Archive for ‘ Juni, 2012

Ad.lib & Silvision – Collide (Affin)

Mit “Collide” bewegt sich das Stuttgarter Affin-Imprint auf die düsteren Techno-Sounds zu. Minimalistische Strukturen, kraftvolle Kickdrums und diverse Reverse-Synthies bilden eine stressfreie und tanzbare Techno-Landschaft. Im Jereon Search Remix geht es etwas treibender voran, basierend auf einem schön spuligen Retro-Loop. Advanced Human setzt in seinem Remix dann seine typischen Akzente mit dem allumfassenden Bass und bedient sich nur einiger Synths aus dem Original. Zur Vollkommenheit gibt es dann noch „Path 1 & 2“, hier wird auf bauchige und sehr volumige Kickdrums gesetzt, dazu einiges an Soundspielereien mit viel Hall, wobei „Path 2“ etwas industrieller wirk und als kleine Geheimwaffe aus dem Rennen hervorgeht. (5/6)

FINDE ON BEATPORT

AD.LIB ON FACEBOOK

AFFIN ON FACEBOOK

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

V.A. – CatalogoMX001 (33 Tracks FOR FREE!!!)

CatalogoMX ist ein neues Project von insgesamt 30 unabhängigen Labels, die alle samt aus Mexiko stammen, hier vorn weg natürlich Blaq Records , Pantamuzik und Suplex. Hier geht es in erster Linie darum eine Menge an mexikanischen Künstler zu promoten und deren Musik frei zugänglich zu machen. Das Projekt selbst dient als künstlerische Plattform zum erforschen, teilen und gemeinsamen remixen diverser Tracks. Die erste Veröffentlichung sollte schon allein des Umfangs wegen volle Punktzahl erhalten, denn wann bekommt man schonmal 33 Tracks in einem Paket für Umme. Inhaltlich gesehen bzw. gehört sollte man definitiv breitbandfähig sein, denn bis auf treibend industriellen Techno ist quasi fast alle am Start, genre- und stilübergreifender Sound von Downtempo und jazzigen Lounge-Klängen über Disco und Deephouse bis hin zu groovigem Techhouse. Bei einigen der Tracks kommen natürlich auch typisch, alternativ mexikanische Elemente zum Einsatz, die man mögen kann aber natürlich nicht muss. Im Grund ein extrem abwechslungsreiches Paket, welches durchweg sehr gut produziert ist und bei dem sich jeder einfach nur die persönlichen Sahnestücke heraussuchen muss. Prelisten gibt es leider nicht, was bei 33 Tracks auch etwas schwer wäre, daher einfach den Link hier unten anklicken und das komplette Paket direkt als ZIP laden.

DIRECT DOWNLOAD CATALOGOMX

CATALOGOMX ON THE WEB

BLURB // CatalogoMX is a platform of more than 30 independent record labels, all of them diverse and from different parts of México. This project is an open window to the underground musical culture of México. Mexico, like many parts of the world, is undergoing profound changes and at the same time is equal to any global musical flow. CatalogoMX is also a manifest, with the objective of promoting the work of independent Mexican music producers and to insert them in an international circuit of musical negotiations. The means of production and distribution have been democratized and it is within this context that CatalogoMX is an open platform of musical content to be explored, shared and remixed.

