Archive for ‘ November, 2012

Seph – AM 02 (Aula Magna)

Nach dem erfolgreichen Start von Aula Magna kommt mit Seph auf dem zweiten Release sicherlich kein unbekannter daher und dieser strotzt nur so vor Energie. “Temporaria” startet mit schönen Offbeats zum üblichen 4/4 Takt, dazu noch einpaar schön verschraubte Chords und minimalistische Hihats treiben den Dubliebhabern das Grinsen ins Gesicht. In “Reflejo”  geht es dann ein wenig fordernder zur Sache wobei hier der Fokus auf den Filterspielereien mit den diversen Echo-Effekten liegt. “Navi” hingegen fast schon chillig im Downtempo angesiedelt, schöne Pads und eine leicht verspielte Bassprogrammierung tragen zum gediegenen Lauschen bei. In “Zoom” gibt Seph dann nochmal seine Affinität zu den gebrochenen Beats preis und als Digi-Bonus gibt es noch einen detroitlastig verspulten Afterhour-Track der ebenfalls den Breaks fröhnt, was will man mehr?

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Tone of Arc – Goodbye Horses

Mit Tone of Arc liegt diesmal Sound in meinem Player mit dem ich grundsätzlich eigentlich gar nichts anfangen kann, aber ich versuche mal objektiv zu bleiben. Als Unwissender würde ich “Goodbye Horses“, ein Cover auf das 1988 von Lazarus veröffentlichten Original, wohl als Mischung aus Depeche Mode, Blind Passengers und Wolfsheim am besten definieren können, Darkwave-Synth-Pop oder sowas in der Richtung, definitiv aber klanglich sehr hochwertig produziert und für Fans des Sounds sicherlich sehr überzeugend. Mein persönlicher Favorit im Trio hier definitiv “Sound Snail” denn allein schon das massiv volumige Piano erzeugt sogar bei mir Gänsehaut und das will schon was heißen. Deniz Kurtel steuert zum guten Schluss noch einen Remix bei der wohl am nächsten am Deephouse landet, schön verspielt und verträumt zeitloser Sound, easy listening.

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Rory Phillips – Mixed Fortunes 3

Es grooved gewaltig auf der neuen Mixed Fortunes, sicherlich 80s-Synth-Pop-House oder wie auch immer man es nennen möchte muss man mögen, tut man dies jedoch so ist man hier an der genau richtigen Adresse. “Don´t Stop” gots the Groove und das mit Sicherheit, schöne alte Analog-Synth Basslines die perfekt arrangiert sind greifen direkt die Beine an. Dazu gibt es diverse Pads und Strings die auch an diverse SuperNintendo-Sounds erinnern, oben drauf noch eine etwas klischeehafte Roboterstimme, aber es passt halt irgendwie. Sehr cooler Gute-Laune-Sound. “E-Bow” dann eher im Deephouse angesiedelt macht bei 115 bpm einen sehr lässigen Eindruck, der gerade durch die im PingPong platzierten Pianos und Strings zum träumen einlädt und einen schönen spacigen Character generiert, zum Ende hin allerdings leider etwas überfrachtet wirkt.

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Frank Martiniq – Insomniac EP

Der Wahl-Berliner Frank Martiniq präsentiert seine neueste Veröffentlichung auf seinem Stamm-Label Curl und überzeugt erneut durch die epische Tiefe in seinem Sound. Der Titeltrack “Insomniac” erzeugt vom ersten Beat an eine enorm hypnotische Wirkung, getragen auf einem geschmeidigen 303-Bass, umgeben von warmen Dub-Chords und dezenten Perkussionen. Auch im Peak wird noch einmal subtil an der 303 gedreht die sich dabei gediegen durch die Gehörgänge schraubt. “Under the Boardwalk” drängt dann förmlich auf die Tanzfläche und auch hier wird der Hörer zum Schweben eingeladen, prägnante Chord-Stabs, diverse Synthies und Flächen bilden hier eine komplexe Soundlandschaft die den Groove förmlich gepachtet hat. “So far so Good” bildet zum Abschluss noch den experimentellen Part der EP, etwas gewöhnungsbedürftig vom Beat her, mit einem leichten Ambient-Charakter im Background einer Menge an Filterspielereien im Vordergrund, wird der Track in erster Linie wohl Liebhaber des Genres ansprechen. In der Summe eine sehr feine Sache bei der man zugreifen sollte.

