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GEMA VR-Ö – Grundsätzliches, Podcasts & Webradios

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Die GEMA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. (BVMV) sowie der Berufsverband Discjockey e.V. (BVD) haben die Verhandlungen über den Tarif VR-Ö abgeschlossen. Der Tarif regelt die Vervielfältigungen bzw. Kopien von Musikwerken aus dem GEMA-Repertoire, die zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe hergestellt werden. Die ab 01.April 2013 kommenden Tarife für DJs stehen damit fest, wobei wir uns vom eigentlichen Thema, des für eine Zahlungspflicht ursächlichen Kopiervorgangs eines einzelnen Titels, abwenden und eher zwei grundlegenderen Fragen widmen möchten.

Am Anfang steht grundsätzlich erst einmal die Frage, ist ein Titel überhaupt von der GEMA geschützt, denn nur dann kann überhaupt eine Zahlungspflicht für diesen Titel entstehen. Dazu muss man im Grunde “nur” herausfinden ob der jeweilig urhebende Künstler, im Folgenden Produzent genannt, des gesuchten Titels selbst, oder sein Verlag (hier kann man eigentlich davon ausgehen), Mitglied der GEMA oder einer ihrer Schwestergesellschaften im Ausland ist. Bei insgesamt 73 Gegenseitigkeitsverträgen, die die GEMA mit anderen Verwertungsgesellschaften getroffen hat, dürfte jedoch so ziemlich die ganze Welt abgedeckt sein. Im Umkehrschluss ist ein Titel daher als ungeschützt zu betrachten, wenn der Produzent des Titels kein Mitglied der GEMA oder einer anderen etwaigen Verwertungsgesellschaft ist. In der Folge muss somit für diese Titel auch Nichts gezahlt werden. Komplizierter wird es dann schon wenn bei der Produktion eines Titels mehrere Personen mitgewirkt haben, üblicher Weise wird das bei Kooperationen, Features und natürlich Remixen der Fall sein. Um die Zahlungspflicht auszulösen reicht es bereits, dass einer der Mitwirkenden GEMA-Mitglied ist. Das erschwert die Suche nach dem heiligen Gral, gerade bei den im Bereich der elektronischen Musik üblichen Remix-Fluten, natürlich ungemein.

Für die  DJs ergibt sich daher die nahezu unlösbare Aufgabe herauszubekommen welche der Produzenten, deren Titel sich in der eigenen Musiksammlung befinden, Mitglied der GEMA oder einer anderen der unzähligen Verwertungsgesellschaften sind. Wie genau das in Zukunft auch praktisch aussehen soll ist bisher noch nicht wirklich geklärt, wobei laut GEMA sich der DJ selbst nicht darum kümmern muss ?!? Aus unserer Sicht stehen hier in erster Linie die Produzenten, Labels und Verlage in der Bringpflicht den Konsumenten ihrer Tracks diese Informationen zukommen zu lassen. Wir können uns ebenso gut vorstellen, dass die jeweiligen Download-Portale und Promo-Anbieter (sofern diese nicht bereits selbst die Lizenz gezahlt haben) diese Informationen direkt mit jedem Titel ausliefern, bzw. diese sichtlich markieren, ob das jedoch thematisiert wird werden wir wohl erst in den nächsten Monaten erfahren. An dieser Stelle noch eine nicht unerhebliche Anmerkung, Produzenten die GEMA-Mitglied sind und parallel dazu ihre eigenen, durch die GEMA-Mitgliedschaft automatisch geschützten Titel öffentlich spielen, müssen hierfür ebenfalls zahlen, auch wenn sie faktisch Urheber des Titels sind.