TRACKLIST:
01.Adrian Eihrlich_Three Days in Paradise_Triplet
02.Musjik_Dodii li_Senses Netlabel
03.Joseph Teruel_It's Only Love Doing It's Thing_Bust A Dub
04.Anime Edge_All Night Loop (Pezzner Remix)_Tenampa Recordings
05.Louie Fresco_No Romance_Mexa Records
06.Made To Move_Come To Dance_Disclosure crew
07.No Text_The Warp (Original Mx)_Greenbeat Records
08.Bufi & La Royale_Michael_Electrique Music
09.Balcazar_Rito_Neim
10.Death On The Balcony_Niteclub Of The Future_Akbal Music
11.Fax_Impala_Static Discos
12.Tina Moore_Never Gonna Let You Go (Love Bites edit)_Ruter Netlabel
13.Sergio Soroa_Time Ago (Original mix)_Kreativa Records
14.Apricot_Speakeasy_Dialtone Records
15.Light IDR & Zeque_September (2012 edit)_InfraDIgrecords
16.Maxson_Vuelta A Nacer (Dromme Tape Mix)_Nonpop Records
17.Mr. Jones_Why Don't You Tell Me_Pantamuzik
18.Eddie Mercury_I Was Born In Mexico_Disque Discos
19.Me & Myself_It's All About Music (Original Mix)_Thirteen Moons
20.Sankha_November Sky_Sounds Of Earth
21.Hanz_Walking (Tini_Tun Remix 2)_We Are Here Records
22.Alien's Dread_Tekken (Original Mix)_Get it on Records
23.Jack's son_With Softness_Abolipop
24.Nesstrak feat. Mock the Zuma_Whomper n' Blunt_Lowers
25.Bandido_Oldskool Rider_Suplex
26.Lao & Analice_Web Reflex_#401
27.Rifhes_Lost In The Forest_Techkilla
28.Moolok_Always Green_Metashake Recordings
29.Isaac Maya_Mexican Junglist_Lo Freq
30.Los Macuanos_Bandera_Tropic All
31.Blok One & Dfender feat Gina Estrada_Viento_Soulridaz
32.These Modern Ages_Oh No Nuno (Ian Hawgood)_Umor Rex
33.All Together Now_FM_Blaq Records

V.A. – Aula Magna 001 (Vinyl Only)

Das neue argentinische Techno-Label AULA MAGNA geht mit dem ersten Release direkt in die Vollen und damit auch direkt in die Beine. 4 Künstler, 4 Tracks und damit 4 Interpretationen wie man deep, elektronische Klänge mit feinen Dub-Elementen paaren kann. Seph kommt mit „Portal“ auf einem sich verzerrenden Moog-Synth daher, der sich durch den gesamten Tracks morpht. Mekas setzt mit „Raiz“ dann auf sich wiederholende Chord-Delays und einen seicht wirbelnden Arp mit diversen Echos im Hintergrund. Qik geht mit „Hearth“ dann schon fast minimalistisch reduziert ans Werk, deep dezente Glitch-Sounds mit einem anständigen LoFi-Charakter. Den Abschluss macht Pablo Denegri mit „Odessa Rain“, ein atmosphärischer Track der sich zwischen Ambient und Downtempo bewegt und dabei eine sehr düstere und komplexe Umgebung generiert. Für mich persönlich ein sehr guter Start für ein neues Label, ausgereifter Sound und abwechslungsreiche Künstler, da kann man auf Weiteres gespannt sein. (5/6)

FIND ON DEEJAY.DE

Orlando Voorn – Format Remastered (Opilec)

Herr Voorn bringt uns diesmal zwei klassische Tracks im neuen Mastering-Gewand. „Damn Right“ begint im typischen Detroit-Techno Stil und bringt auch gleich die kompletten 909 Sounds mit. Der Track driftet allerdings relativ zügig in eine Mischung aus Chill Out, Dubstep und Breaktbeat ab, doch gerade der tief schwärmende Bass, die soften Pads und das dezente Piano schaffen eine wohlig warme Soundlandschaft. Bei „Jam Session“ hört man die Session irgendwie schon direkt heraus, es geht auch sehr zügig und voll bepackt mit knackigen Kickdrums los die dann direkt umgeben von den typischen 90er Chords dahin treiben. Dazu gibt es noch einen geloopten Synthie der allerdings nach geraumer Zeit etwas anstrengend wird und zusammen mit den Stabs den Track leider ein wenig überfrachten. In der Summe aber feiner Oldschool-Techno Sound. (4/6)

