Archive for the ‘ Deephouse ’ Category

Symphony 3 mixed by Rhauder (Ornaments)

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Für alle Liebhaber und Sammler ist es wieder an der Zeit, die dritte Symphony aus dem Hause Ornaments steht an. Hinter den Plattentellern diesmal das Berliner Urgestein “Rhauder” der sich fleißig aus den letzten Ornaments-Veröffentlichungen bedient hat und zwei sehr feine, deep verspielte und doch fordernd tanzbare Mixe abliefert. Die Auswahl der verschiedenen Künstler steht dabei für sich: Marko Fürstenberg, Luke Hess, Redshape, Steve Bug, Brothers Vibe und viele mehr. Das Ganze wie üblich streng auf 333 Exemplare limitiert, in chicer Metallbox und von Hand nummeriert … grab your copy fast!

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Monoscope – Herbstzeitraffer (Wohnzimmermusik)

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Nachdem es dieses Jahr etwas ruhiger um Wohnzimmermusik wurde, meldet sich das Label pünktlich zu den nass-kalten Herbstagen mit dem passen warmen Release zurück. Monoscope gibt sein digitales Debüt mit “Herbstzeitraffer” und lädt auf eine tiefenentspannte und zeitlose Reise ein. Insgesamt drei Titel umfasst die kleine aber feine EP, die sich in einem Gemisch aus Downtempo, DubTechno und Ambient wieder finden, dabei jedes für sich einen ganz eigenen Charme versprüht. Im wahrsten Sinne exzellente Wohnzimmermusik, doch hört selbst.

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Derek Marin – Gimme Shelter EP (Thema)

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Über Derek Marin sind wir in der letzten Zeit ja schon des Öfteren gestolpert, nun erscheint die neueste Veröffentlichung “Gimme Shelter” auf “Thema” und damit beweist er erneut seine akustische Wandelbarkeit. Während “OranienStr” und “Minein” treibend nach vorn gehen und sich mit trockenen Kickdrums und rauchigen Dub-Akkorden durch das Gehirn stampfen, wirkt der eigentliche Titeltrack fast schon sanft verträumt, auf Gitarrensaiten schwebend und einfühlsam sphärisch. Auf der “GolitzerStr” wird es dann wieder wesentlich wilder mittels minimalistischem Aufbau und diversen Reverse-Synthies, schöne Retro-Nummer. “KKLD 5L” macht zum Abschluss noch die Deephouse-Schublade auf und verzweigt sich zeitlos in diversen Dub-Klängen, Echospielereien und schön viel Raum. In der Summe eine sehr solides und abwechslungsreiches Release, was man zur Zeit auch nicht gerade oft findet, von daher, Reinhören lohnt sich auf jeden Fall.

 

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Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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Mit “Disruption of the Mind” bringt der Münchner Matthias Springer sein erstes Konzept-Album auf seinem Label Diametral auf den Markt. Wie den meisten sicherlich bekannt sein dürfte, ist er in seiner Musik stilistisch sehr umtriebig, so spiegelt auch das Album diverse elektronische Genre von Dub Techno, über Tech- und Deephouse bis zu Downtempo in sehr facettenreich wider. Er selbst hat mit dem Album das für ihn private schwierige Jahr 2013 musikalisch verarbeitet wie auch aufgearbeitet, was man auch an den einzelnen Tracktiteln erkennen kann und beim Lauschen sicherlich auch nachempfinden wird, doch hört einfach selbst…

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DJ Aroma – Alien Flaneur

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Aromatisch, pardon, sympathisch flaniert DJ Aroma derzeit in Berlin mit ihrem aktuellen Release Alien Flaneur durch die Straßen und Clubs der Republik. Ein herrlich entspannt laufender Bass und geschickt gesetzte Drummarrangements lassen die Single zu einem gediegenen Ohrenschmaus werden, der sich vor Clubtauglichkeit ebenso wenig zu verstecken brauch, wie vor sonnigem Festivalflair. Es ist stets das Besondere im Detail, was die Tracks der Berlinerin so einzigartig und persönlich macht. Ein galanter und druckvoller Remix von Casimir von Oettingen rundet das Paket passend ab. Mit dem derzeit ebenfalls rotierenden Video wirkt das Ganze noch etwas mehr wie von einem anderen Stern.

Hier gibt es den Track & Remix bei Beatport.