Kommen wir also zum zweiten, noch unerfreulicheren Punkt, und die meisten werden es sicherlich auch schon befürchtet haben, zumal es gerade für die unliebsam genannten “Bedroom-DJs” nicht gut ausgehen wird. In der digitalen Welt sind Podcasts und Live-Streams, Audio wie auch Video, an der Tagesordnung, aber leider nicht von der Zahlungspflicht der GEMA ausgenommen. Grundsätzlich muss jeder, der seine Mixe öffentlich zur Verfügung stellt und dabei GEMA geschütztes Material spielt auch dafür zahlen. Es ist dabei unerheblich wie viel, bzw. ob überhaupt Zuhörer erreicht werden, allein das öffentliche Anbieten und die Möglichkeit, dass es andere anhören können reicht aus um die Zahlungspflicht auszulösen. Glück im Unglück für die DJs, die sich ausschließlich aufs Radio begrenzen, hier wird bereits durch den jeweiligen Sender die Lizenzgebühr abgeführt, das gilt ebenso für die Mix-Archive des Senders (Live-Mitschnitte). Ebenso werden die  so genannten Private-Modes nicht von der GEMA abgedeckt, wie es z.B. auf Soundcloud angeboten wird, bei denen man nur bestimmten Personen das Recht zum hören einräumt, der Mix selbst für die Öffentlichkeit allerdings nicht sichtbar/hörbar ist. Inwieweit das das Ruder noch herumreist bleibt natürlich fraglich. Für DJs die selbst keinen Verdienst durch ihr Auflegen haben, wird sich am Ende allein die Frage stellen, ob es überhaupt noch Sinn macht dieses Hobby weiter zu verfolgen.

Zum Thema wann genau tatsächlich für einen GEMA geschützten Titel zu zahlen ist, gibt es einen weiterführenden Artikel auf der De:Bug Webseite (http://de-bug.de/medien/archives/welche-djs-mussen-gema-zahlen.html), den man sich dringend mal zu Gemüte führen sollte. Eines wollen wir noch vorweg nehmen, es lebe das Vinyl, denn wer ausschließlich mit dem schwarzen Gold arbeitet, der ist mal ganz fein raus ;-) und wer seine, bereits vor dem 01.04.2013, umfangreiche Musiksammlung lizenzieren möchte kann diese, kulanter Weise bis, 31.12.2013 für einen Pauschbetrag von 125€ bei der GEMA anmelden. Alle neuen Titel werden direkt und pauschal nach Anzahl (keine ID Tracklisten) mit 0,13€ abgerechnet, entgegen etwaiger Gerüchte allerdings zum Glück nur einmalig und nicht jedes Jahr aufs Neue, sofern die Titel rein physisch auf der Platte bleiben wo sie sind.

Ein offizielles FAQ zum VR-Ö mit einer Menge an interessanten Infos könnt ihr hier HERUNTERLADEN

Alle Klarheiten beseitigt?

Hier noch die wichtigsten Fakten zum VR-Ö direkt von der GEMA (Pressemitteilung vom 14.03.2013):

Der Tarif VR-Ö regelt die Vervielfältigung zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe von kopierten Musikwerken z. B. im Bereich Einzelhandel, Gastronomie, Clubs, Diskotheken. Die Lizenzierung erfolgt bei demjenigen, der für die Vervielfältigung verantwortlich ist, also bei demjenigen, der diese auch selbst vornimmt oder diese beauftragt.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Vergütung: Die Vergütung beträgt 0,13 EUR je Musikwerk, das zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe vervielfältigt wird. Vervielfältigungen (Kopien), die einmal ordnungsgemäß lizenziert wurden, können zeitlich unbegrenzt für die öffentliche Wiedergabe genutzt werden.
  • Bestehende Musikdatenbank: Vervielfältigungen, die vor dem 1.4.2013 vorgenommen wurden, können nachträglich über einen einmaligen Pauschalbetrag in Höhe von 125,00 EUR netto für alle Musikdateien lizenziert werden, sofern dieses bis zum 31.12.2013 erfolgt.
  • Sicherungskopien: Die Herstellung von Back-ups ist nicht vergütungspflichtig. Erst wenn die Sicherungskopie zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe aktiviert wird, ist diese einmalig in Höhe von pauschal EUR 125,- (oder als Einzellizenz 0,13 EUR je Musikwerk) zu vergüten. Gleiches gilt für das Überspielen einer Musikdatenbank von einem Datenträger auf einen anderen.
  • Gesamtvertragsnachlass: Die Mitglieder von Organisationen, mit denen die GEMA einen Gesamtvertrag für diesen Tarif geschlossen hat, erhalten einen Gesamtvertragsnachlass in Höhe von 20%.

