Archive for ‘ Dezember, 2012

Maceo Plex – Space Junk EP (Ellum Audio)

ELL009Bei Maceos neuestem Werk geht es gewohnt subtil groovig zu, gerade was den Unterbau von “Filthy Mama” anbelangt. Knarzige Basslines die sich ineinander schieben stehen hier im Vordergrund und bringen eine ordentliche Portion Funk mit, dazu gibt es noch eine Menge an kleinen Synth-Effekten und ein einprägsames Vocal, was man nicht zwingend mögen muss, das aber zumindest für die Wiedererkennung sorgt. „Stimulation“ geht von vornherein mit etwas geradlinigerem, technoidem Charakter in die Bahn und schraubt sich stetig in eine höhere akustische Komplexität, nicht zu letzt durch die Padlandschaft die sich langsam in den Track einarbeitet und ein ganz neues Gefühl von Raum und Zeit versprüht. Hier geht es richtig episch elektronisch zur Sache, feinster, leicht trance-lastiger, Hypnosound.

 

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Dubit – Surfing This EP (Hidden Recordings)

026HRMit der “Surfing This EP” begeht der Berliner Dubit sein Debüt auf Hidden Recordings und stellt direkt seine Wandelbarkeit im elektronischen Sounddesign unter Beweis, nur um das schonmal vorweg zu nehmen. Insgesamt erwarten einen hier 4 Tracks und 2 Remixe die sich diverser technoider Stilmittel bedienen, dabei aber im den Dancefloor im akustischen Fadenkreuz behalten. “Ritestati” geht dabei eher den industriellen Weg und wird im Jason Fernandes Remix nochmal eine Etage düsterer gelegt. “Wiping Surf Trick” und “Hot Dog No Hot Dog” grooven dann schön dunkel verschuffelt durch die Gegend, wobei Letzterer definitiv durch die leiernd diabolischen Vocals im Gedächtnis bleibt. “An Eye to the Past, Hands to the Future” legt dann sogar nochmal einen leicht abstrakten Techhouse-Groove hin und wird zum guten Schluss von Jubilee durch einen feinen Dub-Remix nochmal angenehm aufgehellt, mein persönlicher Fav auf der EP.  Sehr abwechslungsreiches Release bei dem sicher jeder seine Freude haben wird.

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Lena Deen – Sleep Don´t Come Easily (Prologue)

PRGDIG009Auf Prologue geht es diesmal sehr ambient-like zu, zumindest was das Original von “Sleep don´t come easily“ anbelangt. Lena Deen baut hier auf schöne, leicht dröhnende Flächen die sich ganz seicht durch den Raum bewegen, dazu noch ein paar nette perkussive Spielereien und ein paar broken Beats lieferen eine kleine interessante Reise durch die weiten Weiten der elektronischen Musik. Für den Dancefloor dann eher geschaffen und im üblich dunkel hypnotischen Prologue-Stil fährt der Claudio PRC Remix, der sich von Beginn an permanent steigert und nur während der paar kleinen Breaks Zeit zum Luftholen lässt. „Hoover 904“ schließt dann nochmals mit ein paar Off-Beats und diversen Ambient-Drones das Release ab. In der Summe schönes Listening-Paket mit Tanz-Option.

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Grunbox & Nadja Lind – High Heels Trap (Lucidflow)

LF038Nadja Lind kollaboriert mit Grunbox für das neueste Release auf dem eigenen Label Lucidflow, welches sich schon längst zu einer wichtigen Adresse in Sachen feinem, deepen Sound gemausert hat. Mit “High Heels Trap” geht es auch direkt verschuffelt groovig zur Sache, beflügelt mit schönen, leicht kühl wirkenden Dub-Chords die den notwendigen Swing in den Track bringen und damit einen energetischen Flow erzeugen. Helmut Ebritsch geht es in seinem Remix etwas reduzierter und leicht schräg an, mittels subtiler Bassline, diverser Sample-Schnipsel und seltsamer Töne die immer wieder auftauchen legt er die Basis für ein breites Spektrum and kreativen Tanzbewegungen. “Shy Downtown” schließt das Release dann mit einer kleinen Portion Funk die bisweilen sogar leicht jazzig wirkt ab, hierbei tragen diverse Vocal-Spielereien durch den Sound und ebenfalls wieder eine Menge an akustischer Abstraktion, die aber keines Wegs die Tanzfähigkeit schmälern, feiner Lucid-Sound eben.