Traumtaenzer – Sundaze EP

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Labelinhaber Stereo Express setzt mit den beiden jungen Berlinern Traumtänzer auf das richtige Pferd und schickt ein perfekt aufeinander eingespieltes Gespann ins Rennen. Mit ihrem Release SUNDAZE EP präsentieren die zwei eine warme und smoothe Deephouse EP mit angenehmen Vocaleinsatz. Überraschenderweise kommt dabei vor allem mit dem Track LEuchtturm ein eingängiger und intenisver Track um die Ecke, der vor Sonnendurchfluteten Sounds und geschmeidigen Bassläufen schillert. Doch auch der Maintrack samt dem druckvollen und Cluborienteriten Stereo Express Remix haben es in sich und lassen ein wunderbares Feeling aufkommen. Eine entspannte und zugleich mit auf die Reise nehmende EP aus Berlin mit Charme und Charakter.

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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DubTechno ist das neue Minimal! Das klingt vielleicht etwas zynisch und sorgt für leichte bis mittelschwere Magenverstimmungen, so orientieren sich immer mehr Künstler an diesem Trend, wodurch es auch hier immer schwieriger wird die wirklich guten und überzeugenden Sachen zu finden. Widmet man sich bei der Suche jedoch dem noch relativ jungen Label Deeptakt zu, so wird man hier direkt mit feinem dubbigen Material bedient, welches man schon fast ungehört in den Einkaufswagen legen kann. Der erste Longplayer kommt in Form einer V.A. Compilation mit dem eindriglichen Namen “Hall of Dub” und das trifft es definitv. Die Liste der Künstler spricht hier im Grunde schon für hohe Qualität und interessante Kompositionen, die sich, neben Techhouse und Deephouseeinflüssen, den gemeinsamen Nenner von Dubtechno und Dubtronica teilen. Es wäre hier auch deplatziert gewesen explizit einige Titel herauszugreifen und als Headliner zu proklamieren, dafür ist es einfach zu schwer ein paar Favoriten zu küren. Hier spielt alles auf hohem Niveau und jeder Track bringt seinen ganz eigenen Charme mit sich und genau deswegen gibt es das Ganze auch als DJ-Mix verpackt, förmlich ein Gesamtkunstwerk für ausgereiften Hörgenuss. Die einzelnen Titel gibt es zudem nur auf Bandcamp käuflich zu erwerben, was ich selbst sehr befürworte, hier werden die Künstler direkt unterstützt, ohne diverse Abgaben an Vertrieb oder Shops leisten zu müssen … von daher, kaufen, hören, lieben, teilen !!

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 Playlist:
01. Emtex – Psychadelicatessen (Hardware Live Record)
02. Upwellings – Deepah
03. Bjorn Rohde – Milestone
04. Esko Barba – Rootikalism
05. Zzzzra – Un pas avant l’autre
06. Lars Leonhard – DüsselDub
07. Alessandro Crimi – Photosynthese
08. Basicnoise – Structures
09. Fabian Schinzel – Aequorea
10. Narcotic 303 – Sound of Cologne
11. Matthias Springer – Squelched Perspective
12. Stefan Gubatz – Carmen Sandiego
13. Martin Nonstatic – The Arch of Dub

youAND: THEMACHINES – Behind LP Reshaped (Ornaments)

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Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des Albums “Behind” von youAND:THEMACHINES steht das umfangreiche Remix-Paket in den Startlöchern, welches allein schon durch Präsentation und Layout die Herzen der Sammler höher schlagen lassen wird. Musikalisch braucht sich das Release natürlich auch nicht verstecken, denn das Label Ornaments steht seit Anbeginn für qualitativ hochwertigen Sound und gekonnte Auswahl der Künstler. So tummelt sich auf der Remix LP auch eine Auswahl an Künstlern die unterschiedlichste Interpretationen der Originale beisteuern, die man wohl kaum direkt in ein bestimmtes Genre packen kann. Steve Bug verwandelt “Drift” dabei in einen schön verspielten, deepen Housetrack der sich an den Original-Vocals entlang hangelt, Legowelt packt “Domain Specific” hingegen in einen treibenden Technoumhang mit leicht psychotischen Elementen und The Analog Roland Orchestra landet mit dem Remix von “Desire” punktgenau im chilligen Downtempo-Bereich. Daneben reihen sich u.a. noch Brothers Vibe, Basic Soul Unit, Boo Williams, Sascha Dive, Marko Fürstenberg & Luke Hess und viele mehr an der Remixfront ein, was man in Worten kaum beschreiben kann und daher lieber gleich hören sollte. Für Abwechslungs ist also definitiv gesorgt und auch diesmal wird es ein ausschließlich physisches Release bleiben, erhältlich als 3×12″ LP, limitiert auf 300 Stück und der Nostalgie zu Liebe auch als gutes altes Tape mit 150 Exemplaren. Jedes natürlich als Einzelstück mit speziellem Design des Artworks und natürlich dem fortlaufenden Stempel. Ein solches Gesamtpaket verdient daher natürlich das Tonreport-Prädikat “Äußersts Hörenswert” , also beeilen und schnell ein Exemplar sichern!