Bitte beachten Sie den umfassenden Fragenkatalog zum Tarif VR-Ö unter www.gema.de/vroe – Für Fragen rund um VR-Ö bietet die GEMA interessierten Nutzern eine Service-Hotline an. Ab 18.03.2013 bis 22.03.2013 steht montags bis freitags von 15:00 – 17:00 Uhr ein Tarifexperte zur Verfügung unter Telefon: 0800 440 8000

 

 

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Propellerheads kündigen REASON 7 an!

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Für alle Reason-Fans geht es bald in die notwendige nächste Runde, mit der 7. Auflage das All-in-One Sequenzers gibt es eine Unmenge an interessanten Neuerungen für die intuitive Musikproduktion, aber lasst das Video für sich sprechen. Die Veröffentlichung soll voraussichtlich im 2. Quartal 2013 erfolgen, für einen Preis von 405 € , ein Upgrade von den Vorgängerversionen liegt bei 129 €.

Quellen:
Propellerheads // http://www.propellerheads.se/
Mixingroom.de // http://mixingroom.de/propellerhead-kundigt-mit-einem-video-reason-7-an/

 

Soundcloud – Je oller, Je doller!

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Soundcloud schießt den nächsten Vogel ab, so eben wurde veröffentlicht, dass das “Private-Sharing” von Tracks demnächst auf max. 20 Leute begrenzt werden soll, natürlich wieder mit der Begründung das Spamaufkommen reduzieren zu wollen, was schon irgendwie impliziert, dass Musik selbst als Spam betrachtet wird, ziemlich paradox für eine Seite die davon lebt. Um weiterhin alle Followers zu erreichen, sind die üblichen Streams/Dashboards laut Soundcloud völlig ausreichend, so Soundcloud selbst … ok kann man jetzt sicher drüber streiten, man geht halt auch nicht davon aus, dass man mehr als 20 engere musikalische Freunde hat, zudem hat sich damit auch das sich etwaig für DJs offene Schlupfloch erübrigt, dass an eine geschlossene Gruppe geteilte Musik keine öffentliche Aufführung i.S.d der neuen GEMA VR-Ö ist. Der Punkt am Ende bleibt, die zahlenden Kunden werden gepflegt in den Arsch getreten… erst Abkassieren und dann mal schön die ursprünglichen Bedingungen ändern wie es einem gerade gefällt … schauen wir mal wann sich so ein Verhalten rächt!

Am Rande jedoch eine vielleicht positive Nachricht, so soll es demnächst nur zwei Zahl-Accounts geben, einen kleinen für 79€ / Jahr und einen unlimited für 99 € / Jahr … das riecht irgendwie nach super Geschenk an die Nutzer, würde mich im Kapitalismus allerdings doch sehr verblüffen, denn der Sprung von 500 auf 99€ für den unlimited Account is doch schon enorm, von daher erstmal abwarten wie unlimited das dann wirklich ist.

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Polizeistaat Soundcloud und der Patriot-Act für Musik

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Um es kurz vorweg zu nehmen, da diese Diskussion bereits nach der Veröffentlichung auf Neon.de aufkam: Dieser Text zielt in erster Linie auf die Sicht der jenigen ab, die Musik auf Soundcloud bereitstellen und verbreiten möchten, sprich Produzenten, Labels, Promo-Anbieter etc … nur indirekt betrifft es die eigentlichen Hörer, i.e. Endverbraucher, nur falls sich jemand an der Phrase “es gäbe keine adäquate Alternative” stören sollte. Gerade im reinen Listening-Bereich gibt es diese natürlich en masse.

Die Frage “wer nutzt alles Soundcloud?” zu beantworten dauert sicherlich länger als sich der Frage “wer nutzt es nicht?” anzunehmen , was allein daraus resultiert, dass es keine wirklich adäquate Alternative gibt und SC damit quasi ein Monopol inne hat. Zu was sich jedoch Monopole in der Regel entwickeln zeigt die Vergangenheit zweifellos und da macht auch SC keine Ausnahme.