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Emanuele Millozzi – Black Heart

Es rappelt im Karton den auf !Organism geht es gewohnt vorwärts, diesmal mit dem Italiener Emanuele Millozzi der mit “Black Heart” kräftig auf die Tube drückt. Rollende Basslandschaften gepaart mit zackigen Percussions die auf einer schönen dunklen Drohne daher kommen schrauben sich energetisch in die Ohrmuscheln. Zum Remix von Octave brauch man eigentlich nicht viel sagen außer “This man can do no wrong!” , trocken düster und kraftvoll werden hier die Industrie-Maschinen angestellt. “Boost” entgegen dem Namen verliert doch ein wenig an Druck im Vergleich, gerade die sich ziehenden uplifting Elemente gibt es zu Hauf bereits in genügend anderen Produktionen, etwas mehr Uniqueness wäre da doch wünschenswert. “Over the Real” hat dann wieder die nötige Eigenständigkeit, verpeilt, verspult und zum Teil leicht psychotisch, genau der richtig kranke Sound für eine verplante Afterhour.

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Peter Muller – Williamsburg

“It’s Partytime in Williamsburg” so lässt das pathetisch wirkende Vocal im Original Mix verlauten, fraglich ist dabei ob man die Party wirklich mitnehmen muss. Techhouse mit leicht antiquierten Electro-Basslandschaften und Synth-Spielereien die an frühe Rother Produktionen erinnern und trotzdem qualitativ hinterher hinken, für meinen Teil eher Liebhabermusik. Ein Schelm wer böses denkt, aber der beste Weg ein durchschnittliches Original zu retten ist noch immer ein paar Remixe mit beizulegen. So auch hier mit Jori Hulkonnen der mit leicht klassischen Ambitionen schönen Deephouse abliefert, im Besonderen ist hier die verspielte Bassline wirklich hörenswert. Im Laurer Remix wirkt auch der Oldschool-Charme noch nach, verspielter Bass mit ein paar Piano-Chords tragen den hörer problemfrei über die knapp sieben Minuten Spielzeit. Matt Walsh macht mit seinem minimalen Technosound dann den Abschluss und fokusiert hierbei den Sägezahn-Bass mit diversen Cutoff und Release Spielereien, angenehmer WarmUp-Sound.

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Mattias Fridell – Cromosom003

Die neue Cromosom ist da, und wenn diese auch noch vom Schweden Mattias Fridell kommt sind die Erwartungen gleich noch mal so hoch und werden definitiv nicht enttäuscht. “003.1” startet direkt kraftvoll industriell, allein schon die trockene Kickdrum lässt das Trommelfell nach innen wachsen. Im Advanced Human Remix gibt es dann feinsten BigRoom-Sound der monumentaler kaum sein könnte und mit der eingebauten Aggressivität so ziemlich alles platt machen sollte was sich ihm in den Weg stellt. “003.2” deckt den Tisch dann mit einem speziellen mix aus Dub und Techno, schöne Reverse-Pads mit LoFi-Charakter filtern sich durch den gesamten Track und tragen zu einer enorm hypnotische Wirkung bei. Den Abschluss macht “003.3” der schon fast minimal melodisch wirkt, nicht zuletzt durch den Synth-Arp der hier im Fokus steht und seinen Oldschool-Charme ausspielt.