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V.A. – Landscapes Vol.1 (Eintakt)

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Das Berliner Label Eintakt stellt mit “Landscapes” sein neues Konzept in Sachen Compilation bzw. Sampler vor, die sich hauptsächlich auf organisch weichen Sound beziehen, was natürlich schlüssig in einer sehr deepen Akustik münden soll. Die erste Ausgabe steht nun in den digitalen Startlöchern und einige der Künstler wie z.B Bendejo und Telly Quin kennt man bereits von vorherigen Eintakt-Veröffentlichungen, aber es gibt auch einige ineressante Neuzugänge wie z.B. Michal Wolski und Shebuzzz, der bereits von DimbiDeep Music bekannt sein dürfte. Klanglich spielt sich alles im sehr zeitlosen, dubbigen Bereich ab, weit verzweigte Soundlandschaften und Effektspielerein prägen dieses Gesamtkunstwerk in einer Art Verschmelzung von House und Techno. Hört man alle Tracks am Stück hat man quasi die perfekte Afterhour parat und man bekommt Hunger auf die nächsten Episoden.

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Mister Flic – Release your Sun – The Reworks (KMS)

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Kevin Saunderson sucht für sein Label KMS immer wieder neue, interessante Künstler, so wurde diese Ehre nun auch dem Kieler Urgestein Mister Flic zu teil, der seinen, bereits 2012 auf Shiva Audio veröffentlichten Titel “Release Your Sun” komplett neu arrangiert und abgemischt hat. Die Aktion hat sich auf jeden Fall gelohnt, so versprüht das Original nun noch einen Tick mehr sonnigen Esprit und gute Laune. Selbiges gilt für die Remixe, die im ersten Moment alle sehr ähnlich klingen und stark am Original arbeiten, sich jedoch beim genaueren Hinhören in Detail und Stimmung dann doch stark unterscheiden. Im Grunde wird für jeden Geschmack etwas geliefert, von unbeschwertem Techhouse (Matthias Springer Remix) über Minimal House (Gregor Weiss Remix) bis zum deepen Techno (Paul Schal Remix), doch hört selbst!

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Emiliano Martini – Timeless Delusion (Proper Slap Limited)

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So wirklich genau kann man den Sound der neuen Veröffentlichung von Emiliano Martini nicht einordnen, aber genau das macht es doch irgendwie besonders. “Timeless Delusion” kommt auf dem eigenen Label Proper Slap heraus und mischt gediegene Jack-House-Elemente mit klassischen Techno-Sounds und diversen kleinen Acid-Einlagen. “Gentle Lady” nährt sich von einer ähnlichen Symbiose, wirkt dabei jedoch noch einen kleinen Tick ruhiger, trotzdem aber dezent treibend und verspielt, nur die Vocals muss man halt mögen. Mein persönlicher Fav auf der EP ist definitiv “Whimsical Garden“, zeitlos epische Padlandschaften, reduzierte Basslinien und gediegene Percussions laden zum Träumen und Schweben ein, absolutes Must Have für jede chillige Afterhour!

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Sound Preservation Agency – A Sense of Freedom (Pantamuzik)

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A Sense of Freedom” nennt sich die zweite Veröffentlichung von Alex Mota aka Sound Preservation Agency auf Pantamuzik und der erste Titel “First Rule” bringt schon die wohl wichtigste Regel um gute durchs Leben zu kommen. “Erst muss man sich selbst lieben, bevor man jemand anderen lieben kann” , so haucht einem die soulig tiefe Frauenstimme ins Gewissen, untermalt mit groovigen Rhythmen und pregnanten Dub-Chords. “Attachement” wirkt da schon fast harmlos, dafür aber wunderbar chillig und weit gefächert, wird auch hier eine sanfte Frauenstimme über die weiten Flächen getragen. “Breakthrough” mischt dann minimalen Technosound mit leicht verzerrtem Charakter und gediegenen Pianoklängen. Sehr schöne Sounds mit ausgeprägter Afterhour-Qualität.