FIND ON BEATPORT

ORLANDO VOORN ON FACEBOOK

OPILEC ON FACEBOOK

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

M. Rahn – Regenesis (DimbiDeep Music)

Regenesis” ist Matthias Rahn‘s fünftes Album oder besser gesagt Longplayer mit insgesamt 10 Tracks wobei einige davon als Re-Master von früheren Veröffentlichungen an den Start gehen. Hier erwartet einen eine abwechslungsreiche und zeitlose Reise durch die verschiedensten Aspekte des Dub-Techno, von dezent verspielt und geschmeidig bis hin zu aggressiv und fordernd. Auch die Detroit Liebhaber werden hier definitiv nicht zu kurz kommen, denn mit “Confused Mass” und “Retrogram” liefert Herr Rahn zwei sehr feine, an den “alten” Sound angelehnte Tracks die direkt auf den Dancefloor gerichtet sind. Im Übrigen fällt es schwer einen Favoriten zu wählen, denn der typisch Rahnsche Dub-Stil lässt kaum Wünsche offen, so würde ich mich am Ende für die epischen Weiten von “Gira” und für den enorm tiefen Bass-Sweep von “Regenesis” selbst entscheiden. Definitiv ein rundum gelungenes Album-Debut auf DimbiDeep Music das in keinem Afterhour-Case fehlen sollte. In nächster Zeit wird es zu dem noch eine Auskopplung von 4 Tracks auf limitiertem, blauen Vinyl geben, für alle Liebhaber sicher lich ein Muss. (6/6)

FIND ON BEATPORT

M.RAHN ON FACEBOOK

DIMBIDEEP ON FACEBOOK

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

M.A.D.A. & A.Trebor – Gatwick EP (Hidden Recordings)

Einfach gehalten und aufs Minimum reduziert so erklingt das neuste Release auf Hidden Recordings. Ein kräftige, etwas verzerrte Kickdrum, dazu ein immer wieder kehrender Main-Synth mit einer CutOff-Automation, diverse Hihats und Rides , dazu noch ein paar wirbelnde Snares, simply clever und ab auf die Tanzfläche. Jerome Sydenham gibt dem ganz dann noch einen treibend industriellen Charakter mit einem ultratiefen Subkick. „Palmo“ geht dann etwas gediegener zu Sache mit einem typischen ¾-Synth der sich durch den gesamten Track schraubt, fast schon etwas langweilig. Chris Finke hingegen gibt uns in seinem Remix dann noch mal die Chicagoer Breitseite, könnte auch eine Mischung aus DJ Rush und Speedy J sein, sehr geil. (5/6)

FIND ON BEATPORT

HIDDEN RECORDINGS ON FACEBOOK

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

V.A. – Dancing with Love Paradox (Danza Macabra)

Auf dieser kleinen Mini-Compilation geht es direkt beschwingt zur Sache und zwar mit „In Love“ von Axel Bartsch, gepflegt techhousig mit diversen FX-Spielereien und Synthpads, dazu noch ein markantes Vocal, klassisch aufgebaut und extrem wirkungsvoll. Von Patalac gibt es dann „Chp“ , was auch immer das bedeuten mag, der Track selbst ist eine solide Produktion basierend auf einer Bassline-Melo und diversen Flöten-Synthies, was sicherlich einige Anhänger finden dürfte. Im Anschluss heist es „From East to West“ im Zug mit SCSI-9, da bedarf es keiner großen Worte, zeitloser deeper House-Sound und ein geniales Piano mit ultralangem Release. Letzter im Bund ist Silence mit „Electricity“ der hier etwas perkussiver ans Werk geht mittels einer gepfelgten Tom-Bassline im Verbund mit einem schön groovigen Synth-Bass, ebenfalls markanten Vocals und ein paar, teilweise etwas zu  vordergründigen, Piano-Klängen. Das Paket macht auf jeden Fall Appetit auf den bevorstehenden Sommer. (5/6)

FIND ON BEATPORT

DANZA MACABRA ON FACEBOOK

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Unholded – When the Night has come (vierzehnnullvier)

