moon” in meinem Player rauf und runter, seit nun 4 Wochen auch das dazu passende Remix-Paket, bei dem sich alles was Rang und Namen hat die Fader in die Hand geben. Insgesamt 19 Remixe werden uns hier beschert und dabei dürfte für jeden etwas dabei sein, vom chilligen Ambienthouse, über Dubtechno bis zum treibenden Techhouse-Groover für den Dancefloor. Ian Pooley startet hier z.B. mit episch zeitlosen Flächen, die zum Träumen einladen. Weisses Licht dann eher im Downtempo-Bereich mit fast schon psychedelischen Anleihen. D.Diggler und auch David Alvarado schieben gepflegt minimalistisch und düster treibend über die Tanzfläche … und und und … absolutes MUST HAVE und im Gesamtpaket gibt es den passenden DJ Mix direkt mit dazu!

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Dave Marian – Similar Ways (DimbiDeep Music)

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DimbiDeep Music mausert sich Release für Release sicherlich zu einer der wohl interessantesten Adressen für Dubtechno. Die neue Veröffentlichung kommt von Dave Marian, der mit “Similar Ways” den passend warmen Sound für die kalte Winterzeit liefert. Mit enormer tiefe greifen hier die weiten Flächen um sich, garniert mit ordentlich Delay und Hall. “Last Change” wirkt da schon einen kleinen Tick dynamischer und unruhiger, lässt aber trotzdem genug Raum für ein entspanntes Hörerlebnis. An der Remix-Front befindet sich diesmal Rinno, der mit Dave zusammen das Label Quorum betreibt (sollte man sich definitiv auch mal anhören) und eine schön verspielte Nummer abliefert; und Matthias Springer der im gewohnt reduzierten Dimbidub-Stil auffährt. Prädikat: sollte man haben.

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Stefan Tretau – Come on Over (ST Records)

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Mit der dritten Veröffentlichung auf ST_Records festigt Stefan Tretau die Reaktivierung seines Labels. „Come on Over“ heißt der neueste Fünf-Tracker und kommt mit melodischem Deep-House um die Tech-House-Ecke. Von der ersten Minute verbreitet Come on Over eine erwartende Grundhaltung, eine unverbindliche Vorfreude auf etwas Kommendes. Trotz deeper Chords nimmt der Track mithilfe leichter Pianosounds und einer kleinen Melodie eine fröhliche Gestalt an, der man sich kaum entziehen kann. Come on Over im Miles Deluxe Remix geht noch ein Schritt weiter als das Original und untermauert die Spannung mit einem fordernden Groove. Miles verbindet tiefe Chords mit einem hüpfenden Pendant, nur um die Spannung im letzten Drittel durch eine stimmungsgetriebene Überraschung zu lösen. Through Changes weiß mit mit der Einfachheit eines treibenden Grooves zu überzeugen und bleibt bis zum Ende im Retro-Look. Eine effektvolle Rim im ersten Teil und deepe Synthsounds im zweiten Teil lassen diese Stück zu einem echten Läufer werden. Nahezu losgelöst und mit rollender Bassline festigt Choose to See das fröhliche Gewand der EP. Ein in Delay getauchter Vocal, wie Regentropfen fallende Stabstil-Percussion und eine eingehende Melodie lassen dieses Stück äußerst angenehm im Ohr liegen. Inside of an Atom erkundet die Ausläufer von Dubtechno und Chillout. Einfache Chords, weite Gitarren Licks und sich bewegende Percussions machen den wohligen und poetischen Charakter des Stücks aus. Möglicherweise lassen die fröhlichen Melodien so manchen Hörer einige Millionen Kilometer weit entfernt zurück.