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Tonreportcast #003 gemischt von Peter Miese

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Wir gehen in die dritte Runde und nachdem die beiden ersten Episoden treibend technoid waren, wird es diesmal etwas beschaulich und verspielter. Diesmal begrüßen wir electrosound.tv Veteran Peter Miese.

Hier noch einige Fakten zu Peter Miese:
Es ist 1993, für Matze (heute Peter Miese) der erste musikalische Öffentlichkeitskontakt.  Dazu übergroße Regler des RFT Mischers und Tonbänder. Das war der Grundstein für musikalisches Bauwerk welches sämtliche Genres beinhaltet. In den Anfangsjahren war von HipHop über Grunge bis EBM alles dabei. Schlussendlich waren und sind es die Kicks, Hi Hats und Synthysounds die ihn bis heute fesseln. In den darauffolgenden Jahren wurde er zum Resident im Technoclub „Fantasy Island“ und später  ein Teil von „Rohrmusik“. Im Jahr 2003 wechselte er zu „Sturm und Klang/ Seilfabrik“.  Dies war die Gelegenheit um mit Mirko Raabe, eine langjährigen Freund und DJ Kollegen einen Live Act ins Leben zurufen. So entstand „-M-FX Live“. Dieses Projekt war ein Spiegel ihrer Auffassung von elektronischer Musik. Die Jahre vergingen mit regionalen und überregionalen Auftritten in Clubs wie Seilfabrik Zwickau, Club Achtermai Chemnitz, Distillery Leipzig, Küche Zeitz, Triebwerk Dresden, Flucs Weira, BPM Club Zwickau, Wuitz3 und vielen mehr…

Heute gehört er als Entscheidungsträger und Organisator zum Team von „Draußen Mit Freunden“ und der „Kommune Wild“.
Seit neuestem ist er Resident bei Electrosounds.tv. Dort gibt er alle 2 Wochen bei einer Live-Sendung in 2 Stunden alles zum Besten womit er sich musikalisch identifiziert.

PETER MIESE ON FACEBOOK

The Analog Roland Orchestra – Pattern 3/4 (Rotary Cocktail)

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Lange erwartet, nach den ersten zwei Live-Takes gibt es nun endlich auch Pattern Three und Four. Hinter dem Analog Roland Orchestra (TARO) verbigt sich der Berliner Michal Matlak, quasi eine One-Man-Band die den eigenen Sound ausschließlich aus diversen Klassikern der Synth- und Drummachine-Geschichte generiert. Wenn es hier “Live” heist, dann ist auch wirklich live angesagt und nicht nur der Name des evtl. auf einem Rechner installierten Programms gemeint. So nun auch die beiden neuen Stücke die an gute alte Chicago-House-Zeiten erinnern und gepflegt in die Beine grooven. Beide Tracks wurden direkt als Live-Jam aufgenommen und bringen somit ein essentielles Live-Gefühl mit sich, basierend auf 707, 101, Juno 6 und schöne Flächen direkt aus dem Alpha Juno 1. Im Grunde braucht man dazu nicht all zuviel sagen, man sollte es sowohl selbst hören wie auch sehen! Das Vinyl gibt es bereits im Presale, die offizielle Veröffentlichung auf Rotary Cocktail wird Ende März 2014 sein.

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TARO ON THE WEB

Mod.Civil – Opto Watts EP (Ornaments)

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Ornaments bringt das nächste Release in gewohnt farbiger Vinyl-Sammel-Edition diesmal mit Mod.Civil der insgesamt vier tief trocken und verspielte Tracks abliefert. “Opto Watts” wirkt dabei schön funky und rollend, versprüht eine gewisse Leichtigkeit im Sound, aber auch eine kleine Hand voll verquerten Klängen. “Loop” macht seinem Namen ganze Ehre, grooved und shuffelt sich gediegen über die Tanzfläche, ein Track den man tatsächlich problemlos über Stunden hören könnte, ohne genervt zu sein. Ein Synth der etwas gewöhnugsbedürftig ist, kombiniert mit den klassischen 808-Elementen erwartet einen in der “808 Session Part 1“, zusammen mit der bauchigen Bassline auf jeden Fall sehr interessant. “Sunbeam” zum guten Schluss dann wieder sehr verspielt mit einer Fülle an Raum, Klang und sonnigem Gemüt, die leicht an eine Mischung aus chinesischer Folklore und 8-Bit Super Mario Sound erinnert, damit ist der Wiedererkennungswert auf jeden Fall gesichert.