In letzter Zeit hört man im direkten Kontakt mit Bekannten, dass diese das Verhalten von SC gegenüber den zahlenden Kunden nur noch als frustrierend empfinden, denn hier findet anscheinden eine förmliche Unterjochung statt die jeden unter Generalverdacht stellt. Mit der gezielten Bekämpfung von Spam, so die offizielle Begründung, hat das jedoch nichts mehr zu tun, eher kommt es einer zufallsgenerierten Bekämpfung gleich. Teilweise werden Nutzern diverse Funktionen für Monate gesperrt und mit seltsamen Floskeln abgehandelt, die jeder Grundlage entbehren. “Sie haben in den letzten 24h ihre Sounds in mehr als 75 Gruppen gepostet” … ja wozu nutzt man Soundcloud denn, doch genau dafür, das verbreiten der “eigenen” Sounds! Allein als Webspace zum Uploaden und hosten von Daten sind bis zu 500€ im Jahr dann doch etwas zu viel. Man schießt hier definitiv um Lichtjahre über das Ziel hinaus und restriktiert genau die Funktionen, die den Grundstein dafür legen sich bei SC anzumelden und diese Plattform zu nutzen.

“Sie folgen zu vielen neuen Accounts in einer zu kurzen Zeit” , ja gut bei der Menge an Musik die einem vielleicht gefällt ist man doch gern Up-to-date was neue Künstler anbelangt, was bitte soll also der Scheiss? “Dein Like/Repost-Verhalten kommt uns etwas seltsam vor” , aha wie soll es denn unseltsam aussehen, da kommt einem doch eher das Verhalten von SC mehr als nur “etwas” seltsam vor! Die Funktion hätte man sich dann auch getrost sparen können, den genau hier geht auch der Angriff auf die “normalen” reinen Listening-Nutzer los, die quasi nur am hören neuer Sounds interessiert sind und auch zeigen wollen was ihnen gefällt.

Was hier abläuft ist reine Schikane und ein ordentlicher Tritt in den Allerwertesten der eigenen zahlenden Basis, was an sich schon dämlich ist, man sollte nie die Hand beißen die einen füttert, denn wo wäre SC jetzt ohne genau diese Leute? Die Unfähigkeit ordentliche Algorithmen zu entwickeln um Urheberrechtsverletzungen (so werden z.B. neu produzierte Tracks auf Grund von Urheberrechtsverletzungen einfach nicht frei geschaltet, wie auch immer das gehen soll, selbst wenn der Track gerade frisch aus CuBase rausgeflutscht ist) oder Spam zu unterbinden mündet in einer pauschalisierten Verurteilung und Blockierung von Allem was nur irgendwie, möglicherweise, eventuell den Anschein hat irgendetwas zu sein … woher kennen wir das denn?

 In diesem Sinne, lasst euch das nicht gefallen … Programmierer und Investoren dieser Welt, es wird Zeit eine Alternative zu schaffen, und Eines verspreche ich, an Zulauf von neuen Nutzern wird es definitiv nicht mangeln !!!

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Lars Leonhard goes NASA

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Wenn man von sphärischem, dubbigem Ambient-Techno spricht kommt man am Düsseldorfer Lars Leonhard nicht vorbei, gerade was seine letzten Veröffentlichungen auf BineMusic anbelangt. Mit seinem Album “1549” hat er sich schon ein mal mit dem Thema der Luftfahrt auseinander gesetzt, die nächste Etage musste daher förmlich die Raumfahrt sein.

Am 20. Februar veröffentlichte nun die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, fast schon traditionell, spektakuläre Videoaufnahmen aus dem Weltall, diesmal sogar aus der einzigartigen Perspektive des Solar Dynamics Observatory (SDO)-Satelliten, der aufgezeichnete Bilder der Sonnencorona zeigt. Und was passt besser zu einem Tanz über 50.000 °C Gaswolken als der spacige Sound von Lars Leonhard, aber überzeugt euch selbst!