Grundsätzlich finde ich es natürlich immer wieder aufs Neue bemerkenswert wenn sich ein paar idealisierte Musikliebhaber zusammen finden und sich trauen ein Label aus dem Nichts zu stampfen und das Ganze auf rein physischer Ebene. So auch das neue Vinyllabel “vierzehnnullvier” aus dem Raum Berlin/Potsdam , wobei ich über den Labelnamen selbst nichts weiter in Erfahrung bringen konnte. Das Debut-Release startet mit Unholded, der zu letzt schonmal auf Varied veröffentlicht hat. Tracknamen ansich sind zudem auch Schall und Rauch im Musikgeschäft, daher sagt  „Unlad“ erstmal nicht viel aus, passt aber diesmal irgendwie doch zum Track selbst. Kickdrum und ein paar Low-Toms die ab und zu durch einen bauchigen Sub-Bass flankiert werden, garniert mit einer Menge an Tönen die vermutlich wahllos im Track platziert wurden, wobei man natürlich nie die künstlerische Komponente in Frage stellen sollte. Bruno Pronsato, als Remixer, geht das alles schon konzeptioneller und durchdachter in seinem typisch deep verspielten Style an, die rückwärts abgespielten Vocals und der runtergepitchte Bass kommen dabei wirklich sehr cool rüber. „Uneak“ dann wieder etwas verpeilter Sound den man durchaus mögen kann, aber nicht zwingend mögen muss. Highlight daher definitiv Brunos Remix der das Release noch über den Zenit bringt. Für mich persönlich ein etwas holpriger Start, wobei das Namedropping hier durchaus Sinn gemacht hat, daher sicherlich sinnvoll die nächsten VÖs mal zu behorchen. (3/6)

FIND VINYL ON DEEJAY.DE

VIERZEHNNULLVIER ON THE WEB

Idealist – Defective Units (Broque)

Aus dem Hause Broque kommt einmal mehr ein wunderbares Release, um das schon mal vorweg zu nehmen. Idealist präsentiert mit „Unit I – III“ direkt subtile Basslines, weiche Kickdrums, verspielte Soundlandschaften eingebettet in einer ordentlichen Portion Acid und harmonischen verwobenen Chords-Pads. „D-U-F-B“ vertritt dann den industriellen Dub-Part mit einem metallisch brachial klingenden Pad im Hintergrund und wiederum verzerrten 303-Spielereien im Vordergrund. „Bad Times“ ist hier der einzige Track der ohne besagten Acid auskommt, was die Aussagekraft aber keines Weges schmälert, zeitloser und wunderschön deeper Afterhour-Sound, ein rundum gelungenes Paket. (6/6)

FIND ON BEATPORT

IDEALIST ON FACEBOOK

BROQUE ON FACEBOOK

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Motor feat. Martin L.Gore – Man Made Machine (P.A.S. DNA Interpretation – CLR)

Viele würden sicherlich das neueste CLR Release pauschal und ungehört schön reden, denn was von CLR kommt kann doch eigentlich nicht schlecht sein. Dem muss ich diesmal jedoch vehement widersprechen. Auf dem nun 58. Release wird wie üblich natürlich mit Szene-Größen umsich geworfen die über jeden Zweifel erhaben sind und somit von vorn herein schon die Ohren blenden, meist auch zu Recht. Aktuell mit Motor, Martin L. Gore (Depeche Mode) und Planetary Assault Systems (Luke Slater), um dessen Remix es hier geht, denn das eigentlich gängige Original wurde ja nun schon zu Genüge durchgenudelt. Los geht’s mit einer trocknen Kickdrum die sich alle paar Takte doppelt, ein stumpfer Synth loopt sich formlich durch den gesamten Track und erinnert eher an die ersten Gehversuche in Fruity Loops. Oben drauf gibt es einige kleine Hihats und FX-Spielerein die sich durch Unmengen and Hall und Delay ab und zu mal in die Höhe ziehen. 2-3 mal bekommt der Track sogar richtigen Vortrieb wenn der subtile Bass-Effekt einsetzt, aber das hält nur für acht Takte und dann fällt alles in den alten, nervigen Trott zurück. Der Back-Link zu „Man Made Machine“ kommt ca. 15 Sekunden vor Schluss, denn da wird das Vocal mal eingespielt. Das Ganze gibt es zudem als limitiere One-Side-Picture 12“, für Sammler sicherlich interessant, da die Vinylpreise allerdings ans Erdöl gekoppelt sind sollte doch schon wenigsten auf beiden Seiten was zu hören sein, wenigstens der Umwelt zu Liebe. Die Frage die mich bei so was immer wieder brennend interessiert, was würde ein Label sagen wenn ein NoName einen solchen Track als Demo abliefert… vermutlich nichts außer Ablage P … in diesem Fall allerdings wird das sicherlich als innovativ deklariert und die Lemminge laufen pflichtbewusst mit ihren Geldbeuteln hinterher. Für mich daher der Flop des Monats!