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Silvision – ETO EP

Beim neuem Release von Silvision ist fraglich ob schon etwas kaputt ist, oder ob noch etwas kaputt geht, persönlich tendiere ich zu Letzterem und ich gehe mal davon aus es wird mein Subwoofer sein. “G7a” schiebt sich hier kompromisslos vorwärts, getragen von knochentrockenen Kickdrums und einem aggressiv wirkenden Synth der stetig an Intensität zunimmt, optimales Peaktime-Material. “G7e” ist da schon etwas subtiler zu Gange, mit bauchiger Kickdrum und einer Menge metallischer Elemente wirkt es teils schon fast ein wenig zu loopig, aber dafür gibt es ja Remixe. ad.lib packt dabei seine typisch weichen und trotzdem knackigen Kickdrums mit diversen Offbeats aus und treibt den Hörer dann durch eine alte, rostige Industriehalle. Chris Page scheppert dann abschließend gepflegt wuchtig auf die Tanzfläche und bedient sich alt bewährter technoider Elemente, nicht zwingend innovativ aber mit Sicherheit wirkungsvoll.

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Unbroken Dub – Checkpoint EP

Ein frischer Dub-Techno-Wind weht um die Ecke und der kommt diesmal aus Sibirien. Unbroken Dub ist in einschlägigen Kreisen durch seine bisherigen Releases auf RAWAX bekannt und gibt nun auf dem renomierten Label Delsin sein Debut. 3 Tracks erwarten den Hörer auf der Checkpoit EP, die so gleich und doch unterschiedlicher kaum sein könnten. “I want to make this louder” könnte treffender kaum sein, denn hier gibt es feinste Dub-Ambient-Flächen die durch diverse Filterspielereien geschoben werden und in einenen zeitlos schwebend Detroit-Track münden. “Det Special” hingegen wirkt wesentlich abstrakter und experimenteller, doch auch hier ist die Affinität zu den diversen Dub und Noise-Elementen deutlich erkennbar. “Insane” macht den Abschluss und wirkt auf den ersten Ton vielleicht etwas konfus, aber das rechtfertigt allein schon der Name. Bei genauerem Hinhören merkt man jedoch die Detailverliebtheit, die hier durch hochtönige Acidspielerein mittels 303 nahezu exzessiv ausgelebt wird. Sehr schönes Release für Liebhaber und für Alle die ihren musikalischen Horizont erweitern wollen.

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Franksen – Swinger EP

Franksen ist sicherlich nicht zu letzt als Initiator der Clubnight auf You.FM bekannt, in der er regelmäßig mit seinen Gast-DJs einen 360° Rundumblick auf die elekronische Musik bietet. Auch als Produzent kann er auf eine füllige Discographie blicken, in der sich u.a. Labels wie Plastic City, Circle,  Dieb Audio, We Play Minimal und Salted Music befinden. Sich selbst sieht er wohl am ehesten im Techhouse-Bereich was er mit seiner aktuellen Veröffentlichung auf dem Frankfurter Diametral Label erneut zeigt. Mit seiner Swinger EP bringt er drei Tracks direkt auf die Tanzfläche, die sowohl klassische House-Elemente wie auch die moderne Art des Grooves verbinden.   “Strings Attached” geht dabei zum Beispiel betont deep ins Rennen und baut sorgfältig eine sphäreische Padlandschaft auf die hier und da mit ein paar feinen Akkorden garniert wird. “Stix” hingegen geht wesentlich fordernder in die Beine und hat dabei den Funk quasi gepachtet. Man hört also an Abwechslung mangelt es hier definitiv nicht, schöner Warming-Up-Sound den man für alle Fälle dabei haben sollte.