An dieser Stelle natürlich unseren Glückwunsch an Lars für eine solch außergewöhnliche Kooperation, wenn das mal nicht der Griff nach den Sternen ist. Zur Ruhe kommen wird Lars dennoch nicht, die nächsten Veröffentlichungen stehen bereits auf DimbiDeep Music und Diametral an, und auch das neue Album auf BineMusic ” Seasons – Les Quatre Saisons” zusammen mit Alvina Red steht in den Startlöchern, dazu aber mehr beim nächsten Mal, wenn wir Lars im Interview haben.

Den Track zum Video gibt es übrigens für günstige 1,00€ auf BANDCAMP

 

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Hanfry Martinez – Distraction Way EP (La vie en Rose)

6113384Disco 90“ ist mal ne feine Geschichte, wenn man leicht krank verspulten Acid-House-Sound mag, und das tu ich wohl sehr. Der Track grooved locker flockig vor sich hin, gespickt mit einer Menge an seltsamen Tönen zu denen man ganz ordentlich ein paar lustige Faxen auf der Tanzfläche abliefern kann. „Sunday Gathering“ ist dann in Koop mit Terence Terry entstanden und bringt dabei einen schön minimalen House-Sound auf den Plattenteller, reduzierte Beats und ein eingängiger Groove versprühen eine subtile Deepness die von der lasziven Frauenstimme im Hintergrund nahezu perfektioniert wird. Der Dyed Soundorom Remix im Gegenzug ist dann leider etwas zu monoton geworden, hier fehlt entweder der richtige Groove oder eben die notwendige Abwechslung, doch dafür gibt es ja noch den Digi-Bonus, denn „Hanfry Scan“ schiebt dann noch mal gepflegt über die Acid-House-Tanzflächen und bringt den Hypno-Faktor mit den man in besagtem Remix leider vergeblich suchte, definitiv ein feines Gesamtpaket!

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Maceo Plex – Space Junk EP (Ellum Audio)

ELL009Bei Maceos neuestem Werk geht es gewohnt subtil groovig zu, gerade was den Unterbau von “Filthy Mama” anbelangt. Knarzige Basslines die sich ineinander schieben stehen hier im Vordergrund und bringen eine ordentliche Portion Funk mit, dazu gibt es noch eine Menge an kleinen Synth-Effekten und ein einprägsames Vocal, was man nicht zwingend mögen muss, das aber zumindest für die Wiedererkennung sorgt. „Stimulation“ geht von vornherein mit etwas geradlinigerem, technoidem Charakter in die Bahn und schraubt sich stetig in eine höhere akustische Komplexität, nicht zu letzt durch die Padlandschaft die sich langsam in den Track einarbeitet und ein ganz neues Gefühl von Raum und Zeit versprüht. Hier geht es richtig episch elektronisch zur Sache, feinster, leicht trance-lastiger, Hypnosound.

 

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Dubit – Surfing This EP (Hidden Recordings)

026HRMit der “Surfing This EP” begeht der Berliner Dubit sein Debüt auf Hidden Recordings und stellt direkt seine Wandelbarkeit im elektronischen Sounddesign unter Beweis, nur um das schonmal vorweg zu nehmen. Insgesamt erwarten einen hier 4 Tracks und 2 Remixe die sich diverser technoider Stilmittel bedienen, dabei aber im den Dancefloor im akustischen Fadenkreuz behalten. “Ritestati” geht dabei eher den industriellen Weg und wird im Jason Fernandes Remix nochmal eine Etage düsterer gelegt. “Wiping Surf Trick” und “Hot Dog No Hot Dog” grooven dann schön dunkel verschuffelt durch die Gegend, wobei Letzterer definitiv durch die leiernd diabolischen Vocals im Gedächtnis bleibt. “An Eye to the Past, Hands to the Future” legt dann sogar nochmal einen leicht abstrakten Techhouse-Groove hin und wird zum guten Schluss von Jubilee durch einen feinen Dub-Remix nochmal angenehm aufgehellt, mein persönlicher Fav auf der EP.  Sehr abwechslungsreiches Release bei dem sicher jeder seine Freude haben wird.