FIND ON BEATPORT

CLR ON THE WEB

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Deepchild – Cold Work / Rachels Shadow (Affin)

Bei Deepchild bedarf es sicherlich keiner langen Erklärungen und so geht es direkt mit einer schön deepen, fast schon kindlich verspielten Bassline los die mit einigen jazzigen Pianoklängen kombiniert wird, die ansatzweise jedoch etwas verwirrt wirken mag. Als Remixer an Board ist Roland M.Dill der das Ganze in einen treibenden und wesentlich aufgeräumteren Techhouse-Track transformiert. Den zweiten Track „Cold Work“ gibt es dann sogar in vier Versionen und im Original direkt mit einer flashigen 303-Acid-Line, yes that’s fine! Stone OWL interpretiert das Ganze im subtilen Breakbeat-Stil und Noah Pred liefert sogar gleich zwei Remixe in seinem typisch deep perkussivem Stil ab, dich sich dabei fast nur durch die fehlende 4/4 Kick unterscheiden. (5/6)

FIND ON BEATPORT

DEEPCHILD ON FACEBOOK

AFFIN ON FACEBOOK

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Alexey Volkov – Dust EP (Planete Rouge)

Wen man geladen wird auf Terence Fixmers Label zu veröffentlichen, kommt man nicht umhin vom ersten Kick an Druck aufzubauen und nichts anderes macht Alexey Volkov mit seiner Dust EP. „Dust“ selbst forciert kraftvolle Kicks mit kurzem Release, spulige Hihats und eine metallische Hookline die eine monoton technoide Umgebung mit Hypnosefaktor erzeugen. „Overschadow“ hingegen etwas minimaler, aber nicht minder hypnotisch, bedient sich der kompletten 808-Palette an Sounds basierend auf  einer knarzigen Bassline. Im Endless Remix dann wieder wesentlich treibender, fast schon monumental. Zum guten Schluss noch „Corner“ korrespondierend zu Overschadow verbleibt im perfekten Minimalismus und schraubt sich unentwegt immer mehr in die Gehörgänge. Definitiv ein Must Have! (6/6)

FIND ON BEATPORT

ALEXEY VOLKOV ON BEATPORT

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Plasmic Shape – Incognito Complex (Hypnotic Room)

Hypnotic Room überrascht einmal mehr mit neuen interessanten Projekten bzw. Künstlern, denn Plasmic Shape sagt mir aktuell noch nicht wirklich viel, im Gegensatz zum Sound der hier mitgeliefert wird. Gerade Liebhaber experimenteller Klänge dürften hier genau richtig sein. „Incognito Complex“ wie auch „The Selfish Phrequency“ bauen auf unerhört druckvolle Kickdrums, umgeben von diversen Soundspielerein, LoFi-Elementen und dubbigen Pads die zuletzt im Einsatz aggressiver 909-Percussions gipfeln, und das Warten lohnt sich. „Retro Simplex“ geht dann noch mal richtig zur Sache, wie der Name sagt irgendwie retro und doch simpel, eine markante Arp-Sequenz kombiniert mit den Breaks an der richtigen Stelle, es funktioniert! Obendrauf gibt es noch einen feinen Fallhead Remix, was will man mehr. In der Summe feinster Techno mit eigenständigem Charakter und dem gewissen Oldschool-Charme. (6/6)