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Repertorem – Ursuj Rima (blaq)

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Repertorem ist ein neues Project diverser Künstler aus Mexico City, wobei sich natürlich die erste Veröffentlichung auf dem heimischen Blaq Records förmlich anbietet. “Ursuj Rima” nimmt mit 10 Tracks dabei fast schon Album-Charakter an und kombiniert dabei treibend elektronische Klänge mit diversen World-Sounds und einigem an Tribaleinflüssen die gefpflegt durch die Gengend grooven. Trotz der Unterschiedlichkeit der einzelnen Titel, ist ein gewisser roter Faden sehr präsent, der hauptsächlich durch massiven Einsatz von Conga, Bongo und Toms geprägt wird. Die Remixe kommen von renomierten Inhouse-Künstlern, neben den Labelheads Signal Deluxe gesellen sich noch Val’n Sky und Itzone hinzu, der für meinen persönlichen Geschmack den stärksten Track im treibenden Technogewandt abliefert. Keep on dancing!

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Various – Beauty EP (Parquet)

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Solee‘s label Parquet verspricht immer hochqualitative elektronische Klänge und greift dabei auf alte Hasen wie auch interessante Newcomer zurück. Das aktuelle Release “Beauty EP” kommt daher direkt mit 4 Tracks von vier verschiedenen Künstlern. Karada & Pedro Mercado (Kling Klong) bewegen sich mit “Spontext” in fluffig weichen Techhouse-Gefilden und versprühen unbeschwert gute Laune. Der Brasilianer Edas spricht mit “Senses” tatsächlich alle akustischen Sinne mittels weitläufiger Padlandschaften und fließender Bassline an, während Leevey seinen Track “for Anne” widmet und eine interessante Mischung aus diversen melodischen Synthies schafft. Den Abschluss macht Matthias Springer mit “Cinema of Thoughts“, einem trance-artigen Downtempo-Stück mit hypno-Faktor. Das Ganze würde auch perfekt zur Open-Air-Zeit passen.

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Hanne & Lore – Going Deeper Underground (Heulsuse)

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Wer einmal auf den Gigs von Hanne & Lore war, weiss, dass die beiden Herren durchaus auch eine gewisse Affinität zu deepen Grooves haben. Mit ihrem neuen Release ‘blah‘ auf ihrem Label heulsuse verbinden sie verschiedene Strömungen der elektronischen Stile und bewegen sich leichtfüßig zwischen Techhouse, Deep und sanft technoiden Arrangements umher. Mit einem durchgeknallten Andhim Remix als auch einem an die 80ies erinnernden B-Seiten Track überzteugen Hanne & Lore auf ganzer Linie. Der leicht zurückgelehnte Drumverlauf des Originals von ‘blah‘ als auch die entspannten Leadsounds machen den Track zu einem smoothen Track, der langsam anzieht und mit auf eine Reise nimmt.

 

Hanne & Lore – “blah” bei BEATPORT kaufen

Frank Hellmond – Five Days (Diametral)

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Diametral startet im neuen Jahr mit feinstem Deephouse. Frank Hellmond bringt mit “Five Days” einen fluffig weichen Groove an, der zum gepflegten Hüftschwung einlädt. Das Ganze kommt direkt in zwei Teilen, wobei der Erste eher perkussiv und verspielt anmutet, der Zweite dann eher gediegen und dezent zum träumerischen Verweilen einlädt. Die Remixe kommen von Helly Larson, der leicht treibend und minimalistisch zur Tat schreitet, während der Baumfreund Remix einen Abstecher ins Dubtechno-Genre macht und feine Ambientlandschaften aufweist. Sehr gelungenes Gesamtpaket.

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Wankelmut – Wood & Wine (GetPhysical)

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Get Physical steht für innovativen elektronischen Sound von Beginn an, was man auf dem aktuellen Release allerdings doch irgendwie vermisst. Die neuste Veröffentlichung kommt vom, nicht gerade unbekannten, Wankelmut der mit seiner „Wood & Wine“ EP ein eher durchschnittliches Release abliefert, welches sich irgendwie leicht nach Fertigbauweise anhört. Im Besonderen „Rascal“ trägt mit seiner nahezu nervigen Melo zu einer fragwürdigen Funktionalität bei. Im Grunde kann man nur auf die Remixe setzen, die zum Einen von Ian Pooley stammen, der einen ordentlichen Techhousegroover abliefert, und zum Anderen von Fabio Gianelli der eine schöne verspielte Deephouse-Nummer mit fluffigem Aufbau bietet, definitiv das Highlight der EP. In der Summe hätte man tatsächlich mehr erwarten können, aber die Plays und Likes zeigen einmal mehr, dass man heute wohl einfach nicht mehr benötigt ;)

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