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Lena Deen – Sleep Don´t Come Easily (Prologue)

PRGDIG009Auf Prologue geht es diesmal sehr ambient-like zu, zumindest was das Original von “Sleep don´t come easily“ anbelangt. Lena Deen baut hier auf schöne, leicht dröhnende Flächen die sich ganz seicht durch den Raum bewegen, dazu noch ein paar nette perkussive Spielereien und ein paar broken Beats lieferen eine kleine interessante Reise durch die weiten Weiten der elektronischen Musik. Für den Dancefloor dann eher geschaffen und im üblich dunkel hypnotischen Prologue-Stil fährt der Claudio PRC Remix, der sich von Beginn an permanent steigert und nur während der paar kleinen Breaks Zeit zum Luftholen lässt. „Hoover 904“ schließt dann nochmals mit ein paar Off-Beats und diversen Ambient-Drones das Release ab. In der Summe schönes Listening-Paket mit Tanz-Option.

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Grunbox & Nadja Lind – High Heels Trap (Lucidflow)

LF038Nadja Lind kollaboriert mit Grunbox für das neueste Release auf dem eigenen Label Lucidflow, welches sich schon längst zu einer wichtigen Adresse in Sachen feinem, deepen Sound gemausert hat. Mit “High Heels Trap” geht es auch direkt verschuffelt groovig zur Sache, beflügelt mit schönen, leicht kühl wirkenden Dub-Chords die den notwendigen Swing in den Track bringen und damit einen energetischen Flow erzeugen. Helmut Ebritsch geht es in seinem Remix etwas reduzierter und leicht schräg an, mittels subtiler Bassline, diverser Sample-Schnipsel und seltsamer Töne die immer wieder auftauchen legt er die Basis für ein breites Spektrum and kreativen Tanzbewegungen. “Shy Downtown” schließt das Release dann mit einer kleinen Portion Funk die bisweilen sogar leicht jazzig wirkt ab, hierbei tragen diverse Vocal-Spielereien durch den Sound und ebenfalls wieder eine Menge an akustischer Abstraktion, die aber keines Wegs die Tanzfähigkeit schmälern, feiner Lucid-Sound eben.

 

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WAFF – Rainbows EP (Hot Creations)

Immer wieder schön das bei manchen Labels der Name Programm ist und der Track „Jo Johnson“ heizt mit seinem nostalgischen Jack-House-Charme ordentlich ein, ein sich im Takt wiederholendes Vocal-Snippet und eine divenhafte Soul-Stimme bringt den Kopf dabei unentwegt zum wippen. „Jayda“ dann schon wesentlich deeper mit ein paar netten Piano-Klängen im Zentrum. „Rainbows“ selbst ebenfalls schön deep mit einem sich dezent wiederholenden Pad im Hintergrund und jazzigen Piano-Abfolgen im Vordergrund, die natürlich an das Glitzern des Lichts in Regentropfen erinnern, ein Regenbogen eben.

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Willkommen zum Tonreport …

Willkommen zum Tonereport, dem neuen Blog für elektronische Volksmusik. Wir werden uns für euch genre-übergreifend , von Techno bis Ambient, mit aktuellen Veröffentlichungen auf dem digitalen, wie auch dem physischen Markt befassen und euch diese durch kleine Reviews, sowie Vorhör-Möglichkeiten und weiterführenden Links vorstellen. Natürlich werden wir uns mit den Tracks kritisch auseinandersetzen, wobei sicherlich immer eine gewisse Subjektivität mitschwingt, denn jeder hat natürlich eigene musikalische Vorlieben. Im Gegenzug könnt Ihr euch bei uns natürlich sicher sein, dass wir auch alles so meinen wie wir es schreiben und nicht einfach alles in die Höhe loben. Bei uns gilt definitiv nicht die Devise, In ist wer drin ist ;-)

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Nicole Moudaber - Believe (Album Release - Drumcode)

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Lars Leonhard - Seasons (Album - Interview - BineMusic)

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