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Regen – Harry Klein Records 007

Es gibt wieder neues Material aus München das sich hören lassen kann. Das Label vom gleichnamigen Club „Harry Klein“ überzeugt schon seit längerem mit ihrer Auswahl an Künstlern und Sound. Nr.007 kommt nun von „Regen“ der direkt verspielt und verträumt mit seinem „Spring Toy“ zu Rande geht, schöne detroitige Hookline min klassischen House-Elementen und dezent funkigen Hintergrund-Synthies treiben unbeschwert ihres Weges. Mit „Lindberg“ und „Limetew“ , den es leider nur als digitalen Bonus gibt, geht es nochmal eine Etage deeper, wobei letzterer mit seiner flauschige Pad-Landschaft den Epic-Contest gewinnt. Das Dancefloor-Highlight darf natürlich auch nicht fehlen, mit „Shudder“ gibt es nochmal schöne bauchig, trockene Kicks und antreibende Chord-Delays die gepflegt an der Hüfte zupfen. Sehr schönes , abwechslungsreiches Release als Bereicherung für jede Afterhour.

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Paul Ritch – Live at Green&Blue 10th Anniversary

10 Jahre Green & Blue und dazu leider auch noch das letzte Event in dieser Art treibt sicher so einigen Feierleuten die Tränen in die Augen. Und doch kann man sich ein wenig freuen denn Cocoon Recordings bringt nun Paul Ritchs Live Set schön auf CD gebrannt unters Volk und es lohnt sich sicherlich nicht nur als Retrospektive für die Leute die vor Ort waren. Paul grooved mit seinem Sound unumstritten von Anfang an, denn hier geht es nicht um die Listening-CD für zuhause sondern allein ums Party machen. Insgesamt 9 Tracks schieben sich perfekt ineinander und lassen wohl kaum ein Bein ruhig in der Ecke stehen. Allein die fünf noch unveröffentlichten Tracks sollten Anreiz genug sein um hier ein paar Euronen zu investieren. Feinster Techhouse Sound der vor Energie und Abwechslung nur so strotzt wobei mein persönliches Highlight definitiv Pauls Remix für Butchs “303″ ist, immer wieder ein Genuss die perfekte Symbiose von Acid und Techno zu erleben. Absolutes Muss für alle die da waren und für alle die nicht da waren!

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Monoloc – Drift (Album)

Meine letzte Begegnung mit Monoloc liegt schon ein paar Jahre zurück und damals kam er mir leicht zurückhaltend vor, wodurch natürlich nahe liegt, dass er sich lieber durch seine Musik ausdrückt, denn die ist sicherlich alles andere als zurückhaltend, was sein aktuelles Album „Drift“ eindeutig beweist. In eine musikalische Ecke oder zu einem bestimmten Genre zuordnen kann man Monolocs Sound definitiv nicht, was natürlich für ihn spricht und was auch der Track „It´s Mine“ zeigt, den hier hört man klare Parallelen zum Synth-Pop. Der direkte Bezug zum Dancefloor ist allerdings durchs ganze Album hörbar, wäre ja sonst auch irgendwie paradox auf CLR zu releasen. Auch seine Affinität zu Offbeats dürfte nur den wenigsten verborgen geblieben sein, so höre man in die leicht diabolischen Tracks „Try“ oder „About“, und ein gewisser düsterer Sound-Faden zieht sich dabei durch fast alle Produktionen von Monoloc. Im Gegensatz zu den meisten Single-Releases merkt man beim Album schon eine gewisse Experimentierfreudigkeit, gerade was die Verbindung von Techno mit Vocals anbelangt. In Zusammenarbeit mit Daniel Wilde entstanden so einige Tracks mit signifikanter Stimme, die aber sicherlich nicht jedermanns Fall sein dürften, doch darum geht es bei einer Albumproduktion auch eher weniger. In der Summe ein sehr interessantes und sehr gut produziertes Gesamtkunstwerk für das man sich einfach mal die Zeit nehmen sollte und mit dem man zur richtigen Zeit, am richtigen Ort definitiv auch auf der Tanzfläche punkten kann.

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FEATURED ALBUM

youAND: THEMACHINES – Behind LP Reshaped (Ornaments)

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FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

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FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

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RANDOM FEATURE

Hanfry Martinez – Distraction Way EP (La vie en Rose)

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