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Kris Menace – Electric Horizon (Live in Barcelona)

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KRIS MENACE präsentiert uns sein erstes Live Album! Aufgenommen während der ausverkauften Release Show zum Studio Album ELECTRIC HORIZON mit Visuals von Hexstatic (Ninja Tune) im legendären RAZZMATAZZ CLUB in Barcelona! Künstler wie Depeche Mode, LCD Soundsystem, Air, Royksopp, Underworld, Booka Shade, Moby und Lana del Rey gehören zu den Musikern, für die Kris schon fabelhafte Remixe abgeliefert hat! Mit dem Live-Album präsentiert Kris Menace ein weiteres zukunftsweisendes Kunstwerk, voller impulsiver Momentaufnahmen aus futuristischem House und groovelastigen Beatgeflechten. Als einer der bedeutsamen Begründer des Nu-Disco Sounds liefert der deutsche DJ und Produzent ein emotionsgeladenes Live-Album zwischen greifbarer Clubatmosphäre, pulsierender Liebe und wabernder Grooves ab, ohne auch nur einen Hauch der gewohnten Kris Menace Charakteristik zu verlieren. Sein beinahe besessen klarer und druckvoller Produktionsstil zieht sich auch auf Electric Horizon – Live in Barcelona wie ein roter Faden durch die Aufnahmen und synchronisiert jeden Pulsschlag automatisch auf BPM Taktung. Tiefgreifende Emotionen manifestiert Kris Menace durch magisch anmutende Synthy-Flächen und tanzbare Melodienpassagen. Irgendwo zwischen einem entschleunigten Sinneszustand und State of the Art Produktionsniveau glänzt das neue Release als strahlende Ausnahmeerscheinung am musikalischen Firmament Randvoll mit deepen Soundlandschaften und sphärischen Spannungsbögen trifft ‚Electric Horizon – Live in Barcelona‘ zur richtigen Zeit den Kortex der internationalen Szene und katapultiert den Hörer in einen entfernten Kosmos, fern ab von Raum und Zeit.

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Aksutique – Ignition Red Planet (Complex Textures)

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Complex Textures” ist ein neues kleines Label, das sich auf die Veröffentlichungen von Compilations in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Vertrieb DigDis spezialisiert hat. Wie der Name schon vermuten lässt wird hier auf das gesamte Spektrum der elektronischen Musik zurückgegriffen, von Techno und Industrial, über Deep und Dubhouse bis zum Downtempo, Ambient und diversen anderen abstrakten Speilereien. Die einzelnen Genre, sofern man das überhaupt noch kann, werden immer einer spezifischen Compilationen-Serie zugeordnet. Den Start macht “Ignition Red Planet” mit spacigen Downtempo und Loungeklängen zwischen Acid und Space Night, zusammengestellt vom Münchner “Aksutique” , der auch den passenden Mix dazu beisteuert. Den Mix gibt es exklusiv auf Play.FM zum onDemand-Hören, und im Package mit deinen einzelnen Tracks auf Beatport auch käuflich zu erwerben. Schauen wir mal was da noch so kommt.

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AKSUTIQUE ON FACEBOOK

TRACKLIST:
WelcomeOriginal Mix
Damir Ludvig

SpacebyteOriginal Mix
Flashbeat Project

UniverseOriginal Mix
Klartraum

Lost in SoundOriginal Mix
Spinne

HopeOptimal Remix
Deep Shepherd, Emze Hack

A New Home, Another PlanetOriginal Mix
Miro Pajic

TauchfahrtOriginal Mix
Matthias Springer

Waking AloneOriginal Mix
Volunteer

HaltOriginal Mix
Moonwalker

AcidizedOriginal Mix
Tim Engelhardt

Word of the LordRemastered 2K9 Version
Michael Burkat

MireOriginal Mix
VidasM

Some MilesOriginal Mix
Audiokonstrukte

Voice StudiesOriginal Mix
Estroe

Welcome to the BlackoutAcappella
Paris The Black FU, Sierra Sam

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Spune – Gorgeous (Kunsthandwerk)

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Hinter “Spune” verstecken sich die zwei noch relative jungen Berliner Produzenten Louis Strzebkowski und Viktor Thies, die mit “Gorgeous” ihr Release-Debüt auf Kunsthandwerk geben, und auch hier zeigt das noch junge Label, dass es jetzt schon für Qualität bürgt. Es gibt insgesamt 4 Tracks die sich alle im eher deepen Bereich zwischen House und Techno aufhalten, aber eine gewisse Eigenständigkeit unter Beweis stellen. “Compulsion” macht hierbei einen schön fröhlichen und unbeschwerten Eindruck, der perfekt zur Open-Air-Saison passt, “Gorgeous” wirkt da schon etwas technoider und lässt fleißig die Dub-Synthies wirbeln. “Lasek” bedient dann ebenfalls nochmal den dubbigen Bereich, wenn auch etwas gediegener. Den Abschluss macht “Manga” mit einem sehr feinen und verspielten Deephouse-Sound der vor Komplexität nur so strotzt, WarmUp oder Afterhour, den sollten man auf jeden Fall dabei haben.