 

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DJ Hi-Shock – Divine Intervention EP (Planet Rhythm)

PRRUKDIG005Nach den letzten Massen an Advanced Human Releases freu ich mich doch sehr, dass Herr Nielsen mal wieder Material als DJ Hi-Shock auf den Markt schmeißt, das dazu noch auf Planet Rhythm, da kann nicht mehr viel schief gehen. Es gibt Big-Room-Techno vom Feinsten, dabei schiebt sich “Divine Intervention” unaufhaltsam und brachial auf die Tanzfläche, mittels wuchtig, hallendem Kick und massiver Bassline, noch ein paar reduzierte Percussions und subtile Breaks, mehr braucht man eigentlich auch nicht. “Quantum Intervention” hingegen lässt die Parallelen zu den Advanced Human Tracks eindeutig erkennen, etwas langsamer im Beat und fleißig gefilterte Dub-Chords paaren sich mit technoiden Elementen. “Morph” drückt dann wieder gewaltig im industriellen Stil und wirkt trotzdem irgendwie warm und wohlig mit dezenten Off-Beats und düsterem Synth-Pads, treibender Hypno-Sound wie gemacht für dunkle Clubs, viel Nebel und Strobo!

 

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Nina Kraviz – Steve Rachmad & Kink Remixes (Rekids)

Eines der diesjährigen Highlights war sicherlich Ninas „Ghetto Kraviz“ und wer würde sich da für ein Remixprojekt nicht besser anbieten als Altmeister Steve Rachmad der das Original direkt in zwei neuen Interpretationen abliefert. Im „Jack Mix“ geht es erstmal trocken stampfig zur Sache, dazu wird das Vocal im Fordergrund durch die Gegend geschickt bis im Break die Synth-Pads einsetzen und Gänsehaut erzeugen, subtiler Techno mit Detroit-Flavour. In der „Scorp Interpretation“ geht es wesentlich verspulter zu Sache und allein der verpeilte Synthie erinnert schon an gute alte Zeiten in denen man im Club lediglich Strobo und Nebel benötigte um glücklich zu sein. „Love or Go“ wird zum guten Schluss noch von Kink remixed und dabei wird es noch mal schön groovig deep, wobei der sich hochziehende Synth leicht psychotisch wirkt, perfekt für die Afterhour um dem Feiervolk den Rest zu geben.

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Automale – Automale EP (Diametral)

Hinter Automale versteckt sich ein neues Projekt eines alten Bekannten, und zwar M. Rahn, und sobald man das weiß hört man im Sound doch klare Parallelen. Der Track “Automale” selbst beginnt lieblich fluffig, baut aber direkt einen technoide Wirkung mittels rauer Bassline und schnittigen Snares auf. Dazu gibt es ein paar verzerrte Vocals und schwebende Dub-Flächen die an den typisch Rahn Sound anknüpfen. Wesentlich deeper geht es dann bei “Baumrauschen” zu Gange, man könnte hier schon irgendwie im morgentlichen, nebeligen Wald stehen während man die verhallenden Töne herabfallender Wassertropfen von den Bäumen hört. “Saurer Regen” geht dann noch einen Schritt weiter Richtung Ambient, raumfüllende Flächen und Echo-Effekte paaren sich hier mit der subtilen Kickdrum und reduzierten Percussions zu einer eigenen kleine Reise in die tiefsten Tiefen der elektronischen Musik, wirklich feiner Listening-Stuff.

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Mike Wall – Maidmoselle (Tic Tac Toe)

Mike Wall gibt sein Debut auf dem dänischen Label TicTacToe und erzeugt dabei mit seinem Track “Maidmoselle” eine beklemmende technoide Wirkung, die durch die im Hintergrund schwingende, leicht gequält wirkende Stimme zudem noch eine interessante psychotische Tendenz erhält. Passend zur Stimmung auch die geisterhaft wirkenden Piano-Chords, vermutlich nicht jedermanns Geschmack, aber mit Sicherheit mal was Anderes. Markus Suckut geht in seinem Remix dann gewohnt reduziert ans Werk und etabliert einen trockenen und eingängigen Groove, der sicherlich als optimaler Lückenfüller am besten einzusetzen ist. “Insane” wird dann sehr Dancefloor-kompatibel im aktuell düsteren Dub-Techno-Stil, wie man es zur Zeit an fast jeder Ecke hören kann, ohne Frage natürlich solide produziert und wirkungsvoll arrangiert. Der Leghau Remix bekommt dann noch einen leichten Techhouse-Drive und etwas mehr Dynamik in der Zusammenstellung, von daher ein gutes Komplement zum Original, für jede Zeit der Nacht das Richtige dabei!

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FEATURED ALBUM

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

Mike Wall – Maidmoselle (Tic Tac Toe)

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