FIND ON BEATPORT

PLASMIC SHAPE ON FACEBOOK

HYPNOTIC ROOM ON FACEBOOK

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Advanced Human – Planetary Grid System (Gynoid Audio)

DJ Hi-Shock ist Macher des australischen Label-Netzwerks “Elektrax”, und nicht zuletzt bekannt durch seine Veröffentlichungen auf Nachtstrom und Synewave. Mittels seines neuen Alter-Egos „Advanced Human“ ebnet er den Weg für geradlinigen, industriellen Techno mit dem gewissen Etwas an Groove, wobei sich gerade auch beim aktuellen Release an diversen Dub & Chord Synthies bedient wird. Ausgereifter Dancefloor-Techno am Puls der Zeit der auf jeden Fall ein Reinhören wert ist. Besonders hervorheben möchte ich dabei noch den Track „Into the Light“ der eine wunderschön beklemmende Atmosphäre generiert und damit ein sehr hohes Potential hat das Feiervolk in Trance zu versetzen. (5/6)

FIND ON BEATPORT

ADVANCED HUMAN ON FACEBOOK

GYNOID AUDIO ON FACEBOOK

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Groof – Reality Fails (Warm Up Recordings)

Also mit Warm-Up hat das Release wahrlich nichts zu tun, hier geht es direkt in die Peaktime, volles Programm ins Gesicht. Hypno-Techno mit Oldschool-Flair so wie es sein soll und schön zu hören, dass diese Art von Sound endlich wieder für den Dancefloor entdeckt wird. Analog trocken verloopte Bells und Bongos mit dezenten Varianzen die sich gerade im Trance-Zustand enorm auf der Tanzfläche auswirken werden. Besonderes Ohrenmerk hierbei auf  „Angel Exterminador“ und „Island“, so schön verspult hypnotisch, feinster Detroit Sound mit der perfekten Mischung. Diese Musik ist kein Doktrin, hier kann man sich noch entscheiden, Chillen oder Feiern, beides funktioniert. (6/6)

FIND ON BEATPORT

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Luis Flores – New Flesh (Droid Records)

Droid hat mal wieder ein riesen Paket geschnürt voll mit engertischen Kicks und flächendeckenden 60Hz-Bässen, sich aufschraubenden Hooklines und gasigen Percussions, allerdings nichts was man nicht schon mal irgendwie gehört hat, aber es wird ja auch immer schwieriger innovativ zu sein. An der Remixfront dann Drumcell, wesentlich minimalistischer als das Original und hauptsächlich mit der Modulation der Bassline beschäftigt, und Brian Sanhaji mit ordentlich krachigen Offbeats und einem industriellen Charakter. Zum Guten Schluss gibt es noch einen alternativen Mix, der alles etwas weicher macht und eine Tool-Version die sich gekonnt über die Zeit looped. (4/6)

FIND ON BEATPORT

DROID ON THE WEB

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Secluded – Hidden EP (Sleaze)

Die neue Sleaze Records geht gewohnt kraftvoll zu Werke, raue und ungeschönte Kickdrums mit immer wiederkehrenden Synth-Pads und PingPong Chords. „Hidden“ selbst wirkt sehr massiv und zieht sich im Break mächtig in den Tonlagen nach oben um dann wieder in der ursprünglichen Kraft zu verschwinden. Mike Dehnert geht es da hingegen in seinem Remix fast schon chillig an was mir persönlich besser gefällt, gerade was die mit bedacht platzierten Einzeltöne anbelangt. „Provoke“ ist dann wohl das was man aktuell unter „Berghain-Techno“ versteht, wobei ich mich ungern an solche Floskeln klammere. Minimaler Loop-Techno mit diversen hochgezogenen Chord-Pads und ein paar Delays oben drauf die irgendwie eine dunkle Atmosphere generieren, sich aber alle 2 Minuten wiederholen, etwas einfallslos wie ich finde. Der Shifted Remix ähnlich monoton jedoch mit ein wenig mehr Varianz in den einzelnen Spuren, im Grunde aber alles solider und auf der Tanzfläche mit Sicherheit wirkungsvoller Techno. (4/6)