youAND:THEMACHINES – Behind (Album Release)

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youAND von youAND:Me wandelt auf Solopfaden, dahinter steckt der Berliner DJ und Produzent Martin Müller, im Grunde ein Urgestein auf dem Label “Ornaments” , welches ja bekanntlich für qualitativ hochwertig elektronischen Sound steht. Sein Soloalbum-Debüt “Behind” unter dem Alias youAND:THEMACHINES darf man im Grunde auch als Gesamtkunstwerk betrachten, da hier natürlich neben dem hohen akustischen Anspruch auch sehr viel Wert auf die Präsentation gelegt wurde, im Grunde also jetzt schon ein Sammlerstück. Der Sound selbst steht in erster Linie natürlich unter den eher deepen House-Einflüssen in Kooperation mit u.a. Robert Owens, Brothers Vibe oder Bajka die für verschiedene Titel ihre eindringlichen Stimmen beigetragen haben. Die Künstler haben zudem die einzelnen Cover der limitierten 3×12 Auflage selbst bemalt, was natürlich die unumgängliche Einmaligkeit der Veröffentlichung unterstreicht.

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Los geht es erstmal mit einen ambitionierten und kurzen Intro bevor der erste Kick in “Perception” einsetzt und genau aufzeigt wo es hingehen soll. Unter der Prämisse alle Sounds analog selbst zu generieren, auf Sampling zu verzichten und höchstens ein paar Fieldrecordings einzubeziehen, bauen sich enorm tiefe und nahezu epische Soundlandschaften auf, die mit diversen klassischen Elementen wie Piano oder Geige garniert werden. Die Grundtanzbarkeit bleibt das ganze Album hindurch bestehen, wobei der Sound natürlich für ausgedehnte Afterhour-Sessions mehr als nur geeignet ist. Zwischendurch gibt es auch immer wieder kleine Abstecher ins Downtempo und Ambient, wie in “Sansula” oder “Desire” die den Abwechslungsreichtum des Album bestätigen und somit ein umfassendes Hörerlebnis generieren. Meine persönlichen Favs hier sind definitiv “Domain Specific” mit hypnotischen Acid-Anleihen und “Diamond” mit ausgeprägtem Detroit-Charakter. In der Summe für alle Ornaments-Fetischisten ein absolutes Muss und für alle Liebhaber gediegener elektronischer Tanzmusik eigentlich auch!

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Yoshihiro Arikawa – 6ft under the Pole (Swap)

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Yoshihiro’s “6th Feet under the Pole” überzeugt vom ersten Ton, wenn man spacige Soundlandschaften mag, ich für meinen Teil tue das. Nicht wirklich straight, sondern im Ambient-Bereich anzusiedeln, fliegen einem hier die verhallenden Töne und Echos nur so um die Ohren und bilden eine ausgedehnt komplexe Soundlandschaft. Seph indes transportiert das Original diesmal, fast schon ungewohnt, in eine Art Future-Electro-Umgebung, lohnt sich definitiv um in dubbigen House-Sets mal etwas Abwechslung zu generieren. Nomenklatur liefert dann den passenden Dancefloor-Schieber, düster druckvoll bewegen sich Kick und Bassline auf Hörer zu und zeugen durch die knarzenden Sounds von diabolischer Aggression.

Zecapx ist da schon minimalistischer unterwegs, aber doch auch irgendwie düster und geheimnisvoll. Zum Schluss machen Redj & Ghini-B noch einen Ausflug in reduzierte Gefilde mit Hang zur Ästhetik, genau das richtige für 6 Uhr Morgens. Sehr feines und abwechslungsreiches Release.

FEATURED ALBUM

Martin Nonstatic - Back on Earth (subspiele)

Martin Nonstatic – Back on Earth (subspiele)

FEATURED DEEP

Frank Hellmond - Five Days (Diametral)

Frank Hellmond – Five Days (Diametral)

FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

Nina Kraviz - Steve Rachmad & Kink Remixes (Rekids)

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