FIND ON BEATPORT

SECLUDED ON FACEBOOK

SLEAZE ON THE WEB

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Mattias Fridell – the Impalements (Translucent)

Der Schwede Mattias Fridell entwickelt sich stetig weiter, vom Geheimtip zum gefragten Produzenten und Remixer in Sachen fast undefinierbarer aber einzigartiger und experimenteller Techno. Das beweist er einmal mehr mit seinem neuesten Release auf Translucent. Dunkle, brachiale und doch irgendwie sanfte Soundlandschaften wurden hier in drei korrespondierende Tracks gepackt. “Impalements” oder auch “Pfählungen” trifft es irgendwie , denn genau das machen sie mit meinem Gehirn. Hypnotisch und teilweise fast schon beängstigend besitzergreifend liegt bei diesen Tracks das wahre Potential im Detail. Ein Kauf den jeder tätigen sollte der auf monoton spuligen Techno-Sound steht. (5/6)

FIND ON BEATPORT

MATTIAS FRIDELL ON FACEBOOK

TRANSLUCENT ON FACEBOOK

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Space DJz – Level 7 (Artform)

Ben und Jamie geben als Space DJz mal wieder ordentlich Gas, als hätte man es anders erwartet. Auf “Level 7″ ist anscheinend alles “Sooo Sexy” wie die Stimme im Track verlauten lässt, was umgeben von einer massiven Kickdrum, loopigen Percussions und einer sich fortwährend entwickelnden verzerrten Synthline durchaus nachvollziehbar ist. Grund Genug sich mal eben selbst zu remixen, da wird es gleich noch toller. Die Kick hat ein ultralanges Release und lässt dabei alles um sich herum verschwimmen, dazu noch ein paar gediegene Off-Beats drunter gelegt und schon marschiert der Track unaufhaltsam durch jegliche Clubs in der Gegend, schlicht und wirkungsvoll. Der Roberto Remix geht wieder etwas dezenter zur Sache wobei hier eindeutig die Lo-Fi Chords im abgewandelten Dub-Techno Stil im Vordergrund stehen. Zum guten Schluss geben sich noch Ed Mackie & Henry Cullen die Ehre, die ohne Umwege ordentlich Druck aufbauen, treibend, knarzig und nicht aufzuhalten. (6/6)

FIND ON BEATPORT

SPACE DJz ON FACEBOOK

ARTFORM ON FACEBOOK

 

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

Christian Burkhardt – Heart and Mind (Cocoon)

Christian’s neuester Angriff auf die Tanzflächen hat es wirklich in sich, “Heart and Mind” geht unverblümt tribalig, groovig zur Sache und schraubt sich direkt in die Gehörgänge. Zur Mitte hin überschlägt sich dann so ziemlich alles, eingehende Vocals und verdrehte Flöten-Synthies schieben sich durch den Break zurück in die treibende Basslandschaft, so muss das! “Twentysecond Century Drama” ist schön minimal verkorkst, schräge Sounds und eine coole Säge-Bassline erzeugen eine tatsächlich dramenhafte Soundumgebung. “Waffels” und “Playa Bossanova” runden das Release mit energetisch knackigem und basslastigem Techhouse ab. (5/6)

BUY ON BEATPORT

CHRISTIAN BURKHARDT ON FACEBOOK

COCOON ON THE WEB

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

 

FEATURED ALBUM

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

Matthias Springer – Disruption of the Mind (Diametral)

FEATURED DUB TECHNO

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

Hall of Dub Vol.1 (Deeptakt)

FEATURED TECHNO

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

Structures Vol.31 (Naked Lunch)

RANDOM FEATURE

V.A. – Dancing with Love Paradox (Danza Macabra)

V.A. – Dancing with Love Paradox (Danza Macabra)

Plugin from the creators ofBrindes :: More at PlulzWordpress Plugins